Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lieblingspolitiker
Hallo zusammen,
wer sind Eure Lieblingspolitiker: Meine sind Helmut Kohl, Oskar Lafontaine, Wolfgang Schäuble. Bemerkenswert fand ich die Abschlussrede gestern in Berlin von Altbundespräsident Johannes Rau, über die Gier der Politiker und Konzernbosse, das fand ich mutig von ihm. Wer sind Eure Lieblingspolitiker?
Eiskristallin
13.05.2004, 23:22
ich habe definitiv keine, zumindest sicher keine lebenden.
glasperlenspielerin
14.05.2004, 00:23
ich hab auch keine.
Ich habe auch keinen. :)
voyager
Lothar Späth und Roman Herzog fallen mir da spontan ein.
Hallo,
@ neo
da Du aus BW kommst war das wohl klar mit Lothar Späth, auch wenn er damals 1990 oder 1991 fiel wegen Flugaffäre als damaliger Ministerpräsident von BW.
Tendus
Helmut Kohl, Oskar Lafontaine, Wolfgang Schäuble
Für mich sind das ausnahmslos unsympathische Machtpolitiker, denen ich nicht im Mondschein begegnen möchte.
Einen richtigen Lieblingspolitiker hab ich eigentlich nicht. Herrmann Scheer kommt so ungefähr in diese Richtung.
Hallo zusammen,
@ tsurani
wer ist denn Herrmann Scheer?
Grüsse
Tendus
Hallo zusammen,
@ tsurani
wer ist denn Herrmann Scheer?
Grüsse
Tendus
http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=herrmann+scheer ;-)
Mystique
14.05.2004, 15:48
Ich habe auch definitiv keine!!!
Liebe Grüße
Diana
glasperlenspielerin
14.05.2004, 16:59
Helmut Kohl, Oskar Lafontaine, Wolfgang Schäuble
Für mich sind das ausnahmslos unsympathische Machtpolitiker, denen ich nicht im Mondschein begegnen möchte.
...
kann ich auch nur unterstreichen.
:|
Sensibler
14.05.2004, 17:18
Helmut Kohl, Oskar Lafontaine, Wolfgang Schäuble
Für mich sind das ausnahmslos unsympathische Machtpolitiker, denen ich nicht im Mondschein begegnen möchte.
Für mich auch.
Hildegard Hamm-Brücher (ich habe ihre Autobiographie gelesen, daraus resultiert das vor allem)
Renate Schmidt
Klaus Wowereit
Dr. Heiner Geissler - er setzt sich kritisch mit sozialen Fragen auseinander und duckmäusert auch nicht vor der Parteilinie ;-)
Da frag ich mich bei meiner Liste doch glatt, wo denn die Grünenpolitiker sind. Aber deren herausragenden Altherren sind nun nicht gerade das, was ich als meine "Lieblingspolitiker" bezeichnen würde. Ich glaube, bei mir ist die Affinität zu politischen Themen/Meinungen/Parteien unabhängig von "Lieblingspolitikern". Die vier oben sind mir vor allem aus ihrem persönlichem Politikengagement heraus sympathisch, nicht aus dem Zusammenhang ihrer Partei heraus.
Sensibler
15.05.2004, 19:02
Renate Schmidt finde ich mit am sympathischsten. Das war auch die Erste, die mir hier spontan einfiel.
Hallo,
der unbeliebteste Politiker überhaupt für mich sind Tony Blair und George W. Bush
Tendus
Sensibler
15.05.2004, 19:44
George W. Bush kann ich auch gar nicht leiden. Überhaupt kenne ich viel mehr unsympathische als sympathische Politiker.
George W. Bush kann ich auch gar nicht leiden. Überhaupt kenne ich viel mehr unsympathische als sympathische Politiker.
Hallo,
würde mal sagen, es wäre besser von mir gewesen, ich hätte meinen neuen Thread besser formuliert: Welche Politiker könnt Ihr nicht leiden?" Würden die Politiker ihre Arbeit(en) besser machen, würdet Ihr auch anders über sie denken! Habe ich da nicht Recht?
Tendus
Was ich von Georg W. Bush halte spreche ich lieber nicht offen aus... ;-)
Ich verachte und verabscheue George W. Bush Junior. Mehr sage ich lieber nicht dazu. :wink:
Hallo zusammen,
stimme Euch alle zu, zudem was Ihr über George Bush sagt, ganz meiner Meinung.
Der Übergang 2000 im Weißen Haus in Washington von Bill Clinton zu George W.Bush war ein Übergang wie von Katz zu Maus und ausserdem wurde gepfutscht bei der Stimmzettelauszählung vor 4 Jahren, ich glaube da ging es nicht so mit rechten Dingen zu.
Ich hofffe, ich stelle da keine böse These auf. Aber ausschliessen kann man so etwas nie.
Tendus
Michael Jack
16.05.2004, 00:22
Hallo.
Bzgl. der Herren Blair und Bush vertrete ich eine etwas andere Meinung als hier offensichlich herrschend ist.
Das sage ich nur, damit falls jemand mit entsprechener Fragestellung hier liest nicht zum Ergebnis kommt, ausnahmslos jeder Hochsensible sei Teil des Mainstreams in Europa. :wink:
Daher bitte auch keine Argumente, warum die Herren so furchtbar sind: Die entsprechenden Ansichten sind mir bekannt. Im Übrigen könnt ihr euch sicher sein, die überwältigende Mehrheit der Menschen Europas hinter euch zu haben.
m.g. / M.J.
Michael Jack
16.05.2004, 00:29
Hi Römisch Zwei.
ausserdem wurde gepfutscht bei der Stimmzettelauszählung vor 4 Jahren, ich glaube da ging es nicht so mit rechten Dingen zu.
Expliziter Pfusch bei Präsidentenwahlen ist in den USA nichts neues, das gab es gerüchteweise auch schon bei einem gewissen Herrn Kennedy.
Florida. Ja, da haben sich weder die Republikaner noch die Demokraten mit Ruhm bekleckert. Wär' ja auch zu einfach gewesen, Listen mit untereinander stehenden Kandidaten und Kreisen für Kreuzen am rechten Zettelrand zu drucken. Nein, stattdessen macht man etwas so Kompliziertes, dass bei keiner Wahl, bei der die Zettel genutzt wurden, die Leute richtig verstanden haben, wie das System funktioniert. War auch gaaar nicht vorhersehbar, liebe Florida-Demokraten im Wahlausschuss, dass plötzlich ne Menge Leute Pat Buchanan wählen, wenn der rechts-unterhalb von George Walker Bush steht und rechts-oberhalb von Albert Arnold Gore. Wie schlau, echt :lol: .
Eiskristallin
16.05.2004, 00:36
wie man bezüglich bush nicht der meinung vom neo, dreamer und tendus sein kann, verstehe ich nicht.
Das sage ich nur, damit falls jemand mit entsprechener Fragestellung hier liest nicht zum Ergebnis kommt, ausnahmslos jeder Hochsensible sei Teil des Mainstreams in Europa.
Ich bin kein Teil des Mainstreams. Meine Meinung begründet sich auf die Informationen die ich über ihn hab. Auf die Entscheidungen die er in seiner politischen Kariere traf. Was der Mainstream denkt interessiert mich nicht. Ich bilde mir gern meine eigene Meinung. Es geht mir nur darum zu sagen das ich nicht teil des Mainstreams bin. Ich verachte ihn nicht aus einem Amerika Hass herraus. Ich kenne die politische Karriere dieses Mannes und war schon ein Gegner seiner Politik als er noch Gouverneur war. Ich bin politisch sehr interessiert und verfolge nicht nur das Geschehen sondern informiere mich auch weiter. Von daher kannst du dir sicher sein das meine Meinung noch auf andere Ereignisse als die des Mainstreams aufbaut. Ich weiß das du es mit einem Augenzwickern geschrieben hast, aber es geht mir darum klarzustellen, das sich meine Meinung nicht auf ein paar Informationshäppchen aufbaut wie die des Mainstreams.
Ich war sozusagen ein Vorreiter. War schon ein Kritiker von George W. Bush jr bevor der Mainstream ihn überhaupt wirklich kannte. :wink:
Sensibler
16.05.2004, 10:20
@Dreamer
Bezüglich Bush bin ich voll und ganz deiner Meinung.
Daher bitte auch keine Argumente, warum die Herren so furchtbar sind
Beide? Eigentlich war doch hier nur die Rede von Bush jr. - oder irre ich mich?
Also mich wüde mal interesserien was an einem Politiker wie Georg W. Bush auch nur ansatzweise lobenswert oder positiv ist? Ich bin in der Regel wirklich sehr offen und tolerant, finde bei den meisten Menschen auch positive Seiten (oder bin zumindest bereit sie zu sehen) - aber bei Mr. Bush schaffe ich das beim besten Willen nicht mehr.
Ich weiß nicht ob es die Dummheit und Dreistheit ist mit der er sein Land lenkt. Ob es die Naivität und Dummheit ist der als Person darstellt oder einfach nur seine unsymphatische Art oder sein dummes Geschwätz und seine Lügen.
Natürlich muss man einräumen, dass er letztendlich nur eine (wahnsinnig schlechte) Marionette ist.
Ein Vergleich Clinton - Bush ist wie ein Vergleich zwischen Tag und Nacht. Sogar dem dümmsten Amerikaner wird das langsam klar. Brot und Spiele zieht eben auch nicht ewig.
Wenigstens ist der Irak jetzt "befreit" und die glorreichen Amerikaner zeigen uns was sie unter Moral und Menschenrechten verstehen. Es wird gelogen dass sich die Balken biegen, Versprechen werden gegeben und gebrochen - Hauptsache die US Wirtschaft hat irgendwas was davon. Mr. Rumsfeld (den empfinde ich als noch unsymphatischer als sein Präsident selbst - was allein schon eine Auszeichnung ist) sieht ja noch nicht mal einen Grund seinen Hut zu nehmen. Warum auch - Foltern ist ja auch nicht so schlimm, hat man ja auch schon im Mittelalter gemacht - im alten Europa...
Sensibler
16.05.2004, 10:50
@neo2001
Das hast du wirklich gut geschrieben. Ich hätte es echt nicht besser sagen können.
Und du hast Recht. Es ging hier eigentlich nur um Bush, nicht um Blair. Tony Blair finde ich gar nicht nicht mal so schlimm. Am schlimmsten an Blair finde ich, dass er Bush in den Irak-Krieg gefolgt ist.
Michael Jack
16.05.2004, 11:15
Beide? Eigentlich war doch hier nur die Rede von Bush jr. - oder irre ich mich?
vgl. Ende Seite 1. Da hatte tendus Tony Blair mit einbezogen. Ist niemand drauf eingegangen, hat vor meinem Posting glaube ich aber auch niemand relativiert oder widersprochen.
m.g. / M.J.
Johannes Rau, Nelson Mandela
... und unbeliebt sind bei mir selbstverständlich auch Bush & Blair - und derjenige, der damals mit diesem genie-streich "kinder statt inder" aufgetrumpft hat *grrr*
Ich fand Regina Hildebrandt (schreibt man den Namen so?*grübel) recht sympathisch. Sie hat 'ne Menge erreichen können auf sozialer Ebene und war auch so eine ganz warmherzige Frau...schade, dss sie nicht mehr unter uns ist...
Flo
Hallo,
@ freaks,
Regina Hildebrandt war doch mal Politikerin in Brandenburg, wenn ich mich recht entsinne.
Stimmt das?
Tendus
@ tendus...
ja, du hast recht...sie war in der Tat Politikerin in Brandenburg....auch auf Bundesebene zu Ende ihrer "politischen Karriere" war sie sehr aktiv. ;)
Es grüßt die Flo
Hallo zusammen,
@ freaks,
sie erlag vor 3 Jahren einem jahrelangen Krebsleiden, stimmt doch??
Tendus
Hi Tendus :)
ähm, gute Frage...ich möchte sagen, dass sie im letzten Jahr gestorben ist...an einem Krebsleiden ist aber soweit richtig. Habe leider keinerlei Zeitgefühl...von daher gut möglich, dass es auch schon 3 Jahre her sein kann.*g*
Lieben Gruß, Flo
http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&q=%22Regine+Hildebrandt%22+gestorben&meta=
--> http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,2071927,00.html
;-)
DANKE Neo! :) und ein liebes Smiley an Tendus :)
Es grüßt die Flo
glasperlenspielerin
04.06.2004, 12:29
die regine hildebrand fand ich auch sehr sympathisch (hab mal ein porträt von ihr im fernsehen gesehn)..
was haltet ihr eigentlich von dem neuen bundespräsidenten?
...schade, dass es die gesine schwann nicht zur bundespräsidentin geschafft hat.. hab die frau gestern noch mal bei kerner im interview gesehn. eine politikerin und persönlichkeit, die so einen festen willen, souveränität und gleichzeitig soviel leichtigkeit und herzlichkeit versprüht, hätte deutschlands bild nach innen wie außen sicher gut getan..
ansonsten:
politik sollte in erster linie _nicht_ mit bestimmten köppen und gesichtern in verbindung gebracht werden, sondern in erster linie mit ideen.
sonst läuft meiner meinung nach schon was grundlegendes ziemlich verkehrt.
in diesem sinne...
augenland
04.06.2004, 15:14
was haltet ihr eigentlich von dem neuen bundespräsidenten?
...schade, dass es die gesine schwann nicht zur bundespräsidentin geschafft hat.. hab die frau gestern noch mal bei kerner im interview gesehn. eine politikerin und persönlichkeit, die so einen festen willen, souveränität und gleichzeitig soviel leichtigkeit und herzlichkeit versprüht, hätte deutschlands bild nach innen wie außen sicher gut getan..
Ich finde auch, dass Gesine Schwan die bessere Kandidatin war. Sie hat sich etwas bewahrt, was andere Politiker längst verloren haben oder nie hatten. Auch wenn ein Bundespräsident nicht viel Einfluss hat, so hätte es doch gut getan zu sehen, dass es auch unter den erfolgreicheren Politikern noch welche gibt, die den Lobbys nicht nach dem Mund reden.
Ich hätte sie mir ja als Bundeskanzlerin gewünscht...
Sensibler
04.06.2004, 15:49
...schade, dass es die gesine schwann nicht zur bundespräsidentin geschafft hat..
Es scheint ja so zu sein, dass die Parteien immer dann eine Frau als Kandidatin fürs Bundespräsidentenamt nominieren, wenn sie sowieso nicht die nötige Mehrheit haben, um ihren Kandidaten durchzusetzen. Die Partei, die die Mehrheit hat, wählt immer einen Mann als Kandidaten.
glasperlenspielerin
04.06.2004, 17:33
...schade, dass es die gesine schwann nicht zur bundespräsidentin geschafft hat..
Es scheint ja so zu sein, dass die Parteien immer dann eine Frau als Kandidatin fürs Bundespräsidentenamt nominieren, wenn sie sowieso nicht die nötige Mehrheit haben, um ihren Kandidaten durchzusetzen. Die Partei, die die Mehrheit hat, wählt immer einen Mann als Kandidaten.
klar, die taktik vermute ich auch stets dahinter.
aber mir gehts überhaupt nicht um "frauen & gleichberechtigung", wenn ich das sage.. (das ist mir sogar ziemlich wurscht.. :wink: )
ich find sie einfach nur herzlich erfrischend im vergleich zum restlichen politikermief dieser tage.
http://www.gesine-schwan.de/servlet/PB/menu/-1/index.html
...schade, dass es die gesine schwann nicht zur bundespräsidentin geschafft hat..
Es scheint ja so zu sein, dass die Parteien immer dann eine Frau als Kandidatin fürs Bundespräsidentenamt nominieren, wenn sie sowieso nicht die nötige Mehrheit haben, um ihren Kandidaten durchzusetzen. Die Partei, die die Mehrheit hat, wählt immer einen Mann als Kandidaten.
DAS ist ja schon *immer* ein Aufregerthema für mich gewesen. :mecker:
Ich glaube auch nicht, dass Angi CDU-Kanzlerkandidatin wird - sofern die Umfragen weiterhin so auf Wechsel stehen. ;-) Ich schätze mal, dass Roland Hessenland Koch um so deutlicher Anspruch erheben wird, je näher die Wahl rückt.
Gesine Schwan war auch ganz klar meine Favoritin. Ich hätte lieber sie als Bundespräsidentin gesehen.
@Diana
Leider hast du Recht. Das schlimme ist das die Leute anscheinend sehr schnell vergessen und deswegen Lügen Koch sogar noch reale Chancen hätte.
augenland
04.06.2004, 20:13
Das schlimme ist das die Leute anscheinend sehr schnell vergessen und deswegen Lügen Koch sogar noch reale Chancen hätte.
Ich schätze, mit Koch als Kanzlerkandidat hätte die CDU keine guten Chancen. Es gibt ja nicht wenige, die ihn zum Teufel wünschen, und den Beliebtheitspokal wird er nie gewinnen. Ich glaube, er ist in jedem Fall kein geeigneter Kandidat, um unentschlossene Wähler auf die Seite der CDU ziehen zu können.
@Augenland
Na Ja, ich hätte auch nicht gedacht das die Hessen ihn noch mal wählen, aber sie haben es getan.
augenland
04.06.2004, 22:08
Nun ja, die Hessen... ;-)
Aber hast schon recht, man weiß es nie.
Sensibler
05.06.2004, 09:07
Horst Köhler finde ich eigentlich ganz gut als deutschen Politiker. Als Bundespräsident hätte ich aber auch lieber Gesine Schwan gesehen.
Mit Roland Koch als Kanzlerkandidat würde ich die CDU bestimmt nicht wählen. Mit Angela Merkel würde ich mir noch mal überlegen, ob ich nicht doch CDU wähle. Vorausgesetzt, die CDU kommt nicht wieder mit solchen K.O.-Schlägen wie bei der letzten Wahl, als sie Bushs Irak-Krieg befürwortet hatte.
Michael Jack
07.06.2004, 01:22
Hi.
Vorausgesetzt, die CDU kommt nicht wieder mit solchen K.O.-Schlägen wie bei der letzten Wahl, als sie Bushs Irak-Krieg befürwortet hatte.
http://www.welt.de/data/2004/05/22/280821.html?search=Wer+den+gr%F6%DFeren+Kn%FCppel+ hat&searchHILI=1
m.g. / M.J.
Daniel Cohn-Bandit find`ich sympathisch. Auch Renate Künast hat meine volle Sympathie.
Noch erwähnen will ich Sigmar Gabriel und Oscar Lafontaine ("Das Herz schlägt links.")
LastAngel21
08.08.2004, 03:35
Hallo,
Politiker, die mich sehr angesprochen haben, leben auch nicht mehr.
Z. B. fand ich Ludwig Erhard total super.
Ein Politiker muß für mich kompetent sein, Ausstrahlung, Charakter und Stil haben. Das, was er sagt, sollte Hand und Fuß haben und ich muß das Gefühl haben, er meint es ehrlich.
Gruß, Diana.
[QUOTE=LastAngel21]Hallo,
Politiker, die mich sehr angesprochen haben, leben auch nicht mehr.
QUOTE]
Da sollte man vorsichtig sein, finde ich. In der Retrospektive wird oft Vieles beschönigt - in rosaroten Farben gesehen.
Über Schröder werden in einigen Jahren und Jahrzenten vielleicht viele Menschen gut denken - was heute nur wenige tun.
Nach dem Motto, Früher war alles besser - meist stimmt das einfach nicht.
LastAngel21
10.08.2004, 04:55
Hallo Michel,
Du hast mit Deinem Beitrag natürlich vollkommen Recht.
Im Moment ist es bei mir so, dass mich aktuelle Politiker nicht sehr ansprechen. Ich vermisse bei ihnen ziemlich viel. Ich persönlich habe bei früheren Politikern mehr Ausstrahlung und Charakter wahrgenommen. Vielleicht mag ich mich da getäuscht haben, aber ich empfinde es so.
Dass aber mit den Jahren vieles "bessergeredet" wird oder die Politiker in ein anderes Licht gerückt werden, das sehe ich auch so.
Viele Grüße, Diana.
Ich mag Politiker, die aufrichtig und glaubwürdig sind. (Ich höre Euch förmlich brüllen vor Lachen!) Demokraten sollten sie sein, und Volksvertreter ... Das hieße, daß sie nicht total abheben und vergessen, daß sie auch ein Teil des Volkes sind, das sie vertreten. Wo findet man so etwas??? Aber das nächste Mal sollen die Wahlen ja unter umgekehrten Vorzeichen stattfinden: Dann dürfen die Bund-, Stadt-, Landregierungen sich endlich ein vernünftiges, wohlerzogenes, gut zu handhabendes Volk wählen.
Zu meinen Favoriten: Hildegard Hamm-Brücher, Richard von Weizsäcker, Erhard Eppler, PDS-Sarah ... (entschuldigung, mir fällt der Nachname nicht ein), Michail Gorbatschow, Dubcek, Regine Hildebrandt ... Aber da wären wir schon bei den Toten. Es ist erschreckend, wie wenig lebende mir einfallen.
Verzagte Grüsse,
Josi
wer sind Eure Lieblingspolitiker: Meine sind Helmut Kohl, Oskar Lafontaine, Wolfgang Schäuble. Bemerkenswert fand ich die Abschlussrede gestern in Berlin von Altbundespräsident Johannes Rau, über die Gier der Politiker und Konzernbosse, das fand ich mutig von ihm. Wer sind Eure Lieblingspolitiker?
Zuerst dachte ich du willst uns mit der frage auf den Arm nehmen ....tendus.... :huepfer:
Nun mein nächster Gedanke war die sind alle ohne Stehvermögen ....
die Namen die mir einfallen sind alle nicht mehr in verantwortlicher Position...
Heiner Geissler ist mir sympatisch durch sein Querdenken
Helmut Schmidt ,sein kühler Kopf gefällt mir
Richard von Weizäcker,seine Rede zum 8. Mai.... ein echter Staatsmann
so stelle ich mir den Repräsäntanten unseres Lanndes vor...
Catharina
27.12.2006, 05:37
Bei Cohn-Bendit mach ich mal mit. Obowhl der eigentlich auch immer nur dabei ist, sich mit Fischer gegenseitig in irgendwelche Machtpositionen zu pushen. Naja, aber Cohn-Bendit sagt wenigstens was er denkt. (Manchmal:D )
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