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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Glaubensdiskussion


Eiskristallin
07.11.2004, 18:49
hier das z.B.: http://people.freenet.de/lind-wurm/dasnordlicht/weristjesus.html

Das fand ich toll. Das is ja jetzt ziemlich objektiv geschrieben, was heißen soll, dass sich da niemanden einen Gott "einredet".



"ZIEMLICH objektiv" ist aber noch sehr milde ausgedrückt *gg*

Momoko
08.11.2004, 17:18
@keetah: lies bitte im Zusammenhang. Ich hab dann geschrieben, was ich mit dem "objektiv" gemeint hab ;) Nämlich:was heißen soll, dass sich da niemanden einen Gott "einredet".

@glasperlenspielerin: Wie willst du "religiös" werden, wenn du nicht an ein "gottähnliches Wesen" glaubst/glauben wirst? Was meinst du damit?

Eiskristallin
08.11.2004, 18:22
@keetah: lies bitte im Zusammenhang. Ich hab dann geschrieben, was ich mit dem "objektiv" gemeint hab ;) Nämlich:was heißen soll, dass sich da niemanden einen Gott "einredet".


das hab ich schon gelesen...

Dreamer
08.11.2004, 19:43
@keetah: lies bitte im Zusammenhang. Ich hab dann geschrieben, was ich mit dem "objektiv" gemeint hab ;) Nämlich:was heißen soll, dass sich da niemanden einen Gott "einredet".

Wenn du glauben willst muß du ihn dir einreden. Die Existens eines Gottes (sollte es ihn geben) ist objektiv nicht beweisbar). Das ist unmöglich. Und selbst wenn Jesus existiert hätte, hieße das nur das ein Mensch namens Jesus Christus irgendwann gelebt hätte. Es heißt glauben, weil es kein Wissen ist.

@glasperlenspielerin: Wie willst du "religiös" werden, wenn du nicht an ein "gottähnliches Wesen" glaubst/glauben wirst? Was meinst du damit?

Da sehe ich kein Problem, nicht jede Religion setzt einen Gott vorraus. Einige Religionen haben mehrere Götter andere gar keinen.

Momoko
09.11.2004, 18:22
@Dreamer: Es is für mich schwer dir (objektiv) zu zeigen, dass es Gott gibt. Nur so als Tipp: Es gibt ein Buch (Pardon, ich bin Christ von C.S. Lewis) und der Autor zeigt objektiv (und teilweise so "kompliziert", dass es zumindest für mich manchmal schwer zu lesen ist), dass es Gott gibt. Wenn es dich interessiert, ließ das mal.

ACHTUNG!! Das heißt nicht, dass ich dir was aufzwingen will oder so. Das ist eine Idee und en guter Rat ;)

liebe Grüße,
Momoko :huepfer:

Dreamer
09.11.2004, 18:25
@Dreamer: Es is für mich schwer dir (objektiv) zu zeigen, dass es Gott gibt. Nur so als Tipp: Es gibt ein Buch (Pardon, ich bin Christ von C.S. Lewis) und der Autor zeigt objektiv (und teilweise so "kompliziert", dass es zumindest für mich manchmal schwer zu lesen ist), dass es Gott gibt. Wenn es dich interessiert, ließ das mal.

ACHTUNG!! Das heißt nicht, dass ich dir was aufzwingen will oder so. Das ist eine Idee und en guter Rat ;)

liebe Grüße,
Momoko :huepfer:

Ich kenne solche Bücher und finde sie ehrlich gesagt nicht sehr überzeugend.

Momoko
11.11.2004, 19:34
Was heißt so Bücher? Zum beispiel?
Ich mag sowas eigentlich nicht und... mmh... naja... das Buch find ich schon genial.
Er selbst (der Autor) wollte beweisen, dass es Gott nicht gibt und wurde dann (wie er meint) der widerwilligst bekehrte Christ, weil er die Wahrheit erkannt hat ;)

Ließ es echt mal. Das is genial ;)

Eiskristallin
11.11.2004, 20:54
Was heißt so Bücher? Zum beispiel?
Ich mag sowas eigentlich nicht und... mmh... naja... das Buch find ich schon genial.
Er selbst (der Autor) wollte beweisen, dass es Gott nicht gibt und wurde dann (wie er meint) der widerwilligst bekehrte Christ, weil er die Wahrheit erkannt hat ;)

Ließ es echt mal. Das is genial ;)

ich habe mir genau dieses buch schon durchgesehen. überzeugt mich nicht.

fragile
11.11.2004, 21:47
Wenn du glauben willst muß du ihn dir einreden. Die Existens eines Gottes (sollte es ihn geben) ist objektiv nicht beweisbar). Das ist unmöglich. Und selbst wenn Jesus existiert hätte, hieße das nur das ein Mensch namens Jesus Christus irgendwann gelebt hätte. Es heißt glauben, weil es kein Wissen ist.


mir etwas einreden, wenn ich an etwas glauben will? das begreift mein verstand auf anhieb nicht ganz ... ich bin verwirrt.
mal abgesehen davon: was ist, wenn man glauben muss, weil man nicht länger etwas wahres leugnen kann? ich könnte schon allein deswegen nicht abstreiten, dass Gott real ist, weil mich meine erfahrung mit Jesus eines besseren belehrt. wenn jemand dir das leben gerettet hat, dann wäre es einfach nur ignorant und undankbar, wenn man diesen fakt leugnen oder trivialisieren würde.
im prinzip geht es mir da vielleicht ein klitzekleines bisschen wie c.s. lewis ... (auch wenn ich leider noch keins seiner bücher gelesen habe)

Eros
11.11.2004, 21:59
mir etwas einreden, wenn ich an etwas glauben will? das begreift mein verstand auf anhieb nicht ganz ... ich bin verwirrt.
mal abgesehen davon: was ist, wenn man glauben muss, weil man nicht länger etwas wahres leugnen kann? ich könnte schon allein deswegen nicht abstreiten, dass Gott real ist, weil mich meine erfahrung mit Jesus eines besseren belehrt. wenn jemand dir das leben gerettet hat, dann wäre es einfach nur ignorant und undankbar, wenn man diesen fakt leugnen oder trivialisieren würde.
im prinzip geht es mir da vielleicht ein klitzekleines bisschen wie c.s. lewis ... (auch wenn ich leider noch keins seiner bücher gelesen habe)


Hallo fragile,


wenn Du wie beschrieben hast, Dir jemand das Leben gerettet hat, würdest Du bzw. denkst Du dann wirlich in diesem Moment an Gott oder Jesus?? Das kann ich mir nicht vorstellen, erkläre das mir bitte mal....


Tendus

Dreamer
11.11.2004, 21:59
mir etwas einreden, wenn ich an etwas glauben will? das begreift mein verstand auf anhieb nicht ganz ... ich bin verwirrt.
mal abgesehen davon: was ist, wenn man glauben muss, weil man nicht länger etwas wahres leugnen kann? ich könnte schon allein deswegen nicht abstreiten, dass Gott real ist, weil mich meine erfahrung mit Jesus eines besseren belehrt. wenn jemand dir das leben gerettet hat, dann wäre es einfach nur ignorant und undankbar, wenn man diesen fakt leugnen oder trivialisieren würde.
im prinzip geht es mir da vielleicht ein klitzekleines bisschen wie c.s. lewis ... (auch wenn ich leider noch keins seiner bücher gelesen habe)

Sicher kann man seine eigene Wahrheit finden. Aber es ging hier um einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes und den kann es nich geben.

Das mit dem Einreden gehört zum glauben. Wenn ich etwas nicht weiß kann ich es nur glauben oder nicht glauben bzw meine nicht Kenntnis akzeptieren. Es ist aber keine beweisbare Wahrheit.

Jeder muß seinen Weg seinen Glauben, Nicht Glauben oder was auch immer finden.

fragile
12.11.2004, 22:37
wenn Du wie beschrieben hast, Dir jemand das Leben gerettet hat, würdest Du bzw. denkst Du dann wirlich in diesem Moment an Gott oder Jesus?? Das kann ich mir nicht vorstellen, erkläre das mir bitte mal....

gute frage! im prinzip meinte ich es eher bildlich, als metapher ... aber ja, man kann es auch wortwörtlich auffassen: denn es ist tatsächlich so, dass Jesus mein "lebensretter" ist, auch wenn sich das jetzt vielleicht eher wie ein schlechter scherz anhört (klingt so sehr nach superman ...).
nein, im ernst - ich bin überzeugt davon, dass ich ohne ihn nicht leben könnte/würde.

FightingLion
12.11.2004, 23:18
gute frage! im prinzip meinte ich es eher bildlich, als metapher ... aber ja, man kann es auch wortwörtlich auffassen: denn es ist tatsächlich so, dass Jesus mein "lebensretter" ist, auch wenn sich das jetzt vielleicht eher wie ein schlechter scherz anhört (klingt so sehr nach superman ...).
nein, im ernst - ich bin überzeugt davon, dass ich ohne ihn nicht leben könnte/würde.
Hallo fragile, davon bin ich auch überzeugt ! Oder wie es Xavier Naidoo sagt:
Und mein Leid ist ohne dich einfach grenzenlos... !

Gruss, Lion :)

Eros
13.11.2004, 01:13
Hallo Leute,


@ Lion,


schönes Lied von Xavier Naidoo.


Tendus


:)

Momoko
14.11.2004, 17:57
Es macht aber auch nen Unterschied, ob man nicht an Gott glaubt oder ob man strikt sagt, dass es zu 100% keinen Gott gibt.
Wenn man etwas nicht erkennen will, erkennt man's auch nicht.
Wenn man sich einredet, dass z.B. der Freund/die Freundin einen nicht liebt, wird man auch nie erkennen wenn sie/er einen trotzdem liebt.
Oder wenn zu z.B. die ganze Zeit verdrängst(=nicht erkennen willst), dass du dich selbst hasst(was aber für andere klar ist durch dein Handeln), wirst du das auch nie zugeben (=erkennen).
Ich denke es gibt noch mehr Beispiele, nur fällt mir im Moment sonst nix ein :rolleyes:

@fragile und Lion: Ja ihr habt echt Recht: Jesus ist ein Lebensretter bzw. er macht aus deinem "Leben" erst ein richtiges Leben ;)

Eiskristallin
14.11.2004, 18:15
Jesus ist ein Lebensretter bzw. er macht aus deinem "Leben" erst ein richtiges Leben ;)
dann bin ich mit meinem falschen ganz zufrieden. fühlt sich nämlich seltsamerweise auch echt an. :D

Hope2611
14.11.2004, 18:18
Jesus ist ein Lebensretter bzw. er macht aus deinem "Leben" erst ein richtiges Leben

das sehe ich ganz genauso und ich bin so dankbar,dass er mein leben mit mir geht :)

sei behütet und lg hope

Dreamer
14.11.2004, 18:21
@Momoko

Eine solche Behauptung find ich persönlich nicht ok. Mein Leben ist auch ein richtiges Leben.

Momoko
14.11.2004, 18:22
@keetah: Was ist für dich denn "echtes Leben"?
Ich sage nicht, dass "unechtes" Leben sich schlecht anfühlt oder so.
Der Teufel kann einem auch en schönes Leben vorgaukeln...

Momoko
14.11.2004, 18:23
Dreamer es tut mir Leid, wenn du das zu hart oder so fandest. :(

Dreamer
14.11.2004, 18:24
@Momoko

Mein Leben ist genauso echt wie deines. Und mit dem Teufel hab ich genauso wenig am Hut wie mit Gott.

Eiskristallin
14.11.2004, 18:25
@keetah: Was ist für dich denn "echtes Leben"?
Ich sage nicht, dass "unechtes" Leben sich schlecht anfühlt oder so.
Der Teufel kann einem auch en schönes Leben vorgaukeln...

ja, genau, ich führe ein vom teufel bloß vorgegaukeltes leben. schlimmer noch: ich bin die personifikation des beelzebubs selbst. schau, der beweis: :mad: <- das bin ich. erschreckend, gell?

Dreamer
14.11.2004, 18:29
Ich bitte hier beide Seiten darum wieder ein wenig zur Ruhe zu kommen.

nanook
14.11.2004, 18:35
genau. ruhe . satan will schlafen.

(hat er mir gerade ins ohr gefaucht)

Momoko
14.11.2004, 18:37
@Dreamer: Wer nicht Gott bittet ihm zu helfen, kann nicht gegen den Teufel ankommen ;)

@keetah: Du bist 100% nicht der Teufel in Person *g* Dafür bist du zu nett ;) Ich finde das zwar en´bisschen übertrieben wie du auf meine "Missionierung" reagierst, aber ansich bist du doch nett :)

Ja stimmt... Ruhe sollte wieder einkehren (ich mag Streit auch nicht..).

Dreamer
14.11.2004, 19:00
So jeder kann hier schreiben welchen Glauben er/sie hat, aber hier wird niemanden mehr ein Glaube aufgezwungen. Es kommt niemand in die Hölle oder sonstiges. Toleranz ist das Stichwort. Wenn jemand nicht glauben will bitte ich das zu tolerieren. Ich hab keine Lust mehr mir weiter diese Gestreite anzuschauen.

Eiskristallin
14.11.2004, 19:03
So jeder kann hier schreiben welchen Glauben er/sie hat, aber hier wird niemanden mehr ein Glaube aufgezwungen. Es kommt niemand in die Hölle oder sonstiges. Toleranz ist das Stichwort. Wenn jemand nicht glauben will bitte ich das zu tolerieren. Ich hab keine Lust mehr mir weiter diese Gestreite anzuschauen.

ganz meine meinung. danke. :hurra:

Momoko
14.11.2004, 19:05
keetah das Gestreite bezieht sich nicht nur auf mich, sondern auch auf dich - nur zur Info ;)

Eiskristallin
14.11.2004, 19:06
keetah das Gestreite bezieht sich nicht nur auf mich, sondern auch auf dich - nur zur Info ;)

ja, aber das glauben aufzwingen kann sich auf mich nicht beziehen. und ohne dem würd ich nicht streiten.

Momoko
14.11.2004, 19:08
Ich zwinge dir nix auf keetah. Dafür braucht man auch zwei Leute, einen der aufzwingen will und einen, der dadrauf eingeht. Und zum darauf eingehen kann ich dich ja nit zwingen ;)

Eiskristallin
14.11.2004, 19:09
Ich zwinge dir nix auf keetah. Dafür braucht man auch zwei Leute, einen der aufzwingen will und einen, der dadrauf eingeht. Und zum darauf eingehen kann ich dich ja nit zwingen ;)

komisch, dann hat dreamer damit wohl folglich niemanden hier gemeint. :D kann nicht ganz stimmen.

FightingLion
14.11.2004, 20:12
Hallo Leute,


@ Lion,


schönes Lied von Xavier Naidoo.


Tendus


:)

hi Tendus. Ja, find ich auch. Finde, dass die ganze Doppel--CD echt
supi ist ! :)

Gruss

sibel
14.11.2004, 20:17
Es fällt mir auf,daß es immer wieder Sonntags zu diesen(Achtung!!!!) unseligen Diskusionen kommt...es scheint nun alles gesagt zu sein...meiner Meinung nach könnte man diesen Thread jetzt schließen.... ;)

Eros
14.11.2004, 21:27
Es fällt mir auf,daß es immer wieder Sonntags zu diesen(Achtung!!!!) unseligen Diskusionen kommt...es scheint nun alles gesagt zu sein...meiner Meinung nach könnte man diesen Thread jetzt schließen.... ;)


@ sibel


ganz Deiner Meinung

tsurani
14.11.2004, 22:30
Hm... Ich habe das hier offline geschrieben, bevor ich gemerkt habe, dass es noch eine 3. Seite gibt. Eigentlich sollte ich mich jetzt raushalten, aber andererseits wärs ja schade, das wieder zu verwerfen...




Es macht aber auch nen Unterschied, ob man nicht an Gott glaubt oder ob man strikt sagt, dass es zu 100% keinen Gott gibt.Hat das denn jemand gesagt? Nicht mal ich gehe von 100% aus, und das will schon was heißen. Ich gehe allerdings auch nicht zu 100% davon aus, dass es den Osterhasen nicht gibt. Aber glauben tu ich trotzdem nicht an ihn. Genauso ist das mit Gott.
Du gehst (wenn ich das richtig sehe) allerdings schon von 100% aus. Nur eben dass es einen Gott gibt.
Aber das stört mich nicht im Mindesten. Wieso auch?
Deshalb verstehe ich nicht, warum dich das stören würde, wenn jemand sagt, dass es zu 100% keinen Gott gibt (was hier eh keiner getan hat, soweit ich das überblicken kann).

Wenn man etwas nicht erkennen will, erkennt man's auch nicht.
Wenn man sich einredet, dass z.B. der Freund/die Freundin einen nicht liebt, wird man auch nie erkennen wenn sie/er einen trotzdem liebt.Man kann sich aber nicht nur einreden, dass es etwas nicht gibt, sondern auch dass es etwas gibt, und zwar mit erstaunlich authentischer Wirkung. Das nennt sich dann Suggestion, aber das nur am Rande. Ich will dir deinen Gott nicht ausreden, auf keinen Fall, nur verstehe bitte auch, dass ich ihn mir ebensowenig einreden lassen will.

Jesus ist ein Lebensretter bzw. er macht aus deinem "Leben" erst ein richtiges LebenMich persönlich stört es nicht, dass du glaubst, ich würde nicht richtig leben, da ich in diesem Punkt eine andere Meinung habe und mir dieser sehr sicher bin. Allerdings solltest du mit solchen Äußerungen vorsichtig sein. Früher hat man Sklaven gehalten und sie nicht als Lebewesen, sondern als Dinge betrachtet. Ich bin mir sicher, dass die Sklaven das anders sahen. Nur hat die Konsequenz, die aus dem Glauben der Sklavenhalter folgte, die Lebensqualität der Sklaven nicht gerade erhöht.
Ich bin mir sicher, dass du keine weiteren Konsequenzen aus deiner Meinung, ich würde nicht richtig leben, ziehen willst, aber du solltest dir im klaren sein, dass du damit erstens besagte Konsequenzen legitimieren würdest, und zweitens Leute verletzen könnst, die das weniger locker sehen als ich.

Es kommt niemand in die Hölle oder sonstiges.Wie schade. Und ich dachte, ich könnte dann mal Linus Pauling kennen lernen und mit Albert Einstein über Quantenmechanik diskutieren.

Eiskristallin
14.11.2004, 22:56
ach tsurani, herrlich. danke. ich bin zu hitzköpfig, um mich im eifer des gefechts so fein auszudrücken, stimme dir aber vollkommen zu.

Dreamer
17.11.2004, 01:15
Ich hab erst mal den Glaubens-umfrage Thread geteilt. Dieser Thread ist nun die Glaubensdiskussion. Wenn noch Interesse besteht kann hier jeder seine Meinung zu dem Thema schreiben. Allerdings werde ich diesen Thread im Auge behalten und sollte es wieder ausarten wird er geschlossen.

Gertrud
17.11.2004, 09:07
Ich verstehe nicht, warum Euch dieses Thema immer so in Rage bringt.
Gerade diejenigen, die vom Glauben nichts wissen wollen, fangen immer wieder an "so einen Thread" zu eröffnen und wundern sich dann, wenn sie gegenteilige Meinungen und Überzeugungen vorfinden.
Warum stellt ihr Euch dem Thema immer wieder neu, wenn es Euch doch angeblich eh gar nicht interessiert.
Bei jedem anderen Thema kann es so gegenteilige Meinungen geben wie Sand am Meer, aber da erhitzen sich die Gemüter nicht mal halb so sehr.

Auch wenn es ein paar Leuten hier nicht passt, aber ich glaube auch an Jesus und möchte keinen Tag mehr ohne ihn sein. Aus der Sicht der Bibel ist die hitzige Diskussion nur der Beweis dafür, dass Gottes Wort wahr ist, weil es steht geschrieben:

1.Kor.1,18: Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft.

Momoko
17.11.2004, 16:48
@sibel: Das liegt nur dadran, dass viele eh nur am WE Zeit zum diskutieren haben ;)

Aber das stört mich nicht im Mindesten. Wieso auch?
Deshalb verstehe ich nicht, warum dich das stören würde, wenn jemand sagt, dass es zu 100% keinen Gott gibt
Es stört mich deshalb, weil der, der Gott zu 100% ausschließt (was Atheisten ja machen und davon gibts hier doch welche (?)) nie zu ihm finden wird. Er wird ihn nie finden, wenn er ihn nicht sucht. Deshalb.

---------
Klar kann man sich auch was einnreden (geht sehr gut), aber ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass das Argument: Es gibt keinen Gott, weil ich ihn nicht erkenne. nix bringt bzw. genauso objaktiv ist wie, wenn ich sage, dass es Gott gibt, weil ich ihn kenne.
Davon abgesehen: Was ist mit Heilungen usw.? Ist das alles Zufall? Glaubt ihr an Zufälle??

-----
Also siehst du es als Kritik an wenn ich sage, dass dein Leben kein "richtiges Leben" ist... und warum? Das würde ja vorraussetzen, dass du ein richtiges Leben haben wolltest. Und das kann man halt nur durch Jesus bekommen... also du willst richtiges Leben, nimmst die Gelegenheit aber nicht wahr es zu haben... aha..

-------
Zum Thema Hölle: So schön ist es da nicht tsurani! Noch machst du vielleicht witze dadrüber, aber wenn's zu spät ist, findest du das bestimmt nicht mehr so witzig :rolleyes:

@Dreamer: Ich werde mich bemühen, dass sie nicht ausartet.. sorry wegen dem ganzen Ärger :rolleyes:

@Gertrud: Ja stimmt :) Du hast mit allem, was du schreibst vollkommen recht :)

sun
17.11.2004, 17:14
Ich bin der Meinung , es gibt keine Hölle in dem Sinn wie sie uns von der Kirche gepredigt wird. Jeder macht sich seine eigene Hölle oder auch nicht. An den Himmel , so wie ich ihn vermittelt bekam glaube ich auch nicht, obwohl ich mich als Christin bezeichne.Meinen Auftrag sehe ich darin Nächstenliebe zu praktizieren, mich mit versch. Meinungen, Denk und Lebensweisen auseinanderzusetzen. Jedem Lebewesen mit Achtung und Respekt gegenüberzutreten und andere so anzunehmen wie sie sind.

fragile
17.11.2004, 17:33
So jeder kann hier schreiben welchen Glauben er/sie hat, aber hier wird niemanden mehr ein Glaube aufgezwungen. Es kommt niemand in die Hölle oder sonstiges. Toleranz ist das Stichwort. Wenn jemand nicht glauben will bitte ich das zu tolerieren. Ich hab keine Lust mehr mir weiter diese Gestreite anzuschauen.

natürlich kann niemandem ein glaube aufgezwungen werden, und ich bin mir auch absolut sicher, dass keiner von uns jemals diese absicht hatte. aber das - siehe oben in fettgedruckter schrift - kann man sicher so nicht sagen. die "unsichtbare welt", wie ich sie mal nenne, ist verdammt ernst zu nehmen. des teufels "geniestreich" (klingt viel zu positiv, soll es eigentlich nicht) ist meiner meinung nach, dass er uns glauben macht, es gebe ihn nicht ... das ist ja gerade das gefährliche.

und toleranz: auch an diesem begriff können sich die geister scheiden ...

tsurani
17.11.2004, 17:53
Gerade diejenigen, die vom Glauben nichts wissen wollen, fangen immer wieder an "so einen Thread" zu eröffnenMeistens fangen die Diskussionen doch in Threads an, in denen es um etwas völlig anderes geht. An Threads mit speziell diesem Thema fällt mir momentan nur dieser hier und eben die Umfrage, aus die er entstanden ist, ein. Mag natürlich sein, dass ich da was übersehen habe.

Auch wenn es ein paar Leuten hier nicht passt, aber ich glaube auch an Jesus und möchte keinen Tag mehr ohne ihn sein.Wem sollte das denn nicht passen??? Ich glaube nicht, dass irgendwer hier auch nur das geringste Problem damit hat.

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft.Das hat man wohl häufiger: Eine Gruppe hat eine Weisheit, mit der nur die Erleuchteten etwas anfangen können. Das gilt nicht nur für Religionen, sondern z.B. auch für Befürworter einer politischen Richtung, eines bestimmten Staatssystems o.ä.
Und dass diese wie auch immer geartete Weisheit den anderen eine Torheit ist, ist ebenso auf alles mögliche Übertragbar. Siehe z.B. jede beliebige politische Debatte.



Es stört mich deshalb, weil der, der Gott zu 100% ausschließt (was Atheisten ja machen und davon gibts hier doch welche (?))Anscheinend hast du noch nicht verstanden, was ein Atheist ist. Ich zähle mich selbst nämlich auch zu dieser "Spezies", obwohl ich nicht zu 100% ausschließe, dass es einen Gott gibt. Das könnte ich nur ausschließen, wenn ich es (zumindest mir selbst) beweisen könnte. Aber das ist nicht das, was darüber entscheidet, ob man Atheist ist oder nicht.
Also nochmal eine hoffentlich verständliche Definition:

Ein Theist ist einer, der glaubt, dass es mindestens einen Gott glaubt.
Ein Atheist ist einer, der glaubt, dass es keinen Gott gibt.
Einer, der weder Atheist noch Theist ist, muss wohl jemand sein, der nicht weiß, ob er glaubt, dass es mindestens einen Gott gibt, oder nicht. (Gibt es das?)
Ein Agnostiker ist einer, der glaubt, dass die Existenz eines Gottes nicht beweisbar ist. Er kann aber durchaus trotzdem an mindestens einen Gott glauben, oder auch nicht, oder auch nicht wissen, was er glaubt, falls es das gibt.

Er wird ihn nie finden, wenn er ihn nicht sucht. Deshalb.Ich suche ihn auch nicht, obwohl ich ihn nicht zu 100% ausschließe. Aber was stört dich daran, wenn ihn jemand nicht findet / nicht sucht?

aber ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass das Argument: Es gibt keinen Gott, weil ich ihn nicht erkenne. nix bringtIch habe nie behauptet, dass dieses Argument etwas bringen würde.

Davon abgesehen: Was ist mit Heilungen usw.?Mir ist noch keine Heilung begegnet, die nicht natürlich gewesen wäre, deshalb kann ich dazu nichts sagen.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ich ein richtiges Leben lebe. Das Gegenteil zu behaupten hat auf mich etwa den selben Effekt, wie wenn du sagen würdest, ein Viereck habe nur 3 Ecken. Also warum sollte ich, um ein richtiges Leben zu haben, eine "Chance" ergreifen, wenn ich mein richtiges Leben bereits besitze und mich sehr wohl darin fühle?

Nimms mir nicht übel, wenn ich zum Thema Hölle jetzt nichts sage, aber dieses Thema ist mir einfach zu kindisch. (Bitte nimm das nicht persönlich, das Wort "kindisch" beziehe ich ausschließlich auf das Thema Hölle, und nicht auf dich als Person.)

Dreamer
17.11.2004, 18:31
@sibel: Das liegt nur dadran, dass viele eh nur am WE Zeit zum diskutieren haben ;)


Es stört mich deshalb, weil der, der Gott zu 100% ausschließt (was Atheisten ja machen und davon gibts hier doch welche (?)) nie zu ihm finden wird. Er wird ihn nie finden, wenn er ihn nicht sucht. Deshalb.---------

Es muß ja auch nicht jeder zu Gott finden. WArum kann man es nicht akzeptieren das jemand seine Wahrheit in anderm gefunden hat. Wenn du sagst es gibt Gott ist das deine Wahrheit. Wenn jemand sagt es gibt Gott nicht ist das desen Wahrheit. Es gibt nur subjektive, aber keine objektiven Wahrheiten. Ich akzeptiere meine Nicht Erkenntnis. Ich halte es für unwahrscheinlich das es ihn gibt, aber schließe nicht aus das ich Unrecht habe. Ich kann es nicht wissen.

Klar kann man sich auch was einnreden (geht sehr gut), aber ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass das Argument: Es gibt keinen Gott, weil ich ihn nicht erkenne. nix bringt bzw. genauso objaktiv ist wie, wenn ich sage, dass es Gott gibt, weil ich ihn kenne.
Davon abgesehen: Was ist mit Heilungen usw.? Ist das alles Zufall? Glaubt ihr an Zufälle??

Es gibt auch andere Erklärungsmodelle. Andere Religionen. Wer sagt denn das deine Richtig ist. Vielleicht hast du Unrecht, vielleicht hab ich unrecht oder vielleicht haben wir beide Unrecht

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Also siehst du es als Kritik an wenn ich sage, dass dein Leben kein "richtiges Leben" ist... und warum? Das würde ja vorraussetzen, dass du ein richtiges Leben haben wolltest. Und das kann man halt nur durch Jesus bekommen... also du willst richtiges Leben, nimmst die Gelegenheit aber nicht wahr es zu haben... aha..

Das sehe ich anders. Ich hab ein richtiges Leben und das hab ich nicht durch Jesus. Das hab ich weil ich geboren wurde und die Welt auf meine Art erlebe. Ich sehe es als Kritik an, weil du mir ein richtiges Leben absprechen willst das ich aber zu 100% habe.

-------
Zum Thema Hölle: So schön ist es da nicht tsurani! Noch machst du vielleicht witze dadrüber, aber wenn's zu spät ist, findest du das bestimmt nicht mehr so witzig :rolleyes:

Sollte es einen gütigen und barmherzigen Gott geben, so denke ich das er die Menschen nach ihren Taten beurteilt und nicht nach ihrem Glauben. Sollte es ihn geben und er anders handeln so ist das ungerecht und so ein Gott wäre für mich eh nicht anbettenswert. Warum sollte ich er bestraft gute Menschen (z.b.Ghandi)

Dreamer
17.11.2004, 18:37
natürlich kann niemandem ein glaube aufgezwungen werden, und ich bin mir auch absolut sicher, dass keiner von uns jemals diese absicht hatte. aber das - siehe oben in fettgedruckter schrift - kann man sicher so nicht sagen. die "unsichtbare welt", wie ich sie mal nenne, ist verdammt ernst zu nehmen. des teufels "geniestreich" (klingt viel zu positiv, soll es eigentlich nicht) ist meiner meinung nach, dass er uns glauben macht, es gebe ihn nicht ... das ist ja gerade das gefährliche.

und toleranz: auch an diesem begriff können sich die geister scheiden ...

Es geht nicht darum ob es eine Hölle gibt oder nicht. Es geht mir um Drohungen aller "Glaube sonst kommst du in die Hölle". Ich akzeptiere es wenn jemand glaubt. aber glaube der auf Angst aufbaut ist für mich inakzeptabel. Es ist ein Zwang, kein wirklicher freier Glaube.

Momoko
17.11.2004, 19:22
Ein Atheist ist einer, der glaubt, dass es keinen Gott gibt
ähm.. wo ist der Unterschied? Ob er glaubt, dass es keinen Gott gibt, oder ob er einen Gott 100% ausschließt ist doch das gleiche, oder? Kommt beides darauf hinaus, dass es keinen gibt...

Ich suche ihn auch nicht, obwohl ich ihn nicht zu 100% ausschließe. Aber was stört dich daran, wenn ihn jemand nicht findet / nicht sucht?
Wer ihn nicht sucht (und dann natürlich findet), kann ihn nicht kennenlernen und derjenige ist nicht erlöst (=kommt in die Hölle das soll keine Angstmache sein! )

Mir ist noch keine Heilung begegnet, die nicht natürlich gewesen wäre, deshalb kann ich dazu nichts sagen.
Es gibt, aber wirklich Fälle, wo Leute geheilt wurden. Außerdem gibt es zb Heilungsgottesdienste, wo auch Heilunge passieren.
Heilungen sind nicht nur zur Zeit Jesu passiert, sie passieren auch heute noch!

Es muß ja auch nicht jeder zu Gott finden. WArum kann man es nicht akzeptieren das jemand seine Wahrheit in anderm gefunden hat. Wenn du sagst es gibt Gott ist das deine Wahrheit. Wenn jemand sagt es gibt Gott nicht ist das desen Wahrheit. Es gibt nur subjektive, aber keine objektiven Wahrheiten. Ich akzeptiere meine Nicht Erkenntnis. Ich halte es für unwahrscheinlich das es ihn gibt, aber schließe nicht aus das ich Unrecht habe. Ich kann es nicht wissen.
Die Wahrheit ist aber nix subjektives Dreamer... sonst gäbe es doch gar keine Wahrheit. Wahrheit ist objektiv und somit muss eins richtig sein: Entweder Gott oder nicht.
Und es muss/sollte deshalb jeder zu Gott finden, weil es sonst keine Möglichkeit gibt die Wahrheit zu erkennen, weil er die Wahrheit ist.
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@Dreamer: Sag mir doch mal was du unter "richtiges Leben" verstehst? ;)
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Sollte es einen gütigen und barmherzigen Gott geben, so denke ich das er die Menschen nach ihren Taten beurteilt und nicht nach ihrem Glauben. Sollte es ihn geben und er anders handeln so ist das ungerecht und so ein Gott wäre für mich eh nicht anbettenswert. Warum sollte ich er bestraft gute Menschen (z.b.Ghandi)
Er ist aber gütig und barmherzig: Er gibt uns nämlich die Chance der Hölle zu entkommen. Ich finde das schon barmkherzig *gg* Du musst doch nicht viel machen: Du musst dich auf die Suche machen, ihn kennenlernen, ihn bitten dir deine Sünden zu verzeihen und mit ihm Leben.
Das is ja wohl nit zu viel verlangt.

Dreamer
17.11.2004, 19:29
Die Wahrheit ist aber nix subjektives Dreamer... sonst gäbe es doch gar keine Wahrheit. Wahrheit ist objektiv und somit muss eins richtig sein: Entweder Gott oder nicht.
Und es muss/sollte deshalb jeder zu Gott finden, weil es sonst keine Möglichkeit gibt die Wahrheit zu erkennen, weil er die Wahrheit ist. ----

Vielleicht ist es aber auch die Wahrheit das es keinen Gott gibt. ;)

@Dreamer: Sag mir doch mal was du unter "richtiges Leben" verstehst? ;) ----

Wie soll man das erklären. Leben erklärt man nicht. Man erlebt es.

Er ist aber gütig und barmherzig: Er gibt uns nämlich die Chance der Hölle zu entkommen. Ich finde das schon barmkherzig *gg* Du musst doch nicht viel machen: Du musst dich auf die Suche machen, ihn kennenlernen, ihn bitten dir deine Sünden zu verzeihen und mit ihm Leben.
Das is ja wohl nit zu viel verlangt.

Ich würde aber nicht zu einem Gott wollen der Ghandi in die Hölle schickt. Das ist Unbarmherzigkeit und Ungerechtigkeit. Ein unreifes Verhalten.

Dreamer
17.11.2004, 19:35
Ich werde hier jetzt auch nicht mehr großartig rumdiskutieren. Ich glaube mein Standpunkt ist klar geworden. Mehr brauch ich dazu nicht zu sagen.

Eiskristallin
17.11.2004, 19:42
ich habe jetzt alles gelesen, was hier seit gestern neu dazugekommen ist. fazit:

1. momoko versteht die feinheiten dieser diskussion nicht. deshalb und aus anderen gründen folgt

2. ich beende jegliche diskutierei über dieses völlig subjektive thema, das mir nichts bringt und das lediglich zeit, geld,, nerven raubt und mich teilen der menschheit nur noch mehr entfernt als ich mich ohnehin schon fühle.

3. wenn in diesem forum von momoko weiter missioniert wird, bin ich bitte fafür, daß sie gesperrt wird.

FightingLion
17.11.2004, 20:53
Hallo zusammen :)


@ Momoko : Ja, es heißt: Wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, werdet ihr mich finden
und das ist auch wahr ! Darüber hinaus findet Gott uns Menschen immer wieder, obwohl wir ihn gar nicht suchen. So war es z. B. auch bei mir--ich suchte ihn nicht, aber er hat mich trotzdem
geliebt, mein Elend und meine Not gesehen und sich mir gezeigt-- welch grosse Liebe und Gnade ! :) In Jeseja sagt Gott das ja auch, das er sich auch solchen Menschen offenbahrt und zeigt, die ihn nicht suchen.
Und mit der Hölle ist das so eine Sache. Ich glaube ohne zweifel, dass es eine gibt-- aber wer
da hin kommt und wer nicht kann kein Mensch sagen oder vermuten!!! Ich jedenfalls wünschte das da niemand hin kommt!!! Gott schon rein gar nicht, obwohl er betont dass es sie gibt und es die letzte Konsequenz für die Menschen ist, wenn sie nicht von ihren bösen taten(wenn sie
welche tun) umkehren. So gesehen hat Dreamer recht, wenn er sagt, das wenn es einen barmherzigen Gott gibt, er sie nach ihren Taten beurteilt.
Ich persönlich rede nicht von der Hölle, sondern lieber von der wunderbaren und grossen Liebe,
mit der Gott uns Menschen liebt. :) Oder davon, wie Gott immer wieder um uns Menschen wirbt und uns nachgeht. Er und Jesus sagen so oft: kommt doch her zu mir, wenn ihr euch abmüht und leidet, ich werde euch Frieden geben...

@ Dreamer : habe ja schon erwähnt, das du gar nicht so unrecht hast, wenn du sagst, dass
ein barmherziger Gott die Menschen nach ihrem tun beurteilt. Aber was für eine grosse
Barmherzigkeit ist es, die Menschen trotz schlechter taten zu lieben und ihnen zu vergeben !
Das Wort Glaube wird in meiner Bibelübersetzung auch mit Vertrauen übersetzt, was es auch genau trifft--wenn wir uns öffnen für Gott, für Jesus, und quasi anfangen zu glauben, zu
vertrauen dass es ihn gibt, er uns liebt und es gut mit uns meint und er wirklich lebendig und wahr ist-- wenn wir das Glauben, obwohl wir ihn nicht sehen und wir seine Existenz mit dem Verstand nicht erklären und beweisen können-- dann ist dieser Glaube für Gott so wertvoll, das
wir dadurch für ihn schon als gerecht gesehen werden, selbst wenn unsere taten nicht immer
gerecht sind.Glaube und Vertrauen werden von Gott also höher eingeschätzt wie gute Taten.
Und in der Bibel heißt es auch , das es keinen Menschen gibt--wohl bemerkt keinen-- der durch
Taten vor ihm bestehen könnte... Auch jetzt(nach einigen Jahren des Glaubens) könnte ich durch meine Taten nie vor Gott bestehen. Das ist so, weil ich als Mensch ganz einfach Fehler mache... Aber wie schön, wenn sie mir verziehen werden ! Nicht dadurch, dass ich dann wieder ne Zeit lang besonders lieb bin und viele gute Taten tue um mein Gewissen zu beruhigen, nein weil ich schon geliebt bin--egal ob ich was leiste, oder nicht-- ich komme im Vertrauen zu Gott
das, wenn ich ihn um verzeihung bitte, er mir auch vergibt. Und nicht erst, wenn ich soundso
lange dies und jenes getan habe. Ist das nicht schön ? :) Natürlich war dieses Vertrauen in der Weise, wie es jetzt bei mir ist nicht von Anfang an da, sondern es ist gewachsen und wächst weiter, so wie in einer Beziehung oder Freundschaft. Ich konnte z.B. mit Gott als Vater gar nichts anfangen, weil ich sehr verletzt wurde von meinem Vater und es dauerte seine Zeit, bis ich da zu Gott auch als sein Kind eine Beziehung hatte.Und Gott lässt uns diese Zeit und er
zwingt uns zu nichts. Hm, hoffe das ich mich einigermaßen Verständlich ausgedrückt habe... *g
Dann wollt ich dir noch sagen, dass du damit vollkommen recht hast, dass es viele Menschen gibt, die mit ihrem Leben ziehmlich zufrieden sind und denen es sehr gut geht und deren Leben
eine für sie sehr gute Qualität hat, gar keine Frage! Meistens sind es ja auch Menschen in grosser Not, die sich an Gott wenden und nach ihm fragen. Er sagt ja auch selbst : ruft mich an, in der Not und ich werde da sein. Aber er hat so sehr viel mehr für uns, als uns "nur" mal
eben aus einer Not zu befreien. Er sehnt sich nach einer Beziehung mit uns...
Jetzt hab ich aber viel geschrieben *g* , hatt ich gar nich vor...

Liebe Grüsse, ein geschwätziger Lion :)

tsurani
17.11.2004, 22:29
Ein Atheist ist einer, der glaubt, dass es keinen Gott gibtähm.. wo ist der Unterschied? Ob er glaubt, dass es keinen Gott gibt, oder ob er einen Gott 100% ausschließt ist doch das gleiche, oder?Nein, das gleiche ist es nicht. Ob es allerdings aufs Gleiche hinausläuft, ist Ansichtssache, und da würd ich dir sogar fast zustimmen.
OK, ich unternehme noch mal einen Versuch, den Unterschied zu erklären. Zwei Fragen dazu:

1. Kannst du mit absoluter Sicherheit auf alle Fälle 100% ausschließen, dass es den Osterhasen gibt?

2. Glaubst du an den Osterhasen?

Tut mir leid, dass ich mich gerade mit Grundlagen beschäftige und auf deine als Tatsachen dargestellten Aussagen bezüglich Heilung und Hölle nicht weiter eingehe, aber ich bin der Überzeugung, dass das niemandem was bringen würde.

voyager
18.11.2004, 00:59
1. Kannst du mit absoluter Sicherheit auf alle Fälle 100% ausschließen, dass es den Osterhasen gibt?

2. Glaubst du an den Osterhasen?
Ich glaube dran. Endlich mal etwas Konkretes. ;)

http://www.my-smileys.de/smileys2/looney0061.gif

glasperlenspielerin
18.11.2004, 01:13
Ich glaube dran. Endlich mal etwas Konkretes. ;)

http://www.my-smileys.de/smileys2/looney0061.gif

mei, is der süß! so einen will ich auch haben.. :huepfer:

FightingLion
18.11.2004, 14:16
Hallo @ all,

habe eine PM bekommen, in der mir jemand sagte, dass es nicht schön ist, was ich über den
Glauben geschrieben habe-- irgendwie hat mein Beitrag wohl den Eindruck erweckt, dass man
nur glauben müsse und dann tun und lassen kann was man will, ohne das Gott einen zur Rechenschaft zieht-- Dem ist natürlich nicht so. Deshalb möchte ich noch ergänzend sagen : ALLEIN der Glaube reicht nicht aus-- wenn jemand glaubt und weiterhin schlechte Taten hervor
bringt--so etwas nennt die Bibel übrigens einen toten Glauben.
Ich habe versucht, deutlich zu machen, dass ich nicht erst was leisten muss und gute Taten tuen muss, um von Gott ANGENOMMEN zu werden!
Was ja nicht ausschließt, das ich schon bereuen muss, wenn ich schlimme Dinge tue oder getan habe. Aber wenn ich etwas von Herzen bereue-- was es auch ist-- dann vergibt mir Gott . :)
Diese Gnade ist kein Freibrief für irgendjemanden ( auch nicht wenn er Busch heißt) weiterhin übele Dinge zu tun und dann auch noch im namen Gottes!
Da wird Gott jeden zur Rechenschaft ziehen. Deshalb sagte ich auch, dass du gar nicht so unrecht hast Dreamer, wenn du sagst, dass ein barmherziger Gott die Menschen nach ihrem tun beurteilt.

Gruss Uwe

Maru
19.11.2004, 15:26
hallo zusammen,

hier ist es ja schon etwas hitzig geworden um das thema der glaubensfrage!

ich möchte einfach hier nurmal kundtun, was mich bewegt, wie ich mir meinen glauben zurecht lege.

glauben heißt nicht wissen. vielleicht macht genau das, viele menschen verunsichert.

ich habe schon in der bibel gelesen, auch im koran. was mich stört, ist einfach die verherrlichung, die im koran sogar schlimmer zu sein scheint, als in der bibel. die bibel, so sieht es für mich aus, ist in einer zeit zusammengetragen worden, in der es nicht wirkich etwas gab, woran die menschen, der damaligen zeit wirklich glaubten. wenn man daran denkt, welch ausschweifenden lebenswandel das römische reich mit sich brachte, wie groß dieses reich war, dann denke ich, es wurde zeit, das jemand die bibel geschrieben hatte. die bibel ist etwas für, was die menschen der damaligen zeit vielleicht brauchten, sich einige schlaue köpfe gedanken machten, um zu sehen, wie der größte teil von den menschen unter einen hut zu bringen ist. weiter östlich, im orient, waren die menschen fanatischer. es brauchte noch etwas verherllichenderes, als die bibel, nämlich den koran. mag durchaus sein, das es menschen gab, propheten eben, die diesen glauben verbreiteten.

nun haben die menschen aber im laufe der jahrhunderte sich weiterentwickelt. die wissenschaft hat dinge entdeckt, wie z. b. der mensch entstanden ist, weiß etwas über kontinentalverschiebungen und und und. das eine ist die wissenschaft, das andere der glaube!

ich glaube, das in den menschen etwas ungewisses oder unwissendes ist, was wir alle nicht deuten können oder noch nicht deuten können. nach dem heutigen wissenstand hat man ja herausgefunden, das wir gar nicht unser hirn in vollem umfang nutzen oder ausnutzen. vielleicht kommt es ja noch im laufe der fortschreitenden evolution. jedenfalls scheint etwas zu geben, woran alle zweifel haben, das es irgendwas gibt, was wir uns nicht erklären können. es isnd für mich dinge, die z. b. die seele eines menschen ausmachen odr mit ausmachen.

es hat ja schon in küzerer vergangeheit menschen gegeben, die fü ein paar minuten tod waren, zumindest aus medizinischer sicht. diese menschen berichten unabhängig voneinander immer von einem licht, von dem sie angezogen wurden.

woran ich glaube, ist nun etwas, was sich aus gegebenheiten und de glauben an etwas zusammensetzt.

ich glaube schon, das es etwas gibt, was über gut und böse entscheidet. ich glaube, dass das universum nicht unendlich ist, sondern es irgendwo ein ende gibt, was wohl für menschen niemals erreichbar sein wird, in ihrer irdischen daseinsform. ich denke auch, das der mensch der für sich die mitte gefunden hat, in dieses licht geht, wovon andere schon berichteten. ich glaube daran, das es für jeden menschen auf erden eine aufgabe gibt, die die menschen zu erledigen wissen, die ihre mitte gefunden haben. menschen, die ihre lebensaufgabe nicht erkennt haben und nicht erfüllt haben, deren seelen kehren auf die erde zurück. es gibt ja das phänomen, der rückführung durch hypnose. hypnotisiere menschen berichten ja davon, das sie schon mal gelebt hätten. so glaube ich daran, das die menschen, die ihre aufgabe erfüllten, nicht wiederkehren, oder besser, ihre seelen nicht wiederkehren.

schließlich gibt es menschen, die sagen, sie hatten ein erfülltes leben und es gibt welche, die behaupten, sie hatten es nicht!

es soll ja auch so sein, das menschen, in den sekunden vor ihrem ableben, ihr leben rückwärts, wie ein film abläuft, vor ihrem letzten atemzug. ich denke, damit wird das irdsche leben ausgelöscht und wenn die seele erfüllung fand, bleibt sie hinter dem licht, wenn nicht, kehrt diese seele wieder auf die erde zurück. vielleicht liegt ja auch darin begründet, warum babies erstmal gar nichts wissen, wenn sie ins leben kommen, was nicht heisst, ob sie mit einer neuen seele oder einer schon mal gelebten seele auf die welt kommen.

was das licht betrifft, so glaube ich, das es der ausgang aus dem universum sein könnte, hinterdem sich etwas wunderbares befindet, was dieses licht verheisst. schließlich muss auch einen grund dafür geben, das die menschen nicht in der lage sind, das ende des universums, oder alls zu erfassen.

ich stelle mir keinen übervater vor, der hinter dem ausgang, hinter dem licht, hockt. dieses bildnis von einem älteren mann mit bart, der die weltkugel in händen hält, passt nicht recht dazu. ich denke, es ist auch kein übervater, der über uns thront und über gut und böse entscheidet.

so das waren mal meine gedanken, zum thema glauben! wissen tue ich es logischer weise nicht, aber das ein oder andere macht für mich meinen glauben etwas fassbarer und lebbarer. es macht mich nicht allwissend, aber dieser glaube beruhigt mich ungemein. er verhilft mir, herauszufinden, was denn wohl meine aufgabe ist, das ich hier für einen augenblick, wenn man mal das ganze betrachtet, auf erden verweilen darf. und ich bilde mir ein, keine angst zu haben, wenn dann irgendwann meine zeit gekommen ist, das ich weg muss, weswegen ich mir den glauben auch nicht nehmen lasse. mein glaube bringt mich jedenfalls meiner mitte ein wesentliches stück näher.

maru

Dreamer
19.11.2004, 19:48
@Maru

Deine Einstellung gefällt mir. Genau das ist nämlich der Punkt. Niemand weiß. Es geht um Glauben nicht um Wissen. Es gibt keine Wahrheiten. Nur mögliche Wahrheiten. Wenn jemand sagt es gibt keinen Gott ist das möglicherweise wahr, möglicherweise nicht. Wenn einer sagt es gibt einen Gott ist das möglicherweise wahr, möglicherweise nicht. Wenn jemand sagt es gibt mehrere Götter ist das möglicherweise wahr, möglicherweise nicht. Usw usw. Ich kann nicht wissen. man hat nur ein Wissen. Das was man glaubt ist eine mögliche Wahrheit, aber nicht die Wahrheit. Wenn mehr Menschen eine solche Einstellung hätten, wäre die Welt um einiges friedlicher. Aber besonders Christen und Muslime bekriegen sich immer wieder. Dabei stutzen sie sich ihren Glauben so zurecht, wies in ihr Weltbild passt, um den Feind weiter zu verachten und zu töten. Es fängt da an wo man nicht akzeptiert. Das ist der Beginn von Hass. Glauben kann ein weg sein, sein Heil zu finden, aber es kann auch zu einem Machtwerkzeug werden.

Wir haben Soldaten nötig, gläubige Soldaten. Gläubige Soldaten sind die wertvollsten. Die setzen alles ein.
(Adolf Hitler zu Bischof Wilhelm Berning von Osnabrück)

Wer Kriege im Namen Gottes führt, ist stets des Teufels.
(Kurt Tucholsky)

Die Menschen müßen endlich Toleranz lernen, lernen den Glauben anderer Menschen zu akzeptieren.

Lilli
21.12.2004, 11:49
Ich frage mich (ohne jetzt alles gelesen zu haben) warum manche Menschen die absolut ohne Schuld sind furchtbares durchleben und sich aus eigener Kraft wieder aufrappeln müssen, kurz bevor es zu spät ist, wenn es einen Gott gibt. Stelle ich einem Christen diese Frage erzählt er mir von Prüfungen. Aber das, was ich meine (und jetzt sicher nicht in Worte fassen werde weil es einfach zu persönlich ist und runterzieht) kann dem nicht entsprechen. Ein vierjähriges Kind einer derartigen "Prüfung" zu unterziehen ergibt für mich keinen Sinn und ich finde es unmenschlich. Genauso ist es traurig für mich, wohl nie an einen Gott glauben zu können und das meine ich ehrlich. Wie gern könnte ich das, auch um aus etwas Kraft schöpfen zu können. Ich erinnere mich als meine Tochter letztes Jahr krank war - sie war zehn Monate alt und wog noch sechs Kilo. Ich saß da mit ihr im Arm und sie war so schwach dass sie nicht mal mehr ihren Kopf selber halten konnte. Ich habe mich so gesehnt nach etwas/jemandem, um Kraft zu tanken, um mich nicht so unglaublich allein und hilflos zu fühlen aber da war nichts.

Es gibt also nicht nur schwarz oder weiß, manche wollen gern, können aber nicht. :(

shadow of light
21.12.2004, 12:01
liebe lilli
mir geht es ähnlich wie dir, ich denke wenn es einen gott gäbe so wie die christen ihn beispielsweise verehren, dann dürfte er das schlimme leid auf dieser welt nicht zulassen...
ich für meinen teil glaube daran, dass es etwas gott ähnliches gibt, aber es ist nicht perfekt und kann nicht überall gleichzeitig sein... manchmal ist es wirklich leichter wenn man nach der frage nach dem warum diese frage auf ein "höheres wesen" schieben kann...

Lilli
21.12.2004, 12:17
manchmal ist es wirklich leichter wenn man nach der frage nach dem warum diese frage auf ein "höheres wesen" schieben kann...

...Du sprichst mir aus der Seele.

Momoko
21.12.2004, 17:37
Liebe Lillilotta,
du kannst das böse, was dir passiert ist nicht Gott in die Schuhe schieben. Hat Gott dir irgendwas getan? Nein er hat dir nichts böses gemacht. Du meinst er hätte eingreifen müssen... mmh... aber es ist doch nicht Gottes Schuld. Menschen tun schlimmes, nicht Gott. Und die Menschen können das, weil Gott ihnen einen freien Willen gegeben hat. Und den freien Willen hat er uns nicht gegeben um uns in Versuchung zu führen -das macht der teufel schon- sondern weil er uns alle liebt. Stell dir das wie bei nem Vater vor, der seinem Kind Freiheiten lässt, also zb dass es abend ausgehen darf. Der Vater macht das nicht, damit das Kind mehr Chancen hat an Drogen ranzukommen, sondern weil er das Kind liebt und ihm seine Freiheit geben möchte. Genauso ist das bei Gott. Er gab uns einen freien Willen, weil er uns liebt :)
Gott will doch nicht einfach in den freien Wilen "eingreifen". Also wenn zb ein Mädchen vergewaltigt wird und er den Täter zwingen würde aufzuhören oder so, würde er dem Täter den freien Willen nehmen. Und das möchte er nicht. Wenn du jetzt meinst, dass das doch total sadistisch oder so ist, dann sag mir mal ab welchem Grad Gott eingreifen sollte.
Ab wann ist es es wert, dass Gott gegen den Willen eines Menschen handelt? Diese Grenze kann man nämlich nicht festlegen. Oder?
Außerdem gibt es ja auch die Chance, dass der Täter Reue zeigt und dann en total neuer Mensch wird und viel Gutes tut. Die Möglichkeit würde ihm aber verwehrt bleiben, wenn Gott in seinen freien Willen eingreifen würde und ihn zb töten würde. Außerdem liebt jeden Gott jeden Menschen gleich viel. Er hat keine "Lieblinge" und so wäre es ja unfair, wenn er dem einen seinen freien Willen lassen würde und dem anderen nicht...

Und zu dem, dass du als deine Tochter so krank war, keine Hilfe oder Kraft gespürt hast, die dir helfen will... mmh.. weißt du auch ich fühle sich mal allein -klar- aber ich bin es nicht, weil Gott immer bei mir ist. Und so ist das da auch... manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und manchmal hilft Gott auf eine Art wie wir das nie gedacht hätten Lillilotta :)
Wenn es dir schlecht geht, bete!

Liebe Grüße,
Momoko

Eiskristallin
21.12.2004, 17:42
@ lillilotta

mein persönlicher ratschlag lautet: bloß nicht darüber zu diskutieren beginnen ;)

Lilli
21.12.2004, 18:08
@Keetah: da fehlen mir sowieso die Worte... :(

Lilli
21.12.2004, 18:08
@Keetah: da fehlen mir sowieso die Worte... :(

shadow of light
21.12.2004, 18:11
Also wenn zb ein Mädchen vergewaltigt wird und er den Täter zwingen würde aufzuhören oder so, würde er dem Täter den freien Willen nehmen. Und das möchte er nicht. Wenn du jetzt meinst, dass das doch total sadistisch oder so ist, dann sag mir mal ab welchem Grad Gott eingreifen sollte.
Ab wann ist es es wert, dass Gott gegen den Willen eines Menschen handelt? Diese Grenze kann man nämlich nicht festlegen. Oder?
Außerdem gibt es ja auch die Chance, dass der Täter Reue zeigt und dann en total neuer Mensch wird und viel Gutes tut. Die Möglichkeit würde ihm aber verwehrt bleiben, wenn Gott in seinen freien Willen eingreifen würde und ihn zb töten würde. Außerdem liebt jeden Gott jeden Menschen gleich viel. Er hat keine "Lieblinge" und so wäre es ja unfair, wenn er dem einen seinen freien Willen lassen würde und dem anderen nicht...


tut mir leid aber es macht mich agressiv, wenn ich soetwas lese... ein mädchen soll nur deswegen vergewaltigt werden, damit dem täter nicht der freie willen genommen wird, in einem solchen fall sollte dem täter der freie willen genommen werden !!!!!!!!!!
auch der grund der täter könne später reue zeigen und soviel gutes tun ist jawohl nichtig, wenn man überlegt, dass dem kleinen mädchen die chance eines unbeschwerten lebens oder überhaupt eines lebens genommen wurde...
zu guter letzt kann in einem solchen fall nicht von fairness geredet werden, oder sollte man jedem der fairness halber einräumen menschen zu vergewaltigen, tiere zu quälen, menschen umzubringen, etc??? also tut mir leid aber mit deinem kommentar hilfst du mir gar nicht ...

shadow of light
21.12.2004, 18:14
keetah deinen rat hab ich leider zu spät gelesen, aber bei dem was dieser beitrag bei mir ausgelöst hat wäre ich sowieso nicht zu bremsen gewesen, ich koche vor wut, fühle mich unendlich traurig wenn ich an all das leid denke und mir ein kleines mädchen vorstelle, dem soetwas widerfahren ist :( und empfinde vollkommenes unverständnis wie ein mensch soetwas schreiben kann :confused: :(

Eiskristallin
21.12.2004, 18:16
keetah deinen rat hab ich leider zu spät gelesen, aber bei dem was dieser beitrag bei mir ausgelöst hat wäre ich sowieso nicht zu bremsen gewesen
versteh ich gut...hab auch den (meiner ansicht nach) fehler gemacht, darüber zu diskutieren. ist aber schade um die energie.

shadow of light
21.12.2004, 18:18
mag sein, dass ich damit meine energie verschwende, aber man kann eine solche aussage doch nicht so stehen lassen :confused: :(

Eiskristallin
21.12.2004, 18:20
mag sein, dass ich damit meine energie verschwende, aber man kann eine solche aussage doch nicht so stehen lassen :confused: :(
ja...nur es bringt dennoch leider in dem fall nichts...

Momoko
21.12.2004, 18:23
mmh... und wo ist die jetzt die Grenze? Ab wo sollte Gott eingreifen?
Noch was: Was wär wenn du so stinksauer wärst, dass du jemanden umbringst, weil zb der deine Eltern oder so umgebracht hat. Dann wärst du en Mörder. Würdest du nicht wollen, dass man dir verzeiht und dir ne 2. Chance gibt?

shadow of light
21.12.2004, 18:29
du bist blind und verstehst anscheinend nicht wie sehr deine aussage vorhin menschen verletzen kann... eine vergewaltigung ist einfach sinnlos und man kann sie auf keine weise positiv sehen!!!!!!
ich versuche immer mich in die situation von anderen hineinzuversetzen, aber bei solchen dingen hört vergebung eindeutig auf!!!!!!

Dreamer
21.12.2004, 19:34
Da kann ichs mir jetzt auch nicht verkneipfen was zu schreiben.

Also wenn zb ein Mädchen vergewaltigt wird und er den Täter zwingen würde aufzuhören oder so, würde er dem Täter den freien Willen nehmen. Und das möchte er nicht. Wenn du jetzt meinst, dass das doch total sadistisch oder so ist, dann sag mir mal ab welchem Grad Gott eingreifen sollte.

Unfassbar!!! Da fehlen mir echt die Worte. Weißt du wie das für ein Vergewaltigungsopfer ist, wenn sie sowas lesen muß. Also hier spreche ich dem Täter eindeutig den freien Willen ab, das Leben des Mädchens wiegt sehr viel mehr als der freie Wille des Täters. Entschuldigung für die Wortwahl aber, wenn ich sowas lesen muß könnte ich echt k.....

Eiskristallin
21.12.2004, 19:41
Da kann ichs mir jetzt auch nicht verkneipfen was zu schreiben.

Unfassbar!!! Da fehlen mir echt die Worte. Weißt du wie das für ein Vergewaltigungsopfer ist, wenn sie sowas lesen muß. Also hier spreche ich dem Täter eindeutig den freien Willen ab, das Leben des Mädchens wiegt sehr viel mehr als der freie Wille des Täters. Entschuldigung für die Wortwahl aber, wenn ich sowas lesen muß könnte ich echt k.....
genau. und jetzt sperrt momoko doch bitte.

sibel
21.12.2004, 19:57
. Also wenn zb ein Mädchen vergewaltigt wird und er den Täter zwingen würde aufzuhören oder so, würde er dem Täter den freien Willen nehmen. Und das möchte er nicht. Wenn du jetzt meinst, dass das doch total sadistisch oder so ist, dann sag mir mal ab welchem Grad Gott eingreifen sollte.
Ab wann ist es es wert, dass Gott gegen den Willen eines Menschen handelt? Diese Grenze kann man nämlich nicht festlegen. Oder?
Außerdem gibt es ja auch die Chance, dass der Täter Reue zeigt und dann en total neuer Mensch wird und viel Gutes tut. Die Möglichkeit würde ihm aber verwehrt bleiben, wenn Gott in seinen freien Willen eingreifen würde und ihn zb töten würde. Außerdem liebt jeden Gott jeden Menschen gleich viel. Er hat keine "Lieblinge" und so wäre es ja unfair, wenn er dem einen seinen freien Willen lassen würde und dem anderen nicht...


Jetzt habe ich lange überlegt,ob ich was dazu schreiben soll......ich war so ein Mädchen von 10 Jahren,das auf dem Schulweg vergewaltigt worden ist...ich brauchte Jahre,um das zu verarbeiten.Der Täter hat dann noch mehrfach seinen freien Willen ausgeübt,bis er "geschnappt "werden konnte...Deine doch recht kindliche Argumentation ,daß es ja von Gott unfair wäre,dem einen seinen Willen zu lassen(wer ist da eigentlich in Deinem Beispiel gemeint?Täter oder Opfer?)und dem anderen nicht,ist schlichtweg zynisch und realitätsfern......

Matt_kirsche
21.12.2004, 20:22
Ich lieeeeeebe religiöse Fanatiker ganz einfach.... das war Sarkasmus... Ich bin kurz davor, meine Kampfausrüstung auszupacken, und meinen persönlichen kleinen Kreuzzug gegen solch engstirnige Bibelanhänger zu starten.. Bitte sag ja Dreamer *roar* ;)

sibel
21.12.2004, 20:33
mmh... und wo ist die jetzt die Grenze? Ab wo sollte Gott eingreifen?
Noch was: Was wär wenn du so stinksauer wärst, dass du jemanden umbringst, weil zb der deine Eltern oder so umgebracht hat. Dann wärst du en Mörder. Würdest du nicht wollen, dass man dir verzeiht und dir ne 2. Chance gibt?
Spätestens hier hätte Gott mal den freien Willen ignorieren und ein Machtwort sprechen sollen....... ;)

neo2001
21.12.2004, 21:14
Spätestens hier hätte Gott mal den freien Willen ignorieren und ein Machtwort sprechen sollen....... ;) Stimmt. So denn es einen Gott gibt, stellt sich mir die Frage ob er wollte, dass seine Anhänger andere auf diese Weise von ihm zu überzeugen versuchen.

Thema beendet.

@Momoko: Betrachte das als Verwarnung. Nicht wegen Deinem Glauben, sondern für die Art und Weise (manche mögen sagen Versessen- und Verbissenheit) wie Du diesen zu anderen transportieren möchtest. Bitte bedenke, dass andere vielleicht genauso viele Gründe haben nicht zu glauben, wie Du Gründe hast es zu tun. Danke.