Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jesus war Vegetarier
glasperlenspielerin
30.04.2005, 03:51
»Denn wahrlich,
ich sage euch:
der, der tötet,
tötet sich selbst,
und wer vom Fleisch
erschlagener Tiere isst, isst vom Körper des Todes.
Aber ich sage euch:
Tötet weder Mensch noch Tier,
noch die Nahrung,
die euer Mund
aufnimmt.«
Jesus, »Das Evangelium der Essener«
gibt es eigentlich noch mehr belege außer obigem? (im internet gefunden) oder kennt jemand allgemein bibelstellen, wo jesus stellung zum thema "tier(schutz)" nimmt?
Da müßte man mal nach recherchieren.
Vorstellen könnte ichs mir auf jeden Fall.
Ich hab letztens noch eine Doku über Jesu gesehen. dort wurde der Dichtung die Wahrheit entgegen gestellt. Beispielsweise hat die Berg Predigt so nie stattgefunden. Es war vielmehr ein Zusammenschnitt aus Dingen die Jesus mal gesagt haben soll. Zu guter letzt wurde nachgewiesen das die Akustik dort wo die Predigt stattgefunden haben soll, so schlecht war das niemand sie verstanden hätte. Der Platz wurde nachträglich eingefügt.
Die Problematik ist auch das vieles was in der Bibel steht als Metapher gemeint war, aber von vielen wörtlich genohmen wird.
Interessant fand ich auch das die ersten Christen gar nichts mit der verbohrten besinnlichen Kirche gemeinsam hatten. Sie war ethusiastisch. Lebten ihren Glauben mit großer Begeisterung und Freude am Leben aus. Jesus Religion war eine Religion der Liebe. sie hatte nicht diese Atmosphäre eine Totenmesse, die häufig in Kirchen vorzufinden ist, gemeinsam.
Eiskristallin
30.04.2005, 11:33
-> http://www.jesusveg.de/
http://www.das-friedensreich.de/de/ausgaben/03_06/jesus_vegetarier.html
http://veggie.utopiax.org/religionen.html
Hmm... ich denke ihr seid nicht gläubig? Wenn dem so ist, wie kann man dann Jesus oder generell ein Zitat aus der Bibel als Argument für den Verzicht auf Fleisch anführen? ;)
gibt es eigentlich noch mehr belege außer obigem? (im internet gefunden) oder kennt jemand allgemein bibelstellen, wo jesus stellung zum thema "tier(schutz)" nimmt?
Ich glaube nicht, daß Jesus Vegetarier war. Danke für die Anregung, werde mich da mal ein bißchen umsehen. Bin aber zutiefst davon überzeugt, daß er "Bruder Tier" als gleichwertiges und gleichberechtigtes Geschöpf desselben Schöpfergottes angesehen hat, der auch den Menschen geschaffen hat.
Ganz gewiss bin ich aber, daß Jesus nicht der "Erfinder" des Tierschutzes ist.
Da kannst Du bis ins alte Testament zurückgehen. Als der Vater "Gott, der Allmächtige, Schöpfer des Himmels und der Erden" wegen der Schlechtigkeit der Menschen eine Sintflut schicken wollte, um alle - und mit ihnen die Bosheit - zu vernichten, fand er Noah als "Gerechten" und befahl ihm, eine Arche zu bauen, um sein Leben und das seiner Familie zu retten. Aber nicht nur das, er befahl ihm auch, von allen Tieren ein Paar mit auf das rettende Schiff zu nehmen. Ist das nicht auch Tierschutz?
Irgendwo (weiß leider nicht genau wo, das wird sich aber finden lassen) steht auch, daß er kein Wohlgefallen an Brand- und Tieropfern hat. Was ist das anderes?
Tierliebende Grüße,
Josi
Eiskristallin
30.04.2005, 13:29
Hmm... ich denke ihr seid nicht gläubig? Wenn dem so ist, wie kann man dann Jesus oder generell ein Zitat aus der Bibel als Argument für den Verzicht auf Fleisch anführen? ;)
hab ich nie getan.
Aber nicht nur das, er befahl ihm auch, von allen Tieren ein Paar mit auf das rettende Schiff zu nehmen. Ist das nicht auch Tierschutz?Nein, das ist Artenschutz.
glasperlenspielerin
30.04.2005, 19:11
Hmm... ich denke ihr seid nicht gläubig? Wenn dem so ist, wie kann man dann Jesus oder generell ein Zitat aus der Bibel als Argument für den Verzicht auf Fleisch anführen? ;)
ich hab nie behauptet, dass jesus mir unsympathisch war/ist.. :kuh:
allerdings sehe ich ihn weniger als religiöse gestalt.. er ist für mich ein früher linker, revoluzzer.. ;)
glasperlenspielerin
01.05.2005, 12:57
: unter tierrechtlerin und strengen vegetariern gibt es sehr viele, die christlich motiviert sind...
http://web5.p15132058.pureserver.info/akut/
http://www.christinnen-und-tiere.de/index2.html
( http://s9.invisionfree.com/ChristenundTiere/index.php?showtopic=99 -->Bibelzitate)
http://www.vegane-christen.de
wobei ich sagen muß: auf vielen dieser seiten herrscht der typisch religiöse kitsch und verklärung.... (man schaue sich nur diese bildchen an) tiergottesdienste u.ä. lehne ich auch ab, denn den tieren ist damit nicht geholfen..im gegenteil..für mich ist das schon wieder anthropomorphismus im höchsten grade. :rolleyes:
glasperlenspielerin
01.05.2005, 13:03
Nein, das ist Artenschutz.
bingo.
wäre sonst jemand hier so vermessen zu behaupten, er hätte noah und seine frau aus "menschenschutz" die sintflut überleben lassen?
;)
Interessant fand ich auch das die ersten Christen gar nichts mit der verbohrten besinnlichen Kirche gemeinsam hatten. Sie war ethusiastisch. Lebten ihren Glauben mit großer Begeisterung und Freude am Leben aus. Jesus Religion war eine Religion der Liebe. sie hatte nicht diese Atmosphäre eine Totenmesse, die häufig in Kirchen vorzufinden ist, gemeinsam.
hm, interessante sache ... so genau hab ich mich mit diesem thema noch nicht auseinandergesetzt.
was mich allerdings irgendwie stutzig gemacht hat, war die quellenangabe 'evangelium der essener'. wo genau hast du das gefunden, GPS? ist das so eine außerbiblische quelle, die manche christliche gruppierungen evtl. neben dem 'echten' biblischen kanon stehen lassen? ich bin neugierig ...
übrigens bin ich gerade total begeistert, dass jemand die dinge auf den punkt bringt und mit vorurteilen bzw. missverständnissen aufräumt ... siehe zitat oben. genau darum geht es ja beim christlichen glauben. Jesus lebt - und das sollte grund zur freude, nicht zum bedrückenden pflichtprogramm 'frömmigkeit' sein.
hm, interessante sache ... so genau hab ich mich mit diesem thema noch nicht auseinandergesetzt.
was mich allerdings irgendwie stutzig gemacht hat, war die quellenangabe 'evangelium der essener'. wo genau hast du das gefunden, GPS? ist das so eine außerbiblische quelle, die manche christliche gruppierungen evtl. neben dem 'echten' biblischen kanon stehen lassen? ich bin neugierig ...
übrigens bin ich gerade total begeistert, dass jemand die dinge auf den punkt bringt und mit vorurteilen bzw. missverständnissen aufräumt ... siehe zitat oben. genau darum geht es ja beim christlichen glauben. Jesus lebt - und das sollte grund zur freude, nicht zum bedrückenden pflichtprogramm 'frömmigkeit' sein.
Ja, es ist sehr interessant sich mit dem Werdegang dieser Religion anschaut. Ein weiteres Beispiel wäre das Zölibat. Jesus Jünger und die ersten Päpste waren alle verheiratet. Bis 1139 n.Chr. war das Zölibat nicht verpflichtend.
indigoeyes
01.05.2005, 23:26
Ja, es ist sehr interessant sich mit dem Werdegang dieser Religion anschaut. Ein weiteres Beispiel wäre das Zölibat. Jesus Jünger und die ersten Päpste waren alle verheiratet. Bis 1139 n.Chr. war das Zölibat nicht verpflichtend.
Ich denke auch, dass das Zölibat wohl erst im Laufe der Kirchengeschichte als bindend hinzugekommen ist, vor allem, um sich selbst zu geisseln bzw. um zu beweisen, dass der gläubige Mensch "seinen Versuchungen" widerstehen kann, nämlich dass einem der Glaube dabei hilft.
Fraglich ist nur, wenn man religiös ist und an Gott glaubt, warum Gott dann dem Menschen die Sexualität gegeben hat? Rein zum Zwecke der Fortpflanzung? Wird ja heute noch von einigen Theologen vertreten, u.a. vom neuen Papst Benedikt dem XVI.
(Auch wenn das jetzt ein wenig vom eigentlichen Thema des Threads abweicht)
Fraglich ist nur, wenn man religiös ist und an Gott glaubt, warum Gott dann dem Menschen die Sexualität gegeben hat? Rein zum Zwecke der Fortpflanzung? Wird ja heute noch von einigen Theologen vertreten, u.a. vom neuen Papst Benedikt dem XVI.
auch wenn diese antwort ebenfalls vom thema abweicht: nicht jeder, der an Gott glaubt, ist religiös (ich bin es nicht), und christsein im eigentlichen sinne hat für mich - so paradox es auch klingen mag - nichts mit religion zu tun. bzw. nichts mit dem, was man so gemeinhin unter religion versteht (dazu kram ich euch evtl. noch mal einen älteren beitrag von mir hervor).
außerdem bin ich nur eine von sehr vielen christen, die klar erkennen, dass sexualität ein geschenk ist, das natürlich direkt von Gott kommt, und das er demnach auch für den menschen erfunden hat. sex an sich ist ja keine sünde - wichtig ist nur, dass es im richtigen rahmen bleibt (ergo: ehe).
hm tja, aber das ist ja faktisch schon wieder ein eigenes thema für sich ...
Eiskristallin
02.05.2005, 19:00
sex an sich ist ja keine sünde - wichtig ist nur, dass es im richtigen rahmen bleibt (ergo: ehe) ...
also hältst du außerehelichen sex für sünde?
indigoeyes
02.05.2005, 19:06
[QUOTE=fragile]auch wenn diese antwort ebenfalls vom thema abweicht: nicht jeder, der an Gott glaubt, ist religiös (ich bin es nicht), und christsein im eigentlichen sinne hat für mich - so paradox es auch klingen mag - nichts mit religion zu tun. bzw. nichts mit dem, was man so gemeinhin unter religion versteht (dazu kram ich euch evtl. noch mal einen älteren beitrag von mir hervor).
Das ist für mich kein Paradoxon, ich sehe das nämlich absolut genauso. Glaube und Religion haben per se nicht zwingend was miteinander zu tun. Ich gehe aber mal davon aus, dass die meisten religiösen Menschen auch an Gott glauben, Ausnahmen inbegriffen.
Die Religion ist der beliebte Ersatz für den Glauben.
Oscar Wilde
also hältst du außerehelichen sex für sünde?
ja
Eiskristallin
03.05.2005, 22:35
ja
wow. dann bin ich ein gefallenes mädchen.
indigoeyes
03.05.2005, 23:03
wow. dann bin ich ein gefallenes mädchen.
Wem sagst du das.... ;)
@fragile: Warum ist das für dich Sünde?
wow. dann bin ich ein gefallenes mädchen.
glaub mir mal, dass auch der größte christ keine blitzblanke weiße weste trägt. ich wär mit sicherheit die letzte, die so rumläuft ... (ich rätsele sowieso immer herum, woher meine vorliebe für schwarze klamotten kommt, aber das nur am rande)
PS: das letzte, das ich beabsichtige, ist, den moralapostel zu spielen. ich wollte nur eindeutig stellung beziehen.
@ indigoeyes: die antwort auf deine frage verschiebe ich aus gründen der müüüdigkeit auf später, ok?
Jesus war Vegetarier
So so ... :cool: ;)
Und was ist dann mit diesem Osterlamm? :confused:
Frankster_70
27.03.2008, 00:05
Soweit ich mich erinnere, ist der Wein beim Abendmahl als Ersatz für das Blut eines Tieropfers gedacht und er hat auch mal gesagt "was du dem geringsten meiner Geschöpfe antust, das tust du mir an"
Und mit dem Lamm ist glaube ich Jesus selbst gemeint, das "Lamm Gottes" - aber nagelt mich nicht drauf fest, mein Konfirmantenunterricht ist schon ein paar Tage her :)
Bei, letzten Abendmahl wurde Wein getrunken.
Und Brot gegessen.
Und dabei auch ein echtes Lamm verspeist.
Frankster_70
27.03.2008, 00:26
... Und dabei auch ein echtes Lamm verspeist.
Ist mir neu, kann aber sein. Das so genannte "Osterlamm" ist aber kein echtes Lamm, sondern eine Metapher, die Jesus als Opferlamm zeigt - in Anlehnung an die jüdische Sitte, zum Pessachfest ein Lamm zu opfern (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Agnus_Dei)
Ist mir neu, kann aber sein. Das so genannte "Osterlamm" ist aber kein echtes Lamm, sondern eine Metapher ...
Du meinst, Jesus hat für das Mahl eine Metapher kaufen lassen?
Ich weiß jetzt nicht, ob alle 12 Jünger von dieser Metapher satt geworden sind ....
Frankster_70
27.03.2008, 00:33
LOL... vielleicht wenn man mit genug Wein nachspült...? ;)
Wie gesagt, ich kann mich nur dunkel erinnern und bin alles andere als religiös oder bibelfest, deshalb der Link - was da genau verzehrt wurde steht da allerdings nicht, hab ich jetzt gemerkt
Frankster_70
27.03.2008, 00:42
was ich dazu vielleicht noch sagen sollte - ich habe Verständnis für alle, die aus ethischen Gründen kein Fleisch essen, und ich habe Respekt vor allen, die aus religiösen Gründen kein Fleisch oder nur bestimmte Nahrung zu sich nehmen. Aber für mich selbst sehe ich den Menschen als Raubtier. Ich wohne im schönen Neandertal und im hiesigen Neandertalmuseum erfährt man unter anderem so lustige Dinge wie zB dass Steinzeitmenschen sich nachweislich fast ausschließlich von Fleisch ernährt haben und viele Krankheiten ursächlich mit der Einführung einer systematischen Landwirtschaft und einem steigenden Anteil pflanzlicher Nahrung entstanden sind... mir fällt im Moment nur Karies ein, aber da waren auch durchaus schwerwiegendere Krankheiten dabei... nur mal so am Rande, dafür gibt es bestimmt auch passendere Threads...
desert child
27.03.2008, 09:08
glaub mir mal, dass auch der größte christ keine blitzblanke weiße weste trägt. ich wär mit sicherheit die letzte, die so rumläuft ...
:D Man muss sich Prinzipien einfach nur so hoch haengen, dass man bequem drunter durch spazieren kann.
Wer hat das gesagt? :rolleyes:
Zum Thema: Hitler war auch vegetarier. Was sagt uns das jetzt? :eek:
gescheit.ert
27.03.2008, 12:36
jesus soll doch "fresser und säufer" genannt worden sein und angeblich wasser in wein gewandelt haben. hört sich eigentlich eher nach einem "genussmenschen" an, der wohl nich so wie johannes, der täufer, aufgetreten ist.
jesus soll doch "fresser und säufer" genannt worden sein und angeblich wasser in wein gewandelt haben. hört sich eigentlich eher nach einem "genussmenschen" an, der wohl nich so wie johannes, der täufer, aufgetreten ist.
In echt? Jesus war ein Hedonist? Wird mir immer sympathischer, der Mann.
och-nöö
Nach allem was man weiß, war Jesus ein Genußmensch und sicherlich kein Kostverächter. Das steht auch keinesfalls im Gegensatz zu seinen Lehren, sondern nur im Gegensatz zum dem, was die Kirche daraus gemacht hat.
gescheit.ert
28.03.2008, 11:53
Matthäus Evangelium 15,11
Nicht das in den Mund Hineinkommende verunreinigt den Menschen; sondern das aus dem Mund Herausgehende, das verunreinigt den Menschen.
:p
also ich bin auch vegetarier und frage mich oft ob jesus das auch war. ich frage mich auch immer wieder ob es falsch ist, das ich es bin. mir geht es auch oft so das ich nie wirklich satt bin und oft denke das mir noch was fehlt... vielleicht ist vegetarier sein einfach auch nur übertrieben immerhin sind es ja "nur" tiere die wir essen. sehr kompliziert. aber ich glaub eigentlich nicht das jesus vegetarier war. denn gott hat es ja dem menschen erlaubt tiere zu essen- steht in der bibel. also warum sollte er es dann nicht tun?
also ich bin auch vegetarier und frage mich oft ob jesus das auch war. ich frage mich auch immer wieder ob es falsch ist, das ich es bin. mir geht es auch oft so das ich nie wirklich satt bin und oft denke das mir noch was fehlt... vielleicht ist vegetarier sein einfach auch nur übertrieben immerhin sind es ja "nur" tiere die wir essen. sehr kompliziert. aber ich glaub eigentlich nicht das jesus vegetarier war. denn gott hat es ja dem menschen erlaubt tiere zu essen- steht in der bibel. also warum sollte er es dann nicht tun?
Vergiss den "Schmarrn" in der Bibel, denn die ist von vorn bis hinten mit Widersprüchen vollgepflastert und da drinn steht auch nicht was Gott meint oder sagt, sondern was im Laufe der Zeit halt hineingeschrieben wurde :) Wenn du dein eigenes Gehirn benutzt und kritisch reflektierst und nicht irgendwas aus irgendeinem alten Buch ableitest, dann kommst du zu wesentlich stichhaltigeren Ergebnissen.
Wenn du das Essen von Tieren als nicht sinnvoll erachtest (und dafür gibt es viele gute Argumentationen) dann esse halt keine Tiere. Sich auf irgendwelche "von oben" festgelegten Regeln zu berufen oder sich daran zu halten ist schlicht und einfach dumm, weil man sein eigenes Hirn dabei abschaltet (ist natürlich auch bequemer sich dergestalt aus der Verantwortung zu stehlen).
Selbst wenn der Gott höchstpersönlich mit seinem Rauschebart und seinem dicken Wamst samt seinem Engelsgefolge vor mir erschiene und mir sagen würde das Essen von Tieren sei sinnvoll und gut, würde ich ihm nen Vogel zeigen und ihm Gründe auflisten warum das nicht der Fall ist.
Kurz: Folge deiner eigenen Vernunft und ziehe deine eigenen Schlüsse (inklusive der Option einer Schlussfolgerung, welche zum Inhalt hat, dass der Wells Unsinn redet)!
kritisches_Auge
16.08.2009, 13:43
Mich interessiert nicht was Gott und die Bibel sagen, mich interessieren auch die Argumente überzeugter Vegetarier nicht, mich interessiert lediglich was mein Körper und mein Appetit mir sagen oder anders ausgedrückt, ob es mir schmeckt oder nicht.
Ich kann aber darauf achten wo ich Fleisch einkaufe und Fleisch aus dem Supermarkt grundsätzlich ablehnen, lieber seltener Fleisch und dafür aus guter Quelle.
Mich interessiert nicht was Gott und die Bibel sagen, mich interessieren auch die Argumente überzeugter Vegetarier nicht, mich interessiert lediglich was mein Körper und mein Appetit mir sagen oder anders ausgedrückt, ob es mir schmeckt oder nicht.
Ich kann aber darauf achten wo ich Fleisch einkaufe und Fleisch aus dem Supermarkt grundsätzlich ablehnen, lieber seltener Fleisch und dafür aus guter Quelle.
Das ist der Punkt - man muss seine eigenen Entscheidungen auf Grund eigener Schlussfolgerungen treffen sonst entmündigt man sich selbst und wird zum nachplappernden Papageien ^^
kritisches_Auge
16.08.2009, 14:42
Eben"
Schon als Kind haßte ich den Satz:-" Man sollte...."
Ich kann aber darauf achten wo ich Fleisch einkaufe und Fleisch aus dem Supermarkt grundsätzlich ablehnen, lieber seltener Fleisch und dafür aus guter Quelle.
Mal provokant gefragt: Wird dein "Fleisch aus guter Quelle" welches sicher auch mal ein lebendiges Tier war nicht geschlachtet und nur rein zu diesem Zweck gezüchtet? Ich sehe da kein Unterschied dass ich mich besser fühlen könnte und somit Fleisch essen könnte!
So so ... :cool: ;)
Und was ist dann mit diesem Osterlamm? :confused:
75/6) Und Judas Ischarioth sprach zu Ihm: 'Siehe, das ungesäuerte Brot, den gemischten Wein, das Öl und die Kräuter, doch wo ist das Lamm, das Moses befohlen hat?' (Denn Judas hatte das Lamm gekauft; doch Jesus hatte verboten, dass es geschlachtet werde.)
also ich bin auch vegetarier und frage mich oft ob jesus das auch war. ich frage mich auch immer wieder ob es falsch ist, das ich es bin. mir geht es auch oft so das ich nie wirklich satt bin und oft denke das mir noch was fehlt... vielleicht ist vegetarier sein einfach auch nur übertrieben immerhin sind es ja "nur" tiere die wir essen. sehr kompliziert. aber ich glaub eigentlich nicht das jesus vegetarier war. denn gott hat es ja dem menschen erlaubt tiere zu essen- steht in der bibel. also warum sollte er es dann nicht tun?
http://www.puramaryam.de/ernaehrveg.html
Die Sache mit dem Osterlamm:
In heidnischen Kulten (z.B. römischen, griechischen) und im Judentum wurden einem Gott Opfer dargebracht, zum Lob des Gottes, zum Dank, als Bitte, ... Dazu wurden auch Tieropfer erbracht. Die dafür bestimmten Tiere wurden auf dem Altar getötet, manche Teile wurden verbrannt, andere Teile (durchaus die besseren) verspeist. Die Altäre sieht man noch in den antiken Tempeln (Rom und anderswo). Die Form der Altäre hat sich beibehalten bzw. wurde unwesentlich verändert. Z.B. in Rom kann man unmittelbar den Übergang von den heidnischen Kulten zu denen des Christentums nachvollziehen, weil dieselben Gegenstände hier wie dort zu sehen sind.
Im Christentum wird Jesus zum Menschenopfer, auch Lamm Gottes genannt (weil die Kreuzigung zum Passah- oder Pessachfest stattfand, also zu dem Zeitpunkt, wo das Opferlamm geschlachtet wurde). In einer monotheistischen Religion muß insofern das Menschenopfer als höchstes gelten und löst die Tieropfer ab. Da Jesus die Schuld der Menschen auf sich geladen hat und sich dafür opferte, kann nichts, kein Tieropfer, mehr darüber gehen.
Die Tieropfer wurden im nachhinein wohl deshalb im Christentum abgelehnt, um sich von den religiösen Opferkulten der Vorgängerreligionen abzuheben. Man muß wissen, daß vieles, was mit den römischen/griechischen Götterkulten verbunden war, systematisch von den späteren Christen ausgemerzt wurde. Auch dies sieht man in Rom sehr deutlich, z.B. an den Bauwerken, den Veränderungen, Umwidmungen. Die Verfechter des Christentums stritten vehement für eine Anerkennung ihrer neuen Religion, mit der sie sich gegen die römisch/griechische, aber auch gegen das Judentum durchsetzen mußten.
Wenn in der katholischen Kirche das Abendmahl gefeiert wird, wird das Opfer Jesus' wiederholt. Wein symbolisiert das Blut, d.h. den Tod Jesus, die Hostien das Brot bzw. den Leib Jesus. Dabei ist interessant, daß die Hostien aus ungesäuertem Teig gebacken werden. Hier ist der Bezug zum Judentum noch erkennbar. Jesus war Jude.
Tiere schlachten und verspeisen bezog sich in früheren Zeiten, also vor der Entwicklung des Christentums, häufig auf Opfer an die Götter. Die Ablehnung dessen ist eng mit den veränderten Opferriten verbunden. Man darf auch nicht vergessen, daß die Bibel nicht in einem Guß entstanden ist, sondern die einzelnen Texte von verschiedenen Autoren über teilweise sehr lange Zeiträume geschrieben und zusammengetragen wurden. D.h., im nachhinein wurden die Ereignisse im Sinne der Prophezeiungen und Heilserwartungen geschrieben. Daher kann man die Bibel bzw. das Neue Testament nicht als Chronik von Geschichtsschreibern lesen und schon gar nicht wörtlich nehmen, ohne den Hintergrund dazu zu kennen.
Im Christentum wird Jesus zum Menschenopfer, auch Lamm Gottes genannt ...
Wenn in der katholischen Kirche das Abendmahl gefeiert wird, wird das Opfer Jesus' wiederholt. Wein symbolisiert das Blut, d.h. den Tod Jesus, die Hostien das Brot bzw. den Leib Jesus.
Es gab im 11.Jh. eine Tendenz, dies recht makaber zu verstehen:
"Sein Abendmahlsverständnis entwickelte Humbert (...) im Streit gegen Berengar von Tours, der konsekrierten Wein und Brot vor allem symbolisch als wahren Leib und wahres Blut Christi verstand. Demgegenüber postulierte Humbert, da damals die Transsubstantiationslehre noch nicht dogmatisch formuliert war, die substantiale Gegenwart des Leibes und Blutes, ohne dies weiter zu erklären."
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Humbert_von_Silva_Candida
Kurz: Folge deiner eigenen Vernunft und ziehe deine eigenen Schlüsse (inklusive der Option einer Schlussfolgerung, welche zum Inhalt hat, dass der Wells Unsinn redet)!
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ich denke du hast recht. das fällt mir immer schwer. weil ich oft nicht meine eigenen schlüssse kenne und mich frage ob ich sowas wie vernunft besitze...
gibt es eigentlich noch mehr belege außer obigem? (im internet gefunden) oder kennt jemand allgemein bibelstellen, wo jesus stellung zum thema "tier(schutz)" nimmt?
Aus der Bibel:
„Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt; wer ein Schaf opfert, gleicht dem, der einem Hund das Genick bricht; wer ein Speisopfer bringt, gleicht dem, der Schweineblut spendet;“
Jesaja 66, 3-4
„Was soll mir die Menge eurer Opfer?, spricht der HERR. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke. Wenn ihr kommt, zu erscheinen vor mir - wer fordert denn von euch, dass ihr meinen Vorhof zertretet? Bringt nicht mehr dar so vergebliche Speisopfer! ... Und wenn ihr auch eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut. Wascht euch, reinigt euch, tut eure bösen Taten aus meinen Augen; lasst ab vom Bösen! Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schafft den Waisen Recht, führt der Witwen Sache!“
Jesaja 1, 11-13.15-17
„Denn alles Wild im Walde ist mein und die Tiere auf den Bergen zu Tausenden. Ich kenne alle Vögel auf den Bergen; und was sich regt auf dem Felde, ist mein. Wenn mich hungerte, wollte ich dir nicht davon sagen; denn der Erdkreis ist mein und alles, was darauf ist. Meinst du, dass ich Fleisch von Stieren essen wolle oder Blut von Böcken trinken?
Opfere Gott Dank, und erfülle dem Höchsten deine Gelübde, und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“
Psalm 50, 10-15
„Gesell dich nicht zu den Weinsäufern, zu solchen, die im Fleischgenuss schlemmen; denn Säufer und Schlemmer werden arm, Schläfrigkeit kleidet in Lumpen.“
Sprüche 23, 20-21
Doch frag nur die Tiere, sie lehren es dich;
die Vögel des Himmels, sie künden es dir.
Rede zur Erde, sie wird dich lehren;
die Fische des Meeres erzählen es dir.
Wer wüsste nicht bei alledem,
dass die Hand des Herrn dies gemacht hat?
In seiner Hand ruht die Seele allen Lebens
und jeden Menschenleibes Geist.“
Hiob 12,7-12
Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet.“
Paulus in Röm. 8, 19-22
„Denn jeder Mensch unterliegt dem Geschick
und auch die Tiere unterliegen dem Geschick.
Sie haben ein und dasselbe Geschick.
Wie diese sterben, so sterben jene.
Beide haben ein und denselben Atem.
Einen Vorteil des Menschen gegenüber
dem Tier gibt es da nicht.“
Prediger 3,19
Wenn ihr verstanden hättet, was mit dem Wort gemeint ist: 'Ich fordere von euch nicht, dass ihr mir irgendwelche Opfer bringt, sondern dass ihr barmherzig seid', dann würdet ihr nicht Unschuldige verurteilen.
Matthäus 12,7
Überlegt doch einmal, was es bedeutet, wenn Gott sagt: "Ich fordere nicht von euch, daß ihr mir Tieropfer darbringt, sondern daß ihr barmherzig seid."
Matthäus 9,13
im Vergleich dazu:
http://www.brennglas.com/tierliebe_jesu/verheimlichte_tierliebe_jesu.html
Die 12 Gebote des EVL (Evangelium des vollkommenen Lebens) von Ouseley sind hierzu im Vergleich vielleicht auch interessant zu lesen:
http://www.lightways.de/resources/Das+Evangelium+des+vollkommenen+Lebens.pdf
Ein Kommentar zum EVL:
http://members.yline.com/~naturpur/evangelium.html
Im Kapitel 38 (Seite 95) des EVL heisst es:
Jesus verdammt die Mißhandlung der Tiere
2. Und Jesus sprach zu ihnen: "Wahrlich, ich sage euch, die Vorteile ziehen aus dem Unrecht, das einem Geschöpf Gottes zugefügt wird, die können nicht rechtschaffen sein. Noch dürfen alle, deren Hände mit Blut befleckt sind oder deren Mund durch Fleisch verunreinigt ist, heilige Dinge berühren oder die Geheimnisse des Himmels lehren.
3. Gott gibt die Saatkörner und die Früchte der Erde zur Nahrung; und für den Gerechten gibt es keine andere rechmäßige Nahrung für den Körper.
4. (...) Deshalb sage ich zu allen, die meine Jünger werden wollen, haltet eure Hände fern vom Blutvergeißen und laßet kein Fleisch über eure Lippen kommen, denn Gott ist gerecht und gütig und hat befohlen, daß die Menschen leben sollen allein von den Früchten und den Saaten der Erde.
5. Aber wenn ein Tier arg leidet, so daß sein Leben ihm eine Qual ist, oder wenn es gefährlich ist, so erlöset es von seinem Leben rasch und mit so wenig Schmerz als ihr könnt. Schicket es hinüber in Liebe und Mitleid und martert es nicht und Gott, euer Vater und Mutter, wird euch Mitleid zeigen ebenso wie ihr Mitleid gezeigt habt denen, die in eure Hände gegeben worden sind.
6. Und was ihr immer tuet dem geringsten meiner Kinder, das tuet ihr mir. Denn ich bin in ihnen, und sie sind in mir. Ja, ich bin in allen Geschöpfen, und alle Geschöpfe sind in mir. An allen ihren Freuden erfreue ich auch mich, und an allen ihren Schmerzen leide auch ich. Darum sage ich euch: Seid gütig mit allen, mit allen Geschöpfen Gottes."
Jesus war Vegetarier?
Merkwürdig, dies auszusagen, wo wir fast nichts über diesen Herrn wissen, es sei denn man nimmt die bibel als glaubwürdige Grundlage.
Einzig folgendes lässt sich rinigermaßen glaubwürdig rekonstruieren.
"Er wurde zwischen 8 und 4 v. C. in Bethlehem oder Nazareth geboren. Er war Jude, der ab etwa seinem zwanzigsten Lebensjahr als Wanderprediger durch das Gebiet des heutigen Israel und Westjordanlandes zog und in Erwartung des Gottesreiches die Mitmenschen zur Umkehr, als Rückkehr zu den Wurzeln des mosaisch-jüdischen Glaubens hier zu verstehen, aufgerufen hat. Er selbst hatte nicht die Intention eine neue Religion zu stiften, sondern vielmehr bestand seine Absicht darin, das was die mosaisch-jüdische Religion an Gesetzen bot, den Menschen wieder nahe zu bringen. Dabei war er nur einer von vielen Wanderpredigern, die in dieser Zeit durch die Gebiete des Nahen Ostens streiften und die Menschen versuchte zu erreichen. Die Wanderungswege sind nicht konsistent rekonstruierbar. Von den Römern wurde er um das Jahr 30 gekreuzigt." (Aus meinem Vortrag Das Christentum - Von der Sekte zur Religion (http://www.heikehoerig.de/ngw070320.htm), den ich im März 2007 hielt. Komplett nachzulesen unter dem genannten Link. Als Grundlagen diente diverses Literaturmaterial aus dem Fachbereich Altertums-/Religionswissenschaften des Bibliotheksbestandes der Universität Rostock)
LG
Heike
P.S.: Wie schon die Unsicherheit des Jahres, in dem Jesus geboren wurde, zeigt, ist auch über die Geburt nichts wirklich belegt. Geschweige denn der genaue Tag - also das was wir "Weihnachten" nennen. Es gibt auch keine tauglichen Belege, die irgendwas rund um die Geburt belegen. Das ist alles purer Mythos, Legende und Glaube. - Also es ist im Grunde nichts, was es an Weihnachten zu feiern gibt als solches. Irgendwer hat das einfach so festgelegt. - Zumal: Merkwürdigerweise stimmt der Lebensmythos mit seinen Eckdaten sehr mit dem um Horus (ägyptischer Sonnengott) überein. - Auch Horus wurde am 25. Dezember geboren. (Stern im Osten, Orion, heilige drei Könige) Und die ihm zur Welt brachte war die Jungfrau Isis, die geschwängert von einem Geist (den ihres Bruder Osiris) wurde. Usw usw - Der Horus-Mythos stammt aber bereits aus der Zeit um 3000 vC. :-D - Ja so ist es mit der Religion, dem Glauben. Man glaubt halt nur irgendwas, weil man es glauben will.
Babapapa
26.12.2009, 14:50
„Und er befahl ihnen, dass sie sich alle nach Tischgemeinschaften auf dem grünen Grase lagerten. Und sie lagerten sich in Gruppen zu je hundert und je fünfzig. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf zum Himmel, dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie ihnen vorlegten; und die zwei Fische teilte er unter alle. Und sie aßen alle und wurden gesättigt.“ (Markus 6,39-42)
„Und sie hatten einige kleine Fische; und er segnete sie und ließ auch sie vorlegen. Und sie aßen und wurden gesättigt; und sie hoben auf, was an Brocken übrig blieb, sieben Körbe.“ (Markus 8,7-8)
„Als er aber aufhörte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus auf die Tiefe, und lasst eure Netze zu einem Fang hinab! Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben uns die ganze Nacht hindurch bemüht und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich die Netze hinablassen. Und als sie dies getan hatten, umschlossen sie eine große Menge Fische, und ihre Netze rissen.“ (Lukas 5,4-6)
„Und am ersten Tag des Festes der ungesäuerten Brote, als man das Passahlamm schlachtete, sagen seine Jünger zu ihm: Wohin willst du, dass wir gehen und bereiten, damit du das Passahmahl essen kannst?“ (Markus 14,12)
„Und er spricht zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Begreift ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann? Denn es geht nicht in sein Herz hinein, sondern in den Bauch, und es geht heraus in den Abort. Damit erklärte er alle Speisen für rein. Er sagte aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Denn von innen aus dem Herzen der Menschen kommen die bösen Gedanken hervor: Unzucht, Dieberei, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut, Torheit; alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen den Menschen.“ (Markus 7,18-23)
„Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind, die verbieten, zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat zur Annahme mit Danksagung für die, welche glauben und die Wahrheit erkennen. Denn jedes Geschöpf Gottes ist gut und nichts verwerflich, wenn es mit Danksagung genommen wird; denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und durch Gebet“ (1 Timotheus 4,1-5)
hehe, also rein mit dem schnitzel! ;-)
Es sind nicht nur "Texte", es tut gut, eure Bibel-Zitate zu lesen! :)
Es sind nicht nur "Texte", es tut gut, eure Bibel-Zitate zu lesen! :)
„Dann sprach Gott:
Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde,
die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten.
Euch sollen sie zur Nahrung dienen.
Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem,
was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat,
gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung.
So geschah es.
Gott sah alles an, was er gemacht hatte:
Es war sehr gut.“
Genesis 1, 29-31
Schau mal unter nachfolgenden Links, dort fand ich einiges zu Deiner Frage und auch zu Bibelstellen:
Die verheimlichte Tierliebe Jesu
http://www...[edit]
Achtung: "Universelles Leben" ist eine Sekte, wie die Zeugen Jehovas, Scientology und ähnliche Organisationen! Bis 1984 hieß diese totalitäre Organisation "Heimholungswerk Jesu Christi"
[editiert]
Nähere Infos zu dieser Gruppierung erteilt sicher der Sektenbeauftragte der jeweiligen landesregierung gern. Und auch zB bei Wikipedia, von denen ich sonst nicht allzu viel halte, gibt es Einsteigsinfos zu denen.
Unter "Geschichte von Universelles Leben" (http://de.wikipedia.org/wiki/Universelles_Leben) findet man dort:
Nach dem Tod ihrer Mutter habe Gabriele Wittek die ersten „inneren Worte“ gehört. Nach einem Jahr sei ihr ihre tote Mutter erschienen, und im Rahmen eines spiritualistischen Kreises habe sie mit ihr sprechen können. Frau Wittek gibt an, später weitere Erscheinungen erlebt zu haben: ein Geistwesen namens „Bruder Emmanuel“, ein "Ufo-Kommandant" namens "Mairadi" und schließlich Jesus Christus seien ihr begegnet.
LG
Heike
Universelles Leben machte auf mich bei meiner Recherche nicht den Eindruck einer Sekte. Diese religiöse Gruppierung scheint mir viel mehr eine freie Glaubensausrichtung zu haben, wie z.B. auch die Anthroposophen. Die Antroposophen richten sich nach Rudolph Steiner, der wohl sein Wissen auf ähnliche Weise wie diese Frau Gabriele Wittek erhalten hat. Wie auch die Anthroposophen, scheint Universelles Lebens eine freie Glaubensgemeinschaft zu sein, die die Bibel kritisch unter die Lupe genommen hat. Aber wie in vielen Glaubensgemeinschaften scheint es auch dort zu "menscheln".
Habe auch Kritiken über diese Gruppierung gelesen und mir in diesem Zusammenhang ein paar Berichte aus deren TV Programm "Neue Zeit TV" angeschaut. Dadurch, dass sie sich gegenüber der kath. Kirche sehr kritisch äussern, gibt es scheinbar gerade aus der kath. Kirche Stimmen, denen daran gelegen ist, diese religöse Gruppierung in der Öffentlichkeit als totalitäre Sekte darzustellen.
Unabhängig davon, wie diese religöse Gruppierung einzuordnen ist, deckt sich deren Angaben zum Thema: "War Jesus Vegetarier?" mit anderen interessanten Quellen, wie z.B. dem EVL. Was ich beachtlich finde, wie sich diese Gruppierung für Tiere einsetzt. Bei Würzburg hat sie ein grosses Areal (Friedensland) für Tiere gekauft, wo diese unbehelligt leben können.
http://harryandanimals.wordpress.com/2009/04/08/das-friedensland/
Na ja,
nachdem ich gestern recherchierte, dass Lucifer der Lichtbringer und Sohn der Venus ist, kann ich dem Christentum wieder einen Schritt weniger Existenzberechtigung zugestehen. Märchenbuch - überschreiben wir einfach mal bestehende kulturelle Festtage und behaupten felsenfest, wir hätten das erfunden. :cool:
Wr sicherlich nicht leicht den Römern ihre Götter zu nehmen - nichts einfacher, als sie zu gefallenen Engeln werden zu lassen und mal kurz die Hölle zu erschaffen, damit den Italienern ordentlich eingeheizt wird. :D
Das ist wohl das Geheimnis großer Religionen, ein bissi Doublebind und dann wird das schon mit der Einbindung. Oder Einbildung? :kratz:
See schreibt:
Unabhängig davon, wie diese religöse Gruppierung einzuordnen ist, deckt sich deren Angaben zum Thema: "War Jesus Vegetarier?" mit anderen interessanten Quellen, wie z.B. dem EVL.
Und macht es diese Märchen deshalb in irgendeiner Form wahrer, nur weil einer beim anderen abschreibt. Es ist doch absolut nicht überraschendes dabei, wenn ein Text dieser totalitären Organisation, und das es eine ist, hat auch das Bayrische Verwaltungsgericht so gesehen, mehr dazu am Ende des Beitrages von mir, mit irgendwas anderem übereinstimmt, da man logisch abkupfert was passt.
Gegen die These, dass Jesus Vegetarier war, spricht auch sein Lebensstil. Als Wanderprediger konnte er schlecht wählerisch sein. Er war angewiesen auf das, was ihm andere anboten. Da dies meist ärmliche Leute waren, ist zwar auch sehr viel fleischlose Nahrung darunter gewesen, aber wenn ihn jemand anders bewirtete, hatte er wohl kaun dies ablehnen können. Er musste das essen, was ihm vorgesetzt wurde.
Und nun zu Sees Anmerkung:
Universelles Leben machte auf mich bei meiner Recherche nicht den Eindruck einer Sekte.
Dann wird es Zeit, sorry, wenn ich es so krass und unsensibel formuliere, besser recherchieren zu lernen.
Das Bayrische Verwaltungsgericht steht konträr zu deiner Recherche. Bei Wikipedia hei0t es zu dem Verfahren vor dem BayVG:
Im Rahmen von verschiedenen Prozessen wurde die Gefahr für das Individuum gerichtlich festgestellt. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof sagt dazu: „Die Ausgestaltung des Gemeindelebens, wie sie aus der „Gemeindeordnung“ des „Universellen Lebens“ hervorgeht, darf in scharfer und überspitzter Formulierung ohne Verfassungsverstoß als totalitäre Struktur bezeichnet werden.“ (Az. 7 CE 93.2403/M 7 E 93.1976)[17][18] In der Urteilsbegründung des Gerichts fließt das Gutachten des Diplompsychologen Spall vom 12. Juli 1993 ein: „ ‚Ziel sei erkennbar nicht der selbständig denkende und damit mündige Mensch, sondern der, der das Denken bereits überwunden habe, der sich der Ideologie des Werkes kritiklos unterwerfe.‘ […] Die Entindividualisierung wird nur als Läuterung, als bewusste Umwandlung des negativen […] deklariert. Der Mensch, der in Gott wurzele, halte sich von all den Diskussionen und Meinungen der Mitmenschen fern.“
Nun ist von Wikipedia, aufgrund dass dort jeder drin rumschreiben darf, aus meiner Sicht, nicht allzuviel zu halten, aber das Urteil und die Urteilsbegründung ist anhand des angegebenen Aktenzeichens eindeutig nachprüfbar. (Was eindeutig ein Vorteil gegenüber der Quelle EVL ist, die du so gern anführtest.)
Nachtrag:
Und noch ein Wort zu dieser Frau Wittek. Über sie, die die "Prophetin" (http://www.universelles-leben.org/cms/prophetie/die-prophetin.html) von "Universelles Leben" ist, steht auf der HP der Sekte:
"Es lebt eine Frau, Gabriele, unter uns, die nicht aus sich selbst redet, sondern ausspricht, was sie vom Gottesgeist empfängt, in Form der göttlichen Lichtsprache ihres Inneren, die sie in menschliche Worte übersetzt. Auf diese Weise wurde sie seit über 30 Jahren zur Brücke zwischen der göttlich-geistigen Welt und der Menschheit. Sowohl der Schöpfergeist, unser himmlischer Vater, als auch Christus offenbaren sich durch sie und geben der Menschheit und dem Einzelnen Antwort auf alle wichtigen Fragen unseres Lebens:"
Da sträubt sich bei mir doch alles, was da sich sträuben kann bei mir :-D
LG
Heike
Ich bin ja nceiht bibelgläubig- aber sehr christlich aufgewachsen, hatte dreimal in der Woche sowas wie Kirche- da wurde ununterbrochen Bibel gelesen- und ein bisschen was habe ich doch behalten
Nach dem Neuen Testament- so wie dieses , zusammen mit dem alten Testament in der Bibel zusammengefasst ist war Jesus kein Vegetarier.
Zu den 4 Evangelien gehören offiziell: Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Später kam man irgendwie darauf das zum ursprünglichen Neuen Testament( also der Geschichte Jesu und der seiner unmittelbaren Nachfolger) noch mehr gehören könnte.
Er ist kein Vegetarier- und hatte auch nicht gegen den Verzehr von Fleisch weil er zB. in einem seiner Wunder Brot und Fische geteilt( also vervielfältigt ) hat, weil seine Zuhörer Hunger hatten. Er hat seinen Jüngern auch aufgetragen einen Ort zu suchen an denen er mit ihnen das Passah ( da wurde Lamm und ungesäuertes Brot gegessen) einnehmen kann.
In der Bibel ist auch vom Fleischverzehr die Rede ist- unter anderem auch davon das man Tiere ausbluten lassen soll- bevor man sie isst. Was eine ziemlich grausame Methode war. Im alten Testament wurden Tiere geopfert- und zwar weil menschen Sünder sind, die Strafe für die Sünde der Tod ist- und am das abzuwehren- waren Tieropfer da. Furchtbar.:(
Das opfern von Tieren hat dann Jesus durch sein Opfer aufgehoben- da er sein Leben geopfert hat. Er hat ja nicht gesündigt- und musste demnach eigentlich nicht sterben. Durch dieses Opfer haben Christen nun die Chance auf ein Weiterleben nach dem Tod.
Also ich glaube das nicht- aber so in der Art habe ich es mal gelernt.....
Gegen die These, dass Jesus Vegetarier war, spricht auch sein Lebensstil. Als Wanderprediger konnte er schlecht wählerisch sein. Er war angewiesen auf das, was ihm andere anboten. Da dies meist ärmliche Leute waren, ist zwar auch sehr viel fleischlose Nahrung darunter gewesen, aber wenn ihn jemand anders bewirtete, hatte er wohl kaun dies ablehnen können. Er musste das essen, was ihm vorgesetzt wurde.
Wenn man davon ausgeht Heike, dass die Bibel unverfälscht ist, dann kann man zu diesem Schluss kommen. Meiner Meinung nach gibt die Bibel jedoch widersprüchliche Aussagen zu diesem Thema. Die Behauptung einiger Kritiker, dass die Bibel durch gewisse Kirchenmänner in früheren Zeiten an bestimmten Stellen verfälscht und auch falsch übersetzt wurde, erscheint mir möglich.
Dann wird es Zeit, sorry, wenn ich es so krass und unsensibel formuliere, besser recherchieren zu lernen.
Mir geht es nicht darum eine Lanze für das Universelle Leben brechen zu wollen, da ich diese Gruppierung nicht persönlich kenne. Doch ihren religösen / ethischen Ansichten, gerade inbezug auf die Tiere, kann ich einiges abgewinnen. Sollten sie tatsächlich totalitär sein, entspricht das nicht meiner Lebensausrichtung.
Dass Jesus Christus tatsächlich Vegetarier war, halte ich für wahrscheinlich.
Vergleiche hierzu:
http://www.theologe.de/theologe7.htm
LG See
See schreibt:
Wenn man davon ausgeht Heike, dass die Bibel unverfälscht ist, dann kann man zu diesem Schluss kommen.
Hmm, nun gehe ich aber nicht davon aus, dass die Bibel unverfälscht ist. Da ich Marxistin, Trotzkistin, Sozialistin bin, sehe ich die Bibel (die ich, genau wie den Koran, ausgiebig gelesen habe, schon um zu wissen, auf was anderer Menschen Ideologie basiert) auch sehr kritisch.
Für mich ist die Bibel ein Buch, dass in einer bestimmten Zeit einen bestimmten Zweck erfüllte. Nicht mehr und nicht weniger. (Genau wie "Der Koran" oder "Das manifest der Kommunistischen Partei".)
Dennoch komme ich, auf Grund dessen was ich aus und über die Bibel erfahren habe, zu dem Schluss, dass es keine Belege gibt, die die These rechtfertigen, dass der Mann darin, der Mann namens Jesus Vegetarier war. - Und Argumente in diesem Thread fand ich bislang auch nicht, die diese Behauptung auch nur ansatzweise rechtfertigen würden.
Nachtrag:
Es lässt sich im Übrigen weder sagen, dass der, der Vegetarier ist, auch tierlieb ist, noch dass der, der Fleisch ist dies nicht sei. - Ich bin auch tierlieb. Dennoch esse ich Fleisch. - Die These, dass Fleisch von Tieren stammen muss, die auf nicht artgerechte Art gehalten wurde, ist ja auch nicht die Wahrheit. Es kommt darauf an, woher das Fleisch stammt, dass man verzehrt. Tierhaltung zum Verzehr ist nicht per se Tierquälerei. Und es ist auch nicht so, dass Tiere, die geschlachtet werden, per se leiden. - Betrachtet man desweiteren die Natur, dann gehen Konsumenten der 2. bzw 3. Stufe auch nicht gerade zimperlich mit ihrer Beute um.
Der Fleischverzehr hat Vor- und Nachteile. In der heutigen Zeit ist er sicher nicht notwendig, zumindest nicht bei den Lebensbedingungen in der BRD (anderswo sieht das anders aus - zB die Inuit sind auf tierische Nahrung angewiesen, im "ewigen Eis" gibt es einfach nichts an Pflanzen zur Ernährung. Ein vegetarisch lebender Inuit hätte arg zu tun zu überleben). Aber: Auch vegetarische Ernährung hat Vor- und Nachteile und sehr große Risiken. - Für mich ist eine ausgewogene Ernährung, mit wenigem, dafür qualitativ hochwertigen Fleisch, dass aus artgerechter Haltung stammt, die bessere Lösung.
LG
Heike
Dennoch komme ich, auf Grund dessen was ich aus und über die Bibel erfahren habe, zu dem Schluss, dass es keine Belege gibt, die die These rechtfertigen, dass der Mann darin, der Mann namens Jesus Vegetarier war. - Und Argumente in diesem Thread fand ich bislang auch nicht, die diese Behauptung auch nur ansatzweise rechtfertigen würden.
Heike, ich sehe es zwar anders, aber respektiere Deine Meinung.
Nachtrag:
Es lässt sich im Übrigen weder sagen, dass der, der Vegetarier ist, auch tierlieb ist, noch dass der, der Fleisch ist dies nicht sei. - Ich bin auch tierlieb. Dennoch esse ich Fleisch.
Glaube nicht, dass hier jemand von den Diskutierenden das behauptet Heike. Habe in meinem Freundeskreis fast nur Fleischessende Menschen, die ohne Zweifel tierlieb sind, auch wenn ich selbst aus ethischen, gesundheitlichen Gründen Vegetarier bin.
LG See
Es ist doch noch nichtmal sicher ob Jesus überhaupt am Kreuz gestorben ist. Vermutlich hat es Jesus gegeben - mehr kann man nicht sagen. Wie man dann etwas über Essgewohnheiten aussagen will, ist mir schleierhaft.
Genau, Wells. - Schreib ich ja auch schon in einem meiner Beiträge, dass wir im Grunde nichts wissen, was Jesus betrifft. Bis auf ein paar wenigen Infos von damals reisenden Historienschreibern und ansonsten nur die Bibel und Apokryphen.
Ich finde es immer wieder aber interessant, was für abstruse Konstrukte und hahnebüchenden Theorien auf der Basis solch dürftigen Wissens gebastelt werden.
[edit]
LG
Heike
:yahoo: ich glaube da mache ich glatt mit. Ich liebe Nudeln. :D
Genau, Wells. - Schreib ich ja auch schon in einem meiner Beiträge, dass wir im Grunde nichts wissen, was Jesus betrifft. Bis auf ein paar wenigen Infos von damals reisenden Historienschreibern und ansonsten nur die Bibel und Apokryphen.
Ich finde es immer wieder aber interessant, was für abstruse Konstrukte und hahnebüchenden Theorien auf der Basis solch dürftigen Wissens gebastelt werden.
Interessant ist ja auch die Religionsgemeinschaft, die die Auffassung vertritt, dass das Fliegende Spaghettimonster unser aller Oberster ist :-D Esst also alle brav Spaghetti :-D http://www...[edit]
LG
Heike
Von "Wissen", dass Jesus Vegetarier war, hat hier auch niemand geschrieben! Hier geht es um Glauben,
Hinweise aus Überlieferungen, Wahrscheinlichkeiten und persönliche Meinungen. Etwas ins Lächerliche zu ziehen,
nur weil man anderer Meinung ist, ist für mich keine gute Basis auf der man weiterdiskutieren kann.
Im Übrigen fand ich den von mir bereits eingestellten Link nicht zusammengebastelt, sondern informativ und reflektiert.
http://www.theologe.de/theologe7.htm
LG See
Ich ziehe nichts ins Lächerlliche, See. - Deine subjektive Empfindung sei dir aber unbenommen. - Es ist für mich genauso lächerlich, wenn eine Frau namens Wittek allen Ernstes behauptet, durch sie spreche Jesus zur Welt. - Da ist mir eine Satire, wie die Glaubensgemeinschaft zum Fliegenden Spaghettimonster, lieber als eine Frau, die total abgefahrene und abstruse Thesen in die Welt setzt, um damit Kohle zu scheffeln. Denn nur darum geht es bei UL und den Unternehmen, die durch UL-Mitglieder im Sinne von UL geführt werden..
Im Übrigen: Derartige Spekulationen, ob ein Mann namens Jesus Vegetarier war, sollten schon von verifizierbaren Argumenten, die auch hand und Fuss haben, gestützt sein und nicht auf Glauben basieren. Ansonsten entbehrt es jeder Grundlage. - Ich frage mich an dieser Stelle sowieso, wieso der angebliche Sohn "Gottes" überhaupt aufs Essen angewiesen war? Muss "Gott" auch essen? Wenn ja, was verspeist er/sie/es?
Soviel von mir zu diesem Thema. Ich bin jetzt raus hier, zumindest aus der Diskussion.
LG
Heike
*die jetzt einkaufen geht und dann Reis mit Tomatensosse und gebratenen Putenjagdwurstwürfeln isst*
Ich ziehe nichts ins Lächerlliche, See. - Deine subjektive Empfindung sei dir aber unbenommen. - Es ist für mich genauso lächerlich, ......
:D :D :D
Im Übrigen: Derartige Spekulationen, ob ein Mann namens Jesus Vegetarier war, sollten schon von verifizierbaren Argumenten, die auch hand und Fuss haben, gestützt sein und nicht auf Glauben basieren. Ansonsten entbehrt es jeder Grundlage. - Ich frage mich an dieser Stelle sowieso, wieso der angebliche Sohn "Gottes" überhaupt aufs Essen angewiesen war? Muss "Gott" auch essen? Wenn ja, was verspeist er/sie/es?
Abschließend dazu:
Habe umgekehrt nicht den Eindruck, dass Du verifizierbare Argumente bringen konntest Heike, die belegen, dass Jesus Christus kein Vegetarier war! Da auch Du, wie in früherem Beitrag von Dir geschrieben, den Wahrheitsgehalt der Bibel anzweifelst, dürfte die Bibel hier also keine Grundlage für eine sichere Antwort bieten. Auch andere Schriften können m.E. hier keine 100%ige Antwort geben, sondern nur Hinweise und Wahrscheinlichkeiten anbieten.
LG See
Habe umgekehrt nicht den Eindruck, dass Du verifizierte Argumente bringen konntest, die belegen, dass Jesus Christus kein Vegetarier war!
Muss Heike auch nicht. Die Beweislast liegt immer bei demjenigen, der die Existenz von etwas behauptet (In diesem Falle die Existenz einer Essgewohnheit eines bereits verstorbenen Menschen).
...eines Menschen).
Genau! Jesus war für mich auch ein Mensch, kein Gott. Oder anders ausgedrückt in meiner Sichtweise: Er war einfach ein erleuchteter Mensch und erkannte sich selbst als Gott - wie es so viele, viele andere Menschen durch verschiedene Wege erkannt haben. Das ist kein Kunststück, auch wenn Erleuchtung so glorifiziert wird.
Jesus am Kreuz ist eine Metapher - für mich - wie viele Metaphern: Das Ich stirbt und geht in Gott auf (Gott ist alles was ist).
Könnte es noch mehr ausführen, habe aber die Befürchtung dass ich als Guru oder so bezeichnet werde, etc. - was ich definitiv nicht bin und nicht sein werde. Es gibt eben viele Wege sich selbst als Jesus zu erkennen :) ... und Christentum ist einer davon. Buddhismus ein anderer, etc.
Liebe Grüße,
yaar
Die Ausgangsbasis diese Threads war:
Threadüberschrift von glasperlenspielerin: Jesus war Vegetarier
Zitat:
»Denn wahrlich,
ich sage euch:
der, der tötet,
tötet sich selbst,
und wer vom Fleisch
erschlagener Tiere isst, isst vom Körper des Todes.
Aber ich sage euch:
Tötet weder Mensch noch Tier,
noch die Nahrung,
die euer Mund
aufnimmt.«
Jesus, »Das Evangelium der Essener«
gibt es eigentlich noch mehr belege außer obigem? (im internet gefunden) oder kennt jemand allgemein bibelstellen, wo jesus stellung zum thema "tier(schutz)" nimmt?
Zitat:
Habe umgekehrt nicht den Eindruck, dass Du verifizierte Argumente bringen konntest, die belegen, dass Jesus Christus kein Vegetarier war!
Muss Heike auch nicht. Die Beweislast liegt immer bei demjenigen, der die Existenz von etwas behauptet (In diesem Falle die Existenz einer Essgewohnheit eines bereits verstorbenen Menschen).
Es ging darum, dass Bezug zu der Frage der Threaderöffnerin genommen wurde und eine Diskussion entstand. Wenn ich mich richtig erinnere, bezweifelt Heike es in ihren Beiträgen, dass Jesus Christus Vegetarier gewesen sein könnte. Umgekehrt halte ich es für wahrscheinlich, dass er Vegetarier gewesen sein könnte. Hier steht Aussage (Glauben) gegen Aussage (Glauben). Von daher hinkt Dein Einwurf m.E. wells.
LG See
Nur in deiner Logik, See. - Sie sei dir unbenommen :-D Auch wenn diese Logik abstrus ist, denn:
Als erstes stand die Behauptung, dass Jesus Vegetarier sei. Für diese gab es aber keine brauchbaren Belege, außer die Bibel und die Apokryphen (also keine objektiven Quellen). Ich bezweifelte dann, dass der Mann Jesus Vegetarier gewesen sei, da es eben keine Argumente zur Stützung der Behauptung, dass er Vegetarier gewesen sei, gibt. Ich glaube daher gar nichts, wie du fälschlicherweise aus meinen Beitragen schliesst, denn nach wie vor trete ich nur gegen die Behauptung an, er sei Vegetarier gewesen. Ich muss gar nichts beweisen. Es lässt sich nichts beweisen, was man nicht wissen kann. Deshalb schrieb ich auch immer "wahrscheinlich", "Es ist anzunehmen" oder ähnliches in meinen Beiträgen.
Wenn jemand behauptet, dass es weiße Raben gibt, so muss er diese Behauptung beweisen, indem er zB einen weißen Raben vorweisen kann. Tut er dies nicht und ich sage: "Es gibt keine weißen Raben", dann muss ich das nicht beweisen, denn jeder schwarze Rabe, den ich als Gegenargument vorweisen würde, würde entgegnet werden: "Ja, aber es gibt weiße Raben, du hast ihn nur nicht gefunden bisher."
Anstelle weißer Rabe kann man auch gern in den vorigen Absatz das Fliegende Spaghettimonster, das Einhorn, "Gott" oder ähnliche menschliche Hirnkonstrukte einbauen.
Nun bin ich aber wirklich raus aus dieser Diskussion, denn langsam wird es echt zu lächerlich in diesem Thread.
LG
Heike
tibidabo
29.12.2009, 14:50
Vielleicht hab ich was überlesen, aber weshalb ist es eigentlich so wichtig, die Essgewohnheiten von Jesus zu kennen?
Ich muss gar nichts beweisen. Es lässt sich nichts beweisen, was man nicht wissen kann. Deshalb schrieb ich auch immer "wahrscheinlich", "Es ist anzunehmen" oder ähnliches in meinen Beiträgen.
Genau das Gleiche hatte ich bereits geschrieben Heike, siehe:
Auch andere Schriften können m.E. hier keine 100%ige Antwort geben, sondern nur Hinweise und Wahrscheinlichkeiten anbieten.
Heike, das Thema mit dem Beweis hattest Du an mich gerichtet, das kam von Dir, obwohl auch ich nur von Wahrscheinlichkeiten schrieb und darauf habe ich dann Bezug genommen:
Im Übrigen: Derartige Spekulationen, ob ein Mann namens Jesus Vegetarier war, sollten schon von verifizierbaren Argumenten, die auch hand und Fuss haben, gestützt sein und nicht auf Glauben basieren. Ansonsten entbehrt es jeder Grundlage.
Auch ich schrieb lediglich von Wahrscheinlichkeiten und Hinweisen von diversen Autoren und deren Recherche, aus denen man ableiten kann, dass Jesus Vegetarier gewesen sein könnte und dabei sollte man es meiner Meinung nach auch belassen. Wir müssen nicht gleicher Meinung sein.
LG See
Na denn ist ja fein, See. :-D Ich erspare mir jeden weiteren Kommentar zu deinem Posting :-D, weil ich habe jetzt Hunger und werde mir eine Pute-Bratwurst deshalb brutzeln.
LG
Heike
Vielleicht hab ich was überlesen, aber weshalb ist es eigentlich so wichtig, die Essgewohnheiten von Jesus zu kennen?
Eigentlich völlig wurst. Der Thread ist völlig zu recht irgendwie in der Rumpelkammer hier, da es eher reines Spekulieren ist, was der Mann Jesus zum Frühstück, zum zweiten Frühstück, zum Mittag, zum Nachmittagsschmaus und Abendessen zu sich genommen hat.
Ich bin ja eh als Marxistin nicht betroffen davon . wobei mir in dem Zusammenhang einfällt: Franz Mehring hat seiner Marx-Biographie "Karl Marx - Geschichte seines Lebens", erschienen 1918, mehrfach davon geschrieben, dass Marx öfter Mal auch stark alkoholisiert durch die Straßen Londons zog, wobei ihm so manche schwankenden Laternenmasten irgendwie den Weg versperrten. - Hmm, ich bin also eine schlechte Marxistin, denn ich trinke gar keinen Alkohol. :-D
So, meine Puten-Bratwurst wartet. Ich muss erstmal weg.
LG
Heike
Na denn ist ja fein, See. :-D Ich erspare mir jeden weiteren Kommentar zu deinem Posting :-D, weil ich habe jetzt Hunger und werde mir eine Pute-Bratwurst deshalb brutzeln.
LG
Heike
Dann wünsche ich guten Appetit :D
Eigentlich völlig wurst. Der Thread ist völlig zu recht irgendwie in der Rumpelkammer hier, da es eher reines Spekulieren ist, was der Mann Jesus zum Frühstück, zum zweiten Frühstück, zum Mittag, zum Nachmittagsschmaus und Abendessen zu sich genommen hat.
Leider gabs damals noch kein Internet und auch den "Was isst Du heute" Thread noch nicht, sonst wüssten wir es vielleicht :lol: .
Leider gabs damals noch kein Internet und auch den "Was isst Du heute" Thread noch nicht, sonst wüssten wir es vielleicht :lol: .
Die Threaderöffnerin wird diese Information sicher erfreuen :D
Na denn ist ja fein, See. :-D Ich erspare mir jeden weiteren Kommentar zu deinem Posting :-D, weil ich habe jetzt Hunger und werde mir eine Pute-Bratwurst deshalb brutzeln.
LG
Heike
Liebe Heike,ich wünsche dir einen guten Appetit,genieße deine Bratwurst in vollen Zügen,;););),
Lieben Gruß Stanzi
PS: wie ist den diese Geschichte,als Christus durch ein Wunder Fisch und Wein vermehrt hat? und eine ganze Scharr verköstigt hat,:confused:
vielleicht hat er ja auch einen Fisch verspeißt?
Nur so eine Vermutung?
Lulu Blue
29.12.2009, 20:10
Es war Brot und Fisch, Stanzi - den Wein machte er aus Wasser. ;)
Es war Brot und Fisch, Stanzi - den Wein machte er aus Wasser. ;)
Genau,ich danke dir,Stanzi
Zum Threadthema:
Nachtrag zur Quelle des Links:
PETA Deutschland e.V (siehe ganz unten auf der Seite des Links)
http://www.jesusveg.de/jesuswarvegetarier.html
Der Weihnachtsspot der Tierschutzorganisation Peta:
http://www.peta.de/
Vegetarismus in den Weltreligionen
http://veggie.utopiax.org/religionen.html
Ist es jetzt wirklich wichtig, was irgend so ein komischer Kauz vor ein paar tausen Jahren gegessen hat?
War der Vegetarismus nicht auch immer gewissen Gesellschaftsschichten überlassen?
zenzero nero
29.12.2009, 23:05
Die ganze Diskussion hier kommt mir so vor wie die Haltung der Muslims zum Alkohol. An 3 Stellen im Koran ist Alkoholgenuss erwähnt, einmal wird er erlaubt, einmal geduldet und einmal verboten. Jeder kann also das rausholen was er will. Ein Strenggläubiger will aber nichts falsch machen, also trinkt er nicht.
Genauso könnte man doch diese Passagen auslegen, wers glauben will wird selig.
Mir persönlich ists egal, er war mit Fischern befreundet, da glaub ich nicht das er Vegetarier war. Beide Bücher wurden im Übrigen nach dem Ableben der Propheten verfasst, von unterschiedlichen Autoren wahrscheinlich auch noch. Autorisiert wurde die heutige offizielle Version widerum erst später. Da konnten also Viele das zusätzlich rein- und umschreiben, was ihnen gradso einfiel und nicht zuletzt die Auftraggeber hatten Einfluss.
Im Übrigen ist die Quelle sehr zweifelhaft: Ich ziitiere aus der Wikipedia, da ich in meiner Bibel nichts fand:
...... Die Essener werden in populärer fiktiver und esoterischer Literatur oft herangezogen, um neutestamentliche Angaben zu Jesus von Nazaret spekulativ zu ergänzen, umzudeuten und durch ein anderes Jesusbild zu ersetzen. Dies betrifft zum einen Jesu Herkunft, die als nichtjüdische, zum anderen seinen Tod am Kreuz, der als Scheintod erwiesen werden soll.
Johann Peter Wachter (1673-1757) stellte 1713 als Erster die These auf, Jesus sei ein Zögling der Essäer gewesen ..... u.s.w.
........ 1867 veröffentlichte Friedrich Clemens Gierke unter dem Pseudonym Friedrich Clemens ein „Urevangelium der Essäer“, das er ebenfalls als sensationellen Fund ausgab. Darin behauptet ein Ich-Erzähler genaue Detailkenntnisse der Kreuzigung Jesu: Er selbst habe die Heilmittel geholt, mit denen sie Jesu Leben gerettet hätten. Das Buch wurde schon 1868 als auf dem Essäerbuch von 1849 beruhende Fälschung erwiesen...... u.s.w.
.... Edmond Bordeaux Szekely (1905-1979) gab seit 1968 in immer neuen Auflagen ein „Geheimes Evangelium“ oder ein „Friedensevangelium der Essener“ heraus, das er aus einer in Vatikanarchiven entdeckten aramäischen Handschrift übersetzt haben will. Darin wird etwa eine besondere Form des Vegetarismus, angekeimten Weizen und nichts Gekochtes zu essen, als Lehre der Essener dargestellt
zenzero nero
29.12.2009, 23:18
Ist es jetzt wirklich wichtig, was irgend so ein komischer Kauz vor ein paar tausen Jahren gegessen hat?
War der Vegetarismus nicht auch immer gewissen Gesellschaftsschichten überlassen?
Mir scheint der Kauz des letzten Jahrhunderts wesentlich seltsamer, aber irgendwo war er clever, weil er mit der Idee immer wieder ein Buch verkaufen konnte.
Ist es jetzt wirklich wichtig, was irgend so ein komischer Kauz vor ein paar tausen Jahren gegessen hat?
War der Vegetarismus nicht auch immer gewissen Gesellschaftsschichten überlassen?
Für die Threaderöffnerin war / ist diese Frage von Interesse und auch ich finde die Fragestellung nach Quellen interessant. Das Thema abzuwerten und ins Lächerliche zu ziehen, stellt den Thread tatsächlich auf das Niveau: Rumpelkammer.
Eine weitere Diskussion wird dadurch unmöglich gemacht!
Gegen die These, dass Jesus Vegetarier war, spricht auch sein Lebensstil. Als Wanderprediger konnte er schlecht wählerisch sein. Er war angewiesen auf das, was ihm andere anboten. Da dies meist ärmliche Leute waren, ist zwar auch sehr viel fleischlose Nahrung darunter gewesen, aber wenn ihn jemand anders bewirtete, hatte er wohl kaun dies ablehnen können. Er musste das essen, was ihm vorgesetzt wurde.
Wer davon ausgeht, dass Jesus Christus kein Vegetarier war, sondern Fleisch und Fischesser, sollte m.E. nicht nach verifizierbaren Argumenten
fragen, die belegen, dass Jesus Vegetarier war, wenn er umgekehrt keine verifizierbaren Argumente und Belege bringen kann, dass Jesus
Fleisch- / Fischesser gewesen sein soll.
Deswegen nochmals:
Von "Wissen", dass Jesus Vegetarier war, hat hier auch niemand geschrieben! Hier geht es um Glauben,
Hinweise aus Überlieferungen, Wahrscheinlichkeiten und persönliche Meinungen. Etwas ins Lächerliche zu ziehen,
nur weil man anderer Meinung ist, ist für mich keine gute Basis auf der man weiterdiskutieren kann.
LG See
See, ist die schon mal der Gedanke gekommen, dass der Thread vielleicht ganz bewusst auch von der Threaderöffnerin in den Bereich "Rumpelkammer" gelegt wurde? Glaperlenspielerin ist seit mehr als sechs Jahren in diesem Forum aktiv und hat über 9.000 Beiträge geschrieben. Sie kennt dieses Forum, denke ich, bestens. - Wie kommst du dazu die Deutehoheit haben zu wollen, was sie mit diesem Thread will?
Und wenn du den Einstiegsbeitrag mal genau liest, dann ging es gar nicht so sehr um die frage Vegetarier, sondern es ging um Bibelstellen bzw andere Quellen wo Jesus sich zum Thema Tier(schutz) geäußert habe. - Wohlgemerkt die Person Jesus, nicht wo andere ihm was andichteten, egal ob in der Bibel oder anderswo. - Schon dein Zitat aus Genesis 1.10, war im Grunde OT - denn Jesus spielt im Pentateuch, wozu die Genesis gehört, keinerlei Rolle.
Auch deine anderen Zitate sind doch, genaugenommen, wenn du wirklich auf das eingehen wolltest, was die Threaderöffnerin erfragte, OT, denn ich glaub nirgends waren Aussagen von Jesus, sondern maximal von anderen über ihn (aber darum ging es, lait Ausgangsbeitrag gar nicht).
Ich denke, Glasperlenspielerin ist Frau genug sich zu äußern, wenn hier im Thread was schief laufen sollte. So habe ich bislang zumindest Glasperlenspielerin erlebt.
[edit]
Beste Grüße
Heike
See, ist die schon mal der Gedanke gekommen, dass der Thread vielleicht ganz bewusst auch von der Threaderöffnerin in den Bereich "Rumpelkammer" gelegt wurde? Glaperlenspielerin ist seit mehr als sechs Jahren in diesem Forum aktiv und hat über 9.000 Beiträge geschrieben. Sie kennt dieses Forum, denke ich, bestens. - Wie kommst du dazu die Deutehoheit haben zu wollen, was sie mit diesem Thread will=
Die Frage von Glasperlenspielerin habe ich scheinbar im Gegensatz zu Dir ernst genommen Heike und darauf bezogen habe ich geantwortet. Was Du mir jetzt versuchst hier zu unterstellen, von wegen die Threaderöffnerin vor den Karren zu spannen und "Deutehoheit", finde ich ungeheuerlich! Mir erscheint dies von Dir jetzt ein Ablenkungsmanöver dahingehend zu sein, dass Du es nämlich warst, der diesen Thread abwertete! Im übrigen empfinde ich Deine Art mir hier zu begegnen ziemlich polemisch und angreifend, gespickt mit Unterstellungen! Es zeugt nicht von einem Interesse an gegenseitigem Meinungsaustausch.
Eigentlich völlig wurst. Der Thread ist völlig zu recht irgendwie in der Rumpelkammer hier, da es eher reines Spekulieren ist, was der Mann Jesus zum Frühstück, zum zweiten Frühstück, zum Mittag, zum Nachmittagsschmaus und Abendessen zu sich genommen hat.
Diese Zeilen von Dir sprechen für sich!
Und wenn du den Einstiegsbeitrag mal genau liest, dann ging es gar nicht so sehr um die frage Vegetarier, sondern es ging um Bibelstellen bzw andere Quellen wo Jesus sich zum Thema Tier(schutz) geäußert habe.
Ich weiss nicht, wie Du den Thread liest, aber ich lese eine Threadüberschrift:
Jesus war Vegetarier
Ferner lese ich das von Glasperlenspielerin eingestellte Zitat:
Zitat:
»Denn wahrlich,
ich sage euch:
der, der tötet,
tötet sich selbst,
und wer vom Fleisch
erschlagener Tiere isst, isst vom Körper des Todes.
Aber ich sage euch:
Tötet weder Mensch noch Tier,
noch die Nahrung,
die euer Mund
aufnimmt.«
Jesus, »Das Evangelium der Essener«
Und danach ihre Frage, ob es noch andere Quellen, Bibelstellen gibt, in den Jesus Stellung zum Thema "Tier(schutz)" nimmt.
Ich denke, Glasperlenspielerin ist Frau genug sich zu äußern, wenn hier im Thread was schief laufen sollte. So habe ich bislang zumindest Glasperlenspielerin erlebt.
Wer spannt hier wen vor den Karren?!
Ich finde es echt nicht toll, dass du andere Userinnen vor deinen Karren spannst, um hier fragwürdige Links von Sekten und fundamentalistisch-christlichen Gruppierungen zu verbreiten.
Bei den eingestellten Links ging es lediglich um die dort aufgeführten Bibelzitate - um mehr nicht! Was Du hier hineininterpretierst und mir unterstellst, ist schon starker Tobak!
LG See
wie ist eigentlich diese Stelle zu verstehen?:
noch die Nahrung,
die euer Mund
aufnimmt.«
Das wird ja wohl kaum heißen, dass die Nahrung noch leben soll wenn man sie isst :confused: :eek:
Eventuell weiß jemand wie diese etwas verworren wirkenden Zeilen zu verstehen sind?
PS: Ich sehe in diesem Thread auch irgendwie keinen Sinn mehr. Ich denke sobald es in Foren um Bibel und Glaube geht, folgt das Gestreite und die verbale Schlacht auf dem Fuße. In der Regel ist dann irgendeiner beleidigt (häufig der Gläubige, der sich die bisweilen herablassenden oder höhnischen Bemerkungen der Nichtgläubigen anhören muss) und unterm Strich war das Ganze letztlich sinnfrei. Ich bin dafür den Thread zu schließen und die zweifelhaften Links zu den Sekten zu löschen.
Lg
Wells
PS: Ich sehe in diesem Thread auch irgendwie keinen Sinn mehr. Ich denke sobald es in Foren um Bibel und Glaube geht, folgt das Gestreite und die verbale Schlacht auf dem Fuße. In der Regel ist dann irgendeiner beleidigt (häufig der Gläubige, der sich die bisweilen herablassenden oder höhnischen Bemerkungen der Nichtgläubigen anhören muss) und unterm Strich war das Ganze letztlich sinnfrei. Ich bin dafür den Thread zu schließen und die zweifelhaften Links zu den Sekten zu löschen.
Lg
Wells
Wells, beleidigt bin ich nicht, auch wenn man mir mit höhnischen Bemerkungen und Beleidigungen begegnete.
Vielmehr bedauere ich solch eine Art des sich Begegnens, da es eine weitere Diskussion unmöglich macht.
Den Thread zu schliessen halte ich an dieser Stelle von Dir als eine sinnvolle Anregung.
LG See
@See:
Die Frage von Glasperlenspielerin habe ich auch ernst genommen und bin deshalb ja auch solange nicht in den Thread einegstiegen, solange es um Antworten darauf tatsächlich ging.
Die Threafüberschrift bedeutet nicht zwingend, dass Glasperlenspielerin dieser Auffassung ist. - Es kann auch lediglich eine Hypothese bedeuten, für die sie Belege suchte, laut dem Artikel dann, die von JESUS stammen und diese vielleicht stützen oder negieren. - Es bleibt völlig offen, was Glasperlenspielerin vermutet.
Und danach ihre Frage, ob es noch andere Quellen, Bibelstellen gibt, in den Jesus Stellung zum Thema "Tier(schutz)" nimmt.
Genau, See. Nur hast du solche Stellen gar nicht gebracht, sondern Links zu der totalitären Organisation UL, die Jesus selbst nur deutet, Zitate aus der Genesis und anderen Bibelstellen, wo JESUS selbst aber selber zum Teil gar nicht vorkommt oder selber nichts sagt usw.
Gegen Stellen, wo er selber was tatsächlich gesagt hat (besser gesagt, laut Bibel gesagt haben soll) habe ich nichts eingewendet.
Bei den eingestellten Links ging es lediglich um die dort aufgeführten Bibelzitate - um mehr nicht! Was Du hier hineininterpretierst und mir unterstellst, ist schon starker Tobak!
Es ist schon reichlich merkwürdig, wenn man bei der einfachsten Recherche, indem man "Universelles Leben" bei der Suchmaschine eingibt, schnell darauf stößt, dass es sich dabei um eine totalitäre, sektenartige, christlich-fundamentalistische Organisation handelt, und die Person, die man dann darauf aufmerksam macht darauf regiert mit, dass ihr bei ihren Recherchen zu dieser Gruppierung nicht aufgefallen sein, dass es eine fragwürdige Organisation ist. Und dies dann absolut konträr zu selbst Gerichtsurteilen, die diese Organisation so einstuften.
Dann frage ich mich schon, ob derartige Links ganz bewusst gesetzt werden, zumal wenn ich dann in der Folge weitere Links dieser Userin erlebe, wo sie diese Organisation als nett, tierlieb und so weiter darzustellen versucht, wie zB der Link zu diesem Gehöft.
Sagt dir die Colonia Dignidad was? Auch die stellten sich nach außen immer als nett dar. Bis ... - Aber befrage deine Suchmaschine für weiteres.
Klar stellen sich die Betriebe, die für UL Geld reinholen als nett dar. Es geht um Abzocke, Kohle unter einer totalitären Ideologie. Und genau dies ist der Punkt: Quellenanalyse und Quellenkritik.
[Editiert, da mir hier ein sachlich-inhaltlicher Fehler unterlaufen ist. SDafür entschuldige ich mich hoermit bei See, was die Aussagen zu diesem Punkt betrifft. Ausschlisslich zu diesem Punkt wohlgemerkt!]
Einfach etwas übernehmen, nur weil es gerade passend erscheint, ohne den Hintergrund zu berücksichtigen, ist genauso als wenn man etwas unpassendes/falsches übernimmt. - In dem Moment, wo du etwas von UL übernimmst und auch ncoh verbreitest, machst du Arbeit FÜR diese Leute. Genau deshalb gibt es solche Beiträge.
Wenn man diese Ideologie ablehnt, dann sollte man darauf verzichten deren Beiträge zu verbreiten. - Und genau dies ist mein Vorwurf. Und dazu stehe ich absolut.
Bevor ich jemanden zitiere und denjenigen verbreite, mache ich mich kundig wer und was dahinter steht. - Ich setze einfach voraus bei erwachsenen Menschen, dass sie bewusst handeln, verantwortungsbewusst.
See, ich denke, dass ich an dieser Stelle alles gesagt habe zu deiner Vorgehensweise. Deshalb werde ich es auch dabei belassen. - Es war mir wichtig auch dies zu tun, damit diese Links entsprechend kritisch auch betarchtet werden.
Bestmögliche Grüße
Heike
ja, die Feststellung in der thread-Überschrift ist eine Behauptung. Der thread erinnert mich an die Frage, wer Shakespeares Werke geschrieben hat. Viel Energie wird verschwendet an zweitrangigen Fragen.
Jesus selbst als Gestalt ist für mich das Leuchtende, das bezwingend die Grenzen überschreitende Phänomen. Es wird in den Texten des Neuen Testaments deutlich. Interessant ist, dass die Übersetzer bestimmt "dichte Textstellen" (mit besonderer Aussagekraft) auch besonders einfühlend übertragen haben.
Jesus selbst ist die Botschaft. Die Botschaft lebt.
Die Threafüberschrift bedeutet nicht zwingend, dass Glasperlenspielerin dieser Auffassung ist. - Es kann auch lediglich eine Hypothese bedeuten, für die sie Belege suchte, laut dem Artikel dann, die von JESUS stammen und diese vielleicht tützen oder negieren. - Es bleibt völlig offen, was Glasperlenspielerin vermutet.
Etwas anderes habe ich auch nicht behauptet!
Genau, See. Nur hast du solche SAtellen gar nicht gebracht, sondern Kunks zu der totalitären Organisation UL, die Jesus selbst nur deutet, Zitate aus der Genesis und anderen Bibelstellen, wo JESUS selbst aber selber zum Teil gar nicht vorkommt oder selber nichts sagt usw.
Ich habe diverse Links eingestellt, wo es um Bibelstellen, Quellen ging, die Bezug darauf genommen haben, ob Jesus Vegetarier gewesen sein könnte und wie er zu Tieren stand. Die Zusammenfassung der Bibelzitate bei UL waren nur ein Hinweis neben noch einigen anderen Links, die unabhängig von UL sind! Auch ging es mir nicht darum für oder gegen UL zu sprechen, da ich diese Gruppierung nicht persönlich kenne. Doch die dort aufgeführten Bibelzitate und Quellen, fand ich lesenwert, da sie zusammengefasst einen Überblick über Bibelstellen zum Threadthema geben - nicht mehr und nicht weniger. Alles andere von Dir dazu geschriebene ist Unterstellung!
Mir geht es nicht darum eine Lanze für das Universelle Leben brechen zu wollen, da ich diese Gruppierung nicht persönlich kenne. Doch ihren religösen / ethischen Ansichten, gerade inbezug auf die Tiere, kann ich einiges abgewinnen. Sollten sie tatsächlich totalitär sein, entspricht das nicht meiner Lebensausrichtung.
LG See
Nachtrag zur Quelle des Links:
PETA Deutschland e.V (siehe ganz unten auf der Seite des Links)
http://www.jesusveg.de/jesuswarvegetarier.html
See, du bist verantwortlich für das, was du verbreitest. Wenn du Links zu einer Sekte bzw totalitären, sektenartigen, christlich-fundamentalistisch ausgerichteten Organisation verbreitest, dann machst du in dem Moment Arbeit FÜR diese Leute. Dessen solltest du dir bewusst sein. Denn genau darauf zielen sie ab, dass andere Menschen, aufgrund dass sie was nettes dort lesen udn dies weiterverbreiten, selber bekannter werden und mehr Leute für ihre Zwecke und Ziele gewinnen.
Da hilft auch nicht, wenn du dich danach davon distanzierst, aber weiter diese Gruppe als nett darstellst und ihre Links zu ihren "tierlieben" Aktivitäten einstellst.
Anders wäre es, wenn du sagst: Oki, mir ist da was fehlgelaufen. Künftig werde ich also besser recherchieren, bevor ich etwas verbreite. - Deine Reaktion ist aber völlig anders und das gibt mir reichlich zu denken.
Nun aber echt genug von mir dazu - jeder hier soll sich seine Meinung bilden, was aufgrund der Beiträge ja nun mit recht umfangreichen Material möglich ist.
Heike
Lulu Blue
30.12.2009, 10:33
So und jetzt geht ihr jeder mal einen Schritt zurück und kommt zurück zum Thema und lässt die Meinung des anderen auch mal stehen, dazu ist ein Meinungsaustausch ja schließlich da. Persönliche Streitereien könnt ihr per PN oder im Duellierthread ausmachen, aber bitte nicht mehr hier - denn das war ganz sicher nicht die Intention der Threaderstellerin!
Oder ich mache hier tatsächlich zu. :cool:
Lulu Blue
Moderation
So und jetzt geht ihr jeder mal einen Schritt zurück und kommt zurück zum Thema und lässt die Meinung des anderen auch mal stehen, dazu ist ein Meinungsaustausch ja schließlich da. Persönliche Streitereien könnt ihr per PN oder im Duellierthread ausmachen, aber bitte nicht mehr hier - denn das war ganz sicher nicht die Intention der Threaderstellerin!
Oder ich mache hier tatsächlich zu. :cool:
Lulu Blue
Moderation
Danke Lulu Blue!
LG See
@ Lulu,
Lösch doch bitte die Sektenlinks noch raus. Ich finde nicht, dass dieses Forum eine Plattform für sowas darstellen sollte.
Danke und Grüße
Wells
Im alten Testament wurden Tiere geopfert- und zwar weil menschen Sünder sind, die Strafe für die Sünde der Tod ist- und am das abzuwehren- waren Tieropfer da. Furchtbar.:(
Das empfinde ich auch als grausam Rebecca. Der Glaube, dass man sich durch das Töten von Tieren, die man dann als Opfer Gott darbringt, von Sünde reinwaschen kann, ist in meinen Augen abartig!
LG See
Wird Jesus, so es ihn gab oder zumindest in dem, was viele Menschen hier in ihm sehen, nicht missbraucht für "pro vegetarisch leben" oder "contra vegetarisch leben"?
Ist doch völlig pumpe, ob er Vegetarier war oder nicht, es geht doch um die Entscheidung jedes Einzelnen selbst. :confused:
Der Glaube, dass man sich durch das Töten von Tieren, die man dann als Opfer Gott darbringt, von Sünde reinwaschen kann, ist in meinen Augen abartig!
LG See
Vielleicht war es damals nicht abartig,sondern ein Ritual ein Opfer darzuelegen,heute sind es Blumen und Kerzen,
In Indien zb, sind es Kokosnüsse und Reis,Niemand findet das anstößig,
lg. Stanzi
Wird Jesus, so es ihn gab oder zumindest in dem, was viele Menschen hier in ihm sehen, nicht missbraucht für "pro vegetarisch leben" oder "contra vegetarisch leben"?
Ist doch völlig pumpe, ob er Vegetarier war oder nicht, es geht doch um die Entscheidung jedes Einzelnen selbst. :confused:
Interessant finde ich die Frage der Threaderstellerin schon. Ob man vegetarisch oder nicht vegetarisch leben möchte, muss man meiner Meinung nach jedoch nicht von religösen Argumenten abhängig machen, auch wenn es für manche Menschen die Grundlage ist. Aber es gibt genauso Leute, die aus rein ethischen, gesundheitlichen und / oder tierschutzrechtlichen Gründen vegetarisch leben. Jeder entscheidet für sich selbst.
LG See
Naja Stanzi... für mich ist es jetzt schon ein Unterschied ob man einem Tier die Kehle durchschneidet- um es auf vorgeschriebene Weise ausbluten zu lassen oder einen Blumenstrauss ablegt. Eine Lebewesen soll für einen anderes herhalten- nach dem "Alten Testament" zumindest...Die Lehre des Christentums sagt ja das Jesus das durch sein Opfer aufgehoben hat. Wer immer also die Sache mit dem Christentum gestartet hat, hat AUCH sein Gutes getan
Hi See,
ich finde die Vermischung schon bedenklich, schon weil sie auf Christen in diesem Fall unangemessenen Druck ausübt. Im Grunde braucht es nur das Gebot "Du sollst nicht töten" und das müsste Tiere mit einschließen. :kratz:
Da Pflanzen auch lebendig sind, sie auch. Aber früher sahen die Menschen, die an der Bibel schrieben, das womöglich anders und für sie war nur lebendig, was sich bewegte und reagierte.
Ich lebe sehr fleischreduziert aus äusserst egoistischen Motiven: meine Gesundheit. Wobei ich es beachtlich finde, wie extrem meine Verdauung auf das Weihnachtsfleisch reagierte, wo wir erst einige Monate so leben. Hat mich zwei Tage "gekostet" und ich habe grad das Gefühl zu entgiften (Muskelschmerzen, Kopfweh, schlaffer als sonst, hohes Schlafbedürfnis) nur weil ich drei Tage nacheinander Fleisch aß. Meinem Freund geht es ähnlich.
Das ist für mich der Gegenbeweis, dass die Ernährungsumstellung schon sehr ok ist. Ethik und Moral interessieren mich dabei nur sehr beiläufig, ich kann mir auch vorstellen, würde man mich in wilde Natur werfen, dass ich dort jage um an Fleisch zu kommen.
Naja Stanzi... für mich ist es jetzt schon ein Unterschied ob man einem Tier die Kehle durchschneidet- um es auf vorgeschriebene Weise ausbluten zu lassen oder einen Blumenstrauss ablegt. Eine Lebewesen soll für einen anderes herhalten- nach dem "Alten Testament" zumindest...Die Lehre des Christentums sagt ja das Jesus das durch sein Opfer aufgehoben hat. Wer immer also die Sache mit dem Christentum gestartet hat, hat AUCH sein Gutes getan
Na ja,das schächten der Tiere also das ausbluten ist ja auch Reinigung.
Natürlich der westlichen Welt stößt das auf.!!!!!!!!!
Wenn du siehst wie in Indien noch immer geschlachtet wird,die Gedärme am Boden dahinstinken..........uahhhhhhh,ekelig,da vergeht dir so ziemlich alles.:mad:,
Doch jedes Tier ist heilig (dort)nicht nur die KUH,das ist wegen des Karma....??
Lieben Gruß Stanzi
Ich finde es halt grausam- besonders unter dem Aspekt Menschen von Sünden reinzuwaschen.....
Ein "Glück" für uns das wir die Stärksten sind? Oder Pech das wir Menschen auf solche Ideen kommen? Denn hier gehts nichts ums die Ernährung( also beim opfern)...
Das ist für mich der Gegenbeweis, dass die Ernährungsumstellung schon sehr ok ist.
Auf jeden Fall. Ich war auch 5 Jahre Vegetarier und kann nur Positives berichten was die Gesundheit betrifft.
So, ich habe jetzt die Verlinkungen aus meinen Beiträgen, wo sie ja als Zitate von See mitübernommen wurden, entfernt, die zu Seiten von Sekten und Co führen.
Damit dieser Thread wieder sauber wird, mein Angebot, so auch See gleichzeitig sich dazu bereit erklärt, alle Beiträge von mir (und dementsprechend von See auch), die seit dem 26.12.2009, alo ab Beitrag #44, komplett auf null zu editieren bzw durch die Moderation zu löschen und zu entfernen.
LG
Heike
Jesus war Jude. Er wird sich nach jüdischen damaligen Bräuchen ernährt haben.
Ja,Jesus war Jude,deshalb glaube ich nicht das er ein vegi war.;)
Die Juden essen ja heute auch noch koscher,also sie trennen die Lebensmittel,viele haben auch zwei kühlschränke nach wie vor.
Stanzi
Jesus war Jude. Er wird sich nach jüdischen damaligen Bräuchen ernährt haben.
Das denke ich auch! Immer vorausgesetzt es gab ihn überhaupt....
Und die Juden haben einmal im Jahr das Passah- Lamm gegessen- u die Befreiung aus der Sklaverei ( Auszug aus Ägypten) zu feiern....
Ich finde aber auch das es eigentlich total egal ist was dieser Jesus gegessen hat. Wenn jemand kein Fleisch gegessen hat- soll er das gerne so halten.
Lulu Blue
30.12.2009, 11:49
Ich glaube nicht, dass sich unser Wert- und Moralvorstellungen von hier und heute auf frühere, längst vergangene Zeiten und auf andere Kulturen und Religionen übertragen lassen.
Vieles von dem was getan wurde und was wir hier und heute grausam finden hatte und hat doch einen Hintergrund, einen Sinn, oft sogar eine Notwendigkeit. So wurden Tieropfer z.Bsp. auch stellvertretend für Menschenopfer gebracht und es gab und gibt einige Kulturen, die nicht vegetarisch lebten und leben und trotzdem Respekt den Tieren und der Natur gegenüber hatten und haben.
Die Prärieindianer zum Beispiel ernährten sich fast ausschließlich von Fleisch, weil das Land in dem sie lebten, fast nichts anderes hergab. Trotzdem nahmen sie nicht mehr von der Natur, als sie zum Leben brauchten - sie achteten jedes Lebewesen hoch, indem sie z.Bsp. nahezu alles verwerteten von einem erlegten Tier und nichts achtlos verkommen ließen. Als sie schließlich in die Reservationen gesperrt wurden und nach westlichen Maßstäben ernährt wurden, wurden viele von ihnen krank, Diabetes ist übrigens noch heute neben Alkoholismus eine der am meisten vorkommenden Krankheiten unter ihnen.
Im Grunde braucht es nur das Gebot "Du sollst nicht töten" und das müsste Tiere mit einschließen. :kratz:
Stimme Dir zu Anevay.
LG See
Ich war einmal Eingeladen zu einem jüdischen Fest,es gab den berühmten gefillten Fisch............hi hi,ich war furchbar neugierig:p;),
Also das sind so verschierte Laibchen...aus verschieden Fischen,sehr lecker.:p
Ich hatte so eine Vorstellung,das es gefüllte Fische wären?!
Überhaupt verstehen die Juden zu feiern und zu essen,es war toll,und die Tische haben sich gebogen,ich wollte das als christin immer mal erleben,
Eine Freundin von mir ist Jüdin,aber nicht streng gläubig.
Es wurde viel gelacht und jüdische Witze erzählt:D:D:D:D.
Stanzi
Stimme Dir zu Anevay.
LG See
Ich glaube,Du sollst nicht Töten, bezieht sich auf den Menschen so wie die andern Gebote auch.
Denn sie sind auch auf Tiere nicht anwendbar.,warum soll das eine Gebot Tiere meinen?,
Lg. Stanzi
http://www.7todsuenden.ch/interaktiv.php,hier ein Todsünden Test,ich finde ihn aber blöd!!!,ich neige zur Völlerei??? Häää?
Also... wenn man jetzt NUR " Du sollst nicht töten" als Grundlage nimmt- gäbe es für keinen Grund Tiere aus diesem Gebot auszuschließen.
Ich sehe mich aber eher als Teil der Natur und des "Kreis des Lebens". Da ich Fleisch hin und und wieder gerne esse- tue ich das. Aber ich gebrauche sie nicht um irgendwelchen Ritualen zu folgen in denen es nicht um so etwas natürliches wie Ernährung geht.
Man braucht kein Fleisch essen um sich gesund zu ernähren. Dennoch ist für den Menschen fleischliche Ernährung vorgesehen- was man ja schon an unseren Gebiss erkennen kann....
Hmm..... also kann man im Grunde sagen...jener Jesus war tierlieb- denn er hat das Opfern ja abgeschafft :) - daraus kann man dann wieder für sich lernen, dass man Tiere nicht grausam behandeln sollte.
Also... wenn man jetzt NUR " Du sollst nicht töten" als Grundlage nimmt- gäbe es für keinen Grund Tiere aus diesem Gebot auszuschließen.
Ich wollte die Tiere nicht aus dem Gebot ausschließen,nur glaube ich(das heißt ja auch nichts Wissen,da meine ich aber mich selbst;)),das die Menschen damals noch nicht so weit waren,die Tiere miteinzuschließen,natürlich Tiere leben mit uns also sind sie auch göttlich,
Stanzi
PS: ich habe noch nie ein Tier getötet,ich könnte es auch nicht.:eek:
zenzero nero
30.12.2009, 12:36
Wer davon ausgeht, dass Jesus Christus kein Vegetarier war, sondern Fleisch und Fischesser, sollte m.E. nicht nach verifizierbaren Argumenten
fragen, die belegen, dass Jesus Vegetarier war, wenn er umgekehrt keine verifizierbaren Argumente und Belege bringen kann, dass Jesus
Fleisch- / Fischesser gewesen sein soll.
LG See
Da das Ursprungszitat noch nicht mal aus der Bibel, sondern von einem Verfasser stammt, der aus nicht überprüfbaren Quellen zitiert (angeblich aus dem "Geheimarchiv des Vatikans", und nur ER hats übersetzt - Es lebe jede Verschwörungstheorie), gesehen und sonstwas, kann man dieses Zitat getrost als unseriös betrachten.
Weder das Eine noch das Andere ist belegbar, in meinen Augen sowieso irrelevant, weil jeder es sich nach Aktenlage zurechtbiegen kann.
Da hast du natürlich Recht Stanzi :)- ich denke auch damals war das auch auf das Töten eines Menschen bezogen. Obwohl man ja auch wieder sagen muß das es beim Auszug aus Ägypten sehr viele Tote gab.
Das hat aber nun gar nichts mehr mit dem Ausgangsthema zu tun...:o
Jo, die ganze Bibel ist ein Doublebind. :D
Da hast du natürlich Recht Stanzi :)-
Das hat aber nun gar nichts mehr mit dem Ausgangsthema zu tun...:o
Ja du hast recht,verzeih mir ,die Pferde sind mal wieder mit mir durchgegangen.:confused:
Sorry Stanzi
Ja du hast recht,verzeih mir ,die Pferde sind mal wieder mit mir durchgegangen.:confused:
Sorry Stanzi
Meine doch auch-mir fällts oft echt schwer beim Thema zu bleiben :o
Vielleicht weil wilde Vögel fliegen.........:p:),
lieben Gruß an dich Stanzi
Vielleicht weil wilde Vögel fliegen.........:p:),
lieben Gruß an dich Stanzi
Bestimmt*g*
kritisches_Auge
30.12.2009, 13:51
Ich kaufe ja grundsätzlich nur Fleisch in dem einen Geschäft von dem
ich weiß wie die Tiere geschlachtet werden.
Ob der Genuß von Fleisch gut und bekömmlich ist, hängt sicher von der
Körperchemie jedes einzelnen ab. Und da würde ich in mich hineinhören.
Meine Tochter litt jahrelang an Augenmigräne und hörte vor drei Monaten auf Fleisch zu essen,Eier und Fisch ißt sie und sie läßt regelmäßig ihr Blut untersuchen. Sie hatte seitdem nur noch eine kleine unbedeutende
Augenmigräne, kein Vergleich zu früher.
So wie einigen Menschen Nüsse und Eier nicht bekommen,könnte es ja
auch bei Fleisch sein. Zwei kleine Rückfälle leistete sie sich, als sie
jetzt bei uns war den zweiten, eine Scheibe Salami.
Ich kaufe ja grundsätzlich nur Fleisch in dem einen Geschäft von dem
ich weiß wie die Tiere geschlachtet werden.
Ob der Genuß von Fleisch gut und bekömmlich ist, hängt sicher von der
Körperchemie jedes einzelnen ab. Und da würde ich in mich hineinhören.
Meine Tochter litt jahrelang an Augenmigräne und hörte vor drei Monaten auf Fleisch zu essen,Eier und Fisch ißt sie und sie läßt regelmäßig ihr Blut untersuchen. Sie hatte seitdem nur noch eine kleine unbedeutende
Augenmigräne, kein Vergleich zu früher.
So wie einigen Menschen Nüsse und Eier nicht bekommen,könnte es ja
auch bei Fleisch sein. Zwei kleine Rückfälle leistete sie sich, als sie
jetzt bei uns war den zweiten, eine Scheibe Salami.
Man hört es immer öfter, dass Menschen durch den Genuss von Fleisch Allergien, Krankheiten entwickeln. Dein Beitrag über Deine Tochter ist für mich dafür nur ein Beispiel. Gut, dass Du das hier noch miteingebracht hast.
Habe vor kurzem einen Bericht über das Schlachten von Tieren, explizit von Schweinen gehört, der mich erschüttert hat. Der Mensch weiss mittlerweile, dass gerade Schweine sehr intelligente und sensible Tiere sind. In Schlachtbetrieben werden Schweine betäubt und dann mit ihrem ganzen Körper in kochendes Wasser getaucht, damit ihre Haut weich wird und sich ihre Haarborsten dadurch ablösen. Bei dieser für mich äusserst grausamen Art ein Tier zu töten, kommt es immer wieder vor, dass Schweine nicht richtig betäubt sind und mit vollem Bewusstsein diesen Art von Tod erleben müssen. Ich glaube, wenn Schlachthöfe Glaswände hätten und diese mitten in der Stadt stehen würden, würde sich der ein oder andere überlegen, ob er weiterhin Fleischesser sein möchte oder doch lieber zum Vegetarier wird. Es ist unvorstellbar was für ein Leid der Mensch den Tieren dieser Erde antut.
Es sind auch viele gegen Obst, Gemüse und Getreide allergisch. Das scheint eher ein individuelles Problem zu sein.
Wenn man in freier Wildbahn Rautieren zusieht, die ihr Wild reißen und auffressen, da ist (fast) jegliche menschliche Schlachtungsweise human.
Raubtiere warten nicht bis ihr Opfer tod ist. Sie fangen vorher mit dem Fressen an.
Im Gegensatz zum Raubtier, besitzen einige Menschen Empathie, einige, halt leider nicht alle.
Wo grenzt der Mensch sich vom Raubtier ab? :D
Eben, durch die Empathiefähigkeit, darum find ich solche Vergleiche unbrauchbar.
Naturmild
26.01.2010, 19:51
Empathie ist ein schöner Grund. Aber was ich im Bezug auf Schweine gerade im Netz gefunden habe, da kann ich nur sagen, dewr Mensch unterscheidet sich in seiner Grausamkeit. Das Tier tötet zum Überleben. Beim Mensch denke ich manchmal, aus Unterhaltung.
Folgendes fand ich:
Eine Sprecherin des Defence Science and Technology Laboratory, das zum britischen Verteidigungsministerium gehört, sagte jedoch am Montag der dpa, die Versuche seien bereits im Jahr 2002 erfolgt. Sie wollte sich nicht dazu äußern, ob auch jetzt noch Tiere in ähnlicher Weise für Experimente gebraucht würden.
In Österreich hatten Forscher kürzlich bei einem Lawinenexperiment Schweine lebendig im Schnee vergraben, was Protestwellen ausgelöst hat.
Die Zeitung «Sunday Times» hatte am Wochenende über den britischen Versuch berichtet. Dabei seien 18 Tiere erst in Brandschutzdecken gehüllt worden, anschließend wurde rund zwei Meter entfernt Sprengstoff gezündet. Die Wissenschaftler ließen die Schweine demnach ausbluten, um zu überprüfen, wie lange sie am Leben blieben. Die Schweine wurden vor der Explosion betäubt. Keines der Tiere überlebte.
Tierschützer zeigten sich am Montag entsetzt über die britischen Experimente. Johanna Stadler, Geschäftsführerin vom Tierschutzverein Vier Pfoten in Österreich erklärte in einer Mitteilung: «Tiere aus Versuchsgründen in die Luft zu sprengen ist massiv tierquälerisch, unethisch und obendrein sinnlos.»
Die «Sunday Times» zitiert aus dem britischen Forschungspapier, das Spreng-Experiment sei nötig, weil Verletzungen durch Explosionen wegen der Terrorgefahr ein immer größeres Problem würden. Eine Sprecherin des Labors in Porton Down sagte der Zeitung, mit dem Experiment könnten auch Menschenleben gerettet werden. Der britische Verband gegen Tierversuche, die British Union for the Abolition of Vivisection, stellte den Test jedoch infrage. Die Wirkung einer Bombe auf betäubte Schweine würde sich «wesentlich» von der auf Menschen, die bei Bewusstsein seien, unterscheiden.
In Österreich hatten Wissenschaftler lebendige Schweine in Schneemassen verschüttet und beobachten sie beim langsamen Ersticken und Erfrieren. Eine landesweite Protestwelle führte schließlich dazu, dass die Forscher von der Medizinischen Universität Innsbruck die Studie nach 10 von 29 geplanten Experimenten abbrachen.
Quelle: dpa-info.com GmbH
Eben, durch die Empathiefähigkeit, darum find ich solche Vergleiche unbrauchbar.
Wer sagt denn, daß Tiere nicht empathiefähig sind?
Kann es nicht sein, daß die Empathiefähigkeit manchmal ein klein wenig übertrieben wird? Und auf Dinge ausgeweitet, die nicht unbedingt etwas mit Empathie zu tun haben?
Wer sagt denn, daß Tiere nicht empathiefähig sind?
Wir sprachen vom Raubtier, ich hab nicht gesagt, dass Tiere allgemein nicht empathiefähig sind.
[QUOTE]Kann es nicht sein, daß die Empathiefähigkeit manchmal ein klein wenig übertrieben wird?
Leider eher das Gegenteil.
O.K.
Wer sagt denn, daß Raubtiere nicht empathiefähig sind?
Bis jetzt die heutige Forschung, sollte es dazu neue Studien geben ändere ich gern meine Meinung :) . Und nein ich kann Dir nun keine aktuelle Studie vorlegen, die im Internet zu finden ist ;) .
Naturmild
26.01.2010, 20:21
Ich habe ein Problem damit, ein Tier als Raubtier zu bezeichnen. Meiner Meinung nach hat Raub immer etwas mit niederen Beweggründen zu zu tun, sprich sich an fremder Leute Eigentum zu bereichern. Da finde ich den Ausdruck Jagdtier passender. Und wenn so ein Tier so etwas wie Empathie empfinden könnte, würde das für meine Begriffe absolut der Logik widersprechen. Wozu soll das gut sein? Es müsste ja verhungern, wenn es jedes Tier das Angst vor ihm hat in Ruhe lassen würde. Und wenn ein Tier seine Tier den Nachwuchs beschützt. Keine Empathie. Ein Hund der merkt wenn ich Angst vor ihm habe und mich aus Selbstschutz angreift, das würde ich auch nicht als Empathie bezeichnen. Ich denke, Empathie setzt schon einen Verstand voraus.
Die "heutige Forschung" hatte vor wenigen Jahren den Tieren noch jegliche Intelligenz abgesprochen. Mittlerweile ist man da anderer Ansicht.
Und auch Raubtiere haben Empathie. Die einen mehr, de anderen weniger.
Denke kaum jemand hier im Forum wird Hunden und Katzen Empathie absprechen. ;)
Es geht aber um etwas ganz anderes:
Wieso quält man Tiere, wenn es auch anders geht. Tiere in die Luft sprengen, nur um irgendwelche Erkenntnisse zu gewinnen ist der blanke Hohn. (Ist jetzt ein wenig Makaber) In Kriegsgebieten gibt es Massen an Menschen, die durch Sprengminen und andere Sprengstoffe verletzt und getötet wurden und die man untersucht hat, die von Ärzten behandelt werden und und und....
Was ich damit meine ist: Die Wirkung und Folgen von dem was untersucht werden soll ist längst bekannt.
Es geht aber um etwas ganz anderes:
Du hast den Vergleich mit Raubtieren gebracht, ich nicht. Ich finde solche Vergleiche einfach nicht zielführend.
Empathie ist ein schöner Grund. Aber was ich im Bezug auf Schweine gerade im Netz gefunden habe, da kann ich nur sagen, dewr Mensch unterscheidet sich in seiner Grausamkeit. Das Tier tötet zum Überleben. Beim Mensch denke ich manchmal, aus Unterhaltung.
Quelle: dpa-info.com GmbH
Von diesen Grausamkeiten hatte ich auch gehört Naturmild. Es ist abartig was sich der Mensch ausdenk! Eine Bekannte erzählte mir von einer Sendung über Tiere in pharmazeutischen Unternehmen. Dort wurden einer Katze bei einem Tierversuch bei vollem Bewusstsein, ohne Betäubungsmittel, zig Drähte durch den Kopf / das Gehirn gestossen und Strom durch die Drähte und somit durch den Kopf der Katze geleitet. Die Katze hätte entsetzlich geschrien. Ich persönlich kann mir solche entsetzlichen Dinge nicht anschauen, da mir das zu grausam ist, ich zu sehr mitleide. Es zeigt mir nur, wie barbarisch Menschen mit unseren Mitgeschöpfen den Tieren sein können. NICHTS, aber auch gar nichts rechtfertigt in meinen Augen, dass man ein anderes Lebewesen, ein Tier leidet lässt, um selbst seinen Vorteil daraus, seinen Nutzen daraus zu ziehen.
Um zum Ausgangsthema des Threads zurückzukommen, bin ich zutiefst davon überzeugt, dass Jesus Christus, der die Liebe ist, die Tiere sehr liebte, es niemals geduldet hätte, dass ihnen Leid zugefügt worden wäre, weil sie sein Freunde waren. Liebe kann von sich heraus keinem anderen Leid zufügen, weil es dem Wesen der Liebe widerspricht.
LG See
Das kommt darauf an, wie man die Vergleiche interpretiert.
Ohne Raubtiere:
Man müßte allen Schlachtern, Bauern und Jägern jegliche Empathie absprechen. Das kann man so sicherlich auch nicht sagen.
Ohne Raubtiere:
Man müßte allen Schlachtern, Bauern und Jägern jegliche Empathie absprechen. Das kann man so sicherlich auch nicht sagen.
So interpretiere ich es sicher nicht :D . Du bist lustig Iulius, irgendwie oft so extrem. So kann ich mich aber nicht unterhalten, es bringt einfach nix. Ich find den Vergleich zu Tieren, die andere Tiere fressen einfach unangebracht, selbst wenn ich den Menschen auch als ein Tier sehe. Wenn Du das nicht verstehst, dann weiss ich auch nicht weiter. Ich will auch nicht Recht haben, nur verstanden werden in meiner Sichtweise und nicht Ping Pong spielen hier, daran hast Du kein Interesse, also mich zu verstehen, ich spür das zumindest nicht, kommst mir mehr vor wie ein PingPong-Spieler. Lass es uns dabei gut sein lassen, wir verstehen uns einfach nicht.
Das kommt darauf an, wie man die Vergleiche interpretiert.
Ohne Raubtiere:
Man müßte allen Schlachtern, Bauern und Jägern jegliche Empathie absprechen. Das kann man so sicherlich auch nicht sagen.
Kommt darauf an. Manche dieser Berufsgruppe haben dies einfach von ihren Eltern oder anderen Vorbildern (Gesellschaft) übernommen ohne ihr Handeln jemals in Frage zu stellen. Man macht es so, weil es schon "immer" so gemacht wurde. Anderen dieser Berufsgruppe fehlt m.E. tatsächlich jegliche Empathie für Tiere. Sie achten unsere Mitgeschöpfe nicht, Tiere haben für sie nur einen Wert im Sinne von Nutzen*, mehr nicht.
Gerade bei Jägern hört man oft von der LUST am Töten.
* benutzen / ausnutzen
Zitat IULIUS:
Kann es nicht sein, daß die Empathiefähigkeit manchmal ein klein wenig übertrieben wird?
Leider eher das Gegenteil.
Genau solches Aisha beobachte ich auch. :mad:
Naturmild
26.01.2010, 20:45
Genau, Jäger, töten als Sport zu bezeichnen fand ich schon immer abartig. Und dann mit der Fadenscheinigen Erklärung zu kommen, man täte der Natur einen Gefallen, weil man ja den Wildbestand regulieren muß. Ja warum müssen sie es denn. Oder Zoo. Ich höre dann immer wieder die Argumente, ja der Zoo ist doch was gutes, der sorgt dafür das die armen Viecher nicht aussterben, in der Natur haben sie ja keinen Platz mehr. Ja, warum denn nicht?!
Und im übrigen, ich habe zwei Leute kennen gelernt die im Schlachthof in der Tötebox gearbeitet haben. Den hat das richtig Spass gemacht...
@Aisha, auf was ich hinaus wollte, töten ist nicht nur menschlich. Das ist eine ganz natürliche Sache.
Eine andere Frage ist natürlich, wie wird getötet. Und da bin ich in einer Meinung, man muß keine unbetäubten Schweine in kochendes Wasser werfen. Wenn es aus irgendwelchen Gründen unbedingt erforderlich ist die Tiere so zu töten muß man halt alles dafür tun, das die Tiere sich nicht quälen. (Wenn ich mich richtig entsinne ist das Fleich von Schweinen, die sich vor ihrem Tod im Streß befanden ungenießbar.)
Jegliche Tötung sollte so schonend für die Tiere sein als möglich. Ich bin selber nicht in der Lage ein Tier zu schlachten. - Habe schon Probleme eine Fliege zu erschlagen. Werde aber trotzdem nicht auf Fleich verzichten. Einfach weil mein Körper mir sagt, daß ich das brauche.
Und ob Jesus nun wirklich Vegetarier war bleibt dahingestellt. Zum einen ist niemand Zeuge seiner Eßgewohnheiten, zum anderen versucht jede Grupierung in sein überliefertes Verhalten und überlieferte Äußerungen etwas in seinem Sinne hinein interpretieren, wo bei wir nicht einmal sicher sein können, daß alles bei uns richtig angekommen ist. Alleich schon die Übersetzungsfehler von einer Sprache in die andere und die vielen Leute, die seine Geschichten, wie sie sie verstanden haben weitergetragen haben. Dann die Zensur der Kirche....
Was Fakt ist: Schon vor Jesus gab es Vegetarische Bewegungen, die waren aber den Philosophen vorbehalten. Und ob Jesus dazu gehörte kann bezweifelt werden. Er hatte eine handwerkliche Ausbildung.
Interessanter Weise kam heute in einem anderem Forum auch das Thema Tierliebe auf.
Es begann damit, das bei einem Unfall( Hund anfahren) dem Großteil der finanzielle Schaden an einem Auto wichtiger ist als das verletzte Tier- und endete in der für mich wichtigen Frage, ob ein Menschenleben tatsächlich immer wichtiger ist als ein Tierleben. Aus menschlicher Sicht war die allgemeine Antwort ja ( wenn überhaupt jemand darauf eingegangen ist)- selbst wenn es sich um einen Psychopathen handelt....
Ich kann das tatsächlich gar nicht so sehen und frage ich was uns soviel besser macht. Speziell das Leben eines Massenmörders oder Kinderschänders um ein Tierleben als unwichtiger zu sehen.
Mir fällt der Fall diesen kleinen Mädchens ein- das verschwunden war. Und schließlich von Spürhunden in einem Gulli gefunden wurde. Halb tot geschlagen von einem...Menschen? Der es da abgelegt hat, in dem Bewusstsein das es Sterben wird. :mad: Dank der Hunde hat sie überlebt.... und ich soll sagen das ein Menschenleben grundsätzlich mehr Wert ist :confused:
Keine Ahnung ob das hierher passt- aber der Gedanke geht mir irgendwie schon die ganze Zeit durch den Kopf. Ich kann das echt nicht so sehen.....
@Aisha, auf was ich hinaus wollte, töten ist nicht nur menschlich. Das ist eine ganz natürliche Sache.
Das wissen wir doch alle Iulius. Ich glaub nicht, dass man darauf extra hinweisen muss. Es ging um die Art des Tötens, als Du die Löwen einbrachtest. Und ich glaube nicht, dass man mit Empathie für das Wesen, das man tötet (ausser es geht um ein leidendes Wesen), töten kann.
Ich bin Fleischesser, aber ein Tier könnt ich nicht töten. Ich weiss klingt etwas schizo, ich bin da egoistisch, weil ich Fleisch mag und mein Eiweiss brauche.
Naja, ein Menschenleben ist schon per (gesetzlicher) Definition wichtiger, als die eines Tieres. Wollen wir es lieber dabei belassen.
Psychopathen sind auch nicht Psychopathen, weil sie es gerne sein wollen, sondern weil sie entweder einen Defekt haben oder dazu gemacht wurden. Kinderschänder gehören dazu. Die sind krank und denen muß geholfen werden. Auch wenn das heißt, ein Leben in einer gesicherten Einrichtung.
Nur das andere was Du ansprichst, die Abstufung der Tiere unter einen nicht lebenden Gegenstand geht zu weit.
Und ich glaube nicht, dass man mit Empathie für das Wesen, das man tötet (ausser es geht um ein leidendes Wesen), töten kann.
Das sind diese klassichen Dinge, wo es zu Weihnachten den Hasen gab, den man vorher groß gezogen hat. - Und keiner konnte ihn dann essen, nachdem man krampfhaft jemanden gesucht hat um ihn zu schlachten.
Wenn man Tiere schlachten will darf man keinen (emotionalen) Bezug zu ihnen aufbauen.
Wenn ich ehrlich bin, meine Empathie zu Menschen, die ich nicht kenne hält sich in Grenzen. Denke das muß auch so sein, weil man sonst unerträglich mit ihnen leiden würde. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, daß Empathie auch hinderlich beim Helfen sein kann.
Ja, zum Töten muss der Mensch abspalten. Ich tu das auch, sonst könnt ich kein Fleisch essen.
Weißt du die gesetzliche Definition ist schon klar, ist aber von denen gemacht die sich an vorderste Stelle stellen, weil sie es können. Und hey- ich bin keinesfalls für die Todesstrafe....
Nur habe ich auch Probleme einen Menschen grundsätzlich ( aufgrund seiner Macht und Stärke oder seines Könnens) auf eine höhere Stufe zu stellen-das finde ich irgendwie einseitig und setzt voraus das das eben so ist, weil man( der Mensch) besser ist...Vermutlich hast du Recht und man sollte es dabei belassen. Ich werde mich auch wieder abregen.....
Denke den Menschen nach oben zu stellen hat mehr damit zu tun, weil wir Menschen sind. Kein anderes Tier kann uns den Platz streitg machen, bzw. von sich aus Gleichberechtigung verlangen. Das ist doch an sich nichts schlimmes. Auch nichts, woran man jetzt wackeln muß, oder es in Frage stellen.
Es ist unsere Gesellschaft und unsere Definition.
Naturmild
26.01.2010, 21:30
Kein anderes Tier kann uns den Platz streitg machen.
Man kann zwar ein Virus nicht als Tier bezeichnen, aber ich frag mich, ob es das auch so sehen würde. Zumal die Verhaltensweisen von Mensch und Virus dann doch recht ähnlich sind.
Man kann zwar ein Virus nicht als Tier bezeichnen, aber ich frag mich, ob es das auch so sehen würde. Zumal die Verhaltensweisen von Mensch und Virus dann doch recht ähnlich sind.
Welches Virus läuft Gefahr sich selber auszurotten, bevor es eine Gene nicht weitergegeben hat. ;)
Denke mal ein Virus kann nicht denken oder handelt bewußt, daher ist ein Vergleich schwer möglich.
Naturmild
26.01.2010, 21:36
Ah ha, wenn alle Menschen bewusst handeln würden, wäre die Werbe und Medienbranche bald arbeitslos.
Ah ha, wenn alle Menschen bewusst handeln würden, wäre die Werbe und Medienbranche bald arbeitslos.
Das ist eine Aussage, die ich zu 100% mittrage, aber was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? :D
Naturmild
26.01.2010, 21:45
Ich denke auch mal, die meisten Menschen geben ihre Gene auch eher unbewusst weiter. Das mag jetzt eine drastische Aussage sein, die mit diesem Thema auch überhaupt nichts zu tun hat aber wo wir schon mal dabei sind, meine Überzeugung ist, wenn Sex kein Spaß machen würde und die Triebe nicht befriedigte, vieleicht wäre die Menschheit nicht ausgestorben, aber jedenfalls erheblich dezimiert.
Naturmild
26.01.2010, 21:46
Hat nix mit dem Thema zu tun, aber wir kamen ja irgendwie drauf, weis auch nicht...
Welches Thema eigentlich? Ob Jesus Vegetarier war? :o
Naturmild
26.01.2010, 21:49
Ist doch immer wieder Interessant wo man in einer Diskussion irgendwann landet. Aber Jesus war wohl das Thema.
Eigentlich ist das ja das Tolle an Diskussionen- man fängt bei A an und landet bei Z.
.....
Naturmild
26.01.2010, 22:07
Aber zurück zum Thema zum Thema.
Lukas 24, 41-43
...sprach er zu ihnen, Habt ihr etwas zu essen?
Sie aber reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch und er nahm und aß vor ihnen.
Mir ist nicht bekannt, daß Fisch an Sträuchern wächst...
Aber zurück zum Thema zum Thema.
Lukas 24, 41-43
...sprach er zu ihnen, Habt ihr etwas zu essen?
Sie aber reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch und er nahm und aß vor ihnen.
Mir ist nicht bekannt, daß Fisch an Sträuchern wächst...
Och Menno, bist Du Dumm, Fisch ist doch kein Fleisch. :D
Naturmild
26.01.2010, 22:20
Zumindest hat es mal gelebt. Man redet ja schließlich auch von Krebsfleisch. Ist das auch kein Fleisch. Wenn man bedenkt, das Fleisch Muskel ist, müsste man ja sagen, Fische haben keine Muskeln. Dann könnte man höchstens sagen, hier geht es um alles Fleisch, was nicht durch einen Geschlechtsakt entstanden ist, das dürfte man dann essen. Ging es hier um so eine Differenzierung?
Oder nur allgemein um das töten von Lebewesen?
Kein Plan um was es hier wirklich geht. :D
Naturmild
26.01.2010, 23:05
Na ja, das ist wenigstens ehrlich:o
Naturmild
27.01.2010, 03:48
Ich habe noch mal geschaut und folgendes gefunden.
1Kor 15,39 Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch; sondern ein anderes ist das der Menschen und ein anderes das Fleisch des Viehes und ein anderes das der Vögel und ein anderes das der Fische.
Da in der Bibel belegt ist, daß Jesus Fisch aß, und es sich laut oben genannter Bibelstelle bei Fisch sehr wohl um Fleisch handelt, kann Jesus eigentlich kein wirklicher Vegetarier gewesen sein.
Sieht das einer anders?
edit: hab unfug geschrieben, glaub ich
Joa klar, wir ignorieren einfach, daß er Fleich gegessen hat und schon haben wir unseren Vegetarier. :D
Wiki:
Geschichte [Bearbeiten]
Der Vegetarismus entstand in Indien und unabhängig davon im antiken griechischen Kulturkreis (östlicher Mittelmeerraum, Süditalien). In beiden Regionen war er von Anfang an ein Bestandteil religiös-philosophischer Bestrebungen. Weltweit konnte bisher bei keinem Naturvolk oder indigenen Volk Vegetarismus als kollektive prinzipielle Haltung nachgewiesen werden.
Vorchristliche Antike [Bearbeiten]
In der Antike wurde der Vegetarismus als Enthaltung vom Beseelten (griechisch ἀποχὴ ἐμψύχων) bezeichnet.[58] Er blieb stets auf eine relativ kleine Zahl von Anhängern beschränkt, die der gebildeten, philosophisch interessierten Oberschicht angehörten. Die große Masse der Bevölkerung ernährte sich notgedrungen fleischarm, da sie sich Fleisch nur gelegentlich leisten konnte; Fisch hingegen war ein beliebtes Volksnahrungsmittel.[59]
edit: hab unfug geschrieben, glaub ich
Das war mir gar nicht aufgefallen. ;)
korrigierte fassung: auch wieder gelöscht, weil das thema weder das schreiben noch lesen einer längeren erörterung wert ist.
das wesentliche: ich versuchte nur, an die relevanz des zeitlichen und geographischen ursprung von begriffen hingewiesen, sowie auf die relevanz ihres kontextes zu zeitgeistlichen grupierungen, falls ein solcher im begriff impliziert ist. weiterhin ist relevant, ob ein begriff ein verhalten beschreibt, oder die überlegungen, durch die ein verhalten begründet ist.
ist mir jetzt sowas von egal, wie es sich um den begriff vegetarismus verhält :p
für den thread ist es aber relevant, sprich: wenn man einen begriff auf jesus anwenden will.
allerdings ist der thread nicht relevant :rolleyes:
Da in der Bibel belegt ist, daß Jesus Fisch aß, und es sich laut oben genannter Bibelstelle bei Fisch sehr wohl um Fleisch handelt, kann Jesus eigentlich kein wirklicher Vegetarier gewesen sein.
Sieht das einer anders?
Hallo Naturmild,
zu Deiner Frage habe ich eine interessante Argumentation gefunden:
"Ähnlich verhält es sich mit dem "Fischessen" von Jesus: Der sogenannte "Fisch" der Bibel ist eine vegetarische Spezialität im Osten, die aus der Fischpflanze hergestellt wird. Die weichen Fischpflanzen werden in der Sonne getrocknet, zu Mehl verarbeitet und in Rollen gebacken."
vgl. http://veggie.utopiax.org/religionen.html
Der Link gibt m.E. noch einmal eine andere Sichtweise auf das Thema.
Alleine die Einstellung von Thomas von Aquin (kath. Kirche), der sowohl Tieren als auch Frauen absprach, eine Seele zu haben, wie auch die Rede von Papst Johannes Paul II (1985, Rede vor Biologen), verdeutlichen, welchen Stand man Tieren in kirchlichen Kreisen gab und gibt.
vgl. hierzu obigen Link
LG See
edit: kommen drei beiträge in einen thread, sagt der eine: ihr gefallt mir nicht!
@See,
kann es sein, daß der Adressat Deines Linkes kein Impressum hat?
Das schränkt die Glaubwürdigkeit der Seite stark ein.
Zudem scheinen die mehr auf Bücher eines Autors zu verweisen....
Zitat aus dem Buch: "Friedensevangelium der Essener", Teil der Schriftrollen von Qumran am Toten Meer,
heute im Vatikan, in der Übersetzung von Dr. Edmond Bordeaux Székely, Verlag Bruno Martin:
http://mount-kailash.com/jesus/jesusveggi.htm
.
@See,
kann es sein, daß der Adressat Deines Linkes kein Impressum hat?
Dein Hinweis ist berechtigt. Dennoch fand ich die Argumentation interessant und auch die dort aufgeführten Bibelzitate überzeugend,
deswegen habe ich den Link mithinein genommen.
Dein Hinweis ist berechtigt. Dennoch fand ich die Argumentation interessant und auch die dort aufgeführten Bibelzitate überzeugend,
Wer sagt mir jetzt, daß die Bibelzitate echt, vor allem vollständig, sind?
Das Krux an der Bibel ist eh, daß sich da jeder ausgewählte Zitate herausnimmt, je nachdem was er bestätigt haben will.
papst und tiere:
in einer der oben verlinkten seiten findet sich das zitat:
Papst Johannes Paul II in einer Rede vor Biologen 1985: »Es ist gewiss, dass Tiere zum Nutzen des Menschen geschaffen wurden; das heißt, dass sie auch für Experimente benutzt werden können.«
bei peta (http://www.peta.de/web/papst.721.html) ist hingegen zu lesen:
Papst Johannes Paul verkündete, dass “die Tiere eine Seele besitzen und wir Menschen Liebe für und Solidarität mit unseren kleinsten Brüdern empfinden müssen.” Er sagte ferner, dass alle Tiere “die Frucht des kreativen Handelns des Heiligen Geistes sind und Respekt verdienen” und dass sie “Gott genauso nahe wie Menschen [sind].” Tierfreunde weltweit waren hocherfreut. Er ermahnte die Menschen, dass alle Lebewesen, auch die Tiere, aus dem “Atem” Gottes entstanden seien. Tiere besitzen den göttlichen Funken des Lebens—die lebende Eigenschaft, die die Seele ist—und sie sind keine niederen Wesen, wie "Nutztier"bauern, Pelztierzüchter und andere, die Tiere für Profit ausbeuten, uns glauben machen wollen.
es scheint also auch hier keine klarheit über die stellung von mensch zu tier zu geben und im ersteren fall finde ich die auch nicht vertretbar.
edit: herr erlöse mich von zwang um 6 uhr morgens in einem thread zu posten, der mich nicht interessiert.
Wer sagt mir jetzt, daß die Bibelzitate echt, vor allem vollständig, sind?
http://www.bibleserver.com/index.php
4, Mose, 11,33
33 Als aber das Fleisch noch zwischen ihren Zähnen war und ehe es ganz aufgebraucht war, da entbrannte der Zorn des HERRN gegen das Volk und er schlug sie mit einer sehr großen Plage.
4, Mose, 11,18.20
18 Und zum Volk sollst du sagen: Heiligt euch für morgen, so sollt ihr Fleisch zu essen haben; denn euer Weinen ist vor die Ohren des HERRN gekommen, die ihr sprecht: »Wer gibt uns Fleisch zu essen? Denn es ging uns gut in Ägypten.« Darum wird euch der HERR Fleisch zu essen geben,
20 sondern einen Monat lang, bis ihr's nicht mehr riechen könnt und es euch zum Ekel wird, weil ihr den HERRN verworfen habt, der unter euch ist, und weil ihr vor ihm geweint und gesagt habt: Warum sind wir aus Ägypten gegangen?
5, Mose 12,20
20 Wenn aber der HERR, dein Gott, dein Gebiet erweitern wird, wie er dir zugesagt hat, und du sprichst: Ich will Fleisch essen -, weil es dich gelüstet, Fleisch zu essen, so iss Fleisch ganz nach Herzenslust.
Jes. 1,11
11 Was soll mir die Menge eurer Opfer?, spricht der HERR. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke.
Jes. 1,14.15
14 Meine Seele ist Feind euren Neumonden und Jahresfesten; sie sind mir eine Last, ich bin's müde, sie zu tragen.15 Und wenn ihr auch eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut.
Jes, 66.3
3 Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt; wer ein Schaf opfert, gleicht dem, der einem Hund das Genick bricht; wer ein Speisopfer bringt, gleicht dem, der Schweineblut spendet; wer Weihrauch anzündet, gleicht dem, der Götzen verehrt: Wahrlich, wie sie Lust haben an ihren eigenen Wegen und ihre Seele Gefallen hat an ihren Gräueln,
Matthäus 19,8
8 Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen.
Matthäus 3,4
4 Er aber, Johannes, hatte ein Gewand aus Kamelhaaren an und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig.
Jesaja 7,14-15
14 Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau3 ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.
15 Butter und Honig wird er essen, bis er weiß, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen.
@nanook
hier (http://veggie.utopiax.org/religionen.html) bspw ganz unten oder auch hier (http://www.abschaffung-der-jagd.de/informationen/ethik/kircheundjagd/index.html).
das war aber eh etwas OT, also ich wollte damit nicht direkt auf die frage christus/vegetarier eingehen.
edit: herr erlöse mich von zwang um 6 uhr morgens in einem thread zu posten, der mich nicht interessiert.
:lol: wer zwingt dich denn?
danke, hasi, fürs raus-suchen der links :)
(meine überlegung (raus editiert) war, dass tiere für experimente "nutzen" nicht immer unbedingt tiere "töten" heißt, dass also das zitat vom papst nicht ganz klar war)
http://www.youtube.com/watch?v=FSJuk2ResG0
War das Fleisch bei Moses nicht eher mit einem Luxusgut vergleichbar?
Sie hatten ausreichend zu essen, wollten aber besseres Essen?
Heute würde vergleichen Champagner und Kaviar.
Ging es nicht darum, daß sie ihn da in Frage gestellt hatten und er darüber angesäuert war? Weniger um das Fleich als Nahrungsmittel?
... hier (http://www.abschaffung-der-jagd.de/informationen/ethik/kircheundjagd/index.html)....
Danke Hasi für Link ... hier (http://www.abschaffung-der-jagd.de/informationen/ethik/kircheundjagd/index.html).... bzgl. Hubertusmesse: Massen-Tiertötung mit kirchlickem Segen.
Er bestätigt mir, dass Tiere in weiten Kreisen der Kirche einen niederen Stellenwert haben.
Schneewittchen13
27.01.2010, 13:31
ich halte die bibel für eine interessante geschichte,
von menschen wie dir und mir geschrieben
die sich immer wieder widersprechen.
ps: und jesus war ein mensch der reiki angewendet hat und vermutlich an einer psychose litt.
und? davon gibts heute auch etliche :)
"Viele berühmte Kirchenväter lebten vegetarisch"
http://religioese-intoleranz.suite101.de/article.cfm/viele_beruehmte_kirchenvaeter_lebten_vegetarisch
Skriver, Carl Anders: Der Verrat der Kirche an den Tieren, Höhr-Grenzhausen 1967 u. 1986
- ein m.E. bekanntes buch, das sich mit diesem thema befasst.
Frankster_70
27.01.2010, 15:11
"Viele berühmte Kirchenväter lebten vegetarisch"
http://religioese-intoleranz.suite101.de/article.cfm/viele_beruehmte_kirchenvaeter_lebten_vegetarisch
Offen gesagt ist der Artikel ziemlich schwach - viele Referenzen sind Normalsterblichen unzugänglich, z.B. Hinweise auf "verborgene und geheime Evangelien" ohne eine Möglichkeit zur Überprüfung dieser. Der Leser muss sich darauf verlassen, dass der Autor das schon richtig interpretiert hat... und gerade da hab ich Zweifel, denn die wenigen überprüfbaren Stellen sind arg gekürzt und verfälscht wiedergegeben, zB "In seiner Schrift De vera religione (II,161,168) zitiert er Paulus, wo dieser empfiehlt, weder Fleisch zu essen noch Wein zu trinken (Röm. 14,21)." bei Röm. 14 steht aber ausdrücklich:
1 Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen. 2 Der eine glaubt, er dürfe alles essen; wer aber schwach ist, der isst kein Fleisch. 3 Wer isst, der verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, der richte den nicht, der isst; denn Gott hat ihn angenommen. [...] 21 Es ist besser, du isst kein Fleisch und trinkst keinen Wein und tust nichts, woran sich dein Bruder stößt.
Darin geht es überhaupt nicht um Fleisch oder Nicht-Fleisch, sondern um das Miteinander von Menschen mit unterschiedlichen Ansichten ...
zB bei Röm. 14 steht aber ausdrücklich:
Darin geht es überhaupt nicht um Fleisch oder Nicht-Fleisch, sondern um das Miteinander von Menschen mit unterschiedlichen Ansichten ...
Die Bibel ist in sich widersprüchlich. Zum einen gibt es Bibelstellen, die darauf hinweisen, dass der Mensch kein Tier töten soll, es nicht verspeisen soll, sondern sich von den Früchten der Erde ernähren soll. Dann gibt es wieder andere Bibelstellen, die Gegenteiliges aussagen. Von daher teile ich die Meinung einiger Kritiker der Bibel, dass diese von Menschen gefälscht wurde, die sich das Tier Untertan machen und dem Fleischgenuss frönen wollten.
Leider haben wir als Normalsterbliche keinen Zugang zu der Bibliothek des Vatikans. Ich bin mir sicher, dass wir dort fündig werden würden, Beweise für meine obige Aussage finden würden. Aber die Wahrheit soll nicht ans Licht kommen. Es wird auf die Menschheit sicher noch einiges zukommen, was sie dazu zwingen wird, von ihrem schändlichen Handlen gegenüber den Tieren abzulassen. Dies ist meine persönliche Meinung dazu.
"Viele berühmte Kirchenväter lebten vegetarisch"
http://religioese-intoleranz.suite101.de/article.cfm/viele_beruehmte_kirchenvaeter_lebten_vegetarisch
Skriver, Carl Anders: Der Verrat der Kirche an den Tieren, Höhr-Grenzhausen 1967 u. 1986
- ein m.E. bekanntes buch, das sich mit diesem thema befasst.
Danke Hasi für den Link und den Buchtipp. :)
Die Bibel kommuniziert paradox, Doublebind. Echte Spiritualität ist zum Glück sehr einfach, die findet sich auch in der Bibel, aber eben sehr versteckt.
Frankster_70
27.01.2010, 15:38
Naja, den Widerspruch hat aber der Autor des verlinkten Artikels ganz allein fabriziert - er sagt, dass in Röm 14,21 steht, man solle kein Fleisch essen und keinen Wein trinken, das steht da aber gar nicht ... eher das Gegenteil.
Für mich persönlich würde es kaum einen Unterschied machen, ob in der Bibel steht, was man essen darf und was nicht. Es ging mir hier nur um die fragwürdige Argumentation dieses Artikels.
EDIT
Perlen für und vor usw.....
Die Bibel kommuniziert paradox, Doublebind. Echte Spiritualität ist zum Glück sehr einfach, die findet sich auch in der Bibel, aber eben sehr versteckt.
Der Geist Gottes weht immer noch darin, auch wenn vieles verfälscht wurde.
Ja See, so meinte ich es.
Naturmild
27.01.2010, 19:24
Ich denke mal, es liegt nicht so sehr daran das jemand etwas verfälschen wollte. Es gibt eine Menge Übersetzungen und je nach empfinden des Übersetzers klingt es halt anders. Ich habe fünf verschiedene Übersetzungen hier, und mal klingt es so mal so obwohl es "nur" in Nuancen abweicht. Ich kann dann auch nur vergleichen und mir das raus ziehen wo ich denke es passt am besten. Aber das ist ja auch nur Subjektiv. Und es stimmt, man kann anhand von Bibelstellen alles beweisen und das Gegenteil davon. Man nennt sowas auch Theologie oder Exegese. Da es in Deutschland über 300 verschiedene Denominationen gibt, die sich alle dem selben Buch was anderes zusammendeuten von dem jeder glaubt, es sei die einzig richtige Sichtweise auf die Dinge, kann ich da nur den Kopf schütteln. Meine Meinung ist, Jesus hat hat auch einen Braten nicht verschmäht. Und ich denke auch nicht, dass es Jesu Essgewohnheiten der Schwerpunkt der Evangelien waren. Das ist doch genauso wie die Mittelalterliche Diskussion, ob Jesus einen Geldbeutel besessen hat. Oder vieleicht diskutiert man, ob er mehr als ein Hemd besaß...
Und ich denke auch nicht, dass es Jesu Essgewohnheiten der Schwerpunkt der Evangelien waren.
Sicher sind es nicht nur die Essgewohnheiten, die das Evangelium Jesu ausmachen. Die Frage, ob Jesus Christus Vegetarier war und es hierzu Quellen gibt, gewinnt dann an Brisanz, wenn man sich mit Werten / Ethik auch gegenüber den Tieren auseinandersetzt. Für mich eine sehr interessante Threadfrage.
Sich mit Werten und Ethik Tieren gegenüber auseinandersetzen, kann man doch völlig unabhängig von Jesus :kratz: , fänd ich sogar begrüssenswerter :) .
Sich mit Werten und Ethik Tieren gegenüber auseinandersetzen, kann man doch völlig unabhängig von Jesus :kratz: , fänd ich sogar begrüssenswerter :) .
Natürlich kann man das unabhängig von Jesus Christus tun. Doch wenn man Tierfreund und Christ ist, spielt Jesus Christus und die Frage nach seinem Umgang mit Tieren, schon eine Rolle.
Doch wenn man Tierfreund und Christ ist, spielt Jesus Christus und die Frage nach seinem Umgang mit Tieren, schon eine Rolle.
Kann ja, muss nicht, man kann auch unabhängig zu seiner Ethik finden.
Naturmild
27.01.2010, 22:01
Mit Sicherheit kann man sagen, dass der Ausspruch, macht Euch die Erde Untertan nur all zu oft missbraucht wird. Meiner Meinung hieß das, dass wir sie bewirtschaften sollen, aber nicht herunterwirtschaften. Der "gesunde" Menschenverstand, dessen sich ja die meisten rühmen sollte alleine darauf kommen, das es ein Unterschied ist, ob ich ein Tier schlachte um mich zu ernähren oder sie zu allerlei Humbug missbrauche. Ich persönlich brauche da keine Bibelstelle für. (Ach, jetzt hab ich den umgebracht, das durfte ich gar nicht?) Gut, einige brauchen die vielleicht schon, aber wenn ich konkret nach Bibelstellen suche, mich daran orientiere um für mich eine Richtlinie zu finden, wo zu sollte die Bibel sonst da sein, dann muss ich auch alles akzeptieren was die Bibel schreibt und als wahr anerkennen, und nicht nur eine Stelle die mir gertade in den Kram passt.
Ich denke nicht, das Jesu Essgewohnheiten etwas über Werten und Ethik gegenüber Tieren aussagt. Ich denke wenn es so wichtig gewesen wäre, ob Jesus jetzt Fleisch gegessen hat oder nicht, wäre die Bibel etwas ausführlicher darauf eingegangen. Aber das ist nur eine Meinung von vielen. Und wenn ich nach dem folgenden gehe, darf ich zwar alles essen, aber eben nicht alles missbrauchen. Es ist ein unterschied.
1.Mose 9,2
Mit allem, was sich auf dem Erdboden regt, mit allen Fischen des Meeres sind sie in eure Hände gegeben. 3 Alles, was sich regt1, was da lebt, soll euch zur Speise sein; wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles. 4 Nur Fleisch mit seiner Seele2, seinem Blut, sollt ihr nicht essen!
Naturmild
27.01.2010, 22:05
ich halte die bibel für eine interessante geschichte,
von menschen wie dir und mir geschrieben
die sich immer wieder widersprechen.
Hast Du sie gelesen?
Gut, einige brauchen die vielleicht schon, aber wenn ich konkret nach Bibelstellen suche, mich daran orientiere um für mich eine Richtlinie zu finden, wo zu sollte die Bibel sonst da sein, dann muss ich auch alles akzeptieren was die Bibel schreibt und als wahr anerkennen, und nicht nur eine Stelle die mir gertade in den Kram passt.
Meiner Meinung nach finden wir in der Bibel nur noch Teile der wahren Lehre Jesu Christi. Das bestätigt sich mir auch in ihrer Widersprüchlichkeit. Von daher ist es schwierig zu fordern "alles Geschriebene in der Bibel zu akzeptieren", wenn man an verschiedenen Stellen Gegensätzliches präsentiert bekommt. Aber letztlich ist es eine Entscheidung des Gewissens, was man als von Gott gegeben annimmt. Der gesunde Menschenverstand kann dabei auch hilfreich sein. ;)
Und wenn ich nach dem folgenden gehe, darf ich zwar alles essen, aber eben nicht alles missbrauchen. Es ist ein unterschied.
1.Mose 9,2
Mit allem, was sich auf dem Erdboden regt, mit allen Fischen des Meeres sind sie in eure Hände gegeben. 3 Alles, was sich regt1, was da lebt, soll euch zur Speise sein; wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles. 4 Nur Fleisch mit seiner Seele2, seinem Blut, sollt ihr nicht essen!
Und genau DIESE Bibelstelle sagt meiner Meinung nach deutlich aus, dass der Mensch KEIN Fleisch essen soll.
Kann nicht nachvollziehen, wie man diese Bibelstelle anders interpretieren kann.
1.Mose 9,4
4 Nur Fleisch mit seiner Seele, seinem Blut, sollt ihr nicht essen!
Frankster_70
27.01.2010, 22:21
Kann nicht nachvollziehen, wie man das anders interpretieren kann.
1.Mose 9,4
4 Nur Fleisch mit seiner Seele2, seinem Blut, sollt ihr nicht essen!
Ich find, das könnte man durchaus auch als Kanibalismusverbot ansehen.
Naturmild
27.01.2010, 22:28
Ich find, das könnte man durchaus auch als Kanibalismusverbot ansehen.
Finde ich auch. Wenn Fleisch mit Seele mit Seele Menschen sind und Fleisch ohne Seele Tiere, schließe ich mich der Meinung an.
Naturmild
27.01.2010, 22:30
Warum steht denn das sonst, alles gebe ich Euch zur Speise?
1.Mose 9,4
4 Nur Fleisch mit seiner Seele, seinem Blut, sollt ihr nicht essen!
Da läßt sich auch vortrefflich spekulieren. :cool: :)
Das Blut ist also die Seele des Fleisches. Ergo soll kein blutiges Fleich gegessen werden. Nur Abgehangenes oder Gegarrtes.
Also nicht an einem vorbeilaufendem Wildschwein mal kurz naschen. ;)
Naturmild
28.01.2010, 00:02
Jedenfalls darf ich mein Steak dann nicht mehr "Bloody" essen.
Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich einzelne Bibelstellen verstanden und interpretiert werden können. ;)
Hinzu kommen die mannigfaltigen Widersprüche, die in der Bibel zu finden sind. Das macht ein Verstehen und Interpretieren nicht gerade einfacher.
Übersetzer und Fälscher haben hier "ganze" Arbeit geleistet. :cool:
die ganze Diskussion finde ich etwas abwegig. Jesus ist für mich keiner, der einen Gewährsmann für vegetarisch sich Ernährende abgeben wollte.
die ganze Diskussion finde ich etwas abwegig. Jesus ist für mich keiner, der einen Gewährsmann für vegetarisch sich Ernährende abgeben wollte.
Sehe ich anders. Eine wichtige Botschaft von ihm war, dass wir keine Tiere töten, opfern und essen sollen. Jesus Christus kam u.a., um die Tieropfer abzuschaffen und die Menschen aufzufordern, Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten, auch gegenüber dem Tier zu leben.
Für Jesus Christus waren auch Tiere Brüder. Das ist meine Meinung dazu.
Überlegt doch einmal, was es bedeutet, wenn Gott sagt: "Ich fordere nicht von euch, daß ihr mir Tieropfer darbringt, sondern daß ihr barmherzig seid."
Matthäus 9,13
Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Matthäus 25,40b
im vgl. dazu die Bibelstellen:
http://www.empfindsam.de/showpost.php?p=579082&postcount=44
http://www.empfindsam.de/showpost.php?p=579354&postcount=48
.
Jesus wollte wohl, dass wir nett zueinander sind. Und er meinte bestimmt alle Lebewesen. :)
Jesus wollte wohl, dass wir nett zueinander sind. Und er meinte bestimmt alle Lebewesen. :)
Das ist ein schöner Satz ! Danke dafür :)
Zu Fischen war Jesus aber nicht nett, das sind auch Tiere.
Babapapa
28.01.2010, 14:51
vegetarier essen meinem essen das essen weg - aber ich bin trotzdem nett zu ihnen! ;-)
Ich meinte mit meinem Beitrag, dass Jesus uns weit weg führt von Fraktionsbildungen, Kleidervorschriften, Ernährungsregeln. Von daher kommt mir die Richtung, die dieser thread vorgibt, geradezu "unerlaubt" vor. Jesus, so formulierte es Nietzsche, war ganz allein, hinausgefallen aus Welt und Menschen. Viele sehen Jesus als Zerbrecher von Sitte und Gewohnheit. - Es ist möglich, dass unter der heiligen Fabel und Verkleidung von Jesu Leben einer der schmerzlichsten Fälle vom Martyrium des Wissens um die Liebe verborgen liegt: das Martyrium des unschuldigsten und begehrendsten Herzens, das an keiner Menschen-Liebe je genug hatte, das Liebe, Geliebt-Werden und nichts außerdem verlangte, mit Härte, mit Wahnsinn, mit furchtbaren Ausbrüchen gegen die, welche ihm Liebe verweigerten; die Geschichte eines armen Ungesättigten und Unersättlichen in der Liebe, der die Hölle erfinden mußte, um die dorthin zu schicken, welche ihn nicht lieben wollten, - und der endlich, wissend geworden über menschliche Liebe, einen Gott erfinden mußte, der ganz Liebe, ganz Lieben-können ist, der sich der Menschen-Liebe erbarmt, weil sie gar so armselig, so unwissend ist! Wer so fühlt, wer dergestalt um die Liebe weiß, sucht den Tod. [Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse]
Naturmild
28.01.2010, 17:28
"Ich fordere nicht von euch, daß ihr mir Tieropfer darbringt, sondern daß ihr barmherzig seid." [/B]
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Ja aber was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Wenn sie damals Tieropfer gebracht haben, dann als entweder als Zeichen der Sühne oder als Opfer, das eine Dankbarkeit ausdrückte. Gott wollte aber, das dieses Opfer im Herzen stattfindet. Und eine Opfergabe hat meines achtens nichts mit Ernährungsgewohnheiten zu tun.
Clown,
soweit ich informiert bin über Bibelgeschichten gibt es da schon eindeutige Handlungsvorschriften. Du sollst nicht töten... und so weiter. Und Fleisch essen hat zwingend mit töten zu tun. Ich sage das ungerne. :o Aber ist ja so.
Aber irgendwo stand ja auch in der Bibel alle wären Sünder - das relativiert wohl wieder - was für ein Glück - Fleisch zu essen.
Mich täte interessieren, was Jesus zu unseren (im Sinne von der Gesellschaft) Schlachtbetrieben und der immensen Verschwendung von Leben (Fleisch, getöteten Tieren) heute sagen würde. Früher wurden Tiere nahezu komplett verwertet, heute Tiere mit Tieren sogar gefüttert, Fischmehl, Tiermehl. Ich kann mir gut vorstellen, dass er heute ziemlich eindeutige Asusagen dazu tätigen würde. Aber das ist natürlich reine Spekulation.
...Eine wichtige Botschaft von ihm war, dass wir keine Tiere töten, opfern und essen sollen. Jesus Christus kam u.a., um die Tieropfer abzuschaffen und die Menschen aufzufordern, Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten, auch gegenüber dem Tier zu leben.
Für Jesus Christus waren auch Tiere Brüder. Das ist meine Meinung dazu.
Wo steht das???? :eek:
Jesus wir hier wieder einmal mißbraucht. War da nicht irgendwo in den Geboten, Du sollst meinen Namen nicht mißbrauchen? Aber für den den gewisse Kreise als seinen Sohn ansehen, dessen Namen nicht? Eine eigenwillige Moral. - Aber für Christen ist das wohl normal.
Wenn Gott keine Tieropfer haben wollte, dann eher weil ihm die Doppelmoral angekotz hat. Erst sündigen und dann mit einem Opfer wieder gutmachen. Die Sünde war aber trotzem begangen.
Naturmild
28.01.2010, 18:00
Und das ist wohl wieder die Kiste, wo drum es hier geht. Keiner sagt eigentlich, du darfst kein Fleisch essen. Aber man soll schon die Schöpfung ehren und das schließt eben aus, Tiere zu missbrauchen. Interessant finde ich dabei eigentlich nur folgendes. Kerzen werden aus Stearin gemacht. Ist zwar nicht zwingend, jedoch besteht Stearin, wohl auch auf Grund der Kosten Hauptsächlich aus Tierprodukten. Es dürfte nicht einmal darum gehen, was esse ich, was esse ich nicht. Wenn man schon so viel Wert darauf legt die Tiere zu schonen, sollte ich auch wissen, in was für Produkten alles Tiersubstanzen enthalten sind. Gut, vielleicht mag ich auf Fleisch verzichten- aber ich habe Lederschuhe, vielleicht einen Ledermantel, in Cremes ist Stearin enthalten, sogar braune Fensterrahmen enthalten Stearinhaltige Substanzen damit sie sie vor dem Ausbleichen durch das Sonnenlicht geschützt sind. Man kann in dieser Frage nicht nur um, das Essen diskutieren, es geht nicht nur darum, wie viel ich von einemgewissen Tier verspeise, sondern wie viele Produkte nutze ich, die aus Tier hergestellt wurden. und wenn ich das alles auf die Frage reduziere, war Jesus Vegetarier, dann mag das damals noch funktioniert haben, aber heute?
Naturmild
28.01.2010, 18:09
Für Jesus Christus waren auch Tiere Brüder. Das ist meine Meinung dazu.
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Kannst Du das irgendwie belegen? Mir ist keine Stelle bekannt, an der Jesus von den Tieren als seine Brüder sprach. Gut, es mag Deine Meinung sein, kann ich aber leider nicht ganz nachvollziehen.
Kannst Du das irgendwie belegen? Mir ist keine Stelle bekannt, an der Jesus von den Tieren als seine Brüder sprach. Gut, es mag Deine Meinung sein, kann ich aber leider nicht ganz nachvollziehen.
Im Verlauf der Diskussion in diesem Thread hatte ich Bibelstellen und andere Quellen dazu eingestellt
und auch dazu Stellung bezogen, aus denen hervor geht, wie ich zu meiner Meinung komme.
Ich möchte mich nicht wiederholen.
Für mich sind in dem schon genannten Bibelzitat von Jesus Christus auch die Tiere mit eingeschlossen.
Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Matthäus 25,40b
Dass man meine Meinung nicht teilt, nicht nachvollziehen kann, akzeptiere ich. Jeder so, wie es für ihn / sie richtig ist.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals auf Anevay's Beitrag beziehen, der für mich der Schlußsatz der Diskussion darstellt.
Jesus wollte wohl, dass wir nett zueinander sind. Und er meinte bestimmt alle Lebewesen. :)
LG See
Naturmild
28.01.2010, 20:09
Gut, nachvollziehen muss ich es es nicht, ich akzeptiere auch voll Deine Meinung. Darf ich ich auch daraus schließen, dass Du kein Produkt benutzt, das aus Tieren hergestellt ist?
Darum geht es hier nicht, Naturmild, es geht um das Bewusstsein und Eigenverantwortung. :)
Das, was man selbst konsumiert möglichst bewusst zu tun, bewusste Entscheidungen zu treffen unter eben den "Geboten", ich für mich sehe das Christentum für mich nicht als relevant an übrigens, die lebensbejahend sind. Diese "Grundregeln" finden sich im Großen wie im Kleinen wieder, egal wo geschaut wird. Und manchmal da gut sichtbar, wo diese Regeln gebrochen wurden.
Mal gelingt dies, mal nicht. Bewertungsfrei all das zu sehen, ohne Schuld, sondern eben das jeder sich selbst der Richter ist, niemand sonst. Und wenn ich mich entscheide eine Ledejacke zu tragen oder einmal die Woche Fleisch zu essen, verantworte ich dies auch alleine.
Im Verlauf der Diskussion in diesem Thread hatte ich Bibelstellen und andere Quellen dazu eingestellt
und auch dazu Stellung bezogen, aus denen hervor geht, wie ich zu meiner Meinung komme.
Ich möchte mich nicht wiederholen.
Für mich sind in dem schon genannten Bibelzitat von Jesus Christus auch die Tiere mit eingeschlossen.
Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Matthäus 25,40b
Was haben Brüder mit Tiere zu tun. :confused:
Dass man meine Meinung nicht teilt, nicht nachvollziehen kann, akzeptiere ich. Jeder so, wie es für ihn / sie richtig ist.
Ächt lieb von Dir.
An dieser Stelle möchte ich nochmals Anevay's Beitrag beziehen, der für mich der Schlußsatz der Diskussion darstellt.
LG See
Das kannst Du nicht machen, jetzt wollte ich eigentlich richtig anfangen. :eek:
Ich frage mich, wie man allen ernstes zu der Aussage kommen kann, dass Jesus, wenn es ihn denn in der form überhaupt gab, "bestimmt alle Lebewesen" meinte?
Es ost doch purer Spekulatius, wissen zu wollen, und dies auch noch bestimmt zu behaupten, was ein Männlein vor ca 2000 Jahren meinte, von dem wir im Grunde nur aus den Mythenkreis des Christentums selber wissen. Woher diese Gewissheit, was er gesagt hat und wie er es meinte?
Zum Thema "Jesus war Vegetarier" - es gibt keine Quelle, die außerhalb des Jesus-Mythenkreises existiert, wie sie von den "Jesus-Verfechtern" hier gebracht wurden, die auch nur ansatzweise derartige Schlüsse, wie dass Jesus, wenn es ihn in der Form gab, sich im Alltag vegetarisch ernährte und darüber was für Gewohnheiten er hatte, zuläßt.
Alles was hier als "Argumente" gebracht wurde, entstammt nur den erschaffenen Mythenkreis um eine Figur namens Jesus. Alles völlig unbelegt!
Heike
Naturmild
29.01.2010, 02:44
Zum Thema "Jesus war Vegetarier" - es gibt keine Quelle, die außerhalb des Jesus-Mythenkreises existiert, wie sie von den "Jesus-Verfechtern" hier
Danke!
Heike,
natürlich sind das Vermutungen, das ist bei allen Glaubenssachen so, auch in der Politik. Ich bin da btw. völlig ungläubig. :D
desert child
29.01.2010, 08:29
Ehrlich gesagt erschliesst sich mir immer noch nicht der Sinn dieser Diskussion. Was macht es denn für einen Unterschied ob er jetzt Vegetarier war oder nicht? :confused:
Man könnte ja in die Richtung weiter diskutieren
Gehen wir davon aus Jesus war Vegetarier. bedeutet das für seine Nachfolger das sie auch Vegetarier werden sollten?
Ich denke der thread läuft darauf, dass wir Tiere respektvoll behanden sollten.
Und das Jesus -nach Meinung einiger- sogar zu tierlieb war um Fleisch zu essen.
Sich da mal Gedanken drüber zu machen schadet aber sicher nicht. Wir leben in Zeiten in denen Schweine unter einer Lawine begraben werden- damit man herausfinden kann wie sie sterben und wie lange sie überleben. In einem andeen Versuch wurden in der Nähe der Tiere eine Bombe gezündet- und man hat dann beobachtet wie lange es dauert bis sie verbluten :(... alles zum Nutzen der Menschheit....
Ja Rebecca,
sich bewusst werden - das ist die Intention. Wer dazu keine Lust hat, muss auch nicht. :)
Momentan merke ich z.B., dass mein sonst hartnäckiger Widerstand gegen das Christentum aufweicht, das Bedürfnis abzuwerten. :o Nicht in dem Sinne das ich den Drang verspüre mich einer Religion zuzuwenden, sondern das versuche zu sehen, was "dahinter" auch noch an Informationen steckt, die mir Sachen beusster machen könnten.
Ich verstehe was du meinst,
mir ging das auch so- und ebenfalls ohne darüber nachzudenken einer Religion beizutreten.
Aber ich finde es schön und respektiere es wenn jemand seinen Glauben lebt.
Ich habe mir diese Seligsprechung von Eustatius Kugler hier in Regensburg angesehen- und war schwer beeindruckt. :)
Hier der Link zu einem Artikel in dem es über das geht was ich gerade geschrieben habe....:(
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1264184845416.shtml
Ehrlich gesagt erschliesst sich mir immer noch nicht der Sinn dieser Diskussion. Was macht es denn für einen Unterschied ob er jetzt Vegetarier war oder nicht? :confused:
Das ist das Spiel, daß einige Vegetarier sich als die besseren Menschen halten. Und wenn sie jetzt jemanden wie Jesus auf ihre Seite ziehen können haben sie ein weiteres Argument für ihre Annahme.
Ich sag damit jetzt nicht, daß hier im Forum die gleichen Intentionen herrschen. ;) Weswegen jemand Jesus seine Eßgewohnheiten beweisen möchte muß jeder für sich selber ausmachen. Denke Jesus wußte damals selber und konnte allein entscheiden, was er aß.
Frankster_70
29.01.2010, 10:19
Ehrlich gesagt erschliesst sich mir immer noch nicht der Sinn dieser Diskussion. Was macht es denn für einen Unterschied ob er jetzt Vegetarier war oder nicht? :confused:
Ich denke es hat damit zu tun, dass es für bibeltreue Christen anscheinend sehr wohl einen Unterschied macht. Selbst für nicht religiöse Menschen sind ja innere Konflikte denkbar, man möchte sich "richtig" verhalten, weiß aber nicht auf Anhieb, was "richtig" ist. In solchen Fällen halte ich es für legitim, sich Anregungen zu holen - Christen tun das in der Bibel, Heike bei Trotzki, Westerwelle bei Mövenpick. Man muss halt nur eben aufpassen, dass man die Verantwortung, sich eine eigene innere Moralvorstellung zu erschaffen, nicht ganz abgibt (dann kommt es zu so Auswüchsen wie Fleisch in Maultaschen verstecken, damit der liebe Gott es nicht sieht, oder Nagetiere zu Fischen zu erklären, damit man sie in der Fastenzeit essen darf - sowas kann nur passieren, wenn man sich allein rein formal an die Vorgaben hält, ohne sie wirklich zu verinnerlichen - eine solche aufgedrückte, nicht aus Einsicht entstandene Moral hat in meinen Augen keinen Wert). Ich hatte allerdings nicht den Eindruck, dass die Beteiligten hier ihre Moral ausschließlich daraus gewinnen, Wörter aus einem alten Buch auf die Goldwaage zu legen, es ging nur um eine Anregung zu einem bestimmten Thema - zumindest hoffe ich das.
Im Normalfall sollten die Kernaussagen des neuen Testaments ausreichen, wenn man sie als Maßstab ansieht, der Schöpfung mit Respekt zu begegnen, das gilt nicht nur für Umwelt und Tiere, sondern auch für Fleischesser und Vegetarier. Trotzdem kann man sich ja fragen, was hätte Jesus/Marx/Genschman an meiner Stelle getan (ohne damit gleich alle Andersdenkenden zu verteufeln).
(PS übrigens, wenn ich "Schöpfung" sage, impliziere ich keinen Schöpfer - es ist bloß das einzige Wort, das mir einfällt, dass gleichzeitig Natur und Mensch bezeichnet)
Das ist das Spiel, daß einige Vegetarier sich als die besseren Menschen halten. Und wenn sie jetzt jemanden wie Jesus auf ihre Seite ziehen können haben sie ein weiteres Argument für ihre Annahme.
Glaube ich nicht mal. Eine andere Annahme: vielleicht verzichtet es sich besser als Christ, wenn man weiß obwirklich und wofür, also hier für Jesus auf Fleisch verzichten, für den Glauben? Wo doch die Fleischeslust so sündig ist? ^^
Glaube ich nicht mal. Eine andere Annahme: vielleicht verzichtet es sich besser als Christ, wenn man weiß obwirklich und wofür, also hier für Jesus auf Fleisch verzichten, für den Glauben? Wo doch die Fleischeslust so sündig ist? ^^
Fleischeslust war glaube ich etwas gaaanz anderes. :D
Vielleicht hängt das mit dem Denken von bestimmten Christen zusammen.
- Jesus = Gottes Sohn= unser Vorbild
- Christen wollen wie Jesus sein- und deswegen ahme ich ihn nach( das sollen echte Christen ja schließlich). Da Jesus kein Fleisch gegessen hat- esse ich auch keines.
- Christen predigen( wie Jesus) und versuchen andere von christlichen Grundsätzen zu überzeugen Die einen eher zurückhaltend, die anderen etwas offensichtlicher.
Ich glaube in manchen Menschen steckt in der Beziehung ganz viel Leidenschaft.
desert child
29.01.2010, 11:26
Aha. Es geht also um eine Art 'Idolverehrung'. Wie z.B. ein Freund von mir, der Bono wahnsinnig toll findet und deshalb jahrelang mit gefärbten Brillengläsern rumlief. Sorry für das dumme Beispiel - mir fällt gerade kein besseres ein.
Strikte Regeln, was man essen darf und was nicht, gibt es doch in fast allen Religionen, oder? In der Christlichen sind mir keine bekannt. Ist das richtig oder sind sie mir nur nicht bekannt? ;) Ausser kein Fleisch an Freitagen fällt mir jetzt nichts ein - und auch das ist (glaube ich) spezifisch Katholisch. Aber sagt das nicht auch schon einiges... dass es für eine Regel vegetarisch zu leben anscheinend nicht gereicht hat?
Letztlich bringt Religion den Gläubigen halt eine Antwort auf die Fragen
Wer bin ich- was ist der Sinn des Lebens- was ist nach dem Tod ??? Und das Zusammengehörigkeitsgefühl mit anderen Gläubigen. Der Mensch scheint ein Herdentier zu sein...
Und stimmt- in einigen Religionen gibt es sehr strenge Regeln und harte Folgen wenn man diese nicht einhält....nicht zuletzt den Verlust der Belohnung am Ende....
Aber das jemand vegetarisch aus Angst vor Strafe( von Gott) lebt- bezweifle ich.
Anhand der Bibel fällt mir auch nicht wirklich eine Regel ein. Das ist aber ganz oft Auslegungssache. Und hängt davon ab was man alles als zur Bibel zugehörig betrachtet. ( siehe erster Beitrag)
Hmmm.. zur Heldenverehrung neigen Menschen tatsächlich, oder?
zenzero nero
29.01.2010, 18:28
Ich bin tiefgläubigen Tibetern begegnet, die niemals ein Tier töten würden. In Nepal wo sie im Exil leben essen wenn sie am Liebsten Unmengen Fleisch. Das Töten lassen sie von den Muslims erledigen.
Ich hatte allerdings nicht den Eindruck, dass die Beteiligten hier ihre Moral ausschließlich daraus gewinnen, Wörter aus einem alten Buch auf die Goldwaage zu legen, es ging nur um eine Anregung zu einem bestimmten Thema - zumindest hoffe ich das.
Ja Rebecca,
sich bewusst werden - das ist die Intention. Wer dazu keine Lust hat, muss auch nicht. :)
So ist es Anevay und Frankster :)
http://www.vegetarisch-geniessen.com/0602/artikel/werrichtet/index.html
Der Häuptling Seattle sagte:
"Der weiße Mann muss die Tiere des Landes behandeln wie seine Brüder“.
http://www.veggiswelt.de/diskuss.htm
Der Häuptling Seattle sagte:
"Der weiße Mann muss die Tiere des Landes behandeln wie seine Brüder“.
Wenn ich so überlege, wie der "weiße Mann" mit seinen "Brüdern" oft umgeht, dann ist dies aber nicht gerade ein Argument für die Position, dass man nicht töten soll oder so :D
LG
Heike
5. Mehr Menschlichkeit mit Tieren
(EIN PLÄDOYER)
von Dr. Eugen Drewermann
http://www.beepworld.de/members34/der_rest/drewermann.htm
Video ( 9 Teile ) mit:
Eugen Drewermann: Wie hältst Du's mit den Tieren 1/9
http://www.youtube.com/watch?v=6l9jyI_S0GQ&NR=1
Der Tag wird kommen, an dem wir Menschlichkeit gerade darin erblicken werden,
niederkniend die Tiere um Verzeihung zu bitten für alles, was wir ihnen angetan haben.
von Eugen Drewermann
„Dann wohnt der Wolf beim Lamm,
der Panther liegt beim Böcklein.
Kalb und Löwe weiden zusammen,
ein kleiner Knabe kann sie hüten.
Kuh und Bärin freunden sich an,
ihre Jungen liegen beieinander.
Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch
der Natter; das Kind streckt seine Hand
in die Höhle der Schlange.
Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen
auf meinem ganzen heiligen Berg;
denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn,
so, wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.“
Jesaja 11,6-9 (Einheitsübersetzung)
http://www.universelles-leben.org/cms/tiere-bitten-lasst-uns-leben/die-verheimlichte-tierliebe-jesu.html (http://www.universelles-leben.org/cms/tiere-bitten-lasst-uns-leben/die-verheimlichte-tierliebe-jesu.html)
Peter Münch
30.01.2010, 17:08
Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet. Römer 8, 22
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.
Markus 16, 15:
Franz von Assisi wurde nachgesagt er habe den Vögeln gepredigt und mit Tieren gesprochen, weil auch ihnen das Evangelium gelte. Ähnliches wird von dem russischen Einsiedler und Starzen Seraphim von Saroph gesagt. Die Legende sagt, dass er, alleine im Wald lebend, mit wilden Tieren gesprochen habe....
Legende oder nicht.... scheinbar geht es nicht allein um Menschen...
Franz von Assisi wurde nachgesagt er habe den Vögeln gepredigt und mit Tieren gesprochen, weil auch ihnen das Evangelium gelte. Ähnliches wird von dem russischen Einsiedler und Starzen Seraphim von Saroph gesagt. Die Legende sagt, dass er, alleine im Wald lebend, mit wilden Tieren gesprochen habe....
Legende oder nicht.... scheinbar geht es nicht allein um Menschen...
Danke Peter, dass Du daran erinnerst. :)
Zitate von Arthur Schopenhauer:
Erst wenn jene einfache und über alle Zweifel erhabene Wahrheit, dass die Tiere in der Hauptsache und im wesentlichen dasselbe sind wie wir, ins Volk gedrungen sein wird, werden die Tiere nicht mehr als rechtlose Wesen dastehen. Es ist an der Zeit, dass das ewige Wesen, welches in uns, auch in allen Tieren lebt, als solches erkannt, geschont und geachtet wird.
Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf: wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.
Wenn ich so überlege, wie der "weiße Mann" mit seinen "Brüdern" oft umgeht, dann ist dies aber nicht gerade ein Argument für die Position, dass man nicht töten soll oder so :D
LG
Heike
Der war gut. :D
Nebenbeigesagt finde ich es ein wenig kraß Indianeraussagen mit Vegetarismus in Verbindung zu bringen. Indianer essen wohl seit jeher Fleisch.
An dem Wort Kreatur würde ich mich nicht so festhalten. Das scheint mir ein Übersetzungsfehler zu sein oder es hatte eine andere Bedeutung. Das paßt überhaupt nicht in den Kontext.
Es gibt einen haufen Menschen, die mit Tieren reden. Viele sogar mit Pflanzen. Wen stört´s? Wer sucht aus dem Verhalten Beweise? Vor allem wer hat das selber noch nicht getan? Manche reden sogar mit einem Spiegel oder mit sich selber. (Letzteres könnte schon ein Indiz sein... ;) )
Naturmild
31.01.2010, 08:03
Ich habe ein interessantes Buch. "1000 Irrtümer der Allgemeinbildung". Demnach ist "Du sollst nicht töten ein Übersetzungsfehler. Ursprünglich hieß es wohl, "Du sollst nicht töten, außerhalb des Gesetzes". Das lässt auf jeden Fall mannigfaltigste Interpretationsmöglichkeiten zu.
Widersprüche / Double Bind-Botschaften in der Bibel reich gesät !
Ein paar wenige Bibelstellen, die für meine Begriffe die wahre Gesinnung Gottes und Jesu Christi im Umgang mit den Tieren und ihrem Leben zeigen, wurden von "Übersetzern" / Fälschern, Gott sei dank übersehen:
Pred 3,19-21 Denn jeder Mensch unterliegt dem Geschick und auch die Tiere unterliegen dem Geschick. Sie haben ein und dasselbe Geschick. Wie diese sterben, so sterben jene. Beide haben ein und denselben Atem. Einen Vorteil des Menschen gegenüber dem Tier gibt es da nicht. Beide sind Windhauch. 20 Beide gehen an ein und denselben Ort. Beide sind aus Staub entstanden, beide kehren zum Staub zurück. 21 Wer weiß, ob der Atem der einzelnen Menschen wirklich nach oben steigt, während der Atem der Tiere ins Erdreich hinabsinkt?
Pred 3,18 Was die einzelnen Menschen angeht, dachte ich mir, dass Gott sie herausgegriffen hat und dass sie selbst (daraus) erkennen müssen, dass sie eigentlich Tiere sind.
Hes 34,4 Die schwachen Tiere stärkt ihr nicht, die kranken heilt ihr nicht, die verletzten verbindet ihr nicht, die verscheuchten holt ihr nicht zurück, die verirrten sucht ihr nicht und die starken misshandelt ihr.
Hes 34,16 Die verloren gegangenen Tiere will ich suchen, die vertriebenen zurückbringen, die verletzten verbinden, die schwachen kräftigen, die fetten und starken behüten. Ich will ihr Hirt sein und für sie sorgen, wie es recht ist.
Hos 8,13 Schlachtopfer lieben sie, sie opfern Fleisch und essen davon; der Herr aber hat kein Gefallen an ihnen. Jetzt denkt er an ihre Schuld und straft sie für ihre Sünden: Sie müssen zurück nach Ägypten.
Jesaja 66, 3-4 Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt; wer ein Schaf opfert, gleicht dem, der einem Hund das Genick bricht; wer ein Speisopfer bringt, gleicht dem, der Schweineblut spendet; wer Weihrauch anzündet, gleicht dem, der Götzen verehrt: Wahrlich, wie sie Lust haben an ihren eigenen Wegen und ihre Seele Gefallen hat an ihren Gräueln,4 so will auch ich Lust daran haben, dass ich ihnen wehe tue, und ich will über sie kommen lassen, wovor ihnen graut. Denn ich rief und niemand antwortete, ich redete und sie hörten nicht und taten, was mir nicht gefiel, und hatten ihre Lust an dem, woran ich kein Wohlgefallen hatte.
Jesaja 1, 11 Was soll mir die Menge eurer Opfer?, spricht der HERR. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke.
3. Mose 19,26 Ihr sollt nichts mit Blut essen. Wahrsagerei und Zauberei sollt ihr nicht treiben.
Psalm 50, 10-15 Denn alles Wild im Walde ist mein und die Tiere auf den Bergen zu Tausenden.11 Ich kenne alle Vögel auf den Bergen; und was sich regt auf dem Felde, ist mein. 12 Wenn mich hungerte, wollte ich dir nicht davon sagen; denn der Erdkreis ist mein und alles, was darauf ist. 13 Meinst du, dass ich Fleisch von Stieren essen wolle oder Blut von Böcken trinken? 14 Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde, 15 und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.«
Spr 23,20 Gesell dich nicht zu den Weinsäufern, zu solchen, die im Fleischgenuß schlemmen;
im vgl. dazu und der Vollständigkeit halber nochmals:
http://www.empfindsam.de/showpost.php?p=579082&postcount=44
http://www.empfindsam.de/showpost.php?p=579354&postcount=48
Nur ein kleiner Auszug von Bibelstellen für Fleischesser, von denen es in der Bibel wimmelt:
Jer 50,27 Erschlagt all seine Jungstiere, hinunter mit ihnen zum Schlachten! Weh über sie; denn ihr Tag ist gekommen, die Zeit ihrer Bestrafung.
5Mo 12,15 Doch darfst du immer, wenn du es möchtest, und überall in deinen Stadtbereichen schlachten und Fleisch essen, so weit der Segen reicht, den dir der Herr, dein Gott, geschenkt hat. Jeder, der Reine wie der Unreine, darf davon essen, wie bei Gazelle und Damhirsch.
5Mo 12,27 Dort sollst du deine Brandopfertiere auf dem Altar des Herrn, deines Gottes, darbringen, das Fleisch und das Blut. Bei deinen Schlachtopfertieren soll das Blut auf den Altar des Herrn, deines Gottes, geschüttet werden, das Fleisch sollst du essen.
Jer 7,21 So spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: Häuft nur Brandopfer auf Schlachtopfer und esst Opferfleisch!
Frankster_70
31.01.2010, 14:48
Ein paar wenige Bibelstellen, die für meine Begriffe die wahre Gesinnung Gottes und Jesu Christi im Umgang mit den Tieren und ihrem Leben zeigen, wurden von "Übersetzern" / Fälschern, Gott sei dank übersehen:
Um Mal eine Lanze für die Übersetzer zu brechen (ich bin auch einer, auch wenn ich nicht gerade Bibeln übersetze): Jede Übersetzung ist bereits in gewissem Maße eine Interpretation und zwar umso mehr, je weiter Sprache und Kultur der Ausgangs- und Zielsprache sich unterscheiden. Ein paar sehr schöne und heute noch passende Aussagen dazu hat Martin Luther in seinem Sendbrief vom Dolmetschen (http://www.sochorek.cz/archiv/werke/luther.htm) getätigt. Und der Text zeigt gleich das nächste Problem - Luther übersetzte größtenteils aus dem Lateinischen, welches ja teilweise selbst schon "nur" eine Übersetzung war. Um bei der Interpretation wirklich in die Tiefe zu gehen, führt kein Weg am Originaltext in der Ursprungssprache vorbei. Auf der Ebene kann ich selber natürlich auch nicht mitdiskutieren, aber ich finde man sollte mit dem Übersetzer, der mir ermöglicht, überhaupt mitzudiskutieren, nicht zu scharf ins Gericht gehen (sofern er nicht absichtlich falsch übersetzt, was es sicher auch gegeben hat) - immerhin weiß man ja von vorne herein, dass man selber sich auf eine wie auch immer "bearbeitete" Version des Texts stützt.
Widersprüche / Double Bind-Botschaften in der Bibel reich gesät !
Ein paar wenige Bibelstellen, die für meine Begriffe die wahre Gesinnung Gottes und Jesu Christi im Umgang mit den Tieren und ihrem Leben zeigen ...
Soso, die "wahre Gesinnung Gottes und Jesu ..." :-D
Heike
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