Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bald in NRW: Mit 5 Jahren in die Schule und gleich Englisch lernen ....
glasperlenspielerin
11.06.2005, 23:04
ich finds absolut verrückt, was die kommende CDU/FDP-regierung für die kommenden schuljahre in NRW plant:
kinder sollen demnächst schon mit 5 eingeschult werden und ab der ersten klasse mit englisch beginnen!
gerade mit dem englisch-unterricht habe ich so meine zweifel:
früher fremdsprachunterricht schön und gut (motivation fürs fremdsprachenlernen/ fremde kulturen wecken), aber rein lerntheoretisch ist das absoluter quatsch und eher kontraproutiv:
erstens sei mal daran gedacht, dass kinder die erste klasse mit ganz unterschiedlichen voraussetzungen beginnen und erst mal eine gemeinsame, solide basis geschaffen werden muß:
die kinder verfügen über einen unterschiedlichen sprachstand, eine unterschiedliche geistige und motorische reife.
kein 5jähriger ist wie der andere. und was ein schüler an "vorbildung" (es gibt nicht wenige kinder, die bei einschulung schon das alphabet können oder gar lesen..andere verstehen hingegen nicht mal 20 wörter deutsch ..oder können nicht deutlich sprechen oder überhaupt nur zuhören und laute unterscheiden etc. ..) mitbringt oder sozialen fähigkeiten,d as ist sehr stark durch das elternhaus geprägt. -und hier muß die schule erst mal die voraussetzungen schaffen. dafür ist die schule da. DAS ist die AUFGABE der schule (meiner meinung nach): gleiche voraussetzungen zu schaffen für alle!!
die erste klasse sollte eigentlich der "eingewöhnung" und langsamen heranführungen an schulische arbeitsweisen und strukturen führen und die kinder nicht gleich überfordern und verdrießen (darin sehe ich nämlich viel eher die gefahr):
ehe man einen kleinen 5jährigen mit englisch-vokabeln zutrichtert, sollte man erst mal dafür sorgen, dass er stift und die schere richtig halten kann.
andernfalls habe ich jetzt schon bedenken, dass in zukunft mehr schüler als heute eine sonderschule besuchen werden. NRW möchte für die grundschule für das 2. schuljahr auch wieder ziffernnoten einführen.. sprich: für dann 6jährige...-aber für mich ist das eh der geheime plan der CDU/FDP: gemeinsam zu selektieren und eine elite/oberschicht heranzuzüchten, die über das restvolk erhaben ist....
und übrigens:
rein vom lernen her bringt dieser früher einsetzende fremdsprachunterricht auch nicht mehr.. das problem liegt nämlich darin: die sensible phase für den natürlichen erwerb ist damit schon abgeschlossen..und um eine sprache wirklich fließend zu erlernen, reicht diese dünne, gelenkte berieselung gar nicht aus, zudem nicht, wenn der unterricht von nachqualifizierten (die englisch-zertifikate für grundschullehrer kann man an der volkshochschule erwerben) lehrkräften erteilt sind..,die 50 jahre oder älter sind und selber zu ihrer schulzeit nur 3 oder 4 jahre englischunterricht hatten (was in dieser generation noch sehr üblich war; am gymnasium wurden damals hauptsächlich nur alte sprachen unterrichtet). mit ihrer schlechten aussprache sprechen sie dann den kindern vor...und bringen ihnen englisch bei. ..also kurz: was soll das?
ich kann nur sagen, dass ich mit englisch in der 1 absolut überfordert gewesen wäre. für mich selber war das erste schuljahr (und ebenso vorher schon der kindergarten) so schon überfordernd / reizüberflutend genug, mich an die neue situation zu gewöhnen.. und vor allem an die vielen kinder.ich hatte ja damals schon eine sehr krasse sozialphobie entwickelt.
Meine Kinder hatten von der ersten Klasse an englisch und französisch-das ging sehr gut.
Allerdings ist es tatsächlich hanebüchen,die Kinder mit 5 Jahren einzuschulen(ich glaube,es ist in Frankreich und England auch so),sie aus dem so notwendigen Spielen herauszuzerren und dem kalten Intellekt auszuliefern...furchtbare Vorstellung!
ich finds absolut verrückt, was die kommende CDU/FDP-regierung für die kommenden schuljahre in NRW plant:
kinder sollen demnächst schon mit 5 eingeschult werden und ab der ersten klasse mit englisch beginnen!
Das ist doch nur die konsequente Umsetzung des christlich-demokratischen Leistungsprinzips. Tut mir leid, das zu sagen, aber da sind die Menschen in NRW selbst schuld dran. :rolleyes:
Deutschland wird nie auf einen grünen Zweig kommen, solange nicht der Mensch als solcher im Mittelpunkt aller Bemühungen steht. Folgt man einem sog. "höheren Ziel" (Ideologie), dann wird es zwangläufig immer Opfer geben.
glasperlenspielerin
11.06.2005, 23:29
Das ist doch nur die konsequente Umsetzung des christlich-demokratischen Leistungsprinzips. Tut mir leid, das zu sagen, aber da sind die Menschen in NRW selbst schuld dran.
@digger: genau das mein ich ja!
ich find dieses "höher -weiter -schneller -besser..am besten schon im kindergarten" einfach nur menschenverachtend. dieses "funktionieren-prinzip" jetzt schon bei kindern anzulegen, ist eine sauerei...
bei uns in österreich erlernen die kinder bereits ab der 1. klasse grundschule englisch.
der englischunterricht findet auch in der grundschule eher spielerisch statt.
ich denke nicht, dass die kinder in der schule damit überfordert sind (ich glaube auch nicht, dass die kinder dort schon vokabeln auswendig lernen müssen), sie bekommen einfach einen bezug zu einer fremden sprache, für deren sprachrhythmus und aufbau.
Eiskristallin
12.06.2005, 00:17
bei uns in österreich erlernen die kinder bereits ab der 1. klasse grundschule englisch.
oh. echt? ist mir ganz entgangen. ich lernte es erst ab der 3. wenn ich mich richtig erinnere. oder gar ab der 4.?
Ich hab ab der 5. Klasse Englisch gelernt. Muß aber sagen das ich dem schulischen Englisch Unterricht ehr kritisch gegenüber stehe. Das was dort gelehrt wird reicht nicht mal ansatzweise aus, das meiste hab ich mir selbst beigebracht.
Eiskristallin
12.06.2005, 00:25
Muß aber sagen das ich dem schulischen Englisch Unterricht ehr kritisch gegenüber stehe.
*lol*. natürlich. du stehst doch allem kritisch gegenüber. :D
aber ich hab mir auch fast gänzlich durch englische filme und songtexte selbst beigebracht - war spannender.
*lol*. natürlich. du stehst doch allem kritisch gegenüber. :D
aber ich hab mir auch fast gänzlich durch englische filme und songtexte selbst beigebracht - war spannender.
eben und sehr viel effektiver als der schulische Unterricht. In der Schule lernt nicht viel mehr als einen Arzt zu holen oder sich was im Restaurant zu bestellen. Wirklich kann mans nur durch Anwendung lernen.
oh. echt? ist mir ganz entgangen. ich lernte es erst ab der 3. wenn ich mich richtig erinnere. oder gar ab der 4.?
seit ein paar jahren lernen es die kinder ab der ersten klasse. (zu unserer zeit ab der 3. klasse, wir erhielten keine note). allerdings in spielerischer form, hab ich gehört. sie sind dadurch nicht überfordert und ich glaube, sie erhalten auch noch keine note. (das weiß ich allerdings nicht sicher).
ich fand das schulenglisch, das ich gelernt habe, übrigens eigentlich nicht schlecht.
Eiskristallin
12.06.2005, 01:28
ich fand das schulenglisch, das ich gelernt habe, übrigens eigentlich nicht schlecht.
schlecht fand ichs auch nicht, aber weniger spannend als songs und filme ;) und da ich als jugendliche mehrere stunden pro tag mit barbra streisand-filmen, büchern, liedern und liedtexten verbrachte, kam mir das sehr gelegen, daß das alles auf englisch war.
Ich bin auch der Meinung, dass die Grundschule noch ausreichend spielerisch ist, so dass man keine Angst haben muss, der Spieltrieb der Kinder würde nicht befriedigt. Natürlich ist nicht jedes Kind wie das Andere, aber leider kann man nicht immer individuell auf jedes Kind eingehen. Das tut man auch jetzt bereits nicht. Es ist ja schon lange möglich, Kinder mit fünf Jahren einzuschulen (ich glaube, sie müssen jedoch zuerst einen Test machen?). Vielleicht wäre es dann(!) sinnvoll, bei Kindern, die nicht den Eindruck erwecken, als seien sie schon so weit, um auf die Schule zu gehen, das Ganze um ein Jahr hinauszögern. Viele Kinder wollen schon früher lernen, die Schule besuchen, etc..
Was den Englischunterricht betrifft, so muss ich sagen: Soll man an den Schulen doch erstmal dafür sorgen, dass die Kinder die eigene Muttersprache halbwegs(!) beherrschen. Die Sprache verkommt nämlich mehr und mehr. Rechtschreibung ist katastrophal - man legt in der Schule einfach keinen Wert mehr darauf (der Unterricht ist allgemein viel zu einfach und die Notenvergabe zu willkürlich - zumindest in vielen Bundesländern / Regionen). Englisch ab der erten Klasse ist in meinen Augen in Ordnung, aber leider ändert diese Maßnahme noch nichts am allgemeinen Lern- und Lehrniveau. Daran sollte man zuerst feilen.
Ich würde niemals eines meiner Kinder mit fünf einschulen (mal ganz davon abgesehen das meine Kinder bis auf eines mehr oder weniger Erwachsen sind). Das ganze System ist für mich noch nie akzeptabel gewesen.
Was damit bezweckt werden soll, ist nur zu offensichtlich und war eigentlich (wenn man sich mal anguckt wo "die Reise" hingeht) abzusehen.
Insofern wundert mich in diesem Bananenstaat nichts mehr. :eek:
Anna
glasperlenspielerin
13.06.2005, 22:01
Ich würde niemals eines meiner Kinder mit fünf einschulen (mal ganz davon abgesehen das meine Kinder bis auf eines mehr oder weniger Erwachsen sind). Das ganze System ist für mich noch nie akzeptabel gewesen.
Was damit bezweckt werden soll, ist nur zu offensichtlich und war eigentlich (wenn man sich mal anguckt wo "die Reise" hingeht) abzusehen.
Insofern wundert mich in diesem Bananenstaat nichts mehr. :eek:
Anna
das sehe ich auch so. ich würde als elternteil auch nicht w ollen, dass mein kind in der ersten klasse schon mit fremdsprachen bzw. generell mit viel zu vielen fächern
überladen wird.. der schuleintritt ist für ein kind so schon ein extremer lebenseinschnitt.
für kinder aus familien, wo bildung eine große rolle spielt, sehr viel mit den kindern gelesen wird bzw. vorgelesen und die eltern sehr aktiv darin sind, ihre sprößlinge zu fördern, mag das anders aussehen. die kinder kennen erste englischvokabeln dann sicher auch schon aus dem auslandsurlaub, der in diesen familien dann auch obligatorisch ist und bringen die entsprechende neugierde mit.
vergessen sollte man übrigens auch nicht das temeperament des kindes: gerade weil in der grundschule noch alles "spielerisch" ist, läuft das ganze eher über "extrovertierte" kanäle ab, wo man viel sprechen und kommunizieren muß. für introvertierte kinder ist das eine große belastung. wenn ich später mal ein kind haben sollte und erst recht von meinem naturell -um gottes willen- ich würd ihm sowas nicht antun wollen.
vor zwei wochen ca. an einem mittwochabend hatte ich mal die "johannes b. kerner"-talkshow gesehen. dort saß ein prominenter vater (schauspieler) , der zwei kinder im grundschulalter hatte. die kinder gingen auf eine "europaschule" und lernten seit der ersten klasse englisch und französisch (!). er meinte, dass dies selber gar nicht sein wunsch gewesen wäre, sondern dass er seine kinder, wie schon seine eltern es taten, auf die nächstbeste grundschule angemeldet hätte (ist dann wohl auch in nem promi-viertel..sonst wäre die schule nicht so engagiert).
jedenfalls meinte er, ihn würde es wohl drücken, wenn er jetzt mitbekommt, wie eram frühstückstisch mit seinem kleinen 8jährigen für die französischarbeit lernt. "das hätte ruhig noch bis zur 7. klasse warten können, denk ich mir heut".
außerdem meinte er, dass die eltern dort ein übermaß an erwartungen und leistungsdruck auf ihre kinder projizieren würden. er sagte auf dem elterabend (1., 2. klasse) hätte sich ein vater gemeldet und gesagt: ".....wir müssen unsere kinder fit machen für die globalisierung!"
so einen satz finde ich wirklich schon sehr markant.. auch das publikum hat auch entsprechend reagiert.
hier werden kinder für den übertriebenen ansprüche, ehrgeiz etc. der erwachsenen(welt) mißbraucht!
ich persönlich glaube übrigens auch nicht, dass jemand der ab der 1. klasse englisch gelernt hat besser spricht als jeamnd, der "erst" in der 5 damit angefangen hat.
das, was man an kenntnissen in der grundschule vermitteln kann, dürfte -gerade weil es nur auf "spielerischer basis" passiert, sehr schnell wieder aufgeholt sein.. eine bessere aussprache werden die kinder bestimmt auch nicht haben, wenn sie kein muttersprachler unterrichtet..außerdem bringt gelenkter spracherwerb von 2,3 stunden die woche effektiv sowieso sehr wenig.
und -wie schon gesagt- erst mal sollten die kinder überhaupt richtig deutsch können.
ein kind ist überhaupt erst ca. in der 7. klasse so weit, dass man erwarten kann, dass es die deutsche grammatik beherrscht bzw. vollständig gelernt hat... also lieber erst mal die stundenzahl für deutschunterricht erhöhen.
indigoeyes
13.06.2005, 22:28
eben und sehr viel effektiver als der schulische Unterricht. In der Schule lernt nicht viel mehr als einen Arzt zu holen oder sich was im Restaurant zu bestellen. Wirklich kann mans nur durch Anwendung lernen.
Da würde ich dir mal prinzipiell Recht geben, allerdings liegt das meistens an den veralteten Lehrbüchern und Lehrplänen, an die sich die Lehrer halten müssen.
Wobei mannatürlich schon etwas mehr lernt als nur den Arzt zu holen oder ein Restaurant zu besuchen ;)
Allerdings ist der Englisch-Unterricht mehr auf Textverständnis ausgelegt als auf Konverssation, das ist richtig. Aber ich denke, grade im Gymnasium, wo man ab den höheren Klassen jagerade dazu angehalten wird, über Texte und Themen, seien sie jetzt politischer Natur oder aus dem aktuellen Zeitgeschehen zu diskutieren und zu debattieren.
Allerdings stimme ich zu, dass es das nicht sein kann, dass Absolventen einer Schule weitgehend nur Texte lesen und verstehen können, anstatt Fragen sowohl schriftlich als auch mündlich beantworten zu können.
Dennoch denke ich, dass kein schulischer Unterricht narrative und konversatorische fähigkeiten auch nur annähernd so gut vermitteln kann wie ein Aufenthalt im jeweiligen Land. das wäre ja auch zu viel verlangt. Insofern..
Ich persönlich würde aber nicht nur die Verbesserung der konversation anregen, sodnern auch interdisziplinären Unterricht, d.h. auch Verbindungen schaffen zu aktuellen Themen oder anderen Fächern. An manchen Schulen wird ja z.B. Geschichte oder Physik schon auf E unterrichtet, sowas finde ich sehr hilfreich.
Auch für die spätere studientechnische LAufbahn und so könnte auch schonmal die Konversation gefördert werden.
Zu dem E-Unterricht in grundschulen: Ja momentan geht´s mehr um eine spielerische Annherung, es werden z.B. die Zahlen oder Lebensmittle unterschieden und zum Teil einfachste Dialoge gelernt.
Und nicht benotet. Also zumindest in BAyern. An sich keine schlechte sache, aber die Frage bleibt doch, was das letzten Endes bringt. Meiner Erfahrung nach mit meinen Nachhilfeschülern haben die das bisn zur 5 Klasse wieder so gut wie alles vergessen und für den dann folgenden vor allem Grammatikunterricht bringt´s auch ncihts. Höchstens das Gefühl für Sprache könnte damit schonmal günstig beeinflusst werden.
ForestForce
14.06.2005, 11:19
Ich würde aber vor allem nochmal unterstreichen was Anna geschrieben hat: die öffentlichen Diskussionen über Bildung und Konkurrenzfähigkeit (auch mit dem internationalen Bezug) die dem ganzen vorausgegangen sind zeigen doch nur zu deutlich wo der Antrieb zu diesen Neuerungen herkommt.
Es geht in erster Linie darum "mehr rauszuholen" und die Funktionsfähigkeit zu steigern, nicht darum den einzelnen Kindern durch spielerische Anreize etwas Gutes zu tun . Das ist nur eine Rationalisierung die das ganze ein bischen verschleiern soll.
glasperlenspielerin
14.06.2005, 11:36
Ich würde aber vor allem nochmal unterstreichen was Anna geschrieben hat: die öffentlichen Diskussionen über Bildung und Konkurrenzfähigkeit (auch mit dem internationalen Bezug) die dem ganzen vorausgegangen sind zeigen doch nur zu deutlich wo der Antrieb zu diesen Neuerungen herkommt.
Es geht in erster Linie darum "mehr rauszuholen" und die Funktionsfähigkeit zu steigern, nicht darum den einzelnen Kindern durch spielerische Anreize etwas Gutes zu tun . Das ist nur eine Rationalisierung die das ganze ein bischen verschleiern soll.
exakt so sehe ich das auch.
Ich würde aber vor allem nochmal unterstreichen was Anna geschrieben hat: die öffentlichen Diskussionen über Bildung und Konkurrenzfähigkeit (auch mit dem internationalen Bezug) die dem ganzen vorausgegangen sind zeigen doch nur zu deutlich wo der Antrieb zu diesen Neuerungen herkommt.
Es geht in erster Linie darum "mehr rauszuholen" und die Funktionsfähigkeit zu steigern, nicht darum den einzelnen Kindern durch spielerische Anreize etwas Gutes zu tun . Das ist nur eine Rationalisierung die das ganze ein bischen verschleiern soll.
Ganz genau so ist es. Und wenn ich mich noch zu der "Bildung" die in meinen Augen hier in Deutschland dermaßen reduziert ist (ich entnehme deinem Beitrag das Du es genau so siehst wie ich, frecherweise ein positive Unterstellung meinerseits ;) rege ich mich wieder den ganzen Tag auf. Wenn ich sehe wie "Ausbildung" hier gemeint ist sage ich nur "armes Deutschland".
Dieser ganze üble Etikettenschwindel ist ganz orwell.
Wir steuern auf allen Ebenen hier in Deutschland auf eine Katastrophe zu. Kaum jemand will es wahr haben, gesamtgesellschaftlich werden die Augen zugemacht. Ich schlage mich mit Worthülsen rum, versuche aufzuzeigen und habe irgendwann echt die Schnauze- sorry- voll!
Klar, ich habe schon oft gehört: Einsamer Rufer in der Wüste! Klasse. Es geht um Zusammenhänge und ich würde mich und meine Fähigkeiten gerne zur Verfügung stellen. Ich sehe hier in dieser Gesellschaft aber so viel manipulierte Menschen, das ich bald aufgebe.
Ich sterbe fast vor Mitleid wenn ich sehe wie mit Menschen in diesem Land umgegangen wird.
Ganz ehrlich: Ich weiß nicht wie lange ich diese Ohnmacht noch aushalte.
Lieben Gruß
Anna (die jetzt bestimmt über das Ziel hinausgeschossen ist, ABER ich kann nicht anders)
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