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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Therapie gefällig?


Diana
05.06.2004, 15:05
Hallo ihr,

Gedanken/Berichte über Therapieerfahrung und -beabsichtigung sind ja hier und da schon mal aufgetaucht ... Mich würde mal interessieren, was bei einer konkreten Umfrage hierzu rauskommt. :-)

Ich selbst überlege schon seit einiger Zeit, eine *richtige* Therapie zu machen - habe jedoch Hemmungen, weil ich mir die Therapeutensuche (gerade auch als HSP ;-)) als sehr schwierig vorstelle. Eher schlechte Erfahrungen klangen hier im Forum ja auch schon an. :roll:

Liebe Grüße!
Diana

P.S.: Man, ich Honk baue Wortdoppelungen in eine Umfrage. :lol:

glasperlenspielerin
05.06.2004, 15:32
ich hab variante 3 "angekreuzt"...

für mich auf jeden fall ne option.. 8merk ja auch, dass ich es anders nicht mehr packe.. leide phasenweise unter höllisch schweren depressionen, die mich total runterhauen..

bedenken wie deine:

Ich selbst überlege schon seit einiger Zeit, eine *richtige* Therapie zu machen - habe jedoch Hemmungen, weil ich mir die Therapeutensuche (gerade auch als HSP ) als sehr schwierig vorstelle. Eher schlechte Erfahrungen klangen hier im Forum ja auch schon an.

vor allen dingen möcht ich aber erst mein studium zuende bringen...

und eins wäre mír auch ncoh wichtig: medikamente möcht ich auf jeden fall umgehen wollen..

(wollt so eine umfrage auch schon mal hier reinstellen. wir scheinen auch öfter ähnliche einfälle oder gedankenübertragungen zu haben..;) )

Sensibler
05.06.2004, 15:41
(wollt so eine umfrage auch schon mal hier reinstellen.
Das hatte ich auch schon seit langem vor. :)

glasperlenspielerin
05.06.2004, 15:58
an was für ne therapie hattest du eigentlich gedacht, diana??

ich wollt auf jeden fall ne "tiefenpsychologisch fundierte" machen. hab mich da reingelesen und es ist wohl das beste in meinem falle (würd gern dinge aus meiner kindheit/familienprobleme aufarbeiten).

verhaltenstherapie o.ä. kommt da für mich nicht in frage. meine sozialphobie ist auch nur noch selektiv vorhanden; in meinem normalen alltagsleben und späteren berufsleben wird sie mich sicher nicht mehr beeinträchtigen; meine ursache für meine fehlenden sozialkontakte bzw. mein desinteresse an freundschaften und menschlichen beziehungen liegen mehr im biographischen bereich . ich glaube immer mehr, ich leide an sowas wie "bindungsangst" und das wiederum hat sicher was mit meinen kindheitsproblemen zu tun. ich merke auch, dass ich da alleine nicht rauskomme, -möchte ich es nicht länger als einen bloßen "charakterzug" von mir hinnehmen (was ich mir so immer wieder einrede). mittlerweile schneidet mich das sehr ab vom leben...

auf der anderen seite kann ich einfach nicht ohne mich leben..ich kann nicht ohne alleinsein sein..so sehr ich mir auch wünschte, mal für ein paar stunden da rauszufinden.. aber das zusammensein mit anderen menschen strengt mich immer wieder nur an.

vllt muß ich mir zunächst erst mal im klaren darüber werden, *was ich überhaupt will*. aber: kann mir da ein therapeut wirklich helfen??

Diana
05.06.2004, 16:00
wir scheinen auch öfter ähnliche einfälle oder gedankenübertragungen zu haben..;)
Ja, und irgendwie auch gerade in letzter Zeit. :-)

Und scheint auch ein wichtiges Thema hier zu sein, wenn schon mind. drei an so eine Umfrage gedacht haben.

Abit
05.06.2004, 17:00
@glasperlenspielerin:
vor allen dingen möcht ich aber erst mein studium zuende bringen...

Wieso eigentlich? Während eines Studiums ist es doch viel leichter, sich das zeitlich einzuteilen, auch mal therapiebedingte Durchhänger auszusitzen etc., als wenn man berufstätig ist.


vllt muß ich mir zunächst erst mal im klaren darüber werden, *was ich überhaupt will*. aber: kann mir da ein therapeut wirklich helfen??

Doch, ich finde schon, daß gute Therapie dazu beiträgt. Weil man sich klarer wird über sich selbst und die eigenen Motivationen. Dadurch wird auch das Wollen klarer.

glasperlenspielerin
05.06.2004, 17:26
finde ich nicht, abit. ich meld mich nä. woche zu meiner examensarbeit an. da sitzt man jeden tag mehrere stunden dran. würde ich in so einer zeit noch zum therapeuten gehen, bräuchte ich die arbeit gar nicht mehr abgeben. :( ..zwei sachen auf einmal laufen lassen, saugt mir die energie weg.. UND: entweder kopf ODER herz. aber nicht beides auf einmal. und für den rest des jahres leg ich die prioritäten lieber auf das erstere (langfristig ohnehin das weniger problematischere) und vernachlässige das letztere. auf gefühle und dergleichen kann man sich nicht verlassen ... ..auf ein zeugnis hingegen schon. die note bleibt. das andere kommt und geht wie das wetter. :roll:

Diana
05.06.2004, 17:29
an was für ne therapie hattest du eigentlich gedacht, diana??

ich wollt auf jeden fall ne "tiefenpsychologisch fundierte" machen. hab mich da reingelesen und es ist wohl das beste in meinem falle (würd gern dinge aus meiner kindheit/familienprobleme aufarbeiten).

Dieses Klarwerden, was man selbst überhaupt (von einer Therapie) will, das ist ganz wesentlich. Die Frage ist natürlich, inwieweit man Zugang zu sich selbst hat und was vielleicht sogar schon auf dieser Ebene erst durch die Unterstützung eines *Profis* freigelegt werden kann.

Ich möchte auch nicht in Richtung Verhaltenstherapie - bei mir geht's ebenfalls vor allem ums Aufarbeiten von meiner Kindheit/Jugendzeit und Familienproblemen inkl. dem Tod meiner Mutter und anderen Katastrophen. Daraus resultieren die Probleme, dich ich habe ... Und ich bin ein Mensch, der Dingen gerne auf den Grund geht, das "Übel" ;-) an der Wurzel anpacken möchte ...

Ich möchte eine tiefenpsychologische Fundierung in der Therapie und ich brauche den Austausch mit einem *Gegenüber*. Ich merke, dass ich Probleme über Gespräche und schriftlichen Austausch z.B. in Briefen oder Mails sehr gut verarbeiten kann. Vielleicht also eine Gesprächstherapie mit tiefenpsychologischem Ansatz? Auf keinen Fall eine klassische Psychoanalyse, wo man auf einer Couch liegt, der Therapeut sitzt dahinter und ich rede so vor mich hin, ohne direktes Feedback zu bekommen, nö, ich brauche was Dialogisches, die Reaktionen meines Gegenübers, ich möchte mich wohlfühlen.

Apropros wohlfühlen: Bleibt noch die Frage Mann oder Frau??? Puh ... DAS finde ich total schwierig ... Ich tendiere ein wenig zu Mann, aber es müsste ein sensibler sein. ;-) Außerdem müsste der Therapeut ähnliche Ansätze haben wie die Psychologen, deren Bücher mir am meisten geholfen haben. *Checkliste zück und eine Menge Kriterien aufschreib für das Therapeutenprüfgespräch* ;-)

Übrigens: Sehr hilfreich und hinführend zu meinem Entschluss, es doch gerne mal mit einer Therapie versuchen zu wollen, ist meine bibliotherapeutische Phase seit ca. 2 Jahren. Einige Psychologen haben mit ihren Büchern mein Leben positiv verändert und mir die Augen geöffnet. :-)

Ich denke, dass das wichtig war und ist für mein klareres Sehen hinsichtlich einer Therapie.

Und dann waren da noch 10 Sitzungen mit einer Therapeutin der Hamburger Opferhilfe, die mich einiges klarer haben sehen lassen (auch, was ich NICHT will ;-)). Aber das zähl ich nicht zu Therapieerfahrung, sondern als Notfallmaßnahme von vor 2 Jahren ...

Liebe Grüße!!!
Diana

Mystique
05.06.2004, 17:32
Hallo zusammen.
Also ich befinde mich gerade in einer Psychotherapie. Bin mit meinem Doc auch total zufrieden. und ich muß sagen das es ab und zu auch spaß macht. (auch wenn sich das komisch anhört)
Und suchen mußte ich gar nicht. Im moment bin ich beim Oberarzt aus der Klink in der ich war...

Liebe Grüße
Diana

glasperlenspielerin
05.06.2004, 17:35
Apropros wohlfühlen: Bleibt noch die Frage Mann oder Frau??? Puh ... DAS finde ich total schwierig ... Ich tendiere ein wenig zu Mann, aber es müsste ein sensibler sein.


darüber hab ich auch schon mal nachgedacht.

bei einer weiblichen therapeutin juckt mich dieser gedanke an das "gemeinsam-packen-wirs-schon--geschlechtsgenossin-schulterklopfen" -ein mann ist mir schon -weil mann- ein besserer und "distanzierterer beobachter". und auf letzteres leg ich den größten wert! ich möchte kein schulterklopfen u.ä., sondern vor allem einen ratgeber. ich glaub,d as männer das eh besser können. die quatschen nicht soviel ...;)

Sensibler
05.06.2004, 17:53
Apropros wohlfühlen: Bleibt noch die Frage Mann oder Frau???
Ich bevorzuge klar die Frauen. Da habe ich mich immer schon wohler gefühlt. Ein Mann müsste schon ungewöhnlich sensibel sein (vielleicht hochsensibel :wink: ), damit ich mich bei ihm wohl fühlen würde.

Diana
05.06.2004, 17:58
Ob ein männlicher oder weiblicher Therapeut besser für einen geeignet ist, hängt ja auch noch davon ab, was für Probleme man eigentlich hat ... Und diesbezüglich bin ich mir nicht sicher, was besser ist, Mann oder Frau.

Allerdings hatte ich in meinem Leben in bestimmten Situationen/Konstellationen meistens ein besseres Verhältnis zu Männern - Frauen haben schon ganz unschön oft richtig sch... auf mich reagiert, wieso auch immer: bei Lehrern hielt es sich noch die Waage an positiven Erfahrungen, an der Uni kam ich eindeutig besser mit den männlichen Profs klar und bei Ärzten gab's erst eine einzige Frau, bei der ich mich gut behandelt und wohlgefühlt habe. Und da Therapeut ja in eine ähnliche Richtung geht ...

Sensibler
05.06.2004, 18:06
Es gab bei mir zwar auch schon Frauen, mit denen ich mich gar nicht gut verstanden habe, und Männer, mit denen ich gut klarkam. Meistens war es aber eher umgekehrt. Besonders bei Lehrern und Psychologen habe ich mit Frauen eindeutig bessere Erfahrungen gemacht.

Ob ein männlicher oder weiblicher Therapeut besser für einen geeignet ist, hängt ja auch noch davon ab, was für Probleme man eigentlich hat
Das denke ich auch. Außerdem hängt es auch davon ab, ob man selbst ein Mann oder eine Frau ist. :wink:

glasperlenspielerin
05.06.2004, 18:07
als ärzte und als lehrer mochte/mag ich auch männer lieber.. bei den hochschullehrern bis auf wenige ausnahmen auch..


ich habe immer das gefühl, als wenn frauen einem nie wirklich die wahrheit sagen, sondern zuviel drumherum reden...

die lehrinnen in meinen ersten schuljahren waren besonders schlimm..haben mich vor der klasse oft anders behandelt, als hinter der klassentür (mir vorne rum sowas erzählt und hintenrum mitschüler auf mich draufgehetzt, die mal "nachforschen sollten, was bei mir zuhause so läuft"...eine mitschülern fing mich z.b. mal auf dem schulweg ab und fragte, ob ich zuhause schläge bekommen würde.- frau S. hätte ihr gesagt, sie solle mich mal in die mangel nehmen. ich war schockiert. denn vor meinem rücken hat sie mit meiner mutter am telefon rumgeschunkelt und so getan, als hätte ich die netteste und bewundernswerteste mutter :| der welt... hinzu kam, dass die ganzen weiblichen lehrer im lehrerzimmer sich meinungen von anderen lehrern über mich sammelten und dinge über mich rumerzählten, dass ich am ende regelrecht "gebrandmarkt" war.. ...-mehr sag ich dazu nicht.). lehrer waren da eindeutig sensibler. ich war froh, als ich die schule wechselte und meine lehrer zu 90% männer waren.
ich kenne sowieso mehr sensible männer als frauen.

ich denk auch, dass diese priorität für ein geschlecht auch vom eigenen abhängig ist, weil man ja personen seines eigenen geschlechts besser einschätzen kann. wenn eine frau (mich) (be) lügt, merk ich das sofort. bei einem mann müßt ich länger überlegen.

Diana
05.06.2004, 18:29
Bei meinem Freund ist es so, dass es ihm bei einer weiblichen Therapeutin besser gefällt. Inzwischen. Erst dachte er, er wolle lieber einen Mann, weil er ein sehr großes Problem mit seiner Mutter und auch mit seiner Schwester hat (zu beiden ist momentan der Kontakt abgebrochen). Aber dann hat er in Erstgeprächen richtig miese Erfahrungen männlichereits und positive weiblicherseits gesammelt.

Naja, wahrscheinlich kommt es auch in dieser Frage mal wieder auf den Einzelfall an, wie immer. ;-)

@Glasperlenspielerin: Heftig das mit Deinen Lehrerinnen! Mich hat mal meine Englischlehrerin in der 5. Klasse beseite genommen: "Warum guckst Du eigentlich immer so böse?" Dass das Skepsis in Bezug auf ihre Unterrichtsmethoden war (sie war recht rabiat) und ich von ihrem starken Parfüm Kopfweh bekam, habe ich mich nicht getraut zu sagen. Sie hatte wohl auch einen Verdacht auf Familie und so - oder dass ich generell ein eher unfreundliches Kind sei. ;-)

melody
05.06.2004, 20:44
ich kenne die sichtweise, daß für ne frau ne frau besser als therapeutin wäre und für nen mann besser nen mann, weil es sonst leicht geschehn kann, daß man sich in den andersgeschlechtlichen therapeuten "verliebt", weil er einen "so gut versteht" - wenn ihr versteht, was ich meine :-) ....ich denke, da ist was dran...man öffnet sich halt schon sehr weit in so einer therapie und da kann es durchaus dann zu solchen gefühlen kommen, wenn die therapie "gut läuft"...
ich hab einige jahre eine gesprächstherapie gemacht (allerdings nicht jede woche eine stunde, sondern mit unterschiedlichen abständen)...das hat mir sehr gut getan und im endeffekt ist sehr viel mehr aufgearbeitet worden, als ich zuerst vorhatte *lach*....ich hatte eine therapeutin, die wirklich sehr gut passte...obwohl ich eigentlich auch oft besser mit männern ausgekommen bin, war das mit ihr überhaupt kein problem, ich fühlte mich bei ihr sofort gut verstanden und angenommen, und ich denke, das ist das wichtigste :-)

glasperlenspielerin
07.06.2004, 09:09
ich kenne die sichtweise, daß für ne frau ne frau besser als therapeutin wäre und für nen mann besser nen mann, weil es sonst leicht geschehn kann, daß man sich in den andersgeschlechtlichen therapeuten "verliebt", weil er einen "so gut versteht" - wenn ihr versteht, was ich meine ....


ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß mir das passieren würde, wenn der therapeut schon sehr viel altersweisheit und erfahrenheit ausstrahlen würde (so ein "weihnachtsmann-typ" mit langem bart ..:) ). so jemanden würde ich -wenn intime- dann eher so "väterliche" gefühle entgegenbringen..
ich würde sagen, mit den jahren bin ich doch ein ziemlich "reflektierter" typ geworden und kann meine gefühle sehr gut beobachten und einschätzen.. vor 5 jahren oder so sah das noch anders aus.. ich bekam wahnsinnig schnell verliebtheitsgefühle bei leuten, die mir nur die geringste aufmerksamkeit schenkten und mich in irgendeiner weise würdigten.. (lehrer vor allem..aber auch in einen sehr entfernten verwandten von mir war ich mal annähernd verliebt... und auch bei frauen (lehrerin, kollegin, kursleiterin ..) hatte ich schon desöfteren verliebtheitsgefühle..

in den letzten jahren ist mir das in dieser häufigkeit und vor allem schnelligkeit nicht mehr passiert. entweder liegt das an meiner depression..oder weil man insgesamt gefühlsmäßig reifer geworden ist.. *grins..

problematisch halte ich mann-frau-konstellationen aber durchaus auch. denke aber, dass verliebtheit besonders dann auftritt, wenn leute vorher noch nie einen partner hatten und vllt auch grad deswegen in therapie sind. heikel wirds, wenn sie ihre ganzen wünsche und sehnsüchte auf den therapeuten projizieren, weil er sie ja "so gut" versteht. das stimmt. betroffen sind sicherlich auch leute, die insgesamt sehr wenig bis gar keine liebe und zuwendung in ihrem leben erfahren haben. solche menschen klammern sich dann an jeden noch so kleinen strohhalm..

Sensibler
07.06.2004, 09:33
Ich würde sagen, es kommt darauf an, ob man ein Typ ist, der sich schnell verliebt und dann seine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle hat. Mir könnte so etwas jedenfalls nicht passieren.

Früher war ich auch immer sofort "ein bisschen verliebt" in jeden, der irgendwie nett zu mir war. Meistens waren es Frauen, manchmal aber auch Männer (falls sie besonders sensibel und aufmerksam zu mir waren).

Mir persönlich hilft es sogar, mich einer Therapeutin zu öffnen, wenn ich in sie "verliebt" bin. Ich habe dann ähnlich wie glasperlenspielerin auch so "mütterliche" Gefühle. Für mich stellt das aber, wie gesagt, keine Gefahr dar. Manche andere Leute haben damit sicher Probleme, das stimmt.

glasperlenspielerin
07.06.2004, 09:50
Früher war ich auch immer sofort "ein bisschen verliebt" in jeden, der irgendwie nett zu mir war. Meistens waren es Frauen, manchmal aber auch Männer (falls sie besonders sensibel und aufmerksam zu mir waren).


ich war früher alle zwei wochen in jemand neues verliebt. manchmal auch in mehrere personen gleichzeitig.. so extrem wirds aber -denk ich- nicht mehr werden..;)

ich wollt auch noch ergänzen: selbst wenn ich mich in den therapueten verlieben würde und das nicht mehr im griff hätte, so hätte ich mich doch auch zumindest bis dahin unter kontrolle, dass ich es mir nicht anmerken lassen würde.

ich würd sagen, verliebtheit kann unter umständen sicher auch positiv sein. negative einflüsse können aber sofort auftreten, wenn stillschweigend wünsche und erwartungen an sein gegenüber herangetragen werden, die absehbar nicht erfüllbar sind.
da muß dann zusätzlich zu der therapie noch eine enttäuschung verarbeitet werden. und das kann einen u.u. erst mal extrem zurückwerfen..

glasperlenspielerin
07.06.2004, 09:53
(lehrer vor allem..aber auch in einen sehr entfernten verwandten von mir war ich mal annähernd verliebt... und auch bei frauen (lehrerin, kollegin, kursleiterin ..)



dieser entfernte verwandte von mir heißt übrings andreas und kommt aus köln..ich traf ihn nur sehr selten auf sehr großen familienfeiern..bei ihm hatte ich auch immer das gefühl, das er was besonderes ist, vllt auch ein HSP ..(sensibler, wenn du das liest, wirst du bestimmt lachen.. :lol: :wink: )

Sensibler
07.06.2004, 09:58
dieser entfernte verwandte von mir heißt übrings andreas und kommt aus köln..ich traf ihn nur sehr selten auf sehr großen familienfeiern..bei ihm hatte ich auch immer das gefühl, das er was besonderes ist, vllt auch ein HSP ..(sensibler, wenn du das liest, wirst du bestimmt lachen.. :lol: :wink: )
Was, echt? Das ist ja kaum zu glauben! :lol:

voyager
07.06.2004, 17:22
Ich habe zwei ambulante Therapien gemacht. ("Fokaltherapie", eher verhaltenstherapeutisch ausgerichtet). Das ganze liegt schon ein paar Jahre zurück.

Mein Therapeut ist ein Mann, der jetzt aber bald in den Ruhestand geht. (von Verliebtheitsgefühlen keine Spur :D ).

Ich finde, daß vor allem der Beginn einer Therapie und vor allem der ersten Therapie sehr schwierig ist. Natürlich habe ich so lange mit der Entscheidung gewartet, bis es mir so richtig schlecht ging. Das hat die Therapeutensuche nicht einfacher gemacht.

Das Problem ist nicht nur, daß die "technischen Daten" des Therapeuten stimmen müssen, sondern auch die "Chemie". Ich glaube nicht, daß man mit jedem beliebigen Therapeuten arbeiten kann.

Bei mir hat es erst beim 5. Versuch gepaßt. Habe die tollsten Sachen erlebt: "Ich habe keine Lust ihnen jedes Wort aus der Nase zu ziehen. Das hat keinen Sinn, gehen sie lieber in eine Klinik". (Dieser Mensch hat offensichtlich in Anatomie nicht aufgepaßt!)

Das ist natürlich genau das, was jemand, der depressiv ist, hören will. Danach ist man erst einmal wieder entmutigt. :(

Ich glaube auch nicht, daß man eine Therapie "so nebenbei" machen kann, aber wenn sie dringend nötig ist, dann muß eben etwas anderes zurückgestellt werden.

voyager

The Sentinel
07.06.2004, 20:54
Ich habe ein wenig Therapieerfahrung, die aber schon ein paar Jahre zurückliegt. In eine Therapeutin könnte ich mich nie verlieben. Und in einen Therapeuten auch nicht.

Ich verliebe mich ziemlich selten. Das letzte mal habe ich mich vor zirka zwei Jahren in eine Frau verliebt, die ich im Internet kennengelernt habe. Wir mailten uns etwa zwei Monate lang und haben uns glänzend verstanden. Sie gestand mir später, dass sie sich bereits im Laufe des Email-Kontakts in mich verliebt hatte. Ich mich auch ein wenig in sie. Es ist übrigens nachgewiesen, dass es möglich ist, sich zu verlieben, ohne sich getroffen zu haben. Später haben wir uns dann getroffen und haben uns fantastisch unterhalten. Sie meinte, sie hätte sich noch nie mit einem Mann so gut unterhalten, wie mit mir. Einen Korb bekam ich aber trotzdem mit dem Kommentar, dass sie sich leider nicht in mich verlieben könne, weil mir eine gewisse Dominanz fehle. Sie schlug dann noch eine "gute Freundschaft" vor, auf die ich jedoch verzichtet habe, da so etwas immer ein wenig problematisch ist, wenn sich einer von beiden etwas anderes wünscht.

Ehrlich gesagt kann ich auch gut ohne Liebe leben. So wie man auch mit einer strengen Diät und diversen Vitaminpräparaten leben kann. Man hat alles was man braucht, aber es "schmeckt nicht". Vielleicht würde ein Verliebtheits-Rausch mit anschließendem Absturz mein Leben kurzfristig wieder etwas interessanter machen.

Gruß,

The Sentinel

neo2001
07.06.2004, 22:51
Einen Korb bekam ich aber trotzdem mit dem Kommentar, dass sie sich leider nicht in mich verlieben könne, weil mir eine gewisse Dominanz fehle.
*g* Das würde meine Theorie bestätigen. Die, dass Frauen tendenziell(!) sensible Männer zwar anziehend finden (echtes Verständnis, endlich mal richtig Reden können usw.), sich aber eine dauerhafte Partnerschaft meist nur schwer vorstellen können, weil typisch männlich Eigenschaften und Züge fehlen. Bis jetzt ist es nur eine Theorie - aber ich muss sagen, dass ich bis jetzt mehr Fakten gefunden habe, die dafür als dagegen sprechen.
Ich muss allerdings auch sagen, dass ich ziemlich verwundert bin, dass sie Dir das so offen und ehrlich gestanden hat. Ich glaube die meisten Menschen suchen eher unbewußt nach bestimmten Eigenschaften, ohne genau zu wissen, welche das sind.

The Sentinel
07.06.2004, 23:21
@neo2001:

Ich glaube es ist nicht nur eine Theorie, dass die meisten Frauen unbewusst nach einem dominanten Mann suchen. Du kannst als Mann die Seele einer Frau haben, aber musst dennoch männlich wirken bzw. eine gewisse Männlichkeit ausstrahlen. Ansonten wird es bei der Beziheungsanbahnung schwierig. Ausnahmen gibt es natürlich auch - aber die sind selten.

Gruß,

The Sentinel

Anna
08.06.2004, 09:50
hm, Sentinel und Neo,

Ich glaube ihr seid da auf der richtigen Spur!

Es ist wirklich so .
Menschen suchen bei einem anderen Menschen genau das was sie selber nicht enwickelt haben. Aus meiner Erfahrung weiß ich das ich in früheren Jahren auch so war. Ich wußte selber nicht was das bei mir war, weil ich mich auch früher immer für stark gehalten habe. Einige Männer habe ich damals sicher damit vergrault. Heute weiß ich das auch heute Mädchen mit falschen Bildern aufwachsen. Immer noch ! Es liegt nicht an den Männern sondern an den falschen Bildern der Frauen. So leicht kommen die Frauen da auch nicht raus. Also laßt euch nicht entmutigen.
Oh, vielleicht habe ich mich mal wieder unbeliebt gemacht, aber ich denke das Hsp mit Offenheit umgehen können.

Anna :)

Sensibelchen
08.06.2004, 13:25
So, als ich jetzt die letzten 4 Beiträge gelesen hab, hätt ich schreien können!!!! Aus Wut, weil ich euch nicht an die Gurgel springen kann!!!! :x

Ich kann nur sagen, dass das gewiss auf sehr viele Frauen zutrifft, aber eben nicht auf ALLE!!!! Ich fühl mich richtig in einen "Mistkübel" mit allen anderen Frauen geworfen! :(

Ich hätte wirklich schon einige "starke", "dominante" Männer haben können, hab aber jedes mal abgelehnt, weil ich wirklich kein Interesse an diesem klischeehaften, männlichen Getue habe!!!

glasperlenspielerin
08.06.2004, 13:37
ein nicht sensibler partner würd für mich auch von vornherein nicht in frage kommen. aber definitiv nicht!

ein mann, bei dem ich merke, dass er rechts und links von sich nichts wahrnimmt und bei dem ich merken würde, dass er in sich keine lebendigkeit trägt, würde bei mir -auch bei sonstigen attraktivitäten- sehr schnell sehr uninteressant werden für mich.

zu dem thema "dominant":

wenn mich mal was "dominantes" reizt, dann fühl ich mich meist nicht ganz herr meiner sinne und hormongesteuert. für mich ist das ein "sinnesreiz", aber keine ernsthafte überlegung. dass eine frau das u.u. reizen kann, hab ich hiermit also nicht abgestritten. ansonsten vgl. oben!

außerdem kann ich sagen, dass ich mich in jeder hinsicht sehr stark zu introvertierten menschen hingezogen fühle. ich find die einfach spannender, weil man viel mehr überraschungen zu erwarten hat. :wink:

für mich gilt immer noch der alte satz:

Gleich und Gleich gesellt sich gern. :)

Anna
08.06.2004, 14:47
Hallo Sensibelchen,

Mit stark ist nicht das klischeehafte stark gemeint. Und ich denke das sensible Männer verstehen was ich meine.
Wieso Wut ?

Liebe Grüße

Anna

glasperlenspielerin
08.06.2004, 15:00
ich hätte übrings nicht erwartet, dass über die hälfte von euch therapieerfahrung hat.

naja, ich werd mich auch bald hinzuzählen können. ..

hat jemand von euch (ich weiß es nur von "tiefseetaucher") auch schon mal sowas in richtung "gestalt- oder körpertherapie" gemacht? ...

neo2001
08.06.2004, 16:17
So, als ich jetzt die letzten 4 Beiträge gelesen hab, hätt ich schreien können!!!! Aus Wut, weil ich euch nicht an die Gurgel springen kann!!!! :x

Ich kann nur sagen, dass das gewiss auf sehr viele Frauen zutrifft, aber eben nicht auf ALLE!!!! Ich fühl mich richtig in einen "Mistkübel" mit allen anderen Frauen geworfen! :(

Ich hätte wirklich schon einige "starke", "dominante" Männer haben können, hab aber jedes mal abgelehnt, weil ich wirklich kein Interesse an diesem klischeehaften, männlichen Getue habe!!!

Ganz ruhig bleiben! ;-)

Erstens handelt es sich dabei ja erstmal nur um eine Theorie meinerseits und zum zweiten hab ich ja auch ganz deutlich "tendenziell" geschrieben. Dass es Ausnahmen gibt... davon gehe ich auch aus - keine Frage!

Ich hab mir gestern Nacht noch einige Gedanken darüber gemacht... und im Grunde sind mir nur zwei Lösungen für das Problem eingefallen - entweder durch die eigene Weiterentwicklung über die Zeit (was auch dem entsprechen würde, was Georg hier mal gepostet hat, dass HSP-Männer tendenziell eher im höheren Alter (so ab 30 glaube ich) eine Partnerin finden) oder über einen natürlichen Ausgleich (ganz nach dem "jedes Töpfchen hat sein Deckelchen"-Prinzip ;-)). Also wenn es auf der einen Seite "Ausreißer" jenseits der Norm gibt... dann sollte es die auch auf der anderen Seite geben.

Sensibler
08.06.2004, 16:21
Ich finde, das Wort "stark" ist ein sehr vieldeutiger Begriff. Je nachdem, was man darunter versteht, könnte ich auch von mir behaupten, stark zu sein. Mit "stark" meinen die Leute oft so verschiedene Dinge wie z.B. gleichgültig, egoistisch, machohaft, muskulös, selbstbewusst, stabil, gleichmäßig...

@Anna
Ich denke, Neo und Sentinel meinen eben genau dieses "klischeehafte Starke", daher der Protest.

glasperlenspielerin
08.06.2004, 16:29
Ich finde, das Wort "stark" ist ein sehr vieldeutiger Begriff. Je nachdem, was man darunter versteht, könnte ich auch von mir behaupten, stark zu sein. Mit "stark" meinen die Leute oft so verschiedene Dinge wie z.B. gleichgültig, egoistisch, machohaft, muskulös, selbstbewusst, stabil, gleichmäßig....

so würde ich das auch beschreiben.

neo2001
08.06.2004, 16:43
Oh, vielleicht habe ich mich mal wieder unbeliebt gemacht, aber ich denke das Hsp mit Offenheit umgehen können.

Auf jeden Fall! Alles andere ist, finde ich, nämlich reine Zeitverschwendung. :-)

Ich wollte nochwas zum Begriff "Dominanz" schreiben:
Ich denke nicht, dass es unbedingt das ist, was den "typischen Mann" ausmacht... ich wurde schon oft gefragt, was ich unter einem "typischen Mann" verstehen (also genau das, was ich *nicht* bin). Ich denke ein typischer Mann, ist grundsätzlich zielstrebiger, von sich übertrieben überzeugter, "störrischer" und von grundweg ein wenig unsensibler, oberflächlicher, egoistischer und "dumpfer" als eine Frau oder ein sensibler Mann. Wie gesagt: Tendenziell!!!

Aber so blöd das klingt, glaube ich (so wie Du auch schreibst), dass Frauen unbewußt genau nach diesen (auf den ersten Blick negativen) Eigenschaften suchen. Eben, weil sie einen Ausgleich für sich selbst suchen. Diese ganzen Eigenschaften können nämlich, einen entsprechenden Ausgleich vorausgesetzt (eben durch die Partnerin) durchaus positive Auswirkungen auf die gesamte Beziehung haben.

Auch ein typisches Bild ist Folgendes:

(beste Freundin) - (Frau) - (Partner)

Was sie beim Mann nicht so sehr bekommt (z.B. Verständis für bestimmte Probleme und Ängste etc...) sucht sie bei ihrer Freundin - andersrum kann ihr die Freundin natürlich nicht das geben, was ihr der Partner geben kann. Aber ich glaube, dass sich viele Frauen eben die Kombination aus beidem wünschen - ein Partner, der auch gleichzeit "die beste Freundin" ist - nur leider ist es - so denke ich - wahnsinnig schwer diese zwei Personen in einer zu vereinen. Der Wunsch ist da - aber ich glaube gerade sensible Männer sind da oft die Opfer, weil sie zwar das Verständnis aufbringen können, dass die Frau sucht, aber eben den anderen Teil nur ungleich schwerer bieten können.

Man kann da niemandem der Beteiligten einen Vorwurf machen - denn alle handeln nur nach dem was ihnen das Gefühl sagt, was für sie das Beste ist - und ich finde das ist auch das einzig Sinnvolle! Nur entstehen dadurch eben oft "Gefühlskonflikte" - denn letztendlich sind sensible Männer auch nur Männer... ;-)

Ob das nun rein gesellschaftlich und erziehungstechnisch bedingt ist - das kann ich nicht sagen. Ich persönlich denke, dass da aber auch die Biologie mit im Spiel ist.

glasperlenspielerin
08.06.2004, 16:52
"störrischer" und von grundweg ein wenig unsensibler, oberflächlicher, egoistischer und "dumpfer" als eine Frau oder ein sensibler Mann. Wie gesagt: Tendenziell!!!



erstelle mir mal bitte eine liste von frauen, die du aus deinem alttag kennst und die du sensibel nennst.. damit vergleichbarkeit besteht, nenne mir prominente weibl. personen als beispiele..und due wirst genauso wenige oder viele finden wie männer..

oder was verstehst du genau unter "sensibilität"?? :?

ich gehöre auch nicht zu den frauen, die jeden kleinen fitzel mit ihrer besten freundin besprechen müssen..entsprechend würnsche ich mir auch keinen partner als tratschtante zum einkaufen :shock: ..( :lol: )...... für mich sind das alles ziemliche klischees ..oder ich bin einfach "unnormal" (???!!) .. :shock: :|

Ich denke ein typischer Mann, ist grundsätzlich zielstrebiger, von sich übertrieben überzeugter, "störrischer" und von grundweg ein wenig unsensibler, oberflächlicher, egoistischer und "dumpfer" als eine Frau oder ein sensibler Mann. Wie gesagt: Tendenziell!!!

für mich ist das wirklich quatsch. und ich vermute ganz stark, dass du hinter diesen beschreibungen vllt das vor augen gehabt hast, was dir dein vater mal irgendwann in deiner erziehung verklickern wollte. kann das nicht sein??

glasperlenspielerin
08.06.2004, 17:12
eine frage mal:

gibt es eigentlich die einteilung sensibel-unsensibel nur bei MÄNNERN?? udn frauen sind von natur aus alle sensibel, weil sie frauen sind, oder wie???

solche ansichten machen mich echt wütend.. :x :x:x

sind solche weiblichen prachtexemplare wie sonya kraus, britney spears naddel, jenny elvers, barbara schöneberger und verona feldbusch (um nur einige beispiele zu nennen.. :lol: ) etwa sensibler als der durchschnittliche mann??? :x

ich glaub, ich fall vor lachen vom stuhl..... :lol:


kommt doch endlich mal von so einem sch. denken weg!! :kopfgege:

neo2001
08.06.2004, 17:49
Wenn Du Dich über unsere Ansichten nur lustig machst und in Sarkasmus verfällst, hab ich auch keine Lust mit Dir darüber ernsthaft weiterzudiskutieren bzw. etwas entgegenzusetzen. Hab nichts gegen vernünftige Einwände - wie gesagt... es ist nur eine Theorie und ich hab (um es zum 1000. Mal zu sagen) nie behauptet, dass alle Frauen so sind.

Und dass die durchschnittliche Frau sensibler als der durschnittliche Mann ist - das ist wohl wirklich unumstritten. Und das ist keine Theorie!

Und ich verbitte mir, dass mein Denken ein scheiss Denken ist!!!

Eiskristallin
08.06.2004, 18:24
um mal wieder etwas friedlichere stimmung reinzubringen: ich muß sagen. ich bin mir nicht sicher, ob es mich traurig oder wütend stimmen soll, daß so viele hier therapieerfahrung haben. ist das leben für so viele hsp wirklich so schwierig? liegt das an der umwelt? wenn ja, ist das skandalös...

Anna
08.06.2004, 19:18
Hallo Neo,

ich glaube an Entwicklung und habe auch die Erfahrung gemacht,

das ein Mensch der sich entwickelt erst einmal im außen sucht. Es hat so gesehen erst mal nichts mit Mann-Frau zu tun, wie es hier bei verschiedenen Beiträgen anklingt. Bedingt durch Erziehung werden verschiedene Charaktereigenschaften geschlechtsbedingt nicht voll entwickelt und gleichzeitig falsche Vorstellungen gezüchtet. Leider haben Männer in unserer Gesellschaft die dieses Bild nicht bedienen sehr schlechte Karten ( andersherum gibt es auch Vorstellungen die Frauen nicht bedienen ).Manche sensiblen Männer die ich kenne haben da ganz schön mit zu kämpfen. Offenbar geht es dir genau so.


Anna

The Sentinel
08.06.2004, 19:28
@keetah:

Bezüglich Therapieerfahrung:

Bei mir war es so, dass ich die Therapie nicht wegen HSP bekommen habe. Ich bekam die Therapie lediglich ergänzend zu der stationären Therapie meiner chronischen Darmerkrankung.

Ich glaube nicht, dass das Leben so schwierig ist, dass jeder sensible Mensch automatisch eine Therapie benötigt. Es gibt sicherlich viele Menschen, die mit ihrer Sensibilität im Alltag ganz gut klar kommen, weil sie gelernt haben, sich damit zu arrangieren. Und wenn jemand Therapie beötigt, so ist das aus meiner Sicht auch nicht schlimm. Schließlich geht man mit einem gebrochenen Bein auch zum Arzt. Von daher ist es völlig legitim, auch bei seelischen Problemen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Gruß,

The Sentinel

Eiskristallin
08.06.2004, 19:37
Ich glaube nicht, dass das Leben so schwierig ist, dass jeder sensible Mensch automatisch eine Therapie benötigt. Es gibt sicherlich viele Menschen, die mit ihrer Sensibilität im Alltag ganz gut klar kommen, weil sie gelernt haben, sich damit zu arrangieren. Und wenn jemand Therapie beötigt, so ist das aus meiner Sicht auch nicht schlimm. Schließlich geht man mit einem gebrochenen Bein auch zum Arzt. Von daher ist es völlig legitim, auch bei seelischen Problemen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.


sicher ist es legitim, dáß aber soviele hsp seelische probleme zu haben scheinen, finde ich schlimm

glasperlenspielerin
08.06.2004, 20:00
Und dass die durchschnittliche Frau sensibler als der durschnittliche Mann ist - das ist wohl wirklich unumstritten. Und das ist keine Theorie!



das nicht wahr, das nicht wahr!!! weißt du vllt, wie ich unter frauen schon gelitten habe?? :(
..ich hatte fast 20 jahre lang keine freundin, weil die mädchen, mit denen ich zusammen war, alle total unsensibel waren..

ich bin täglich von hunderten frauen umgeben, außerdem bin ich selber eine udn muß es besser wissen.. meinetwegen darfst du es bei den männern besser wissen, aber du bist selber nicht weiblich.. und hast von daher sicher einen anderen blick auf frauen als eine frau auf frauen ..bzw. eine frau auf männer..

und mit dem "sch. denken" meinte ich bestimmte klischees!

guck dir doch mal so jemanden wie britney spears an. einen tag verheiratet, am nächsten tag den nächsten, silikonbrüste, medien-, geldgeil.. -glaubst du ernsthaft, dass die sensibler ist als der "typische mann"?? ich bitte dich, christian..:|

.. abgesehen davon tust du dir mit solchen ansichten selber keinen gefallen .. und deinen geschlechtsgenossen erst recht nicht..

sensiblilität ist keine frage des geschlechts,s ondern des nervensytems, alos der medizin.

ein kleiner junge ist genauso schmerzempfindlich wie ein kleines mädchen. das ist medizinisch erwiesen. ein mädchen, das in ihrer kindheit sexuell mißbraucht wurde, wird genauso darunter leiden wie ein kleiner junge, der in seiner kindheit mißbraucht wurde. das weiß jeder psychologe.

Eiskristallin
08.06.2004, 21:26
ein kleiner junge ist genauso schmerzempfindlich wie ein kleines mädchen. das ist medizinisch erwiesen.


männer sind schmerzempfindlicher als frauen. das habe ich schon mehrmals gelesen. aber bitte nicht bös werden, falls ihr gegenbeweise habt, bin ich eh ganz brav und ruhig ;-)

Diana
08.06.2004, 21:37
Also, jeder Mann, der schmerzempfindlicher ist als ich, der tut mir ehrlich gesagt ganz schön Leid ... Gilt auch, wenn man im vorigen Satz "Mann" durch "Frau" ersetzt. ;-)

Ich bin davon überzeugt, dass man das Thema Schmerzen nicht pauschalisierend nach Geschlecht zuordnen kann. So wie Glasperlenspielerin schon sagte: Das hängt von der Reizbarkeit der Nerven ab, die die Signale übertragen, die im Gehirn als "Schmerz" wahrgenommen werden - und von der Veranlagung des Gehirns, solche Reize als Schmerz zu interpretieren.

Bei meinem Freund und mir ist es so, dass er wesentlich schmerzunempfindlicher ist als ich.

glasperlenspielerin
09.06.2004, 01:02
ich hab dazu neulich mal nen medizin. beitrag im fernsehen gehört. da hat man das auch so erklärt und dabei auch dieses klischee vom "schwachen geschlecht" zu korrigieren versucht..

mann udn frau entscheiden sich im schmerzempfinden nur dann wesentlich, wenn die frau schwanger ist. angeblich sorgen dann die hormone dafür, dass sie schmerzunempfindlicher wird.

am interessantesten war aber eigntlich diese erkenntnis: menschen, die einen hohen cortisol-spiegel haben (man nahm depressive als beispiel), empfinden schmerz stärker als andere.

das beste anti-schmerzmittel soll übrings "verliebtheit" und seelisches wohlbefinden sein. der körper eines menschen, der sich glücklich fühlt, produziert mehr körpereigene opiate, die schmerzen reduzieren oder ganz vergessen machen können.

soweit noch mal zu diesem thema..

Ich bin davon überzeugt, dass man das Thema Schmerzen nicht pauschalisierend nach Geschlecht zuordnen kann. So wie Glasperlenspielerin schon sagte: Das hängt von der Reizbarkeit der Nerven ab, die die Signale übertragen, die im Gehirn als "Schmerz" wahrgenommen werden - und von der Veranlagung des Gehirns, solche Reize als Schmerz zu interpretieren.


im übrigen finde ich nun auch, dass wir wieder auf das eigntlichere thema zurückkommen sollten: therapie.

Anna
09.06.2004, 07:26
hm, also gerade in meinen Schwangerschaften war ich am schmerzempfindlichsten. Die Hormone sorgen dafür das man noch aufmerksamer wird.

Im übrigen sind große Unterschiede zwischen Mann und Frau, nicht zuletzt die Vernetzung des Gehirns. ( Geschwinds Theorie vom Testosteron und dessen Einfluss auf die Gehirnentwicklung )

Anna

Sensibler
09.06.2004, 08:46
Ich denke ein typischer Mann, ist grundsätzlich zielstrebiger, von sich übertrieben überzeugter, "störrischer" und von grundweg ein wenig unsensibler, oberflächlicher, egoistischer und "dumpfer" als eine Frau oder ein sensibler Mann.
Das kann ich nur teilweise bestätigen. Oberflächlich, egoistisch und dumpf sind Eigenschaften, die auf mich wirklich weniger zutreffen als auf andere, würde ich mal sagen. Dass unsensible Männer zielstrebiger sind, kann ich aber ganz und gar nicht bestätigen. Ich bin wesentlich zielstrebiger als die meisten unsensiblen Männer. Was genau meinst du mit "von sich überzeugt", "störrisch" und "unsensibel"?

aber du bist selber nicht weiblich.. und hast von daher sicher einen anderen blick auf frauen als eine frau auf frauen ..bzw. eine frau auf männer..
Ich glaube, genau das ist es! Ich persönlich finde die Frauen oft sogar dann sensibler, wenn sie objektiv gesehen unsensibler sind als die meisten Männer.

um mal wieder etwas friedlichere stimmung reinzubringen: ich muß sagen. ich bin mir nicht sicher, ob es mich traurig oder wütend stimmen soll, daß so viele hier therapieerfahrung haben. ist das leben für so viele hsp wirklich so schwierig? liegt das an der umwelt? wenn ja, ist das skandalös...
Sehe ich genauso. Ich würde nicht sagen, dass man als HSP grundsätzlich von Natur aus mehr leidet. Ich denke, es kommt tatsächlich eher auf die Lebensbedingungen an.

Eiskristallin
09.06.2004, 12:34
Sehe ich genauso. Ich würde nicht sagen, dass man als HSP grundsätzlich von Natur aus mehr leidet. Ich denke, es kommt tatsächlich eher auf die Lebensbedingungen an.


dann frage ich mich, ob gerade hsp, warum auch immer, öfter schlechte lebensbedingungen haben/hatten oder ob sie lebensbedingungen schneller als schlimm empfinden und daher schneller leiden?

Eros
09.06.2004, 12:43
Hallo,

@ keetah

sehe das auch so und stelle mir diese Frage auch,

Diana
09.06.2004, 12:50
Sehe ich genauso. Ich würde nicht sagen, dass man als HSP grundsätzlich von Natur aus mehr leidet. Ich denke, es kommt tatsächlich eher auf die Lebensbedingungen an.


dann frage ich mich, ob gerade hsp, warum auch immer, öfter schlechte lebensbedingungen haben/hatten oder ob sie lebensbedingungen schneller als schlimm empfinden und daher schneller leiden?

Und zusätzlich die Frage: Sind HSPs durch ihre hohe Sensibilität vielleicht bereiter zur Selbstreflektion - und stoßen deshalb früher oder leichter darauf, dass etwas nicht stimmt, dass da z.B. ein großer Schmerz ist aus Verletzungen, die man erfahren hat, z.B. im familiären Umfeld? Oder ist das eher eine "Charakterfrage", keine Frage von hoher oder Hochsensibilität?

Wisst ihr, dadurch, dass so viele von uns hier im Forum im seelischen Ungleichgewicht sind/waren, denke ich andauernd über diese ganzen Fragen nach. Auch darüber, was wohl zuerst da war: die so große Sensibilität oder die Verletzungen? Das ist wohl so ähnlich wie die Frage nach der Henne und dem Ei. :roll: Und: wie bedingt sich das alles gegenseitig? Das beschäftigt mich sehr! :-(

glasperlenspielerin
09.06.2004, 13:09
wohl so ähnlich wie die Frage nach der Henne und dem Ei.



ja, genau das ist es..

ich hab gestern noch etwas über die zusammenhänge von streß und depression gelesen.. -es ist wohl schon davon auszugehen, dass menschen, die streßanfällig sind, leichter an depressionen erkanken als andere. streß bedeutet erhöhter cortisol-spiegel und das ist usn HSP's ja in die wiege gelegt.

@anna: die schmerzunempfindlichkeit steigt mit der annäherung an den geburtstermin.

so richtig vorstellen, kann ich mir das auch nicht. meine mutter hat auch ziemlich was durchmachen müssen in den schwangerschaften, was körperliche empfindlichkeit betrifft. erbrechen und sowas standen bei irh auf der tagesordnung. von ihrer körperlichen konstitution ist sie mit sicherheit auch eine HSP-frau.

Diana
09.06.2004, 13:14
@Glasperlenspielerin: Wenn Stress negativer Stress ist, der einen total überfordert, dann schreit ja alles auch förmlich nach einem Zusammenhang zwischen diesem Stress und dem Phänomen der Depression, von der ja auch gesagt wird, dass sie viel mit Überforderung zu tun hat. Und dass HSPs so stark von Depression betroffen sind, ja, das passt. Leider. :-(

An mir selbst merke ich auch, dass ich bei viel Stress mental "abgleite" Richtung Dunkelheit.

Diana
09.06.2004, 13:29
Mal eine Frage -weil im Konzentrationsthread soziale Phobie und Bewertungsangst angesprochen wurde: Hat jemand von euch bei sich selbst dran gearbeitet (Therapie, Bücher dazu gelesen oder was auch immer) und kann von Verbesserungen berichten? Oder hat hinsichtlich Mobbingerfahrungen was gemacht?

Ich frage mich nämlich, wie man sich von Bewertungsangst befreien oder sie zumindest mildern kann ...

Abit
09.06.2004, 14:03
Und zusätzlich die Frage: Sind HSPs durch ihre hohe Sensibilität vielleicht bereiter zur Selbstreflektion - und stoßen deshalb früher oder leichter darauf, dass etwas nicht stimmt, dass da z.B. ein großer Schmerz ist aus Verletzungen, die man erfahren hat, z.B. im familiären Umfeld? Oder ist das eher eine "Charakterfrage", keine Frage von hoher oder Hochsensibilität?

Ich für mich habe eine stimmige Erklärung für diese und andere HSP-Phänomene gefunden. (Nicht auf meinem Mist gewachsen.) Die setzt allerdings Wiedergeburt voraus, von daher ist es wohl nicht jedermanns/-fraus Sache (diese Unterschiede werden v.a. mit unterschiedlichen Seelenaltern erklärt). Wenn´s interessiert, kann ich näheres dazu schreiben.

Diana
09.06.2004, 14:07
@Abit: Du hattest sowas auch schon einmal angedeutet. Also: ich würd's gerne lesen. Aber nur, wenn Du's hier reinschreiben magst. :-)

Sensibler
09.06.2004, 19:29
@Abit
Mich würde sehr interessieren, was du dazu schreiben kannst.

Abit
10.06.2004, 06:30
Na gut, ihr habt es nicht anders gewollt. :lol:
Ich mach die nächsten Tage dann mal einen eigenen Thread dafür.

Fiona
21.06.2004, 19:22
[...]

Ich glaube auch nicht, daß man eine Therapie "so nebenbei" machen kann, aber wenn sie dringend nötig ist, dann muß eben etwas anderes zurückgestellt werden.

voyager

könntest du mir das bitte genauer erklären? od vielleicht jmd anderes?! vllt an einem bsp, was ich zurückstellen sollte und wo ich die therapie nicht "nebenbei" machen sollte ..

ich danke

glasperlenspielerin
25.06.2004, 02:53
ich muß sagen-ich schaue noch immer täglich auf diese umfrage drauf.. und finds ehrlich sehr deprimierend, dass es hier bald so gut wie keinen unter uns gibt, der noch keine erfahrung mit therapie gemacht hat (20 von 30 leuten!!) bzw. mit dem gedanken daran gespielt hat..:|

Abit
25.06.2004, 06:13
@glasperlenspielerin:
So richtig deprimierend würd ich das nur finden, wenn es nix genutzt hätte.


@Kyra:
könntest du mir das bitte genauer erklären? od vielleicht jmd anderes?! vllt an einem bsp, was ich zurückstellen sollte und wo ich die therapie nicht "nebenbei" machen sollte ..

Zurückstellen, das kann z.B. Sachen betreffen, die Geld kosten. Ich kenne z.B. Menschen, die haben einen Umzug aufs Land oder eine Ausbildung verschoben, weil für beides das Geld gleichzeitig nicht gereicht hätte, und es ihnen wichtiger war, erst mal das Innen aufzuräumen.

Oder Dinge, die viel Energie brauchen. Sich selbständig machen würde ich z.B. nicht unbedingt gleichzeitig mit einer Therapie. Oder massenhaft Überstunden machen. Oder sonstige Dinge, die einen an die eigenen Grenzen bringen.

Es ist natürlich von Mensch zu Mensch verschieden. Ich persönlich hätte mir sehr schwer getan, neben einem 40-Stunden-Berufsleben die Therapie zu machen, weil ich soweiso schon immer viel Zeit zum Verdauen brauche, und in einer Therapie natürlich umso mehr.

glasperlenspielerin
25.06.2004, 17:32
@abit: ich meinte mehr den fakt,d ass man als sensibler mensch in dieser gesellschaft (schon beinah zwangsläufig) krank werden/kaputt gehen muß.

Abit
25.06.2004, 17:52
@glasperlenspielerin:
Ich weiß, daß du das gemeint hast. Aber für die, die schon Therapie gemacht haben, dürfte das Problem ja nicht mehr so groß sein, wenn es eine gute war. Im Heute drücken die Tränen von gestern nicht mehr so.

voyager
25.06.2004, 18:41
[...]

Ich glaube auch nicht, daß man eine Therapie "so nebenbei" machen kann, aber wenn sie dringend nötig ist, dann muß eben etwas anderes zurückgestellt werden.

voyager

könntest du mir das bitte genauer erklären? od vielleicht jmd anderes?! vllt an einem bsp, was ich zurückstellen sollte und wo ich die therapie nicht "nebenbei" machen sollte ..

ich danke

Hi Kyra,

das ist nur meine Erfahrung. Als ich meine Therapien gemacht habe, habe ich anderes zurückgestellt, z.B. ein Wechsel des Arbeitsplatzes, einen Umzug. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß es nicht gut ist in einer depressiven Phase wichtige Entscheidungen zu treffen.

Ich könnte mir auch vorstellen, daß es schwierig ist, eine Therapie zu machen wenn man ganz viele zeitintensive Hobbies hat.

voyager

voyager
25.06.2004, 18:49
@abit: ich meinte mehr den fakt,d ass man als sensibler mensch in dieser gesellschaft (schon beinah zwangsläufig) krank werden/kaputt gehen muß.

Ja so schaut es aus in unserem globalen Dorf...

Die Stärksten, Universellsten, Billigsten, Flexibelsten, Mobilsten werden siegen.

Und was wird mit den anderen?

melusine
11.07.2004, 16:58
Hallo Diana,
ich habe auch Therapieerfahrung und zwar mache ich im Moment schon die 2. Therapie, eine 3. ist auch schon geplant.
1999-2001 habe ich 60 Stunden Verhaltenstherapie gemacht, was mir sehr wenig gebracht hat. Seit Oktober 2002 mache ich nun eine tiefenpsychologische Therapie, leider genehmigt die Kasse nicht mehr als 90 Stunden Therapie dieser Art- immer diese Krankenkassenpolitikmn *grrrrr*
Die Gutachterin der Krankenkasse hat mir empfohlen, danach eine hoch frequente Psychoanalyse zu machen. Habe jetzt bei verschiedenen Therapeuten, die mir meine Therapeutin empfohlen hat, eine Probesitzung.

Auf das Geschlecht des Therapeuten kann ich mich nicht festlegen, für mich ist es wichtig, dass er/ sie sich professionell verhält, d.h. nicht auf freundschaftlich vertraut macht oder fies verletzend hart ist (beides schon
erlebt bei meiner Reise durch den Therapeuten- und Klinikdschungel).

Liebe Grüße,
Melusine

melusine
11.07.2004, 17:03
PS:
@ Sentinel:
ich habe meinen Freund auch im Internet kennengelernt, er ist auch HS, auch Mitglied dieses Forums.

@Glasperlenspielerin:
mit Psychopharmaka habe ich auch schon Erfahrung gemacht, habe sie aber auf eigene Verantwortung abgesetzt, da ich sehr unter den Nebenwirkungen zu leiden hatte. Außerdem nehme ich eh nicht gerne Medikamente und spreche sehr stark auch schon auf geringe Dosen an.
Nachdem die Nebenwirkungen auch nach einiger Zeit nicht aufgehört haben und ich mich außerdem in meiner Persönlichkeit verändert fühlte, darunter auch Abnahme der HS, nur noch "graue" Gefühlsstimmung, habe ich sie abgesetzt.

Liebe Grüße,
Melusine

Diana
11.07.2004, 18:49
1999-2001 habe ich 60 Stunden Verhaltenstherapie gemacht, was mir sehr wenig gebracht hat. Seit Oktober 2002 mache ich nun eine tiefenpsychologische Therapie, leider genehmigt die Kasse nicht mehr als 90 Stunden Therapie dieser Art- immer diese Krankenkassenpolitikmn *grrrrr*
Die Gutachterin der Krankenkasse hat mir empfohlen, danach eine hoch frequente Psychoanalyse zu machen. Habe jetzt bei verschiedenen Therapeuten, die mir meine Therapeutin empfohlen hat, eine Probesitzung.

Hallo Melusine!

Verhaltenstherapie möchte ich gar nicht machen, weil ich bei mir und meinen Problemen den tiefenpsychologischen Ansatz als passender ansehe ... Ich halte die Aufarbeitung der Kindheit für wesentlich in meinem Fall, und für diese "Grundlagenforschung" ;-) ist Verhaltenstherapie ja nicht das Wahre. Ich muss mir jetzt nur mal endlich einen Ruck geben und Erstgespräche führen, ich drücke mich da noch vor. :-( Und bei Mann/Frau bin ich nach vielfachen Überlegungen auch noch nicht wirklich weiter. Was ist das auch kompliziert. ;-)

Hm, hast Du denn das Gefühl, dass Deine momentane Therapie Dir gut tut? Dann wäre es ja richtig fies, dass die Kasse nicht mehr Sitzungen bewilligen will ... Oder ist die Fortführung mit hoch frquenter Psychoanalyse auch tatsächlich sinnvoll, um weiter zu kommen als bisher?

Liebe Grüße!
Diana

melusine
15.07.2004, 14:39
Hallo Diana,

ich habe Dir schon auf Deine Frage geantwortet- leider ist der Beitrag weg. Solltest Du ihn noch nicht gelesen haben, schreibe ich Dir gerne nochmal

Liebe Grüße,
Melusine

Diana
15.07.2004, 14:48
Hallo Diana,

ich habe Dir schon auf Deine Frage geantwortet- leider ist der Beitrag weg. Solltest Du ihn noch nicht gelesen haben, schreibe ich Dir gerne nochmal

Liebe Grüße,
Melusine

Hallo Melusine,

ich habe sie gelesen und erinnere mich auch. :)

Liebe Grüße!
Diana