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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neue Wertedebatte in der Politik?


Digger
15.05.2005, 19:46
Gerade lief's auf ZDF: Die Politiker orientieren sich wieder zunehmend an christlichen Grundwerten. Bundespräsident Thierse sprach in diesem Zusammenhang von einem "Halt in schwierigen Zeiten", den die "moralischen Grundfesten der Gesellschaft" dem einzelen Menschen bieten würden. Dann ging es weiter über die C-Parteien (CDU/CSU),Herrn Mißfelder und unseren christlichen Bundespräsidenten Köhler bis hin zum Gottesdient im Reichtag. Soll Politik zukünftig von "christlichen Grundwerten" beeinflußt werden?

Ich bezweifle nicht, daß unsere westlichen Wertmaßstäbe historisch betrachtet stark vom Christentum beeinflußt worden sind, aber spätestens seit der Aufklärung (die ja auch schon wieder einige hundert Jahre zurückliegt), dürfen auch Ethik und Moral zur Diskussion gestellt werden. Entwicklungen wie die oben dargestellte machen mir angst. Der Staat hat in erster Linie die Aufgabe, dem Individuum möglichst viele Freiheiten zu sichern und darf nicht als Hüter der Moral auftreten. Immerhin ist die Verallgemeinerbarkeit von ethischen Wertmaßstäben ein nicht einfach zu lösendes Problem. Mit bloßem Fundamentalismus schafft man es schon gar nicht aus der Welt.

Wie seht Ihr das?

glasperlenspielerin
16.05.2005, 00:07
kann deine ansicht nur voll und ganz unterstreichen, digger. nicht, dass es hier noch einmal so kommt wie in amerika.

dass es spezifisch "christliche werte" geben soll, kann ich so auch nicht erkennen. die 10 gebote kommen in anderer formulierung in jeder anderen religion genauso gut vor... und sowas wie "du sollst nicht töten" ist eigentlich ein ganz banaler, intrinischer wert.. jeder nicht-religiöse mensch wird ihn genauso teilen, es sei denn, er ist psychisch gestört.

lost in everybody
16.05.2005, 05:03
Gerade lief's auf ZDF: Die Politiker orientieren sich wieder zunehmend an christlichen Grundwerten. Bundespräsident Thierse sprach in diesem Zusammenhang von einem "Halt in schwierigen Zeiten", den die "moralischen Grundfesten der Gesellschaft" dem einzelen Menschen bieten würden. Dann ging es weiter über die C-Parteien (CDU/CSU),Herrn Mißfelder und unseren christlichen Bundespräsidenten Köhler bis hin zum Gottesdient im Reichtag. Soll Politik zukünftig von "christlichen Grundwerten" beeinflußt werden?

Ich bezweifle nicht, daß unsere westlichen Wertmaßstäbe historisch betrachtet stark vom Christentum beeinflußt worden sind, aber spätestens seit der Aufklärung (die ja auch schon wieder einige hundert Jahre zurückliegt), dürfen auch Ethik und Moral zur Diskussion gestellt werden.

Entwicklungen wie die oben dargestellte machen mir angst. Der Staat hat in erster Linie die Aufgabe, dem Individuum möglichst viele Freiheiten zu sichern und darf nicht als Hüter der Moral auftreten. Immerhin ist die Verallgemeinerbarkeit von ethischen Wertmaßstäben ein nicht einfach zu lösendes Problem. Mit bloßem Fundamentalismus schafft man es schon gar nicht aus der Welt.

Wie seht Ihr das?

Ich würde das etwas vorsichtiger beurteilen. Werte im Sinne von einem "volonté générale" finde ich absolut notwendig. Also Werte an die sich jeder hält aus freiem Willen.....einen Grundkonsens, damit die Gesellschaft funktioniert. ("was du willst dass keiner dir tu, das füg auch keinem anderen zu") Diese Werte zu sichern, das IST Aufgabe des Staates. Er SOLLTE als Hüter der Moral auftreten, wobei das, was er vertritt aber auch von der Menge gespiegelt werden soll.

Bestimmte Werte MÜSSEN verallgemeinert werden. Ich finde nicht, dass es christliche Werte sein müssen, wobei man Überschneidungen aber wohl kaum vermeiden kann. "Du sollst nicht töten"...oder Nächstenliebe.

Fazit: Bei dem Aussagen der CDU da rollen sich mir zwar auch die Fußnägel auf, aber nen Grundkonsens bei Werten sollte nicht fehlen.

Josi
16.05.2005, 10:16
Gerade lief's auf ZDF: Die Politiker orientieren sich wieder zunehmend an christlichen Grundwerten. Bundespräsident Thierse sprach in diesem Zusammenhang von einem "Halt in schwierigen Zeiten", den die "moralischen Grundfesten der Gesellschaft" dem einzelen Menschen bieten würden. ...
Tut mir leid, bin wirklich nicht der absolute Besserwisser, kann auch ganz gut über Tippfehler hinweglesen, aber wenn etwas so offensichtlich sinnentstellend ist, möchte ich schon klarstellen.

Unser Bundespräsident heißt KÖHLER.
Thierse ist BundesTAGSpräsident.

Sachliche Grüße,
Josi

Dreamer
16.05.2005, 12:45
Ich würde das etwas vorsichtiger beurteilen. Werte im Sinne von einem "volonté générale" finde ich absolut notwendig. Also Werte an die sich jeder hält aus freiem Willen.....einen Grundkonsens, damit die Gesellschaft funktioniert. ("was du willst dass keiner dir tu, das füg auch keinem anderen zu") Diese Werte zu sichern, das IST Aufgabe des Staates. Er SOLLTE als Hüter der Moral auftreten, wobei das, was er vertritt aber auch von der Menge gespiegelt werden soll.

Bestimmte Werte MÜSSEN verallgemeinert werden. Ich finde nicht, dass es christliche Werte sein müssen, wobei man Überschneidungen aber wohl kaum vermeiden kann. "Du sollst nicht töten"...oder Nächstenliebe.

Fazit: Bei dem Aussagen der CDU da rollen sich mir zwar auch die Fußnägel auf, aber nen Grundkonsens bei Werten sollte nicht fehlen.

Dem kann ich mich nur anschließen. Die Frage ist doch was meint die CDU? Meint sie wirklich christliche Werte oder die Werte der Kirche? Das sind nämlich völlig verschiedene Dinge. So einige der christlichen Werte könnte ich durchaus akzeptieren (Nicht töten, Verzicht auf Gewaltanwendung etc), während ich viele der krichlichen Werte ablehne.

Ich meine wenn ich höre was die CDU teilweise als Werte verzapft, kann das ein Mensch mit echten Werten nur ablehnen.

Digger
16.05.2005, 14:54
Unser Bundespräsident heißt KÖHLER. Thierse ist BundesTAGSpräsident.
Richtig, danke für die Korrektur. Das wollte ich wohl auch so geschrieben haben. Der Geist war schon willig, aber das Fleisch war schwach. :D

Werte im Sinne von einem "volonté générale" finde ich absolut notwendig.
Sind Werte nicht so etwas wie ein Glaube? Und ist Glauben nicht Privatsache des Individuums?

Also Werte an die sich jeder hält aus freiem Willen.....einen Grundkonsens, damit die Gesellschaft funktioniert.
Also aus freiem Willen heraus. Allerdings kann ich mich auch aus freiem Willen dagegen entscheiden.

Bestimmte Werte MÜSSEN verallgemeinert werden.
Das geht aber nur, solange das Wertesystem konsistent ist. Man kann nicht einerseits den Schutz der Freiheit des Individuums zum Ziel erklären und ihn andererseits durch einen "Wertekonsens" wieder einschränken. D.h. natürlich *kann* man das, aber es ist extrem widersprüchlich und so ein System wirkt unglaubhaft.

Überhaupt würde ich sagen, daß bestimmte Werte allgemein SIND. Zum Beispiel wird die Gewaltlosigkeit in der Gesellschaft dadurch aufrechterhalten, daß Gewaltlosigkeit ein allgemeiner Wert ist. Das hat nichts damit zu tun, daß es ein Gesetz gibt, aufgrund dessen Gewaltanwendung bestraft wird. Wäre das der Fall, würde Frieden nur durch Angst vor Bestrafung aufrechterhalten und er wäre somit kein echter, freiwilliger Frieden.

Anderes Beispiel: Die Hemmung zu töten ist psychologisch bedingt und nicht durch Gesetze. Die Frage ist nur, warum man jemanden bestrafen sollte, der einen Menschen getötet hat. Rationale Gründe kann man nicht anführen, also müssen sie emotionaler Natur sein. Ist es Angst, daß alle Leute zu Mördern werden, wenn man Mörder nicht bestraft? Rational gesehen ist es mehr als unwahrscheinlich, daß alle Leute zu Mördern werden, denn die Hemmung zu töten ist, wie gesagt, psychologisch bedingt. Bestraft man allerdings den Mörder, bricht man sein Recht auf Freiheit, unter Umständen sogar sein Recht auf Leben. Ein derartiges System führt offenbar zu Widersprüchen.

Für mich ist es selbstverständlich, daß ich Widersprüche nicht akzeptieren kann, denn sie verweisen auf Schwachstellen im System. Das Problem ist, daß andere Leute das oft nicht so sehen, weil ihnen diese Widersprüche egal sind. Nur: Wenn einem Widersprüche egal sind, dann kann man wirklich jedes beliebige Wertesystem annehmen! :eek:

Er SOLLTE als Hüter der Moral auftreten, wobei das, was er vertritt aber auch von der Menge gespiegelt werden soll.

Während meiner Kindheit haben mir schon meine Eltern extrem auf die Finger geschaut und ich finde es sehr bedenklich, wenn sich dieses Gefühl im Erwachsenenleben nahtlos fortsetzt. Natürlich mit der Veränderung, daß jetzt nicht mehr die Eltern überwachen, sondern der Staat. :(

Dreamer
16.05.2005, 15:41
@Digger

Wie alles ist auch Freiheit nicht grenzenlos. Die Freiheit des einen Individuums grenzt da, wo die Freiheit des anderen Individuums anfängt. Sonst könnte das andere Individuum nicht seine Freiheit ausleben. Absolute Freiheit ist unmöglich. Deswegen haben wir eine "Moral begrenzte" Freiheit.

Digger
16.05.2005, 16:08
@Dreamer:

Ja, das ist mir auch aufgefallen. Wenn das Individuum die Freiheit hat, ein anderes Individuum in seiner Freiheit einzuschränken, dann führt sich der Begriff ad absurdum. Was ist zu tun? Müssen wir den Begriff der Freiheit verwerfen? Vielleicht müssen wir ihn nur genauer definieren:

Zum Beispiel gibt es die persönliche Handlungsfreiheit (wir wissen zwar nicht, ob es sie wirklich gibt, aber setzen wir sie einfach mal voraus). Die persönliche Handlungsfreiheit umfaßt alles, was ein Individuum tun *kann*, sie ist somit unabhängig von Gesetzen. Vielmehr ist sie objektiv, denn sie wird von Körper und Psyche bestimmt. Beispiel: Ein Mensch mit gebrochenem Bein *kann* nicht mehr laufen, auch wenn es im Gesetz anders drinsteht. Mithin ist diese Art von Freiheit falsifizierbar. Übrigens ist das wissenschaftliche Vorgehen das folgende: Wenn man zeigen will, daß der Mensch frei ist, dann nehme man zuerst das Gegenteil an und sucht nahc Experimenten, die diese Vermutung *nicht* bestätigen. (Aus dem was ich bis jetzt weiß geht übrigens mehrheitlich tatsächlich hervor, daß der Mensch die erwähnte Handlungsfreiheit nicht besitzt.)

Auf der anderen Seite gibt es dann noch die politische oder ethische Freiheit, die definiert, was der Mensch tun *darf*. Man beachte: Diese Art von Freiheit ist ein reines Gedankenkonstrukt! D.h. was der Mensche kann hat nichts damit zu tun, was er tun darf. Die Frage ist nun, wo genau Einschränkungen greifen sollen. Da, wo die persönliche Freiheit des anderen eingeschränkt wird? Das ist aber z.B. schon dann der Fall, wenn ich Dich um einen Euro bitte. Oder wenn ich sage "ich liebe Dich". Beides schränkt Dich in Deiner persönlichen Freiheit ein, denn Du kannst nicht mehr tun, was Du willst.

Dieses Problem ist relativ komplex. Mich stört, wie gesagt, daß der Staat hier widersprüchlich agiert. Einerseits macht er es sich zur Aufgabe, meine Freiheit zu schützen (im Sinne von: Die Abwesenheit jeglicher Zwänge zu garantieren), aber andererseits erhebt er Steuern, zwingt mich zum Wehrdienst und so weiter. Das so etwas nicht akzeptabel ist, sollte klar sein.

lost in everybody
16.05.2005, 16:21
Sind Werte nicht so etwas wie ein Glaube? Und ist Glauben nicht Privatsache des Individuums?

Es ist kein Glaube...jeder ist Teil einer Gemeinschaft und ist mit ihr verbunden. Nichts ist völlige Privatsache...wenn ich meinen Müll mitten auf der Straße ablade schade ich der Gemeinschaft. Der Gestank stört die Leute, die da wohnen.

Also aus freiem Willen heraus. Allerdings kann ich mich auch aus freiem Willen dagegen entscheiden.

Dann musst du mit etwaigen Konsequenzen zurechtkommen...z.B., wenn du den Willen anderer nicht respektierst, musst du damit rechnen, dass sie deinen auch nicht respektieren.


Während meiner Kindheit haben mir schon meine Eltern extrem auf die Finger geschaut und ich finde es sehr bedenklich, wenn sich dieses Gefühl im Erwachsenenleben nahtlos fortsetzt. Natürlich mit der Veränderung, daß jetzt nicht mehr die Eltern überwachen, sondern der Staat. :(

Das könnte deine Haltung in der Diskussion erklären. Erging mir aber auch so.

Digger
16.05.2005, 16:27
Das könnte deine Haltung in der Diskussion erklären.
Tut es auch. Habe es danach aber gemerkt und die Haltung im nächsten Beitrag weggelassen. Bemerkenswerterweise werde ich beim Thema Freiheit emotional und das schadet der Sachlichkeit der Diskussion enorm. Andererseits ist es schwierig, wenn schon selbst Politiker emotional werden (siehe ursprüngliches Thema!), selbst sachlich und gelassen zu bleiben.

Ich bitte jedenfalls um Entschuldigung. :o

Ameise
16.05.2005, 16:34
Gedankeneinwurf : Christlich im Sinne von Nächstenliebe ?

Ich meine - wo bleibt (um es einmal sehr polemisch zu formulieren) die Nächstenliebe bei Gewinnen von Firmen, die gleichzeitig - womöglich sogar zur explizite Erhöhung ihrer Gewinne - massenhaft Arbeitnehmer entlassen ?

Im Islam besteht eine der "Säulen" darin, daß man Bedürftigen spendet. Sowas fehlt mir im Christentum.

lost in everybody
16.05.2005, 17:30
Tut es auch. Habe es danach aber gemerkt und die Haltung im nächsten Beitrag weggelassen. Bemerkenswerterweise werde ich beim Thema Freiheit emotional und das schadet der Sachlichkeit der Diskussion enorm. Andererseits ist es schwierig, wenn schon selbst Politiker emotional werden (siehe ursprüngliches Thema!), selbst sachlich und gelassen zu bleiben.

Ich bitte jedenfalls um Entschuldigung. :o

Emotionen sind menschlich....habe mal gelesen, dass man ohne Emotionen gar nicht "rational" handeln kann.

Digger
16.05.2005, 17:47
Emotionen sind menschlich....habe mal gelesen, dass man ohne Emotionen gar nicht "rational" handeln kann.
Wo hast Du denn DAS her? :confused: Es ist doch vielmehr so, daß Gefühle und Vernunft zwei voneinander unabhängige Instanzen sind. Ein logisch falscher Schluß fällt jedem ins Auge, unabhängig vom emotionalen Zustand. Und äußere Umstände provozieren zwangsläufig Emotionen, ob die Umstände nun "logisch" sind oder nicht.

Clown
16.05.2005, 17:52
ich kenne genug Menschen (besonders Juristen), die darin geschult sind, "wertfrei" zu denken.

Auf der ganzen Welt gibt es ein riesiges Reservoir mit "Abwesenheit der Gefühle"

Dreamer
16.05.2005, 17:57
ich kenne genug Menschen (besonders Juristen), die darin geschult sind, "wertfrei" zu denken.

Auf der ganzen Welt gibt es ein riesiges Reservoir mit "Abwesenheit der Gefühle"

So einfach ist das aber nicht. Viele unserer Entscheidungen sind durch Emotionen geprägt ohne das wir oder andere es merken. Der Mensch der ohne Emotionen handelt existiert nicht. Emotionen sind ein fester Bestandteil in uns ohne den wir gar nicht funktionieren.

Außerdem ist die Frage was "Abwesenheit der Gefühle" bedeutet. Gefühle sind nicht immer positiver Natur. Sie können auch negativer Natur sein. Gefühle sind immer da. Nur wirken sie in einem Fall negativ, im anderen positiv.

lost in everybody
16.05.2005, 18:00
Wo hast Du denn DAS her? :confused: Es ist doch vielmehr so, daß Gefühle und Vernunft zwei voneinander unabhängige Instanzen sind. Ein logisch falscher Schluß fällt jedem ins Auge, unabhängig vom emotionalen Zustand. Und äußere Umstände provozieren zwangsläufig Emotionen, ob die Umstände nun "logisch" sind oder nicht.

Hast du den Film "I, Robot" gesehen? Da wird das sehr deutlich. Der Roboter rettet bei einem Unfall den Mann, weil er die Überlebenschance berechnet hatte. Der Mann hatte eine von 45%. Das Mädchen, welches am Unfall beteiligt war, hatte nur eine von 11%, hatte das Leben aber noch vor sich. Mit Logik kommt man hier nicht weiter. 11% hätten auch reichen können.

In einem Buch über "soziale Kompetenz".

Dreamer
29.08.2007, 16:42
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,502589,00.html

Susann.
29.08.2007, 16:50
Hi Dreamer,

lustig, wenn Scheinheiligkeit enttarnt wird und Falschheit. Und noch lustiger, wie die Politiker darauf reagieren. Das war dann ja immer ganz anders gemeint.

"Nö, ich wollte keinen Sex, nur Fieber messen." :lol:

Liebe Grüße,
Susann

summer
29.08.2007, 16:51
"Nö, ich wollte keinen Sex, nur Fieber messen." :lol:



:D :D