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Ist alles Zufall... oder hat alles einen Sinn?
Jacques Monod, Nobelpreisträger schrieb: "...dass einzig und allein der Zufall jeglicher Neuerung, jeglicher Schöpfung in der belebten Natur zugrunde liegt.
Das würde bedeutet, dass unser ganzes Gefüge der Natur völlig ohne Sinn ist. Aber wir können auch die Frage stellen, ob hinter allen natürlichen Vorgängen nicht doch ein Sinn liegt, den wir nur einfach (noch) nicht erfasst, verstanden haben. Wenn wir die Gedanken der Kreationisten (die behaupten, Gott habe die Welt, sowie sie heute ist, vor 6000 Jahren erschaffen ohne dass es eine Evolution gab noch gibt) einmal beiseite legen, es besteht doch die Möglichkeit, dass zu Beginn des Universums eine kreative Entwicklung angestoßen wurde, aus der sich die Naturgesetze entwickelten.:autor:
Pierre, der sich ein "sinnloses" Leben nicht vorstellen kann.
Muß denn aus Zufall automatisch nur 'sinnloses' entstehen?
Ich glaube nicht an Zufälle! Siehe z.B. meine Signatur.
ich glaube wahrscheinlichkeitsrechner haben nachgewiesen dass zufall, so wie er mathematisch deffiniert ist etwa ein paar tausend mal solange benötigt hätte um die bekannte schöpfung vorzubringen, wie das alter des universums datiert wird.
weiterhin ist da noch die lustige sache mit der evolution. würde diese per zufall und selektion in einzellnen mühsehligen schritten vorankommen, so würden zwangsläufig lebensunfähige wesen entstehen. nicht mehr das alt bewährte aber auch noch nicht das neue bessere. darum würden diese dann aber deselektiert, dh aussterben. dh es müssen ganze komplexe evolutionäre schritte im voraus fertig geplant sein, vom fisch mit kiemen zur kröte, um dann plözlich als mutation in die welt gebohren zu werden. dabei müssen auch noch gleichzeitig viele mutationen gebohren werden, da diese sonst unter umständen keinen passenden partner finden könnten. wie kann nun der zufall etwas heimlich planen? pläne werden üblicherweise im geist gebohren.
lustig ist auch, wenn nahtodeserlebnisse so erklärt werden, dass sie zufällige anpassungen an den sterbeprozess seinen. also einmal starb einer, hatte schmerzen, ein hormon wurde zufällig ausgeschüttet und er bekam die "halluzination von religiösem erleben". das war cool, wurde daher von andere nachgemacht und verbessert. nun muss der zufall hier wohl sehr negrophil verfahren sein, denn alle erfahrungen die eine mensch macht, nachdem er seine nachkommen gezeugt hat, und überlicherweise zählt der tot zu diesen, all diese erfahrungen können nicht weiter gegeben werden, nach gängigen vorstellungen, die können nicht ins kausale zufallsgefüge eingehen.
"Zufall" ist ein weiteres Wort um zu erklären, was nicht erklärbar ist...und es ist von allen Worten das kälteste.
Ich versuche daher, die Frage ganz zu vermeiden, dann lebt es sich leichter.
denkt nur mal an das auge eines säugetieres. wo kam das erste auge her? zufall? "so, ich form jetzt mal eine retina und behalte die für die nächsten tausend inkarnationen bei, mal sehen, wozu es gut ist". 500 inkarnationen später "so, hier mal einen lustigen nervenstrang" 800 inkarnationen später "da könnte ich mal so lustige zäpfchen in den augapfel setzen" 900 inkarnationen später "so, verbinde ich mal den nervenstrang mit den zäpfchen, mal schaun was passiert: HUCH , LICHT. was ist denn dass??? gibts da draussen etwa was zu sehen?"
ich glaube daran dass es zufälle gibt, ich glaube die sind wie der sogenannte freie wille, ein schöpferischer spielraum/freiraum, den sich die schöpfung erst erkämpft hat. sie sind also nicht der grund für irgendwas wesentliches, spielen aber schon eine lustige kleine komparsen rolle im masterplan.
ich glaube auch, dass ein nicht ganz stabiler mensch, der sich abgewöhnt an zufälle zu glauben, recht schnell in magisches denken regrediert, dh in die angst, dass alles (alles) was er tut solche konsequenzen haben könnte, die mit menschlichen begriffen wie schuld/strafe/verantwortung etc erfassbar wären, bzw die berechnbar wären und daher auch von einem selbst kontrolliert werden sollten/könnten.
ich glaube auch, dass ein nicht ganz stabiler mensch, der sich abgewöhnt an zufälle zu glauben, recht schnell in magisches denken regrediert, dh in die angst, dass alles (alles) was er tut solche konsequenzen haben könnte, die mit menschlichen begriffen wie schuld/strafe/verantwortung etc erfassbar wären, bzw die berechnbar wären und daher auch von einem selbst kontrolliert werden sollten/könnten.
Was für den Betreffenden ganz schnell in Größenwahn führte; es gibt auch einen "negativen Größenwahn".
Ansonsten: auch ich denke nicht, dass dies Universum durch "Zu-Fall" entstanden ist.
War aber an andrer Stelle auch schon mal Gegenstand einer Diskussion im Forum...wobei jemand sich dahingehend verstieg, man müsse allem nur genug Zeit lassen, dann entwickle sich schon alles.
Jaques Monod nannte den Menschen einen "Zigeuner im Universum"...sehr pessimistisch.
Ach, und: Willkommen im Forum, Pierre! :)
"Ist alles Zufall oder hat alles einen Sinn?" Auch Zufall macht Sinn. Naturwissenschaftlich und auch sonst betrachtet.
Zur Zeit glaube ich an beides ... innerhalb bestimmter Parameter.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kann etwas ein Zufall sein, wenn wir unsere Energie darauf richten, vielleicht nicht mehr, sowas in der Richtung.
"Zufall" sehe ich manchmal wie eine Art "Erwartungshaltung der Natur" : "Soll ich, oder soll ich nicht ?" Wenn dann jemand dazu kommt, "kippt" das Ganze, als ob diese Person einen Schalter gedrückt hätte, und es bekommt einen Sinn - was auch der Sicht der Person immernoch ein "Zufall" sein kann ...
So in etwa denke ich zur Zeit. Ausgereift ist es noch nicht.
Mirtaque
31.01.2006, 22:42
Vorab: Glaube nicht an Schicksal, Vorherbestimmung, Fügung. Weise selbst viel dem Zufall zu bzw. der Abfolge "Alles hat seine Zeit". Ein wenig "glaube" ich auch an Synchronizität.
Ob nun Zufall sinnloser ist oder ganz sinnlos?
Angenommen, man geht im Wald spazieren, ein Ast riesengroß kracht (warum auch immer) mit einem Male direkt neben einem ins Erdreich. Einen Meter weiter links gestanden und er hätte einen erschlagen. Zufall, daß man dort nicht stand (meine Auslegung)? Schicksal/Fügung/Vorherbestimmung, daß mah dort nicht stand (anderer Auslegung evtl.)?
Fakt: Man wurde nicht erschlagen. Macht das Sinn? Muß es Sinn machen? Hätte es mehr an Sinn gemacht, wenn man erschlagen worden wäre? Evtl. weiß man genau diese Antwort erst am Ende des Universums, wenn alle Uhren zerflossen sind, alle Fragen gestellt und alle Situationen geschehen sind, wenn alle Fakten bekannt sind, kann man die Tiefe des/eines Sinnes evtl. berühren?
*Komischer Eintrag von mir. Nun ja*
Rainhardt Fendrich hat einmal in einem Interview von so etwas erzählt : Es war während eines Konzertes, und er sieht eine unglaublich schöne oder hübsche Frau. Er macht einen Schritt zur Seite, um sie nöäher zu sehen ... neben ihm kracht der Scheinwerfer in die Bühne. Hätte er nicht diesen Schritt gemacht, wäre er vermutluch erschlagen worden (oder zumindest sehr schwer verletzt).
Zufall ? Keine Ahnung. Er selbst sagte in diesem Interview dann noch, daß dort seiner Meinung nach unmöglich diese junge Frau hätte stehen können, weil an dieser Stelle kein Platz für sie war ...
Rainhardt Fendrich hat einmal in einem Interview von so etwas erzählt : Es war während eines Konzertes, und er sieht eine unglaublich schöne oder hübsche Frau. Er macht einen Schritt zur Seite, um sie nöäher zu sehen ... neben ihm kracht der Scheinwerfer in die Bühne. Hätte er nicht diesen Schritt gemacht, wäre er vermutluch erschlagen worden (oder zumindest sehr schwer verletzt).
Zufall ? Keine Ahnung. Er selbst sagte in diesem Interview dann noch, daß dort seiner Meinung nach unmöglich diese junge Frau hätte stehen können, weil an dieser Stelle kein Platz für sie war ...
Na ja, solche Erklärungen gehören für mich in die Kategorie "Vermischtes". Sowas nehm ich grundsätzlich nicht ernst.
Mirtaque
31.01.2006, 22:57
Hallo Ameise,
würde das auch platt unter Zufall ablegen *rigoros, hm?*. Dennoch, ich denke, wenn man selbst in jener Situation wäre, man beginnt zumindest nachzudenken. Was wäre wenn...? Wie kann es an? Selbst Zufälle können ja erstaunen/verblüffen ohne Ende.
Ich kann mich mit dem Konzept "Schicksal" überhaupt nicht anfreunden. Das nimmt mir zuviel Kontrolle weg. Ich habe lieber das Gefühl, dass ich durch bestimmte Aktionen die Möglichkeit der eigenen Einflussnahme habe.
"Vorsehung" - nein! Woran ich glaube, ist eine stetige Wellenbewegung im Leben, beim einen höher und tiefer, beim anderen insgesamt flacher.
Dann gilt für mich, je mehr Dinge ich irgendwie anstoße, desto mehr Chancen für Zufälle lasse ich zu. Dann passieren eben eher solche Sachen, dass vollkommen unvorhergesehen etwas eintrifft, was unter Umständen ein großer Glücksfall sein kann. Also ein Zufall zur rechten Zeit, für andere wäre es evtl. ein Teil in einem großen Plan, wer weiß
für mich persönlich hat alles einen Sinn...auch, wenn ich diesen vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennen kann.
Jede Situation - so schwierig sie vielleicht auch sein mag - bietet mir die Möglichkeit, zu wachsen. Jede bestimmte Situation, der ich begegne, wird ein Teil von mir, prägt mich, lässt mich in eine bestimmte Richtung gehen.
Ich glaube aber auch, dass vieles zufällig geschieht...an mir ist es jedoch, den Geschehnissen eine Bedeutung beizumessen, diesen Zufall mit Sinn zu füllen sozusagen.
Ich glaube nicht, dass der Sinn von irgendeiner höheren Macht vorgegeben ist, also etwas geschieht, weil es mir vorbestimmt ist, weil das Schicksal ist. Ich bin die einzige Instanz, die den Sinn innerhalb meiner geistigen, seelischen, körperlichen Fähigkeiten erkennen kann.
Dazu habe ich gestern noch eine Scherzfrage/einen Witz zu gehört.
Was ist das?
Es hängt an der Wand, macht tick-tack und wenn es runterfällt geht das Garagentor auf.
Ein blöder Zufall.
Sinnlichkeit
02.02.2006, 10:05
Seine Worte zum Sinn... und die einzigen, die für mich Sinn machen...
"Sinn
Ist Sinn nicht ein unnützes Wort - wenn ich daraus auch Sinnlichkeit machen kann?
Was hat Sinnlichkeit mit Sinn zu tun?
Sinnlichkeit ist, dir in die Augen zu schauen - das macht Sinn.
Sinnlichkeit ist, durch dein Haar zu streichen - das macht Sinn.
Sinnlichkeit ist, deine Haut zu spüren - das macht Sinn.
Kann es sein, daß Sinn gar nichts mit Sinn sondern nur mit Sinnen zu tun hat?
Sinnlichkeit ist, deine Lippen zu küssen - das macht Sinn.
Sinnlichkeit ist, deinen Duft zu riechen - das macht Sinn.
Sinnlichkeit ist, deinen Atem zu hören - das macht Sinn.
Sinnen wir nicht alle nach dem Sinn und vergessen dabei zu oft die Sinnlichkeit?
Sinnlichkeit ist, deinen Gedanken zu lauschen - das macht Sinn.
Sinnlichkeit ist, in deinen Armen zu träumen - das macht Sinn.
Sinnlichkeit ist, sich nach dir zu sehnen - das macht Sinn.
Du bedeutest mir sehr viel. Du machst Sinn"
Friedrich S.
03.02.2006, 18:00
Zitat glaubwürdiger Personen (!?): Arthur Schopenhauer (Determinist)
"Denn in der realen Welt, wo allein das Zufällige anzutreffen, ist jede Begebenheit notwendig in bezug auf ihre Ursache: hingegen in bezug auf alles übrige, womit die etwan in Raum und Zeit zusammentrifft, ist sie zufällig."
Für mich hat alles seinen Sinn.... sprich .. es gibt kein Zufall.
Leider bin ich aber gerade heute am Überlegen was es für einen Sinn machte, das mir der Auspuff, nach dem ich mich in der Stadt (70km von meinem Wohnort) verfahren hatte, kaputt ging.
Mein Freund musste zu mir fahren und das Ding notdürftig reparieren, weil ich sonst nicht hätte weiterfahren können, da der Auspuff in zwei Teilen am Boden schleifte.
Durch diese Aktion verpasste ich mit meiner Tochter einen Termin, den wir heute im dritten Anlauf geregelt bekommen wollten.
*grübel*
Trozdem bin ich mir sicher, das das ganze einen Sinn hatte. Vielleicht komm ich irgendwann drauf welchen.:) Aber ich bin mir sicher es gibt einen.
Grüsse
ebby
Friedrich S.
05.02.2006, 21:56
Naja die Sache mit dem Auspuff war "notwendig" (schlecht gewartet?), nicht sinnvoll. Genauso könnte man das Leid der Kriege sehen, das eigentlich keinen Sinn hat und nur aus menschlicher Verblendung notwendig folgt.
Ja?
Am 3. Februar 1957 starben Buddy Holly, Richie Valens und Big Bopper bei einem Flugzeugabsturz. Diese Geschichte ist ein bemerkenswertes Beispiel für einen Zufall oder war es gar kein Zufall? Das Flugzeug wurde ursprünglich von Waylon Jennings, Buddy Holly und Tommy Allsup angemietet. Waylon Jennings hatte seinen Platz freiwillig dem erkrankten Big Bopper überlassen. Das eigentlich bemerkenswerte an dieser Geschichte ist die Art wie Richie Valens zu seinen Platz im Flugzeug kam. Richie Valens überredete Tommy Allsup zu einer Wette. Er gewann die Wette. Ein simples Spiel hatte entschieden wer von beiden leben darf und wer sterben muß. Zufall oder Schiksal?
Ratlose Theresa!:confused:
Am 3. Februar 1957 starben Buddy Holly, Richie Valens und Big Bopper bei einem Flugzeugabsturz.
Gerade gestern habe ich den Artikel darüber bei Wikipedia gelesen. Kraß! Ob das Zufall war? :cool:
Ein simples Spiel hatte entschieden wer von beiden leben darf und wer sterben muß.
Von dem Absturz wußten sie aber vorher nichts. Der Wurf der Münze hatte nur entschieden, wer fliegen darf. Hätte ja auch sein können, daß der Bus verunglückt ist und nicht das Flugzeug. Wie hätte man das vorher wissen können?
Pretender
06.02.2006, 16:52
Gerade gestern habe ich den Artikel darüber bei Wikipedia gelesen. Kraß! Ob das Zufall war? :cool
Dass Du bei Wikipedia liest? Sicher KEIN Zufall :D
Mirtaque
06.02.2006, 17:06
Am 3. Februar 1957 starben Buddy Holly, Richie Valens und Big Bopper bei einem Flugzeugabsturz. Diese Geschichte ist ein bemerkenswertes Beispiel für einen Zufall oder war es gar kein Zufall? Das Flugzeug wurde ursprünglich von Waylon Jennings, Buddy Holly und Tommy Allsup angemietet. Waylon Jennings hatte seinen Platz freiwillig dem erkrankten Big Bopper überlassen. Das eigentlich bemerkenswerte an dieser Geschichte ist die Art wie Richie Valens zu seinen Platz im Flugzeug kam. Richie Valens überredete Tommy Allsup zu einer Wette. Er gewann die Wette. Ein simples Spiel hatte entschieden wer von beiden leben darf und wer sterben muß. Zufall oder Schiksal?
Ich glaube, einer der Drei hatte auch tierische Flugangst und flog eigentlich "nie" mit dem Flugzeug.
Von dem Absturz wußten sie aber vorher nichts. Der Wurf der Münze hatte nur entschieden, wer fliegen darf. Hätte ja auch sein können, daß der Bus verunglückt ist und nicht das Flugzeug. Wie hätte man das vorher wissen können?
Das ist schon klar. Gerade das macht es ja so faszinierend. Ein simpler Münzwurf entscheidet über Leben und tot. Keiner von beiden ahnt, daß sie in diesem Moment über ihr Schicksal entscheiden.
Wer oder was steuert die Münze ?
Wer oder was steuert die Münze ?
"gaaaaanz leise frag:" der Zufall? :)
In den Scheibenwelt-Romanen von Terry Pratchett ist der Zufall eine Göttin, die "Lady" bzw. "Lady Luck". Im Englischsprachigen Raum gibt es kein Peck oder Glück, sondern nur zwei Formen von "Luck" : Bad Luck und Good Luck. Ich finde das interessant, da das im Grunde nur zwei Seiten der gleichen Medaille darstellt ...
shadow of light
06.02.2006, 20:31
ohne die traurige seite könnte man das glück doch nie sehen
zum eigentlichen thema: dass alles einen sinn hat möchte ich schon glauben nur manchmal fällt es mir sehr schwer
Kneltzel
02.04.2006, 12:10
Das eigentlich bemerkenswerte an dieser Geschichte ist die Art wie Richie Valens zu seinen Platz im Flugzeug kam. Richie Valens überredete Tommy Allsup zu einer Wette. Er gewann die Wette. Ein simples Spiel hatte entschieden wer von beiden leben darf und wer sterben muß. Zufall oder Schiksal?
So ne Geschichte gabs auch bei Metallica. Kirk Hammett und Dave Mustain wetteten um die Betten im Bus -war glaubsch auch Münze werfen oder "Schnick, Schnack, Schnuck"- auf jeden Fall wurden die Betten getauscht. In der Nacht war dieser schwere Unfall wo Mustain starb. Eigentlich hätte Hammett in dem Bett schlafen solln doch durch das Spiel...
Kneltzel
02.04.2006, 12:23
Ich persönlich bin eher Anhänger der Theorie, dass die Dinge im großen und ganzen vorherbestimmt sind -hatte da selbst schon son Erlebnis wodurch sich mein Lebensweg total anders entwickelte als wie erwartet, ausgölest durch einen Zufall??? Weiß nicht, glaub aber eher nicht-
Wobei ich das ganze nicht so seh wie meine Mutter: " Der Mensch denkt, Gott lenkt."
Glaub wenn man sich immer sagt "Ach das Schiksal wirds regeln! Es kommt wies kommen muss! Kann ja eh nichts ändern!", wird man faul. Man lehnt sich zurück und glaubt, das Leben wird für einem schon die Dinge erledigen, die zu erledigen sind.
Wo ich vorallendingen nicht an Zufall glaube, ist der Tag unseres Totes. Ich denk dieses "Datum" steht schon von Geburt an fest und wir bewegen uns unafhörlich darauf zu. Deswegen halte ich von dem ganzen wenn-sie-dies-und-dies-tun-so-und-so-Leben-das-und-das-Essen-etc.-Leben-sie-5-10-20Jahre...länger fürziemlichen quatsch. Denn fest steht wir werden sterben egal wie wir gelebt haben!
Wo ich vorallendingen nicht an Zufall glaube, ist der Tag unseres Totes. Ich denk dieses "Datum" steht schon von Geburt an fest und wir bewegen uns unafhörlich darauf zu.
das ist was, was ich persönlich gar nicht so sehen kann. Für mich ist der Tod der totale Zufall. Ich kann an keine "höhere Instanz" glauben, die unser Leben schon vorher festschreibt bzw. es bereits vorgesehen ist, wann man sterben wird.
Muss nochmal was nachtragen als Ergänzung zu meinem ersten Posting auf der 1. Seite: Die einzige Instanz, die meiner Meinung nach dem Zufall "Sinn" geben kann, sind wir selbst. Wir erkennen vielleicht einen Sinn - aufgrund unserer eigenen Persönlichkeit, unserer Erfahrungen, unserer Wertbildung - aber objektiv gesehen bleibt der Zufall ein Zufall. Für mich gibt es keine "Gottheit" o. ä., die unser Schicksal bereits vorgeschrieben hat, die uns "Zeichen" schickt, damit wir entsprechend unseren Lebensweg gehen. Für mich sind das nur wir selbst - und jeder auf seine Art und Weise.
Wir formen aus Zufällen den Begriff "Schicksal"...weil wir meist im Nachhinein erkennen, dass wir Zufälle irgendwie für uns positiv oder negativ genutzt haben. Jedoch gibt es Millionen anderer Zufälle, die an uns vorbeirauschen, ohne dass wir sie wahrnehmen, da sie nicht zu unserem persönlichen Empfinden von Sinnhaftigkeit passen.
Für mich ist das der Inbegriff von wirklichem Leben: "Zufälle" mit Sinn zu füllen.
Kneltzel
02.04.2006, 14:47
Meine Meinung über den Tot kommt vorallendingen daher, dass ich mir überleg an was für Dingen Menschen manchal sterben und was für Dinge Menschen einfach Überleben. Einfach nur eine irre Diskrepanz. Und da frag ich mich oft warum überlebt der eine das woran einanderer schon längst gestorben ist. Wirklich nur Zufall oder steckt da am Ende nicht mehr dahinter?
Wobei ich auch sagen muss, dass das Ganze wirklich ansichtssache ist, der eine meint das der andere das... am Ende ham vielleicht beide recht, vielleicht auch keiner...:D
Man sollte die Meinung des anderen nur respektieren, Ja?:)
MfG Kneltzel
Ich glaube, auf dieser Welt gibt es keine Wirkung ohne Ursache.....kein Leben, keine Frucht, der nicht vorher eine Zeugung, ein Same, eine Geburt vorausging...Keine Handlung ohne zuvorigen Gedanken.
Allein diese ganze Logik, die dahinter steckt, macht so viel Sinn. Und was ist Zufall? Ist es nicht das, was zu-fällt, nachdem etwas Bestimmtes vorausgegangen ist? Insofern machen doch auch Zu-fälle Sinn.
Ich habe wieder einmal eine Erfahrung gemacht, die mich an so etwas wie Zufall zweifeln ließ : In einem Forum habe ich völlig unerwartet und vollkommen überraschend Unterstützung für etwas gefunden, was mich beschäftigt hat.
Hinzu kommen dann noch so Dinge wie die "Bestellungen ans Universum", ein nettes Büchlein, und manchmal funktioniert es sogar. Nur : Man/Frau sollte tunlichst aufpassen, was man/frau sich da bestellt ... Eine Formulierung kann da viel ausmachen ...
Dazu ein Interview mit der Autorin (in Zusammenhang mit Bleep) :
http://www.wegweiser-magazin.de/wegweiser_1-2006/aktuellesmagazin/basic-frameset/index.html
Kneltzel
02.04.2006, 15:44
Hinzu kommen dann noch so Dinge wie die "Bestellungen ans Universum", ein nettes Büchlein, und manchmal funktioniert es sogar. Nur : Man/Frau sollte tunlichst aufpassen, was man/frau sich da bestellt ... Eine Formulierung kann da viel ausmachen ...
Ja das sollte man, hab mir ne Zeitlang menschliche Zuneigung gewünscht, bekam diese inform einer sexuellen Belästigung eines älteren Mitbürgers -Danke Universum-;)
Ich habe wieder einmal eine Erfahrung gemacht, die mich an so etwas wie Zufall zweifeln ließ : In einem Forum habe ich völlig unerwartet und vollkommen überraschend Unterstützung für etwas gefunden, was mich beschäftigt hat.
Daran lässt sich ganz deutlich der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung erkennen.
Hallo Pierre,
ich sehe das folgerndermassen:
- Wir leben in einem vierdimensionalen unendlichen Universum, wobei die Zeit bei mir die Vierte Dimension ist: d.h: für mich sind "Unendlich" und "Zeit" Begriffe die meiner Meinung nach NIEMAND erklären kann!
Hier fängt für mich schon mal der Glaube an, der wie ich meine der unüberschaubare Bereich im Leben ist der hinter der Grenze des Beweisbaren liegt ( 3dimensionale Welt).
- Das Überleben auf dieser Welt ist ein ständiger Kampf um die Anpassung an die Umwelt. Bakterien und Vieren gegen das Immunsystem ( Antikörper) der "höheren" Lebewesen. Das ist einer der Gründe warum Clone auf Dauer niemals überleben können, weil Ihr Erbmaterial sich nicht anpassen kann.
- Der Mensch ist im Grunde genommen auch NUR ein Tier, aber eben mit weiter entwickelter Intelligenz, das sich "SEINER" bewusst ist.
- Jeder wird ALLEINE geboren und geht am Ende seines Lebens Alleine von diesem Dasein, es liegt an seinem millionenjahre alten entwickelten Erbgut
was er aus seinem Leben macht, wobei es leider auch sehr sehr viel an seinem Umfeld liegt wie es sich entwickelt.( nach neusten Studien 20 -30 % Erbgut, Rest Umfeld ) . Man hat zwar die DNA entschlüsselt und es liegen zwischen Affen und Menschen nur 1 - 2% Unterschied der Anordnung der Säuren, aber was man vermutet sind Schalter die die Aminosäuren an oder umschalten was der unendliche Unterschied der Lebewesen untereinander ausmacht.
- Ich für mich nenne es NATUR ( eingeschlossen Makro - sowie Micro Universum) was uns definiert. Sie mag kreativ sein, aber die Welt ( Universum)braucht den Menschen nicht, der Mensch aber braucht die NATUR !
Sie mag kreativ sein, aber die Welt ( Universum)braucht den Menschen nicht, der Mensch aber braucht die NATUR !
sie hat sich allerdings ziemlich den arsch abgeschuftet um uns hervorzubringen, dafür das sie uns nicht braucht. (wir sind natur/welt/universum). ich schätze es würde ihr leid tun dieses projekt in die tonne zu kloppen und wieder nur mit unbewustem viechzeugs zu experimentiern. sie lebt durch uns.
Und das ist vorsichtshalber der einzig und alleinge Zweck / Aufgabe UNS hervorgebracht zu haben.
Wir müssen uns dann aber sehr anstrengen die Milliarden von Galaxien mit den Milliarden von Sonen und ihren bewohnbaren Planeten zu bevölkern, was ja auch sehr rasch passieren muss, denn wir als Spezies Mensch sind leider zu VIELE für diesen Planeten.
ich weiss nicht was du mit macrouniversum meinst ...
das microuniversum braucht uns nicht aber wir brauchen es. aber nicht weil es uns kreiert hat, sondern weil wir daraus gemacht sind. das microuniversum seinerseits braucht die selbe welt die wir brauchen, im gleichem mass wie wir sie brauchen, da diese welt uns kreiert. und die welt braucht im grunde nichts, nur wird urknallen auf ewiglich langweilig, insofern braucht sie gleichermassen microuniversum und uns und ich meine, dass wir das salz in der suppe sind. sie ist wohl etwas versalzen.
die "NATUR" (nur) als summe von micro und macro zu sehen (deffinieren) und der menschheit gegenüber zu stellen sehe ich daher als problematisch. abhängig davon, was macro sein soll stehen entweder mensch und micro dem macro gleichermassen gegenüber oder wir sitzen zu dritt im selben boot. das boot wäre dann aber mehr als die summe seiner teilchen micro macro und mensch.
Wir müssen uns dann aber sehr anstrengen die Milliarden von Galaxien mit den Milliarden von Sonen und ihren bewohnbaren Planeten zu bevölkern,
nunja, was ist denn wirklich der wert von quantität?
es lässt sich beobachten dass mit zunehmender qualität die quantität abnimmt. es gibt weniger menschen als atome und es gibt weniger macrokosmen als menschen ...
daher verkörpert versalzung nicht symbolisch die zukunft (was nicht heisst, dass kein platz mehr wäre).
Irgendjemand sprach vom ATOM dem Unteilbaren und wurde eines Besseren belehrt. Gibt es eine Grenze im Grossen ( Macro ) oder im Kleinen ( Micro ).
Im Kleinen sind wir bei den Strings angekommen beim Grossen bei den Theorien der unendlichen Anzahl der Paralell-Universen. In letzter Zeit wird immer mehr und schneller die vorhergehenden Theorien wiederlegt bzw ergänzt.
Und wir sollen da das glorreiche Endprodukt sein - welche Verschwendung an Resourcen.....
Und wir sollen da das glorreiche Endprodukt sein
falls du dich da auch mich beziehen solltes, hast du nicht verstanden. dinge in einer ordnung zu sehen (bei der es nunmal unterschiedliche ebenen gibt) heist nicht anfangs und endpunkte der selben zu bestimmen.
leute die sagen menschen seien nur irgendein beliebiges ausscheidungsprodukt der natur meinen in dieser haltung würden sie eine angemessenen untertänigkeit (in diesem sinne dankbarkeit) ausdrücken können, und wenn man dann sagt dass aber die natur (kleingeschrieben) unter uns ist meinen sie, dass würde automatisch mit überheblichkeit zu tun haben. hier spiegeln sich aber nur eigene äusserst menschliche wertprägungen rein! die leute glauben, das was oben sei, sei king und das was unten sei, sei nigger. und sie glauben nigger sein (untertänigkeit) sei ausdruck von dankbarkeit gegenüber der obrigkeit. und sie schmeissen ordnung und authorität durcheinander.
dankbarkeit spüre ich aber dann, wenn mir entheogene helfen mit der materie zu verschmelzen und zu sehen welch unglaublicher aufwand, welche unendliche geduld und mühe und kraft diese kleinen sich immerzu selbstlos drehenden atomsklaven aufbringen müssen damit ich mir einen runter holen kann. diese haltung, sich der wirklichen ordnung bewust zu werden, hat nichts mit "king" sein zu tun. im empfinde regelrecht mitleid mit der natur, die für mich da ist, da ich auf einer ebene eins mit ihr bin und da ich sehe, dass die natur in einer ordnung auf ein ziel zustrebt, so wie wir auch. wir menschen leiden unter unseren ziehlen, unter unserer aufgabe, darum wollen wir zu gern verdrängen, dass das streben und die ordnung in allem ist, sie ist jedem ding im kosmos zu eigen, das streben und die ordnung sind der kosmos. und da gibt es kein entkommen für alles selbstbewuste von der geringsten bis zur höchsten ebene, ausser der tröstlichen realisierung dass ordnung und streben, gerade weil sie allem zu eigen sind, letztlich von ganz alleine vor sich gehen. sie sind unvermeidlich. man braucht nur zusehen.
WIR ist für mich, wir als Menschen, das momentane Endprodukt der Evolution dieses Planeten genannt Erde. Und wenn du dich auch zu dieser Gattung zählst, biologisch gemeint, meine ich dich auch damit im Allgemeinen aber nur.
Entschuldige bitte, ich wollte keine Gotteslästerung betreiben.
Du schriebst:(wir sind natur/welt/universum). ------ Entspricht nicht meiner Religion!
Entspricht nicht meiner Religion!
äh, ja meine religion ist derzeit integrale logik. und deine?
ich muss vllt noch anmerken, dass ich wenn ich von uns menschen spreche unseren geist meine. hab als infj halt ne Ni-lastige perspektive auf das menschsein. manche menschen verstehen den mensch ja nur als summe seiner physikalischen verhaltensweisen, und so einem menschen kann man naturlich nicht erzählen er stünde über der natur, ja man sollte ihm vllt nichtmal erlauben das selbst zu erzählen :o . an den punkt entstehen zu dem thema oft missverständnisse.
Ich leiste mir den Luxus einer eigenen "Religion" ! In der nur ich mich zurecht finde, aber sie ist flexibel.
greenmachine
02.04.2006, 22:03
Das würde bedeuten, dass unser ganzes Gefüge der Natur völlig ohne Sinn ist. Aber wir können auch die Frage stellen, ob hinter allen natürlichen Vorgängen nicht doch ein Sinn liegt, den wir nur einfach (noch) nicht erfasst, verstanden haben.
Der Mensch sehnt sich so sehr nach der Erkenntnis eines "Sinnes" hinter allen Dingen, weil es ihm hilft, mit dem Wissen um seine Sterblichkeit klarzukommen. Die Natur, das Leben, es ist einfach, sinnvoll oder nicht, die Lebewesen und die unbelebte Natur, sie existieren. Der Sinn der Existenz der Lebewesen ist die Fortpflanzung und die Sicherung der nächsten Generation. Dies ist auch der naturgegebene Sinn der menschlichen Existenz, der Mensch bildet hier keine Ausnahme.
...es besteht doch die Möglichkeit, dass zu Beginn des Universums eine kreative Entwicklung angestoßen wurde, aus der sich die Naturgesetze entwickelten.
Diese Vorstellung finde ich sehr schön und ich versuche, an so eine Art "schöpferische Kraft" zu glauben. Aber ich versuche mich auch mit dem Gedanken anzufreunden, dass die Evolution, d.h. Mutation und Selektion die Antworten auf alle Fragen der Entstehung, Weiterentwicklung und des "Daseinssinnes" alles Lebendigen geben. Man weiß es nicht, ich habe Demut vor allen Möglichkeiten und erkenne meine vollkommene Unwissenheit.
Der Sinn der Existenz der Lebewesen ist die Fortpflanzung und die Sicherung der nächsten Generation. Dies ist auch der naturgegebene Sinn der menschlichen Existenz, der Mensch bildet hier keine Ausnahme.
??? das ist ein vorgang. kein sinn.
*g* also unsinn ;)
greenmachine
02.04.2006, 22:31
??? das ist ein vorgang. kein sinn.
*g* also unsinn ;)
Das ist die Sicht eines nach Sinn suchenden Menschen. Es kann bereits der alleinige Sinn des Lebens sein. Dieses anzuerkennen, dafür braucht der Mensch Mut. ;)
nein, ich wollte dich auf einen logischen fehler in deinem statz aufmerksam machen.
Der Sinn der Existenz der Lebewesen ist die Fortpflanzung und die Sicherung der nächsten Generation
du wiedersprichst dir regelrecht selbst, vor allem ist diese logik aber (willkürlicher) reduktionismuss. es gibt millionen vorgänge und du sagst hier, der sinn eines vorganges sei einfach irgend ein anderer. nee, warte, du sagst der sinn aller vorgänge sei ausgerechnet irgend ein einzellner.
greenmachine
02.04.2006, 22:56
nein, ich wollte dich auf einen logischen fehler in deinem statz aufmerksam machen. du wiedersprichst dir regelrecht selbst, vor allem ist diese logik aber (willkürlicher) reduktionismuss. es gibt millionen vorgänge und du sagst hier, der sinn eines vorganges sei einfach irgend ein anderer
Ich sehe keinen logischen Fehler in meinem Satz. Ich meinte: Alle Lebewesen trachten danach, ihre Art zu erhalten, das nennt man Fortpflanzung. Vielleicht ist das der alleinige Sinn allen Lebens? Aus Leben wieder Leben hervorzubringen und durch Anpassung die Überlebensfähigkeit in veränderten Umweltbedingungen zu erhöhen.
Da kann der Mensch noch so theoretisieren, es besteht nun mal die Möglichkeit, dass sich die Natur nicht "mehr" dabei gedacht hat und genau dies der Sinn allen Lebens ist... Zu leben, das Erbmaterial weiterzugeben, zu sterben.
Eiskristallin
02.04.2006, 23:11
Da kann der Mensch noch so theoretisieren, es besteht nun mal die Möglichkeit, dass sich die Natur nicht "mehr" dabei gedacht hat und genau dies der Sinn allen Lebens ist... Zu leben, das Erbmaterial weiterzugeben, zu sterben.
einen objektiven sinn mag es geben. daß es der von dir genannte ist, scheint mir sehr wahrscheinlich. darüber hinaus brauche ich aber noch einen subjektiven sinn, damit mir mein leben sinnvoll vorkommt. dringend. sonst müßt ich mich ja auch noch fortpflanzen, damit meine existenz sinn hat, und da bin ich ja nicht sonderlich wild drauf ;)
Ich meinte:
ich denk mir schon was du eigentlich meinst, ist ja nichts neues. nur logik ist was anderes als das was du sagst
Der Sinn der Existenz der Lebewesen ist die Fortpflanzung und die Sicherung der nächsten Generation
das ist aus der luft gegriffen.
wenn fortpflanzung der "sinn" ist, wass ist denn dann der sinn der nächsten generation?
generationsrecycling ist nur ein weiteres von tausend anderen beobachtbaren phänomene und es ist imho das letzte dass man begründet derart erheben könnte, dass man es zu dem einem sinngebendem phänomen erklärt. es ist regelrecht reduktionismuss ausgerechnet dieses notwendige aber primitive detail zu erheben.
eine vernünftige ableitung wäre allein: der sinn der fortpflanzung liegt (zb) im austauscht von generationen ("öfter mal was neues"). es ist aber unmöglich der sinn der existenz.
Alle Lebewesen trachten danach, ihre Art zu erhalten, das nennt man Fortpflanzung.
wobei man ihr trachten fortplanzungswillen nennt.
warum wollen?
Vielleicht ist das der alleinige Sinn allen Lebens?
das ist der punkt wo du dir wiedersprichst, weil etwas sinnloses kein sinn sein kann.
Aus Leben wieder Leben hervorzubringen und durch Anpassung die Überlebensfähigkeit in veränderten Umweltbedingungen zu erhöhen.
jetzt sagst du, der sinn sei überlebensfähigkeit zu erhöhen. wozu denn?
vorhin sagtest du der sinn sei neue generationen zu schaffen. wozu?
Da kann der Mensch noch so theoretisieren, es besteht nun mal die Möglichkeit, dass sich die Natur nicht "mehr" dabei gedacht hat und genau dies der Sinn allen Lebens ist... Zu leben, das Erbmaterial weiterzugeben, zu sterben.
das ist schon besser. "dabei gedacht hat"
aber es ist ein anderes thema.
warum dachte die natur irgendwas?
vllt hatte sie keine wahl?
und ist das jetzt die frage eines "feigen sinnsuchenden" menschen? *g*
ich selbst wollte mich nirgends in diese thread zum thema sinn äussern. ich versuche auch nicht den eindruck zu erwecken, ich sei der eine tapfere mensch der nicht nach einem sinn sucht, da sinnsuche ein unwillkürliches kognitives muster alles denkenden ist (wie dein eigener satzbau beweist. siehe deine unwillkürliche erhebung). die menschen suchen also nicht nach sinn aus diesem oder jenem grund, sonder weil sie können und weil es automatisch passiert. und was ist der sinn dieser automatik? *g* vllt teilt uns die natur eines ihrer eigenen anliegen mit, indem sie uns zu diesem vorgang verdammt hat?
aber wiegesagt, von sinn wollte ich nicht sprechen und ich suche auch nicht exzessiv nach einem sinn (in meiner willkürlichen auseinandersetzung mit den thema). ich suche nach logisch haltbaren integralen mustern. und es ist wiegesagt keine logik irgend einen beliebigen aspekt der schöpfung hervorzuheben und zu sagen es sei der "einzige sinn". entweder gibt es keinen sinn. oder alles macht sinn. alles nur in gemeinsamkeit. oder jedes zu selbstzweck. weiterhin lasse ich mich gerne hinreissen zu denken der sinn könne, wenn er sich schon in einem einzellnem aspekt hervoragend manifestiert, nur in einem solchem aspekt mainifestieren, der erfahrbar ist. dann ist die frage nach dem sinn nämlich fast beantwortet. es ist die freude am erfahren. oder die qual und der schrecken? oder ist schauen unvermeidlich und daher "sinnlos"? ich glaube schon. trozdem macht es sinn, wenigestens ans schauen zu glauben ;)
Zu leben, das Erbmaterial weiterzugeben, zu sterben
in der natur kommen ja viele schöne farben vor. vllt hat sich die natur gedacht: "um mich von den farben überaschen zu lassen erfinde ich am besten wilde organismen die ganz viel chaos verbreiten so dass nie vorhersehbar ist ob der sandstein dieses jahr nun braun ist, oder schwarz vom NPD-graffiti darauf" .
vllt hat die natur auch eine lieblingsfarbe: grün. und alles andere hat nur den zweck ein kontrast zu grün zu sein, um dieses hervorzuheben
(ironie, um das prinzip zu veranschaulichen)
greenmachine
03.04.2006, 00:00
einen objektiven sinn mag es geben. daß es der von dir genannte ist, scheint mir sehr wahrscheinlich. darüber hinaus brauche ich aber noch einen subjektiven sinn, damit mir mein leben sinnvoll vorkommt. dringend. sonst müßt ich mich ja auch noch fortpflanzen, damit meine existenz sinn hat, und da bin ich ja nicht sonderlich wild drauf ;)
Nachdem bei mir ebenfalls keine Fortpflanzung geplant ist, muss ich mich wohl auch auf die Suche nach einem subjektiven Sinn für mein Leben begeben - den Sinn in der Fortpflanzung zu suchen wär einfacher ;)
jetzt sagst du, der sinn sei überlebensfähigkeit zu erhöhen. wozu denn?
vorhin sagtest du der sinn sei neue generationen zu schaffen. wozu?
Das sind unbeantwortbare Fragen. Ich sagte NICHTS mit Bestimmtheit, alles mit einem "vielleicht". Vielleicht ist alles durch biochemische Prozesse erklärbar, vielleicht gibt es eine lenkende Kraft oder eine festgeschriebene Abfolge. Was immer es ist, es ist beeindruckend. Wir wissen nichts, wir können nur vermuten.
Jemand schrieb mal sinngemäß, es gäbe auch "geistige Kinder", schriftstellerische Werke, zum Beispiel, Kunst allgemein ... ich erweitere das dahingehend : oder auch nur das, was jemand anderen Menschen weitergibt ...
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