Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umgangston im Forum
Ich bin nun schon seit einigen Monaten Mitglied im Forum. Anfangs fand ich den Umgangston hier immer sehr lobenswert und habe gerne darüber erzählt.Mittlerweile fällt mir jedoch auf, dass, je mehr "Neuzugänge" hier sind, der Umgangston abnimmt. Kann mir jemand sagen, woran das liegt? Immer öfter fallen mir hier Diskussionen auf in denen man (meist indirekt) eine Äußerung oder Einstellung angreift. Warum? Diskussionen sind schön und gut, aber weshalb muss man sich persönlich angreifen? Weil man eine andere Einstellung oder Meinung hat? Ich finde, dass wir als HSP darauf achten sollten wie wir mit wem wie reden denn schließlich sind wir es, die sensibel reagieren...manch Anderen mag das vllt. am Allerwertesten vorbeigehen (entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise), aber WIR sind nicht die Anderen!!!
Flo
Sky-is-the-limit
04.08.2004, 11:28
Hallo,
mir ist ebenfalls eine (leider negative) Veränderung im Forum aufgefallen, die aber nicht nur etwas mit dem Umgangston zu tun hat.
Aus meiner Sicht werden schon länger unzählige "Wie empfindet Ihr dies, was bedeutet jenes für euch"-Threads gestartet. Es geht dabei z.B darum, ob man eher stilles oder kohlensäurehaltiges Mineralwasser bevorzugt, wie man Lautstärke empfindet, was die Lieblingsfarbe sei, etc.
Ich habe nichts dagegen, dass so etwas auch einmal thematisiert wird. So wie es sich mir im Moment aber darstellt, werden im Forum fast nur noch solche Themen behandelt. Das hat für mich nichts mehr mit Hochsensibilität zu tun. Ich sehe hier die Gefahr, dass die Diskussionen immer oberflächlicher werden und das Thema Empfindsamkeit auf Boulevard-Niveau abgehandelt wird.
Ich befürchte auch, dass sich das Forum zu einem "Vielschreiber"-Forum entwickelt. Nach dem Motto: Viel schreiben, aber wenig sagen. Meinungsäußerungen, die aus Einzeilern oder nur ein paar Wörtern bestehen, gehören für mich in den Chat. Es ist toll, wenn ein Forum innerhalb kurzer Zeit über 10.000 Beiträge vermelden kann. Es kommt aber auch auf die Qualität der Postings an.
Vielleicht würde hier eine andere Rubrikenaufteilung Abhilfe schaffen ? Ich hielte es auch für sinnvoll, eine inhaltliche Richtlinie für empfindsam.de zu entwerfen und dann Moderatoren einzusetzen, die versuchen, das Geschehen im Forum positiv zu beeinflussen.
Gruss
Gregor
DasKleine
04.08.2004, 12:09
Hallo Freak,
ich bin erst seit ca. 3 Wochen hier registriert und ich kann nicht beurteilen, wie sich das Forum entwickelt hat, weil ich es erst seit 3 Wochen kenne. Mir ist auch aufgefallen, dass in manchen "Diskussionen" die Fetzen fliegen und dass das manchmal sehr persönliche Angriffe sind, die mir missfallen.
Du schreibst
Mittlerweile fällt mir jedoch auf, dass, je mehr "Neuzugänge" hier sind, der Umgangston abnimmt.
Ich hoffe doch, dass Du das nicht so meinst, wie es klingt, denn es wäre schade, wenn "Neuzugänge" ganz generell und nur sie für die negative Entwicklung im Forum verantwortlich gemacht würden. Ich kenne die Diskussion aus anderen Communities zur Genüge: nach einer gewissen Anfangsphase wird von denen, die sehr früh Mitglied waren, beklagt, dass die Neulinge alles "kaputt" machen, dass früher alles viel besser war usw.
Ich würde mir wünschen, dass hier nicht eine solche Diskussion aufkommt. Denn bei allem, was ich gelesen habe, scheinen Mitglieder, die schon länger hier sind, auch nicht gerade "sensibel" mit anderen umzugehen. Vielleicht liegt das auch daran, dass sich eine anfangs kleine Gruppe von "Gründungsmitgliedern", die sich näher kennen gelernt hat, nun schwer tut, neue Leute aufzunehmen und ihnen das Recht zuzugestehen, ihre Meinung zu äußern. Diese Problematik kenne ich zumindest aus anderen Communities.
Manches jedenfalls, was ich in den letzten 3 Wochen gelesen habe, ist für mich nicht mit "Hochsensibilität" in Einklang zu bringen.
@Sky
Die Flut von "oberflächlichen" "was meinst Du?"-Threads ist mir auch negativ aufgefallen. Erinnert mich an Communities, wo es den Mitgliedern nur darum ging, mit jedem Beitrag irgendwelche Punkte für sich zu sammeln! Schade, weil so die wirklich wichtigen Diskussionen unter dieser Flut fast untergehen!
Ich war so frei, mich hier zu äußern, OBWOHL ich erst so kurz Mitglied bin und WEIL ich bisher an keiner hitzigen Diskussion beteiligt war. ;)
Gruß DasKleine
Freaks und Sky-is-the-limit, schön dass ich nicht allein bin, ich habe im Frühjahr hier schon einmal für weniger verspielten Schnickschnack (fahrt ihr in der Straßenbahn auch immer so furchtbar ungern rückwärts?) ausgesprochen.
Auszug:
Ich habe in den Foren schöne neue Einsichten gewonnen, auch Freundschaften geschlossen. Und doch wünschte ich, ein wachsames Auge würde die Einträge in den Foren hin und wieder durchsehen und, wenn sich Auswüchse zeigen, sich ausnahmsweise mal einschalten.
Ich finde es nicht originell, wie es oft und oft geschieht, wie ein neuer Einrag ohne die geringste Denkbemühung als "Nicht-Antwort" fix, wie Hochbegabte sind, ins Forum gestellt wird. Klicke ich diese Antwort dann an, um Neues zu erfahren, ist dort ein hell unterlegtes Zitat zu finden (ZIMTY hat geschrieben =) - und darunter steht dann - »dito« oder «genau so sehe ich es« oder »bei mir ist es nicht anders«. Nix weiter folgt. Kein Zusatz, kein neuer Gedanke.
Sind solche inhaltslosen Beiträge nicht einfach unhöflich, - den wißbegierigen anderen Hochsensiblen gegenüber?
Ich meine, solche Ähnlichkeit (oder genaue Übereinstimmung) unserer Phänomene müssen wir uns doch nicht immer wieder neu bestätigen.
Es gibt eine resignierende, eine verzichtende Haltung zur Welt, - nämlich sich von ihr zurückzuziehen. Das Ich kapselt sich ab. Es richtet sich bei sich selbst mehr oder weniger karg oder gemütlich ein. Das Ich bildet ein geschlossenes System. Innerhalb dieses Systems ist alles »stimmig».
Nur das Draußen, die Realität, die Umwelt, die anderen Menschen »passen« nicht zum geschlossenen System des Sensiblen. Sobald der Sensible nach draußen geht, entstehen Konfrontationen. Die Foren sollten mehr von der harten Realität „hereinlassen“.
Sollen wir Sensiblen uns hin und wieder «straffen«, uns selbst zur Ordnung rufen? Man kann Selbstdisziplin als Quälerei verabscheuen. Aber, wenn wir uns den anderen Menschen als «Hochsensible reinsten Wassers«, also ungezügelt und ungefiltert, zumuten, - zu was für Resultaten kann das führen. Die Basis der Lebensführung, z.B. die materielle, wäre vielleicht gefährdet (Arbeisplatz).
Es gibt die Leugnung des Konflikts. Ein konfliktfreies Leben ist aber eine Utopie (Kein Ort, - Nirgends). Das persönliche private Leid, schlimme Zustände der Sensiblen will ich nicht kleinreden.
Ich spreche mich für weniger Beliebigkeit, für weniger Plätschern in den Foren aus. Genug Beispiele für Substanz habt ihr bereits geliefert.
:( ;) :(
__________________
Sein Lebenswandel ist wie ein Traum. Es brennt, es ist das Los
der immerwährenden Spannung. Verloren in den Abgründen der Mutlosigkeit
gewinnt er oft das Beste, - sich selbst. (Robert Walser)
Hallo Freaks,
Mittlerweile fällt mir jedoch auf, dass, je mehr "Neuzugänge" hier sind, der Umgangston abnimmt.
Ich hoffe ja nicht, dass du vorrangig mich damit meinst - bin ja erst seit gestern hier. Ich finde insgesamt den Umgangston hier sehr angenehm und habe mich nicht zuletzt deswegen angemeldet.
Grüße
teka
morpheus
04.08.2004, 14:54
Hallo an alle!
Ich überlege auch schon seit längerer Zeit (soooo lange bin ich ja noch nicht Mitglied ;) ), ob und wie ich mit dieser Thematik umgehen soll, ob ich das ansprechen soll, etc.
Ich möchte niemandem auf die Füße treten, möchte aber andererseits in (seeehr) milder Form eine Äußerung loswerden, die meines Erachtens in diesen Thread passt (wenn nicht in diesen, in welchen?).
Ich habe das Gefühl, dass es einige wenige gibt, die meiner persönlichen (!)Einschätzung nach NICHT (oder zumindest noch nicht?) auf dieses Forum gehören, d.h. ich halte diese wenigen, sofern ich das aufgrund der Beiträge bei einem Menschen überhaupt beurteilen darf, nicht für HSPs. Es geht mit nicht nur um Beiträge, die mir recht unüberlegt und Fehl am Platze scheinen (s.a. Clown), sondern auch und vor allen Dingen, um die Reaktion auf die Meinungsäußerungen anderer Mitglieder - es sind Meinungen, Punkt! Es sind keine missionarischen Bestrebungen oder etwas in der Art! Salopp gesagt: Leute, entspannt euch!!!!! Es ist klar, dass einige Themen stärkere emotionale Reaktionen hervorrufen können, die auch ausgedrückt werden sollen (im angemessenen Rahmen natürlich).
Natürlich kann ich auch z. B. Clowns Äußerung bezüglich der "harten Realität" nachvollziehen, aber andererseits würde ich mir auch gerade wegen dieser an sich "harten Realität" ein kleines Refugium im virtuellen Raum wünsche, in welchem als Gegengewicht ein Austausch (!) unter "Gleichgearteten" stattfinden kann. Ich stimme zu, dass ein "Plätschern" nicht sein muss, aber ein "Kämpfen" möchte ich ebensowenig sehen. ;)
Ich könnte noch mehr schreiben, denke aber, dass das im Moment reichen sollte, denn mir ging es mehr darum, kurz etwas Luft abzulassen und nicht etwas per se schlechtzumachen.
Liebe Grüße,
morpheus
DasKleine
04.08.2004, 16:14
... ich stimme mit Dir 100%ig überein, wenn Du schreibst
Natürlich kann ich auch z. B. Clowns Äußerung bezüglich der "harten Realität" nachvollziehen, aber andererseits würde ich mir auch gerade wegen dieser an sich "harten Realität" ein kleines Refugium im virtuellen Raum wünsche, in welchem als Gegengewicht ein Austausch (!) unter "Gleichgearteten" stattfinden kann. Ich stimme zu, dass ein "Plätschern" nicht sein muss, aber ein "Kämpfen" möchte ich ebensowenig sehen.
Ich denke auch, dass wir hier eine Chance haben, uns gegenseitig so anzunehmen, wie wir sind - wie "gleichgeartet" wir auch sind, so wird es immer Unterschiede geben, mit denen wir doch leben können. Ist es nicht gerade die Ausgrenzung durch eine "unsensible" Gesellschaft, die uns das Leben sehr schwer macht, WEIL wir anders sind? Ist es dann nicht gerade unser "Auftrag", uns gegenseitig anzunehmen, auch wenn es Unterschiede zwischen uns gibt?
Lieber morpheus, Du hast es selbst gesagt
sofern ich das aufgrund der Beiträge bei einem Menschen überhaupt beurteilen darf
Ich halte es tatsächlich für "bedenklich", Menschen, von denen man so wenig weiß, als solche zu bezeichnen
die meiner persönlichen (!)Einschätzung nach NICHT (oder zumindest noch nicht?) auf dieses Forum gehören, d.h. ich halte diese wenigen, sofern ich das aufgrund der Beiträge bei einem Menschen überhaupt beurteilen darf, nicht für HSPs.
Meine Vorstellung von Sensibilität entspricht es nicht, Menschen oberflächlich zu beurteilen und in Schubladen zu stecken. Aber ich denke, Du weißt das selbst und hast auch selbst durchschimmern lassen, dass dies zumindest "fragwürdig" ist.
Darüberhinaus: Vielleicht bist Du besser informiert, denn ich habe erstmals vor wenigen Wochen etwas über HSP gehört, aber so weit ich weiß, steckt die Erforschung der "Hochsensibilität" noch in den Kinderschuhen. Es erscheint mir daher schwierig - noch dazu als Laie - zu beurteilen, wer HSP ist und wer nicht. Ich kann lediglich rein subjektiv beurteilen, was ich unter hochsensiblem Verhalten verstehe. Und insofern verstehe ich es auch, wenn Du von Deiner "persönlichen (!)Einschätzung" schreibst.
Liebe Grüße
DasKleine
An all die lieben Neuzugänge hier.*wink* Natürlich meinte ich euch nicht persönlich. Um Gottes-Willen! ES geht allgemein um den Umgangston in diesem Forum. Sicherlich fühlt sich der eine oder andere angesprochen bei dieser Thematik, aber ich möchte niemanden persönlich angreifen oder ähnliches (wäre dann auch unnötig dieses Thema anzuschneiden, da ich selbst nicht besser wäre...). Mir liegt viel an einem guten Umgangston, da sich meine Welt um Worte dreht, nicht um Handlungen. Die wenigsten von uns hier kennen sein Gegenüber und gerade deshalb finde ich es wichtig sich angemessen zu unterhalten (das bezieht sich natürlich auf den Umgangston, wie sollte es auch anders sein... ;)).
So verabscheide ich mich für 's erste mit einem letzten Satz:
"Der Ton macht die Musik!"
Es grüßt ganz lieb
Die Flo
DasKleine
04.08.2004, 19:53
Liebe Flo,
erstmal möchte ich Dir sagen, dass ich das nicht persönlich genommen habe und nicht nehmen konnte, weil ich ja noch gar nicht in Diskussionen verwickelt war.
Ich habe nur aus Erfahrungen aus anderen Communities heraus ein bisschen die Angst gehabt, Deine Worte könnten dazu dienen, eine "jetzt kommen so viele Neue und alles wird dadurch schlechter"-Debatte loszutreten. Verstehst Du?
Zum zweiten finde ich sehr sympathisch, dass Dir "das Wort" so wichtig ist - mir nämlich auch. Es gehört zwar nicht in diesen Thread, aber vielleicht kannst Du mir via PM sagen, was Du mit Worten machst? Schreibst Du Gedichte? Hast Du einen Beruf, der mit Sprache zu tun hat? Es würde mich interessieren, weil wir Gemeinsamkeiten finden könnten. Ich habe nämlich auch meine Freude an Worten. :)
Ganz liebe Grüße
DasKleine :lol:
natürlich kann ich dich da verstehen deshalb wollte ich euch auch wissen lassen, um weitere Missverständnisse zu vermeiden, dass ihc euch keineswegs persönlich hab ansprechen wollen... (das würde ich über PM machen).
So long...
Datt Flöchen
Eiskristallin
04.08.2004, 21:31
ich finde den umgangston im großen und ganzen OK. auch HSP sind keine full time-kuscheltiere.
jemanden grundlos anzugreifen, finde ich natürlich auch voll daneben. ich selbst tue das nicht oder bin zumindest der ansicht, das nicht zu tun, wird es aber mit mir gemacht, wehre ich mich sehrwohl, und so werde ich es auch in zukunft handhaben.
daß bei manchen themen der eine oder andere sich besonders stark angesprochen fühlt und manchmal sogar eine diskussion in einen etwas heftigeren streit ausarten kann, finde ich auch "normal". denn was ich noch schlimmer fände, als hier und da reibereien, wäre eine künstlich aufrechterhaltene "wir sind immer nur lieb, weil wir ja alle so sensibel sind, daß wir nur lieb zu einander sein vertragen"-stimmung, unter deren oberfläche es brodelt.
LastAngel21
04.08.2004, 23:14
Hallo zusammen,
ich habe lange überlegt, ob ich zu diesem Thema etwas schreiben soll...
Ich persönlich gehöre auch zu den "Neuen" und habe mich sehr angesprochen gefühlt, denn ich war an einer nicht sehr schönen Diskussion beteiligt.
Und mich hat der Umgangston und die Sprachweise in dieser Diskussion sehr verletzt. Ich war wirklich schockiert, dass auf so einer Seite wie dieser, ein solcher Umgangston geduldet wird.
Ich habe in dieser Diskussion 3 mal darum gebeten, bitte sachlich zu bleiben und mich nicht weiter anzugreifen. Doch meine "Diskussionspartnerin", die schon viel länger in diesem Forum ist, haut auch beim dritten mal noch tief rein und verletzt mich immer weiter. Und so etwas in solch einem Forum wie hier.... mir fehlen auch jetzt noch die Worte.
Ich bin eine sehr sensible Person und wenn ich drei mal darum bitte, mich nicht weiter zu verletzen und doch sachlich zu bleiben und immer weiter gemacht wird, ohne dass die entsprechende Person etwas ändert oder vielleicht jemand anderes aus diesem Forum eingreift, da frage ich mich wirklich, ob ich hier richtig bin...
Ist dieser Umgangston denn für Euch legitim?
Sicher ist es wichtig, dass jeder seine Meinung äußert, jedoch sind die Grenzen spätestens dann überschritten, wenn dadurch ein anderer verletzt wird. Und dies ist in dieser Diskussion geschehen.
Mir hat das so weh getan, dass ich neo gebeten habe, mich von dieser Seite zu löschen. Ich bin mit so vielen Erwartungen hier hin gekommen; habe gehofft, Gleichgesinnte oder sogar Freunde zu finden und dann werde ich so hier "aufgenommen"...
Dann habe ich überlegt, dass diese Entscheidung vielleicht voreilig war, da ich ja nicht die ganze Seite "verurteilen" kann, nur weil eine Person mich so verletzt hat.
Dann lese ich heute morgen diesen Beitrag...
@Freaks: könntest Du Deine Meinung bitte durch Beispiele belegen, damit wir sie nachvollziehen können? Und wenn Dir das doch negativ aufgefallen ist, warum hast Du dann nicht direkt in dem entsprechenden Beitrag Stellung bezogen und "eine von den Neuen" angesprochen?
Er stellst Du die Neuzugänge in ein negatives Licht und dann sagst Du, Du meintest doch keinen persönlich... könntst Du dies bitte konkretisieren?
@morpheus: Das Gefühl, dass hier manche (wenige) Leute, keine HSPs sind, das habe ich auch!
Gruß, Diana.
ich finde den umgangston im großen und ganzen OK. auch HSP sind keine full time-kuscheltiere.
Das sehe ich genauso. Das ist meiner Meinung nach auch ein Vorurteil. Gerade der sensible Mensch ist nicht immer "lieb und nett". Er ist ehr hinterfragend und hackt nach.
jemanden grundlos anzugreifen, finde ich natürlich auch voll daneben. ich selbst tue das nicht oder bin zumindest der ansicht, das nicht zu tun, wird es aber mit mir gemacht, wehre ich mich sehrwohl, und so werde ich es auch in zukunft handhaben.
daß bei manchen themen der eine oder andere sich besonders stark angesprochen fühlt und manchmal sogar eine diskussion in einen etwas heftigeren streit ausarten kann, finde ich auch "normal". denn was ich noch schlimmer fände, als hier und da reibereien, wäre eine künstlich aufrechterhaltene "wir sind immer nur lieb, weil wir ja alle so sensibel sind, daß wir nur lieb zu einander sein vertragen"-stimmung, unter deren oberfläche es brodelt.
Ich könnte mich bisher auch nicht beschweren. Es gab zwar hin und wieder mal eine heftigere Diskussion, aber ich hätte es viel schlimmer gefunden, wenns diese nicht gegeben hätte. Das hätte nämlich viel mit Heuchelei zu tun. Was mir besonders positiv aufgefallen ist die Tatasache das sich solche "Steitigkeiten" auch relativ schnell wieder legen. Und das es manchmal sogar zu entschuldigungen kommt.
Ich hielte es auch für sinnvoll, eine inhaltliche Richtlinie für empfindsam.de zu entwerfen und dann Moderatoren einzusetzen, die versuchen, das Geschehen im Forum positiv zu beeinflussen.
Ich könnte jetzt schon sagen das das zu viel Streit und Unruhe führen würde. Ich halte das für eine sehr schlechte Idee. Ich hab schon meine Erfahrungen mit anderen Foren. Und es kam jedesmal zu heftigsten Auseinmandersetzungen. Ich werde dann auch sehr unbequem. Ich sehe es einfach nichtein das irgendjemand entscheidet, welcher Beitrag es wert ist im forum zu stehen. Wer entscheidet was positiv ist. Das kann niemand weil jeder unter positiv was anderes versteht. Die Moderatoren in den anderen Foren die ich kenne, wurden immer sehr stark angegriffen und kritisiert, was ich auch richtig und wünschenswert finde. Kontrollinstanzen sollten immer ganz extremen Druck von Unten ausgesetzt werden, weil sie oft zur willkür und Machtmißbrauch neigen. :mecker:
Wie jeder freidenkende und hinterfragende Mensch lehne ich Reglementierung und Kotrolle ab. Regeln sollte es nur so viele wie unbedingt nötig geben (damit meine ich nur die allernötigsten). Die Regeln die wir jetzt haben sind vollkommen ausreichend. Übrigens noch mal ein Lob an Chris der das meiner Meinung nach sehr gut handhabt. In anderen Foren wird sehr viel Müll gepostet, das ist hier absolut nicht so. Jeder Beitrag hier hat seine Berechtigung. Es ist schön hier seine Meinung äußern zu können ohne das irgendjemand sie bwertet oder tabuisiert. Ich sehe absolut keinerlei Handlungsbdarf.
Ein ganz klares Nein zur Regelmentierung! Ein ganz klares Nein zu Moderatoren!
Keetah und Dreamer
Ich schließe mich euch an.
Danke
Lieben Gruß
Anna :)
Sky-is-the-limit
05.08.2004, 08:09
Hallo dreamer,
ich persönlich sehe Moderation nicht als Zensurinstrument, dass über den Wert eines Beitrags entscheidet. Ich weiss aber, dass viele Admins und Mods in anderen Foren oft wie Cowboys und Halbgötter auftreten und kann Deine Gefühle in dieser Hinsicht total nachvollziehen.
Aber solch eine "Moderation", die in Wahrheit reine Administration ist, möchte ich auch nicht und habe sie in meinem vorangangenen Beitrag auch nicht gemeint. Mir geht es eher um inhaltliche Lenkung. Manch überflüssiger Beitrag (siehe auch die "Vielschreiber"-Kritik) könnte durch eine Antwort eines Moderators vielleicht beim nächsten Mal verhindert werden, Diskussionen durch Einflussnahme eines Mods als Vermittler zu einem für beiden Seiten bereichernden Ergebnis führen, anstatt dass die beteiligten User gekränkt und verwirrt zurück bleiben (wie in der Diskussion zwischen Glasperlenspielerin und LastAngel21).
Gerade in dieser Diskussion ist nicht deutlich genug gemacht worden, dass hier LastAngel21 nur aufgrund Ihrer Forderung nach Differenzierung in einen Topf mit der "oberflächlichen, heuchlerischen" Gesellschaft geworfen wurde, in die sie aber definitiv nicht gehört. Psychologen würden vielleicht sagen, dass hier eine Übertragung stattgefunden hat. Glasperlenspielerin wäre vielleicht besser mit ihren Gefühlen klargekommen, wenn sie erkannt hätte, dass es LastAngel21 nicht um Verharmlosung oder Relativierung, sondern um einen gleichberechtigten, ebenfalls kritischen Standpunkt neben dem ihren ging. Ich habe die Diskussion leider zu spät gelesen, sonst hätte ich selbst direkt etwas dazu geschrieben.
Was die inhaltlichen Richtlinien betrifft, so sehe ich darin kein "Gesetz", dass mit allen Mitteln umgesetzt werden muss, sondern eine lockere Zusammenfassung von dem, was sich hier als gewollte Hauptströmung heraus kristallisiert hat und von den Usern gewünscht ist. Also etwas, auf dass sich die Mehrheit der User geeinigt hat. Ohne Richtlinien sehe ich die Gefahr, dass das Forum zerfasert und auf Dauer die ernsthaft interessierten User verliert. Im Gegensatz zu Dir sehe ich hier nämlich eine Menge Beiträge, die scheinbar einfach nur aus Lust und Laune heraus geschrieben worden sind und nur wenig bis gar keine Substanz haben. So etwas haben wir doch schon überall woanders, brauchen wir das hier auch noch ? Ich werde in den Medien schon genug mit Nichtigkeiten zugespammt; es wäre schön, wenn man hier davon weitestgehend davon verschont bliebe.
Kritik an "Kontrollinstanzen" halte ich auch für wichtig und sinnvoll. Allerdings darf eine kritische Haltung nicht zum Selbstläufer und Reflex werden, sobald von irgend einer Form von Moderation die Rede ist. Sonst klammert man all das Gute, was der Einsatz von Moderatoren auch bedeuten kann, mit aus und schüttet das Kind mit dem Bade aus.
Gruss
Gregor
glasperlenspielerin
05.08.2004, 08:42
Ich finde es nicht originell, wie es oft und oft geschieht, wie ein neuer Einrag ohne die geringste Denkbemühung als "Nicht-Antwort" fix, wie Hochbegabte sind, ins Forum gestellt wird. Klicke ich diese Antwort dann an, um Neues zu erfahren, ist dort ein hell unterlegtes Zitat zu finden (ZIMTY hat geschrieben =) - und darunter steht dann - »dito« oder «genau so sehe ich es« oder »bei mir ist es nicht anders«. Nix weiter folgt. Kein Zusatz, kein neuer Gedanke.
clown, ich finde es verlangt aber genauso toleranz, zu akzenptieren, dass anderen leuten diese "zustimmungsbeiträge" sehr wichtig sind! warum & wieso haben wir ausführlich auf 3 seiten diskutiert! für mich hat es -wie ausfürhlich erklärt- solidaren charakter (und was bleibt einem da mit den beschränkten möglichkeiten des internets groß anders übrig als ein, zwei, drei beipflichtende worte??
und mit verlaub gesagt ;) -ist natürlich nicht bös gemeint- auch deine beiträge verlangen dem leser mit durchschnittlichem bis unterdurchschnittlichem IQ, wie es bei mir der fall ist - einiges an geistigen strapazen ab.. :rolleyes: ..weswegen ich sie ehrlich gesagt oft nur überfliege, weil sie mich intellektuell (gerade am morgen, bei übermüdung u. an tagen starker depression) zu sehr überfordern....
wenn wir so streng sein wollen, müßten wir hier also auch gleich reglements für die syntax festlegen und uns auf eine bestimmte höchstzulässige anzahl an subordinierenden nebensatzkonstruktionen und attributiva einigen.... ;) ..falls du verstehst, was ich meine. ;)
((ich bin mir auch zu 100% sicher, dass es in der hinsicht neben mir noch mind. 10 anderen so geht wie mir.. ;) ))
soviel auch vorab zum sinn der diskussion hier, wie sie dieser art (nebenbei bemerkt) ohnehin ein "typisch" deutsches problem zu sein scheint... von englischsprachigen communities sind mir solche diskussionen, die sich im bereich der metakommunikation bewegen, total unbekannt.
auf formalen hülsen rumzureiten, anstatt wirklich inhalte zu thematisieren/ diskutieren/zu hinterfragen und vor allem zu überdenken, erinnert mich persönlich sehr stark an die antrittsreden von herrn und frau sowieso politiker.
und gerade das sollte doch nicht sinn und zweck dieses forums sein!
vieles, was hier beanstandet und kritisiert wird, macht sich meinem eindruck nach zudem einer unreflektierten auseinandersetzung mit den dingen, um die es eigentlich gehen sollte, verdächtig.
das mit dem mineralwasser z.b. ist ein thema, auf das ich am rande mit anderen leuten schon sehr oft zu sprechen gekommen bin u. deswegen hab ich mich gestern bei lesen des threads richtig gefreut, dass es tatsächlich auch hier mal zum thema gemacht wird. -es gibt nämlich leute wie mich z.b., die einen empfindlichen magen haben und keine kohlensäure vertragen.
..um noch mal auf das eigentliche thema zurückzukommen: das hauptprobem -weswegen es hier immer wieder zu meinungsverschiedenheiten kommt- ist doch eigntlich, dass wir alle unterschiedlich sensibel sind (der eine mehr körperlich, der andere mehr gefühlsmäßig (wobei es gerade hier mind. 3 verschiedene unterkategorien zu geben scheint -der eine (A) ist es mehr im sinne von "empfindlich", schnell auf verletzungen reagierend -"der empfindliche"- (was meiner meiner meinung nach zu großteil auf erfahrungen in der vergangenheit/frühen kindheit) beruht, der andere (B) ist es mehr auf andere menschen -ihr fühlen/ihre denkweisen bezogen -das ist der "empath"- der dritte (C) -wie ich es wohl am stärksten in mir trage- ist es vor allem im transzendenten-spirituellen sinne -man nennt ihn auch den "melancholiker"....-->letzterer geht dann oft in einen dritten typus über, der meiner meinung nach vor allem züge aus B und C in sich zu vereinen scheint: dies sind für mich die sozial-politisch engagierten HSP's -der idealist..er ist ideeler kämpfer für freiheit und gerechtigkeit. seine politische richtung dürfte folglich auch eher links sein.. (ich bin übrings auch der meinung, wie schon mal jemand hier meinte, dass (auf meine sichtweise oben bezogen der B und C -typus von HSP#s eher mit einer linken gesinnung hand in hand gehen.....)
zum anderen später mehr...
glasperlenspielerin
05.08.2004, 09:38
im übringen iste s ja auch gut, dass es zwei ähnliche, aber dennoch sehr unterschiedliche seiten gibt (und ich finde, man kann und darf die eine nicht an die andere angleichen wollen!) -seelenkristall.de nimmt (meinem eindruck vom lesen der eindrücke nach) eher auf die "empfindliche" seite des begriffs "sensibel" bezug. empfindsam.de aber zeichnet sich für mich immer noch im besonderen dadurch aus, dass es -wie der name (immer noch) sagt- u.a. im besonderen maße die empfindsamkeit im menschen anspricht -was für mich u.a. gerade die sensibilität bzw. tiefgründigkeit gegenüber bestimmten gesellschaftlich-ideellen dingen betrifft. gerade das ist nämlich der grund, weshalb ich mich nicht wirklich zu 100% von seelenkristall.de angesprochen fühle. es gibt zwar z.b. auf dem emotionsforum (das ich übrings von der idee nach sehr gut finde) einige sehr gute themenbereiche, aber wenn ich eingucke, finde ich zumeist threads, die -auch mit verlaub gesagt- das eigentliche thema verfehlen und da nicht wirklich reingehören ... -vieles andere bleibt mir zu sehr im konkreten, im subjektiven, in den eigenen vier wänden,anstatt die dinge in ihren gesamtzusammenhängen zu reflektieren -auf themen eben wie "gesellschaft", "transzendenz" u.ä.
abschließend möcht ich sagen, daß ich mich hier sehr wohl fühle und auf dieser seite alles so bleiben sollte, wie es ist (@last angel: das thema, das ich zur diskussion gestellt habe, ist im ürbigen -zwar auf keinen fall für mich innerlich beendet, aber ich möchte meinen kreislauf nicht mehr zusätzlich belasten und sehe das ganze als "verschwendete energie". außerdem: wenn dir oder auch jemand anderem meine meinung nicht paßt, bleibt immer noch die ignorierfunktion, die ich persönlich zwar nie aktivieren würde, aber ich halte es für einen ergonomisch und qualitativ gesehen besseren kompromiß als die einführung von moderatoren, die -ich hab es auf anderen foren im laufe von über 3 jahren communityerfahrung- immer wieder erlebt- oft für eine zunahme an schlechter stimmung (beiträge wurden gelöscht, kommentiert, was immer auf _subjektiver_ basis funktioniert, wodurch sich viele extrem angegriffen fühlen -oder was auch meist (99,99%) vorkommt, die ganze community wurde in mehrere lager aufgespalten, weil der eine sich mehr mit dem sympathisierte, der andere mehr mit dem...usw. abgesehen von der unnötigen hierarchiebildung.
(wenn mods -so dann auch die konkrete anweisung von unserem admin damals, wo ich war, dann um die übersichtlichkeit des forums aufrechtzuerhalten, anstatt unnötige kommentierungen u.ä. einzuführen, die dann das schrift- und erscheiungsbild der beiträge erst recht beeinträchtigen..)
wirklich sinnvoll finde ich mods ohnehin nur auf technik- und ähnl. foren, wo jeder sein spezialthema hat ..und man auf diese weise gleich den passenden ansprechpartner zur stelle hat.
ich finde, dass neo sich im ürbingen hier sehr vorbildlich und sehr neutral verhält. er läßt gemeinschaftlich abstimmen und verbesserungsvorschläge machen. es gibt hier wirklich nichts zu meckern an irgenwelchen formalitäten!
von daher schließ ich mich morpheus an: entspannt euch und kümmert euch um die wesentlichen dinge -und das sind immer noch die inhalte!
und seid doch einfach froh, daß es diese seite gibt! ich freu mich jeden tag darüber ..und jede minute, die ich hier bin! :)
:huepfer:
glasperlenspielerin
05.08.2004, 09:47
@last angel: ich muß noch sagen -da wir uns ohnehin nicht persönlich kennen, habe ich auch nichts persönlich gegen dich, wie du vllt denken könntest. nur vermute bzw. habe ich auch gesehen (ich weiß nicht, warum.. aber ich kann z.b. die abstimmungsergebnisse einzelner user z.b. in der politik-umfrage sehen), dass unsere politische auffassung (wo übrings die hauptursache -was viele nie vermuten, aber nun selbst mal bei psychologie-heute nachzulesen war) der hauptgrund (und nicht der charakter!) ist, warum mit zwei menschen meinungstechnisch und weltauffassungmäßig (was sich aber ins kleinste detail ihrer lebensplanung niederschlagen kann) sprichwörtlich nicht auf einen ( :D ) "grünen zweig" zu kommen ist. ;)
so long...
LastAngel21
05.08.2004, 10:03
Hallo Glasperlenspielerin,
danke für Dein Posting und Deine Worte.
Hm, ich weiß nicht, was meine politische Einstellung (die ich hier noch gar nicht kundgetan habe) mit unserem "Konflikt" zu tun haben soll... ich finde dies eher nebensächlich.
Weißt Du, mir geht es eigentlich nur darum, dass ich mich von Dir sehr verletzt fühle. Ich kann Dich und Deine Einstellung total gut verstehen und auch, dass Du so emotional reagierst. Das ist ja auch völlig in Ordnung. Aber es geht doch nicht, dass Du dies an mir auslässt. Und das ist geschehen. Da ist die Grenze überschritten und ich hätte mir gewünscht, dass Du dies auch so siehst.
Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Dich jemand in einer Diskussion so angreift? Und Du diese Person mehr als 3 mal bittest, es nicht zu tun und immer weiter gemacht wird? Ich in so einem Fall würde mich jedenfalls dafür entschuldigen. Und das hab ich irgendwie total vermisst. Statt dessen wird mir vorgeworfen, ich sei oberflächlich etc.
ICH finde es oberflächlich, dass hier gar nicht differenziert wird. Gerade WEIL mich hier (noch) niemand kennt, sollte sich hier niemand ein Urteil erlauben. Ich finde das ziemlich anmaßend von manchen Usern. Ich hoffe nur, dass diese eine Diskussion nicht diese ganze Seite widerspiegelt.
Dies ist auch ein gutes Beispiel für eine Administration oder Moderation, wie es ja schon angesprochen wurde. Denn jetzt ist es ja so, dass jeder mal seine Meinung dazu schreiben kann, ob es eskalliert oder nicht, ob jemand verletzt wird und was da passiert, ist aber relativ egal. Wer steuert das denn? Wer setzt denn da die Grenzen auf (die meiner Meinung nach schon lange überschritten sind)? Und so wie ich gehört habe, ist dies ja nicht die erste Diskussion, die so verlaufen ist. Findet Ihr das nicht auch schade? Wünscht Ihr euch nicht auch Diskussionen, die auf einer anderen Basis laufen?
Was ich noch sagen möchte: Mir ist aufgefallen, dass hier von seelenkristall.de gesprochen wurde. Wenn ich hier schreibe, dann schreibe ich hier als Diana und nicht als Mod. oder Op. von Seelenkristall.de. Ich denke, man sollte hier nicht in ein Schubladen-Denken verfallen: wir von empfindsam und die vom Seelenkristall. Das nur btw.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich mir wünsche, dass wie zwei in einem normalen Umgangston miteinander reden können und vielleicht jeder ein wenig darauf achtet, dem anderen nicht weh zu tun.
Gruß, Diana.
glasperlenspielerin
05.08.2004, 10:21
Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Dich jemand in einer Diskussion so angreift? Und Du diese Person mehr als 3 mal bittest, es nicht zu tun und immer weiter gemacht wird? Ich in so einem Fall würde mich jedenfalls dafür entschuldigen. Und das hab ich irgendwie total vermisst. Statt dessen wird mir vorgeworfen, ich sei oberflächlich etc.
das problem ist, dass ich mich genauso verletzt fühle.
das wichtigste überhaupt an mir sind meine werte. du kannst mir ruhig unter vier augen ins gesicht schreien, dass ich dumm, häßlich und krank und gestört bin. das würd mir nichts anhaben. das verletzt mich nicht persönlich. dagegen bin ich immun. es ist auch letztendlich egal, weil ich dafür nichts kann, weil ich damit geboren wurde.
aber meine werte, die ich mir im laufe der jahre mühsam angesammelt habe, um mich lebensfährig zu halten, sind mir heilig. es fällt mir auch ehrlich gesagt schwer, mich deswegen zu entschuldigen, weil ich mich dadurch (möglicherweise krankerweise) selbst verraten fühlen würde. und irgendwie hab ich es im laufe des lebens gelernt, dass ich mich selbst am wichtigsten nehmen sollte, weil das andere alles sehr wenig halt und boden hat bzw. sehr wenig verläßlich ist.
ich entschuldige mich bei dir, wenn du dich hinterher so serh aufgewühlt hast wie ich. mir ging das ganze sehr an meine eh schon depressionsbedingt ausgelaugten nerven.
ich möchte mich von dieser welt verabschieden können mit wenigstmöglicher beeinträchtigung und tangierung der lebensqualität meiner mitmenschen. von daher entschuldigung.
dennoch bleib ich bei allem, was ich gesagt habe bei meiner meinung.
glasperlenspielerin
05.08.2004, 10:24
@clown: von dir erwarte ich übrings :D , dass du alle meine obigen beiträge vom ersten bis zum letzten buchstaben liest ;) ..
und ich möchte stellungnahmen hören, ob es nur mir so geht, dass ich probleme mit seiner grammatik/satzbau habe, die mich beim lesen oft bis an den rand der geistigen erschöpfung trägt. :o
meiner meinung nach gehört so eine stilistisch durchfeilte sprache nämlich auch nicht w irklich auf ein "message-board", sondern in einen literarischen essay..-etwa "zum motiv der vergänglichkeit in rainer maria rilkes..". ;)
soviel -wie gesagt- abschließend noch mal zum thema HSP & toleranz.. es ist unmöglich, hier alle in eine vorgeschriebene norm pressen zu wollen. allein, was wir hier alles unter den begriff "sensibel" fassen, wird bald soviele antworten ergeben wie user auf dieser seite sind.
Hmm. Umgangston, schön.
Mir mißfällt auch der offensichtliche Mangel an Bildung und Literaturkenntnissen, der ja erst die Basis liefert für eine Diskussion.
Vielleicht erklärt das diese "Rumreiterei" auf Wörtern und das niedrige Niveau.
Es heißt nicht umsonst "Meinungsbildung".
Anna :ichnicht:
LastAngel21
05.08.2004, 10:55
Hallo Anna,
wodurch belegst Du denn Deine Meinung, dass bei manchen Leuten ein Mangel an Bildung und Literaturkenntnissen vorliegt bzw. wo ist Dir das denn aufgefallen?
Anna, wenn es für Dich normal ist, Dich nicht sehr gewählt und anspruchsvoll auszudrücken, so ist das in Ordnung. Jedoch solltest Du dies bei anderen respektieren. Allerdings widersprichst Du Dich damit mit Deinem ersten Satz. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass jemand, der Literaturkenntnisse hat, sich gewählter ausdrückt als jemand, der sie nicht hat.
Gruß, Diana.
Sky-is-the-limit
05.08.2004, 11:43
Hallo Glasperlenspielerin,
möglicherweise liegen unseren Auffassungen, was das Verhalten in diesem Forum betrifft, einfach unterschiedliche Vorstellungen von Hochsensibilität zu Grunde.
Für mich spielt sich HS eher auf seelischer/psychischer Ebene ab. Und genau diesen Schwerpunkt vermisse ich in letzter Zeit in diesem Forum. Daher empfinde ich Diskussionen über Mineralwasser, etc. als unnötiges "Beiwerk", als Ballast. Es hindert mich daran, hier das zu finden, um was es mir wirklich geht. Das ist für mich so, als wenn man immer nur um den heissen Brei herum redet und nie zum eigentlichen Kern vorstößt.
Ich will aber nicht ausschließen, dass solche Beiträge genau die gleiche Berechtigung haben wie die, die ich gerne sehen würde und eben nur einen anderen Aspekt der HS widerspiegelt. Dann wäre es aber auch nur richtig, diesen unterschiedlichen Aspekten durch eine andere Forenaufteilung Rechnung zu tragen, wie ich es ja schon einmal vorgeschlagen habe. Im Moment wird ja alles im Diskussionsforum behandelt, vielleicht könnte man hier noch eine sinnvolle Aufgliederung vornehmen.
Mir fiel auf, dass Du aus meiner Sicht viel mit "Kritik-Klischees" arbeitest: "typisch deutsch", "oberflächliche Gesellschaft", etc. Wäre es möglich, Deine Kritik direkt auf die konkreten Beiträge zu beziehen, und z.B. darzulegen, wo genau Du eine Versteifung auf Formalismus oder den Versuch siehst, Dinge in eine Norm zu pressen ? Ich gehe z.B. in vielen Diskussionen zunächst darauf ein, was mein Diskussionpartner sagt, manchmal auch mit Zitaten, und entwickle dann anhand dieser Darstellung meine Argumente.
Gruss
Gregor
Eiskristallin
05.08.2004, 12:14
ich möchte mich glasperlenspielerin anschließen (wegen "dito-"beiträgen, die toleranz verlangen, aber auch wegen literarisch-hochgeistiger ergüsse, die dies ebenso tun), und auch dreamer mit seiner klaren aussage gegen modertoren. ich glaube nicht, daß ich in einem moderierten forum länger als 2 wochen bleiben würde.
glasperlenspielerin
05.08.2004, 12:24
Mir fiel auf, dass Du aus meiner Sicht viel mit "Kritik-Klischees" arbeitest: "typisch deutsch", "oberflächliche Gesellschaft", etc. Wäre es möglich, Deine Kritik direkt auf die konkreten Beiträge zu beziehen, und z.B. darzulegen, wo genau Du eine Versteifung auf Formalismus oder den Versuch siehst, Dinge in eine Norm zu pressen ? Ich gehe z.B. in vielen Diskussionen zunächst darauf ein, was mein Diskussionpartner sagt, manchmal auch mit Zitaten, und entwickle dann anhand dieser Darstellung meine Argumente.
@sky: damit meinte ich gerade das, womit du jetzt schon wieder kommst: dieses pingelige-..metaphorisch ausgedrückt: hier ne schubalde, da ne schublade, mit da ner kiste und noch mal aufteilung in 80 unterkisten. usw. - ;)
meine kritik bezügl. "deutsche mentalität" bezog sich auf eben dies (mit einem verschmitzten lächeln im gesicht muß ich schon sagen, es hat schon beinah was bürokratisch-beamtenmäßiges... ;) ;)
ich finde übrings, dass die seelische sensibilität (die ich übrings von der "psychischen" nicht nur mit einem schrägstrich, sondern grundsätzlich davon abgrenzen würde..-s.a. meine erläuertung zum unterschied von "empfindlich/empfindsam"-"seelenkristall.de-empfindsdam.de" ... (ich möcht mich vom pingelig-deutschen ja gar nicht ausnehmen..) hier serh wohl und ausreichend berücksichtigung findet (vgl. thread -aktuell z.b. "HSP u. sehnsucht", "HSP und melancholie" usw.).
worauf man ganz sicher aber achten könnte (womit sich vllt auch dein problem, das du hier mitd er übersichtlichkeit hast) auch schon etwas in bahnen lenken läßt, wenn einige leute sich mehr mühe geben würden, die threads besser den entsprechenden themenforen zuzuordnen. ich habe ja bereits auch öfter darauf hingewiesen, dass best. themen mit HSP eher gar nichts zu tun haben u. eher in "zeitgeschehen" rein sollten-nur rein der ordnung wegen. die themen an sich sind interessant und diskussionswürdig und sollten auch nicht gelöscht werden.
ich finde hier ganz ehrlich keinen beitrag überflüssig-wie gesagt außer diese threads zur metakommunikation (vgl. auch --> http://www.empfindsam.de/showthread.php?t=411 ..-sowas ist für mich -auch wenn ich nun riskiere bei best. leuten unbeliebt zu machen- verschwendete liebesmüh u. macht mich sogar zugebenermaßen etwas wütend. derlei begriffszergliederei erinnert mich schon an die elitäre akademiker-mentalität in uni-seminaren, wo zwar viel geredet wird, aber letztendlich nichts bei rum kommt, man hinterher genauso schlau rauskommt wie vorher reingekommen ist.
außerdem möchte icha uch von meiner seite ausdrücklich unterschreiben, dass ich kein forum für "abiturienten" u.ä. fordere.
ich kann (wahrscheinlich war es u.a. auf clowns beiträge bezogen) mit nahezu allen von ihm zitierten literarischen/philosphischen/theologischen querverweise was anfangen. sträube mich aber innerlich aus dem grunde oft dazu stellung zu nehmen, weil ich mich ungern mit dieser bildung hier "outen" wollte..-einfach auch aus solidarität mit den leuten, die damit vllt nichts anfangen können und sich dadurch ausgeschlossen und "blöd" vorkommen-was natürlich absoluter quatsch ist. aber ich weiß und spüre (!!) das auch auf diesem forum sehr deutlich, dass viele leute sehr oft denken, sie gehören hier nicht hin, weil sie kein abitur haben. --deswegen auch mein etwas spitze anspielung auf clowns grammatik in diesem forum. ich weiß, daß es sicher zu 100% keine absicht ist, sondern einfach seine art zu schreiben und sich auszudrücken (man spürt ja, daß sehr viel herzblut da drin steckt), aber ich vermute dennoch, daß dies auf einige leute "abschreckend" wirkend könnte u. sich einige leute "minderbemittelt" vorkommen könnten. und das tut mir wiederum sehr leid! deswegen mein kontra auf sein:
Sind solche inhaltslosen Beiträge nicht einfach unhöflich, - den wißbegierigen anderen Hochsensiblen gegenüber?
als "unhöflich" kann man eben auch zu inhaltsschwere beiträge auslegen.
man sollte immer auch die sensibilität besitzen, sich auch mal selbst zu hinterfragen, inwieweit man nicht auch die toleranz anderer leser /schreiber hier strapaziert u. einfordert bzw. eben gar völlig zur voraussetzung nimmt.
glasperlenspielerin
05.08.2004, 12:29
möchte noch mal nachhängen:
es soll sich jetzt um gottes willen keiner verjagt fühlen. es war nur zum "mal-drüber-nachdenken" gedacht..
@clown: ich hab respekt vor dir und deinen gesitigen fähigkeiten; auch aus dem, was ich andererorts von dir gelesen habe, kann ich sagen, dass du eine überdurchschnittliche begabung im literairsch-wahrnehmerischen bereich hast, nur -wie gesagt (nicht böse gemeint), aber bitte versetze dich auch mal in die lage, dass es menschen gibt, die wirklich probleme haben, deinen gedanken zu folgen oder die auch ganz andere interessen haben (wobei dann umgekehrt auch immer noch gilt: einfach weiterlesen. -und das ist andererseits bei einem kleinen "dito" ja wirklich schnell getan.. :huepfer:
Mystique
05.08.2004, 12:51
Hallo Zusammen!
Ich sitze gerade hier und fühle mich total gehemmt irgendwas zu schreiben, weil ich denke es könnte vielleicht nicht den richtigen Satzbau enthalten oder die richtige Grammatik. Ich habe ehrlich gesagt, wenn es darum geht nicht so die Kenntnisse. Aber soll ich deswegen jetzt nichts mehr schreiben? Ist es das was hier gemeint ist? Oder habe ich da was falsch verstanden?
Oder wie ist das mit anderen, die nicht so gut sind in der Rechtschreibung?
Haben die nicht das recht dazu?
Mich macht es ein wenig traurig und es verletzt mich auch, dass das für einige so schlimm ist, dass sie es hier bemängeln.
Ich kenne sehr viele die damit ein Problem haben und sich deswegen auch minderwertig fühlen. (mich eingeschlossen)
Aber haben diese Menschen dann nicht das recht hier zu posten? Ich finde das ziemlich oberflächlich!
Wenn ich es falsch verstanden haben sollte, bitte ich darum aufgeklärt zu werden. Denn im Moment bin ich ein wenig schockiert...
Grüße
Diana, die jetzt sehr verunsichert ist. :confused:
glasperlenspielerin
05.08.2004, 12:51
das einzige-das laßt mich noch ergänzen-, was diese diskussion (mutmaßlich) nun bewegt haben wird, ist wohl, daß sich nun 80 % der hieran beteiligten leute verletzt in ihr schneckenhaus zurückziehen werden.
und das kanns ja nicht sein... :ichnicht:
warum kann nicht alles so bleiben, wie es ist? :ichnicht:
glasperlenspielerin
05.08.2004, 13:07
mach dich nicht verrückt. meine grammatik/rechtschreibung sind auch nicht in jeder hinsicht tageslichttauglich. und mein IQ liegt auch nur bei ca. 100 ( :eek: :D ).
aber ich glaub, du hast auch nicht alle beiträge wirklich gelesen.
es ging hier um das thema "toleranz" an zwei konkreten beispielen: zum einen meine diskussion mit last angel und einmal in bezug auf "überflüssige postings mit wenig intellektuellem anspruch", worüber ich mich gerade aufgeregt habe, weil man nicht von jedem erwarten kann, dass er umgekehrt auf anhieb problemlos kompliziert formulierte sätze verstehen kann (so wie ich z.b.) und dinge verstehen kann, wofür man deutschunterricht am gymnasium haben mußte. ( ich wäre ja beinah sogar noch auf die sonderschule gekommen und hätte heute vielleicht noch nicht mal einen hauptschulabschluß und würde hermann hesse für einen radiomoderator halten.--> soll heißen, das bildung sehr häufig auch von den umständen-wenn nicht gar zu fall abhänhig ist, als daß es eine intelligenzfrage ist)
Hallo Zusammen!
Ich sitze gerade hier und fühle mich total gehemmt irgendwas zu schreiben, weil ich denke es könnte vielleicht nicht den richtigen Satzbau enthalten oder die richtige Grammatik. Ich habe ehrlich gesagt, wenn es darum geht nicht so die Kenntnisse. Aber soll ich deswegen jetzt nichts mehr schreiben? Ist es das was hier gemeint ist? Oder habe ich da was falsch verstanden?
Oder wie ist das mit anderen, die nicht so gut sind in der Rechtschreibung?
Haben die nicht das recht dazu?
Mich macht es ein wenig traurig und es verletzt mich auch, dass das für einige so schlimm ist, dass sie es hier bemängeln.
Ich kenne sehr viele die damit ein Problem haben und sich deswegen auch minderwertig fühlen. (mich eingeschlossen)
Aber haben diese Menschen dann nicht das recht hier zu posten? Ich finde das ziemlich oberflächlich!
Wenn ich es falsch verstanden haben sollte, bitte ich darum aufgeklärt zu werden. Denn im Moment bin ich ein wenig schockiert...
Grüße
Diana, die jetzt sehr verunsichert ist. :confused:
Mystique
05.08.2004, 13:26
mach dich nicht verrückt. meine grammatik/rechtschreibung sind auch nicht in jeder hinsicht tageslichttauglich. und mein IQ liegt auch nur bei ca. 100 ( :eek: :D ).
aber ich glaub, du hast auch nicht alle beiträge wirklich gelesen.
es ging hier um das thema "toleranz" an zwei konkreten beispielen: zum einen meine diskussion mit last angel und einmal in bezug auf "überflüssige postings mit wenig intellektuellem anspruch", worüber ich mich gerade aufgeregt habe, weil man nicht von jedem erwarten kann, dass er umgekehrt auf anhieb problemlos kompliziert formulierte sätze verstehen kann (so wie ich z.b.) und dinge verstehen kann, wofür man deutschunterricht am gymnasium haben mußte. ( ich wäre ja beinah sogar noch auf die sonderschule gekommen und hätte heute vielleicht noch nicht mal einen hauptschulabschluß und würde hermann hesse für einen radiomoderator halten.--> soll heißen, das bildung sehr häufig auch von den umständen-wenn nicht gar zu fall abhänhig ist, als daß es eine intelligenzfrage ist)
Okay, es kann echt sein, (was manchmal schon ein Problem von mir ist) dass ich nicht alles 100% gelesen habe. Es hat mich halt ein wenig schockiert...
Das du dich darüber aufregst kann ich verstehen. Weil ich mir auch gut vorstellen kann, dass manche solche postings nicht verstehen. (ich habe auch manchmal schwierigkeiten damit) Und einige davon jetzt verschreckt sein könnten.
Liebe Grüße
Diana
Sensibelchen
05.08.2004, 13:39
Hallo Zusammen!
Ich sitze gerade hier und fühle mich total gehemmt irgendwas zu schreiben, weil ich denke es könnte vielleicht nicht den richtigen Satzbau enthalten oder die richtige Grammatik. Ich habe ehrlich gesagt, wenn es darum geht nicht so die Kenntnisse. Aber soll ich deswegen jetzt nichts mehr schreiben? Ist es das was hier gemeint ist? Oder habe ich da was falsch verstanden?
Oder wie ist das mit anderen, die nicht so gut sind in der Rechtschreibung?
Haben die nicht das recht dazu?
Mich macht es ein wenig traurig und es verletzt mich auch, dass das für einige so schlimm ist, dass sie es hier bemängeln.
Ich kenne sehr viele die damit ein Problem haben und sich deswegen auch minderwertig fühlen. (mich eingeschlossen)
Aber haben diese Menschen dann nicht das recht hier zu posten? Ich finde das ziemlich oberflächlich!
Wenn ich es falsch verstanden haben sollte, bitte ich darum aufgeklärt zu werden. Denn im Moment bin ich ein wenig schockiert...
Grüße
Diana, die jetzt sehr verunsichert ist. :confused:
Mir geht es genauso, muss ich zugeben.
Ich bin weder verbal hochbegabt, noch literarisch gebildet, aber für beides kann ich nichts dafür.
Das eine liegt nunmal daran, dass ich einfach in einem Umfeld aufgewachsen bin, indem auf ein sprachlich hohes Niveau absolut 0 Wert gelegt wird, weil andere Dinge im Leben Prioritäten haben, zum anderen kann ich "Wissen" in meinem Kopf nur sehr schlecht abrufen, weil ich ein Hirn wie ein Nudelsieb habe.
Aber beides ist nunmal so und ich gleiche diese "Lücken" eben aus indem ich bin, so wie ich bin - ich drücke mich auf andere Art und Weise aus - eben auf meine. Man braucht nicht immer mit Worten und Wissen kommunizieren bzw. beeindrucken.
Sicherlich ist das auf das Forum bezogen ein wenig fehl am Platze, weil man hier eben nicht anders als mit Zeichen kommunizieren kann, aber heißt das jetzt, dass ich daher nicht das Recht habe, an diesem Forum teilzunehmen????
Dabei bin ich doch genauso ein Mensch wie jeder andere.
Und man darf nicht vergessen, dass auch hochintelligente Menschen, die sich perfekt ausdrücken können und "Allroundlexika" sind, auch mal aufs Klo müssen, was essen müssen, Schlaf und ein Dach über den Kopf brauchen - also auf "Banalitäten des Alltages" angewiesen sind!!!!
glasperlenspielerin
05.08.2004, 13:48
Das eine liegt nunmal daran, dass ich einfach in einem Umfeld aufgewachsen bin, indem auf ein sprachlich hohes Niveau absolut 0 Wert gelegt wird, weil andere Dinge im Leben Prioritäten haben, zum anderen kann ich "Wissen" in meinem Kopf nur sehr schlecht abrufen, weil ich ein Hirn wie ein Nudelsieb habe.
@sensiblechen: auch mir geht es so! in meiner familie gab es auch keien bücher und intellektuelles im schrank und meine eltern sind mit mir auch nie ins museum gefahren oder haben mir "was ist was ?" -bücher gekauft. ich hab auch nie kinder- oder lesebücher geschenkt bekommen (wenn ich was lesen wollte, mußte ich in die stadtbücherei fahren).
was den umgangston in meiner familie betrifft:
"bitte" und "danke" waren mir fremdwörter bzw. hörte ich zum ersten mal, als ich in die schule und kindergarten kam und mußte erst "rausfinden", wann man was sagt usw. -das gleiche betrifft, eine "gehobene" oder gar "intellektuelle" sprache". um es gelinde auszudrücken: wie bei uns zuhause geredet wird-das ist echt "asozial". das ich eine einigermaßen gesunde menschl. grammatik entwickleln konnte (gleiches gilt für meine schwestern) grenzt eigntlich an ein wunder bzw. habe ich eigentlich nur der schule/büchern zu verdanken.
ganz nebenbei bemerkt, war dies sogar auch ein grund, weshalb ich als kind den mund erst gar nicht und später kaum aufbekommen habe plus eine soziale phobie habee, seit ich klein bin, weil ich mcih so extrem minderwertig gefühlt habe und mich immer noch minderbemittelt fühle, wenn ich spreche, schreibe, rede.. :(
Sky-is-the-limit
05.08.2004, 13:51
Hallo Glasperlenspielerin,
Du schreibst:
damit meinte ich gerade das, womit du jetzt schon wieder kommst: dieses pingelige-..metaphorisch ausgedrückt: hier ne schubalde, da ne schublade, mit da ner kiste und noch mal aufteilung in 80 unterkisten. usw. -
meine kritik bezügl. "deutsche mentalität" bezog sich auf eben dies (mit einem verschmitzten lächeln im gesicht muß ich schon sagen, es hat schon beinah was bürokratisch-beamtenmäßiges...
Ehrlich gesagt fühle ich mich hier in eine Schublade gesteckt und könnte die Kritik deswegen genauso an Dich zurückgeben. Mir geht es nicht um überflüssiges Kategorisieren, sondern darum, Dinge erst einmal überhaupt greifbar zu machen. Ich fühle mich ziemlich vor den Kopf gestoßen und habe das Gefühl, dass Du die Welt durch ein Schema aus Vereinfachungen und schwarz-weiss ähnlichem Denken siehst: Moderation=Restriktion, Differenzierung=Heuchelei, Ordnung=Beamtentum, etc.
Du wirst anderen Menschen und mir nicht gerecht, wenn Du Kritik so pauschal und beliebig ansetzt, ohne Dich wirklich mit den Leuten und Ihren Argumenten und nicht nur mit Deinen Klischeevorstellungen von ihnen auseinanderzusetzen.
Gruss
Gregor
Sensibelchen
05.08.2004, 14:13
@ glasperlenspielerin
eben. ;)
Bei mir war/ist das genau die gleiche Situation. Die Arbeit steht an 1. Stelle. Alles andere ist unwichtig und verdient daher keine Aufmerksamkeit.
Was soll ich sagen? Mich hat daher auch eher das Vernunftdenken geprägt, als das Streben nach geistig höherem.
Aber das bedeutet ja nicht gleich, dass man weniger weiß, was man will und dass man weniger empfindsam ist.
glasperlenspielerin
05.08.2004, 14:18
@gregor: ich habe alles erklärt, was ich erklären konnte.
les dir doch noch mal bitte doch, was ich hier geschrieben habe:
..um noch mal auf das eigentliche thema zurückzukommen: das hauptprobem -weswegen es hier immer wieder zu meinungsverschiedenheiten kommt- ist doch eigntlich, dass wir alle unterschiedlich sensibel sind (der eine mehr körperlich, der andere mehr gefühlsmäßig (wobei es gerade hier mind. 3 verschiedene unterkategorien zu geben scheint -der eine (A) ist es mehr im sinne von "empfindlich", schnell auf verletzungen reagierend -"der empfindliche"- (was meiner meiner meinung nach zu großteil auf erfahrungen in der vergangenheit/frühen kindheit) beruht, der andere (B) ist es mehr auf andere menschen -ihr fühlen/ihre denkweisen bezogen -das ist der "empath"- der dritte (C) -wie ich es wohl am stärksten in mir trage- ist es vor allem im transzendenten-spirituellen sinne -man nennt ihn auch den "melancholiker"....-->letzterer geht dann oft in einen dritten typus über, der meiner meinung nach vor allem züge aus B und C in sich zu vereinen scheint: dies sind für mich die sozial-politisch engagierten HSP's -der idealist..er ist ideeler kämpfer für freiheit und gerechtigkeit. seine politische richtung dürfte folglich auch eher links sein.. (ich bin übrings auch der meinung, wie schon mal jemand hier meinte, dass (auf meine sichtweise oben bezogen der B und C -typus von HSP#s eher mit einer linken gesinnung hand in hand gehen.....)
das problem ist, dass wir alle zu verschieden sensibel sind!! (der eine mehr körperlich, der andere mehr seelisch, der andere mehr psychisch usw.)
aber es gibt ja immerhin zwei verschiedene foren, die ich ihrer tendenz nach vollkommen unterschiedliche prioritäten setzen:
im übringen iste s ja auch gut, dass es zwei ähnliche, aber dennoch sehr unterschiedliche seiten gibt (und ich finde, man kann und darf die eine nicht an die andere angleichen wollen!) -seelenkristall.de nimmt (meinem eindruck vom lesen der eindrücke nach) eher auf die "empfindliche" seite des begriffs "sensibel" bezug. empfindsam.de aber zeichnet sich für mich immer noch im besonderen dadurch aus, dass es -wie der name (immer noch) sagt- u.a. im besonderen maße die empfindsamkeit im menschen anspricht -was für mich u.a. gerade die sensibilität bzw. tiefgründigkeit gegenüber bestimmten gesellschaftlich-ideellen dingen betrifft. gerade das ist nämlich der grund, weshalb ich mich nicht wirklich zu 100% von seelenkristall.de angesprochen fühle. es gibt zwar z.b. auf dem emotionsforum (das ich übrings von der idee nach sehr gut finde) einige sehr gute themenbereiche, aber wenn ich eingucke, finde ich zumeist threads, die -auch mit verlaub gesagt- das eigentliche thema verfehlen und da nicht wirklich reingehören ... -vieles andere bleibt mir zu sehr im konkreten, im subjektiven, in den eigenen vier wänden,anstatt die dinge in ihren gesamtzusammenhängen zu reflektieren -auf themen eben wie "gesellschaft", "transzendenz" u.ä.
ich möchte auf jeden fall nicht, dass das hier ein zweites seelenkristall wird.
die foren haben beide ihre eigene note. seelenkristall kümmert sich um eine bestimmte sensibilität, die psychische. empfindsam.de dreht sich allgemein um HSP-und warum in alles in der welt kann das nicht so bleiben? :(
ich finde die themenaufteilung auf diesem forum geradezu perfekt! schon allein aus dem grunde, dass ich mich nicht alle paar wochen an neue strukturen, ordnung, layout hier gewöhnen möchte. es soll endlich, wo alles so schön ist, auch so bleiben, wie es ist.
glasperlenspielerin
05.08.2004, 14:30
@gregor: das mit dem beamtentum war humorvoll gemeint. das habe ich ausdrücklich betont.
hm, ich muss ja zugeben, auch nicht alle beiträge hier gelesen zu haben, aber bei dem, was manche so anklingen ließen, fühlte ich mich schon ein bisschen auf den schlips getreten ...
ich bin schließlich nicht hier, um ausschließlich besonders tiefschürfende kommentare zu schreiben, und ebenso wenig will ich mich dazu gezwungen sehen, möglichst lange und ausführliche postings zu schreiben.
ich schätze einfach, wir sind hier wieder ein bisschen beim thema "toleranz", und das ist eh meistens eine sehr heikle angelegenheit. ich schrecke vor solchen diskussionen eigentlich immer zurück; wollte aber wenigstens ein, zwei sätze zu meinen eindrücken schreiben.
Sensibelchen
05.08.2004, 14:51
Ehrlich gesagt möchte ich auch nicht, dass auf empfindsam.de nur literarische, philosophische,... Themen diskutiert werden.
Ich finde nämlich, dass das dann viel zu engstirnig und einseitig wäre. Wenn diese Themen vorhanden sind mit vielen anderen Themenbereichen, dann ist das vollkommen ok.
Dann besteht nämlich eine Vielfalt, wo für jeden etwas dabei ist!!!
Doch Bereiche einfach rauszuschmeißen, nur weil sie anscheinend zu "alltäglich" sind, fände total kurzsichtig, denn auch hochsensible Menschen müssen sich mit alltäglichen Dingen abfinden und was ist falsch daran, wenn man nicht auch darüber reden möchte???
Denn ich denke, dass es gerade alltägliche Situationen sind, mit denen wir alle konfrontiert sind, die HSP doch zu schaffen machen, oder nicht?
Und nochwas!!!!!: Ist das denn außerdem nicht irgendwie kennzeichnend für HSPs, sich über Kleinigkeiten zu unterhalten??? Sei es Themen, wie Dialekte, Präverenzen im Zugfahren, Übertreibungen,....
Das muss einem doch mal bewusst werden! Wir sind ständig mit solchen Reizen konfrontiert!!! Warum sollte man sich daher nicht über Dinge, die unser Hirn im Dauerlauf verarbeitet, unterhalten können???????
Also ich finde die in diesen "Nebensächlichkeiten" auftretenden Übereinstimmungen der Meinungen bzw. individuellen Abweichungen immer wieder sehr interessant/witzig/bereichernd/aufbauend - je nachdem!!!
z.B: damals, als wir diesen Tollpatschigkeitsthread hatten: für viele mag der vielleicht total unsinnig und oberflächlich gewesen sein, aber für mich NICHT!!!! Denn jetzt weiß ich, dass auch andere HS von Tollpatschigkeit betroffen sind...zwar nicht alle, aber immerhin einige!! Vorher fühlte ich mich immer mutterseelenallein mit diesem Laster, aber seit diesem Thread denke ich anders darüber...
...oder: der Thread mit den Dialekten: jetzt weiß ich, dass auch andere HS, sich damit beschäftigen, was sie eigentlich hören!!!
Vor längerer Zeit dachte ich noch, dass ich die einzige wäre, die über solche "Spinnereien" nachdenkt und sie nicht einfach so zur Kenntnis nimmt...
...oder der Wetterbeschimpfungsthread: manche würden ihn vielleicht entrümpeln wollen, aber ich freu mich immer zu lesen, wenn anderen das Wetter auch so zu schaffen macht... :D
...etc etc etc.
und genau darum will ich nicht, dass solche Themen völlig zu Unrecht "abgewertet" werden!!! Sie sind genauso wichtig, wie "inhaltlich intelligente" Themen, weil sie ein wesentlicher Bestandteil unseres realen Lebens sind!!!!
Wie schon oben mal angesprochen: auch einem genialen Wissenschaftler kann das Wetter zu schaffen machen, auch er wird sich Gedanken machen, was er sich wohl als nächstes zu Essen machen wird und beim Matratzenkauf wird er genauso darauf achten, dass sie möglichst bequem ist, und vielleicht wird ihm sogar schlecht, wenn er im Zug mit dem Rücken in Fahrtrichtung sitzt????
Sky-is-the-limit
05.08.2004, 14:51
Hallo Glasperlenspielerin,
ich möchte auf jeden fall nicht, dass das hier ein zweites seelenkristall wird.
Das kann ich verstehen, aber dann sag es auch bitte direkt und stelle mich nicht als eine Karikatur dar ! Ich habe die zwinkernden Smilies durchaus wahrgenommen; trotzdem schienst Du meinen Beitrag mit dieser Klischeevorstellung des übereifrigen Beamten abzutun. Ich nehme Dich als Diskussionspartnerin aber ernst und möchte umgekehrt genauso behandelt werden.
Ich schreibe hier nicht, um empfindsam.de irgendwie in Richtung Seelenkristall zu verändern. Ich habe meine Meinung als User in diese Diskussion eingefügt. Mir gefällt diese Seite und ich fände es sehr schade, wenn dieses Forum seine Einzigartigkeit verlieren würde. Weil ich aber Tendenzen dazu sehe, habe ich meine Befürchtungen zum Ausdruck gebracht. Ich denke, dass man jetzt einfach einmal darüber nachdenken kann, ob man nun etwas verändern möchte oder nicht.
Gruss
Gregor
glasperlenspielerin
05.08.2004, 14:51
ich finde es wird langsam auch schwer, hier noch gefühlsmäßig neutral zu bleiben, weil wirklich jeder das problem mit dem sich-angegriffen-fühlen mit sich herumschleppt.
eigntlich würde ich dich gerne mal was fragen, gegror, aber traue mich schon gar nicht mehr, den satz hierhin zu schreiben, weil ich fürchte,d ass gleich wieder eine angriffs-welle gegen mich losschwappt.
Eiskristallin
05.08.2004, 14:53
es gehört nicht wirklich hierher, verzeiht, aber trotzdem: willkommen zurück, diana (mystique). *freufreu* *knuddel* :)
glasperlenspielerin
05.08.2004, 14:55
es gehört nicht wirklich hierher, verzeiht, aber trotzdem: willkommen zurück, diana (mystique). *freufreu* *knuddel* :)
wir freuen uns mit :) ;)
:huepfer:
glasperlenspielerin
05.08.2004, 15:03
@gregor: also ich hatte nicht im mind. die absihct dich zur karikatur zu machen, sondern es ging mir -noch mal kurz zur erklärung: ich *persönlich* (du und andere dürfen mri auch entgegenstimmen) finde, dass nicht zu viel alles unter die lupe genommen werden sollte.
unsere sensibilität ist -wie sensibelchen auch noch erklärt hat- eben serh unterschiedlich. das heißt dann z.b. das, was dem einen als "banalität" vorkommt, kann den anderen total entzücken usw. ..-das können wirklich die kleinsten udn alltäglichsten dinge sein. andere mögen es eben lieber komplex und abstrakt und unterhalten sich lieber über literarisches. ich muß sagen,d ass ich beides gerne tue, dass mich aber bestimmte dinge auch geistig überfordern bzw. ich damit nicht *so viel* anfangen kann, weil mich das thema auch nicht sioo mitreißt usw. -und so wird es halt jedem iregndwo gehen...
aber ich denke eben auch: das forum hat genug nischen-es müßte für jeden etwas dabei sein.
das amerik. board hatte übrings früher gar keine aufteilung und es landeten neuen beiträge nach aktualität wild durcheinander. aber selbst das war auszuhalten.. und irgendwo ist man doch auch heilfroh, dass man sich überhaupt austauschen *kann* ..dass wir die technik, möglichkeiten dazu haben..
Sensibelchen
05.08.2004, 15:09
unsere sensibilität ist -wie sensibelchen auch noch erklärt hat- eben serh unterschiedlich. das heißt dann z.b. das, was dem einen als "banalität" vorkommt, kann den anderen total entzücken usw. ..-das können wirklich die kleinsten udn alltäglichsten dinge sein. andere mögen es eben lieber komplex und abstrakt und unterhalten sich lieber über literarisches. ich muß sagen,d ass ich beides gerne tue, dass mich aber bestimmte dinge auch geistig überfordern bzw. ich damit nicht *so viel* anfangen kann, weil mich das thema auch nicht sioo mitreißt usw. -und so wird es halt jedem iregndwo gehen...
ich tu auch gerne beides, aber dann versteh ich irgendwo nicht, dass ständig die angesprochen wird, ob nicht gewisse Bereiche zu "oberflächlich" wären...
morpheus
05.08.2004, 15:27
@DasKleine:
Schreib mir nächstes Mal einfach eine PN...
LG
morpheus
Ich gebe zu das ich nicht alle Beiträge gelesen hab. Aber ich weiß worum die Diskussion geht. Und ich frage mich eines, was soll das? Hier wurde oft von überflüssigen Beiträgen und Themen gesprochen. Aber wißt ihr das überflüssigste Thema was hier je gepostet wurde ist dieses hier.
Natürlich können wir literarische Themen und ähnliches Diskutieren. Aber nicht nur. Wir sind kein Literaturforum. Mir sind die Beiträge die sich mit unseren kleinen Eigenheiten beschäftigen genauso wichtig.
Was soll schon wieder das wettern gegen Zustimmungen. Wenn mir danach ist will ich verdammt noch mal (Entschuldigung für meine Wortwahl) auch schreiben dürfen. Wenn die andere Seite das nicht aktzeptiert kann ich ihr schlichtweg nur Intoleranz vorwerfen.
Überflüssig in diesem Forum ist nur eines, dieser Thread hier.
Mystique
05.08.2004, 19:13
Mir geht es genauso, muss ich zugeben.
Das eine liegt nunmal daran, dass ich einfach in einem Umfeld aufgewachsen bin, indem auf ein sprachlich hohes Niveau absolut 0 Wert gelegt wird, weil andere Dinge im Leben Prioritäten haben, zum anderen kann ich "Wissen" in meinem Kopf nur sehr schlecht abrufen, weil ich ein Hirn wie ein Nudelsieb habe.
Kann mich da auch nur anschließen...
Meine Eltern haben da ganz andere Vorstellungen. Manchmal denke ich, die haben mich irgendwo gefunden.
Ich denke, dass es euch da sicher ähnlich geht?!
@keetah
Oh, du bist mir ja eine! *ggg* *knuddelzurück*
(freumichganzdoll) :-)
Ganz liebe Grüße
Diana
Sensibelchen
05.08.2004, 20:20
Meine Eltern haben da ganz andere Vorstellungen. Manchmal denke ich, die haben mich irgendwo gefunden.
Ich denke, dass es euch da sicher ähnlich geht?!
Ja, das ist phasenweise wirklich extremst anstrengend und oft schwer zu ertragen!!!!!!!!!
Ich wundere mich oft über mich selbst, dass ich in gewisser Weise total anders denke als meine Eltern und es erstaunt mich immer wieder, dass ich mich überhaupt so entwickeln hab können - also in eine total andere Richtung, als sie mir eigentlich vorgegeben hatten.
Ich fall in vielen Dingen total aus ihrem Rahmen heraus und passe nicht in in ihre Vorstellungen...ich find es selber komisch, wie das hat passieren können, aber ich bin gar nicht so unglücklich damit, es ist nur oft äußerst schwierig und seelisch schmerzvoll, die eigenen Ziele gegen sie durchzusetzen...
Eiskristallin
05.08.2004, 20:31
Mir mißfällt auch der offensichtliche Mangel an Bildung und Literaturkenntnissen, der ja erst die Basis liefert für eine Diskussion.
Vielleicht erklärt das diese "Rumreiterei" auf Wörtern und das niedrige Niveau.
aha. :mecker:
auch in einem anderen thread hast du uns ja ebenfalls schon wissen lassen, daß du intellektuell erhaben bist ("Bei dieser Form der Ausblendung von Tatsachen fällt mir auf, als Mensch mit wissenschaftlicher Ausbildung und mehr als 40 Jahren auf dem Buckel, dass da leider was aus dem Ruder läuft.")
das ist etwas, daß mich extrem stört.
Meine Eltern haben da ganz andere Vorstellungen. Manchmal denke ich, die haben mich irgendwo gefunden.
Das geht mir genauso. Ich frage mich oft wie ich in diese Familie überhaupt hineinpasse. :( ich bin so komplett anders. Manchmal ist mir da auch schon der Gedanke gekommen, die müssen mich adoptiert haben.
Eiskristallin
05.08.2004, 20:32
@ sensibelchen und @ mystique
kann euch total gut verstehen. sehe das mit den vermeintlich unwichtigen themen genauso wie du, sensibelchen.
@ Keetah
Ich möchte darum bitten das meine Beiträge nicht so aus dem Zusammenhang gerissen werden. Ich mache das mit Deinen Beiträgen auch nicht. Wenn Dir etwas mißfällt,hast Du immer noch die Möglichkeit anders an mich ranzutreten.
Tut mir leid, wenn Du Sachen auf dich beziehst, die ich nicht an dich gerichtet habe.
Das ganze finde ich sinnlos.
Anna
Mir mißfällt auch der offensichtliche Mangel an Bildung und Literaturkenntnissen, der ja erst die Basis liefert für eine Diskussion.
Du vergißt die Erfahrungen, Gefühle...
Bildung und Literatur ist meiner Meinung in keinster Weise die einzige Basis für eine Diskussion. Zudem klingt diese Aussage in meinen Ohren äußerst arrogant. Nur so... wo wir unter anderem auch gerade beim Thema Umgangsformen sind... ;)
Dieses Forum repräsentiert für mich letztendlich einen Schnitt durch die verschiedensten gesellschaftlichen Schichten. Verschiedene Menschen, verschiedenen Alters mit verschiedenen Erfahrungen und verschiedener Bildung, Charakter, gesellschaftichem und familiären Hintergrund usw.. Diese Menschen verbindet die Hochsensibilität und damit verbundene Erfahrungen, und darum geht es hier. Das war's im Grunde schon - das ist alles!
Ich sehe das so: Niemand ist verpflichtet Themen/Beiträge zu lesen, niemand muss Themen/Beiträge schreiben. Mich interessieren viele Themen auch nicht... also lese ich sie nicht! Die Themen-Bandbreite des Forums ist im Grunde sehr hoch, klar, aber das ist eben so.
Für mich hat jeder vom jeweiligen Ersteller ernst gemeinte Beitrag die gleiche Daseinsberechtigung im Forum.
Eiskristallin
05.08.2004, 21:17
@ anna
ich weiß schon, daß du nicht mich meintest. aber ich finde es generell nicht schön, zu bemängeln, daß jemand weniger bildung haben könnte bzw. zu betonen, wie intellektuell man selbst doch sei. das kann ganz schön kränkend sein. (für wen auch immer - nicht unbedingt für mich...)
Eiskristallin
05.08.2004, 21:22
Für mich hat jeder vom jeweiligen Ersteller ernst gemeinte Beitrag die gleiche Daseinsberechtigung im Forum.
das sehe ich genauso. und auch sonst kann ich mich deinem posting anschließen.
Hallo Leute,
wenn ihr meine Kenntnisse wissen würdet, würdet ihr nur staunen!! Sensibelchen, Du weißt was ich meine. Das mit den Geburtstagen.
Tendus
@Neo
Ich sehe das genauso wie du. Mit ein wenig Toleranz kann man da viel erreichen.
Matt_kirsche
05.08.2004, 22:17
Ich bin der Meinung, dass Threads wie dieser hier dem Forum noch viel mehr schaden, als Threads, die von manchen hier als "Geblubber" interpretiert werden, denn wohin sich dieser Thread bewegt kann ich jetzt schon absehen (nämlich Richtung Kriegsschauplatz). Die ganze Debatte ist, jedenfalls in meinen Augen, irgendwo witzlos. Wenn hier einige sich über Literatur oder Philosophie austauschen wollen, so gibt es doch dafür explizit eigene Forums-Segmente. Sich darüber zu beschweren, dass solche Dinge nicht auch in anderen (?!) Forumsteilen thematisiert werden ist daher nicht gerechtfertigt. Auch stören mich persönlich die "bemängelten" Threads überhaupt nicht. Wenn mich ein Thema nicht interessiert, schau ich da auch nicht rein. Ich sehe mir diesen Thread heute das erste mal an, der steht glaub ich schon ein paar Tage... Wenn ich über etwas für mich Wichtiges sprechen will, habe ich, genau wie alle anderen, immer die Möglichkeit das zu thematisieren und einen neuen Thread zu starten. Aber Meckern ist halt einfacher als besser machen, oder um es mit dem Zitat eines Schriftstellers zu beschreiben
"Kritiker sind wie Eunuchen. Sie wissen alle wie es geht, sie haben es alle schon tausendmal gesehen. Aber sie können es nicht besser"
Mehr möchte ich dazu nicht sagen :rolleyes:
Für mich ist bei alledem nun wirklich nichts Gutes herausgekommen. Ja, wenn man sich "festdudelt" bei einem Thema, dann werden die Schatten immer länger, es wird ein Gezerre, so wie viele Hunde aufgeregt nur an diesem einen Knochen nagen wollen, - smile.
Die Unbefangenheit, alles Spontane, der freimütige Austausch, sie bleiben auf der Strecke.
Ich lerne aus den Beiträgen, dass die persönliche Situtation der Forum-Partner, ihre Rahmenbedingen, ihr Seelen-, ihr Körper- und existenzieller Zustand uns weitgehend verborgen bleiben, - nämlich das, was oft gar nicht im Forum ausgesprochen werden kann. Das erfordert Vorsicht, Zurückhaltung, Behutsamkeit im Umgang.
Wahrscheinlich ist es am besten, auf die Selbst-Regulation, auf die Vielfalt in den Foren zu bauen. Manchmal könnten vielleicht einige Sätze ausserhalb des Forums Dinge klarzustellen (private Nachrichten).
Der gute Wille, Vertrauen, ja das Solidargefühl unter den Sensiblen sind ein hoher Wert. Auch Ratlosigkeit, Verzweiflung, ja unsere Irrtümer sollten in den Foren einen Platz haben.
Es gibt mehrere Bücher mit dem Titel "Der sensible Mensch" Eins hat der Psychiater und Theologe Eduard Schweingruber geschrieben. Ich setze Zitate her. Bitte nehmt sie nicht persönlich, sondern einfach als Gedanken-Angebote.
Zitate: Fast jeder Sensible ist gierig. Seine Interessen und Bedürfnisse haben etwas Verklammertes. Der Sensible ist so veranlagt, dass sein Gefühle, Sinne und Triebe zu leicht ansprechbar sind. Das Zusammenwachsen, die Identifizierung mit diesen verfühbaren Lüsten ist Gier.
Alle Sensiblen wollen das Leben an sich reißen. Aus diesem Grundkrampf muß der Sensible heraus. Das Hingabeobjekt muß real, darf nicht erträumt sein!
Wünsche und Tatsachen, wenn sie auseunanderklaffen, zersplittern den Sensiblen.
Ende der Zitate
:(
Eiskristallin
06.08.2004, 01:20
Wahrscheinlich ist es am besten, auf die Selbst-Regulation, auf die Vielfalt in den Foren zu bauen. Manchmal könnten vielleicht einige Sätze ausserhalb des Forums Dinge klarzustellen (private Nachrichten)
dem kann ich mich anschließen (sorry, daß ich mich nur anschließe, aber...naja, nix für ungut, ich hab dazu eben im moment nicht mehr zu sagen...)
Keetah,
du trägst dazu bei, dass wir vom "Hochschaukeln" wieder zu "Einwürfen" und zu kurzen Sätzen, die hin- und herfliegen, zurückkehren.
Ich wünsche dir einen wonnigen Freitag.
:)
Eiskristallin
06.08.2004, 12:30
naja, aber da wir uns geeinigt haben, daß kurze sätze auch mal sein dürfen, dachte ich, ich wag's mal wieder. (und außerdem wollte ich unbedingt loswerden, daß ich dir auch mal zustimme ;)...)
wünsche dir ebenfalls einen wonnigen freitag bzw. wochenende :)
glasperlenspielerin
06.08.2004, 13:02
mattkirsche, du hast hier was gutes in einem beitrag gesagt. :rolleyes:
die
ganze
d
i
s
k
u
s
s
i
o
n
hier
ist
einfach
s
i
n
n
l
o
s.
:ichnicht:
Matt_kirsche
06.08.2004, 14:30
@glasperlenspielerin: auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn ;)
Sensibelchen
06.08.2004, 15:28
auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn ;)
...ah! Noch ein Zitat, dass ich bei meinen Lebensmottos vergessen habe... :D
Matt_kirsche
06.08.2004, 15:45
...ah! Noch ein Zitat, dass ich bei meinen Lebensmottos vergessen habe... :D
juuhu, schon wieder ein Treffer ;) (sorry für den Einzeiler Doppel ;) )
Ich sag ja schon die ganze Zeit das dieses Diskussion überflüssig ist. ;)
Sky-is-the-limit
07.08.2004, 13:43
Hallo zusammen,
ich hatte mich gedanklich bereits aus diesen Thread verabschiedet und ihn auch nicht mehr weiter verfolgt, möchte nun aber abschließend doch noch etwas dazu sagen, nachdem ich die neueren Beiträge nachgelesen habe:
Matt_kirsche schreibt:
Aber Meckern ist halt einfacher als besser machen, oder um es mit dem Zitat eines Schriftstellers zu beschreiben:
"Kritiker sind wie Eunuchen. Sie wissen alle wie es geht, sie haben es alle schon tausendmal gesehen. Aber sie können es nicht besser"
Jeder Mensch und jede Community sollte sich daran messen lassen, in welchem Maße er/sie kritik- und konfliktfähig ist. Menschen, die sich nicht kritisieren lassen wollen oder können, verspielen jegliche Weiterentwicklungschance und machen sich aus meiner Sicht unglaubwürdig. Bei Schriftstellern ist das natürlich etwas anderes :lol: .
Auf den Beitrag bezüglich meines Verständnisses von Moderation ist niemand eingegangen. Ich bekam den Eindruck, dass man sich mit einer pauschalen Antihaltung begnügt und Versuche, diese einseitige Sicht zu hinterfragen, schlichtweg ignoriert. Man wollte nur das sehen, was man ohnehin schon als "die Wahrheit" empfand.
Der Ton, der in dieser Diskussion angeschlagen wurde, war teilweise arg rabiat und respektlos. Ich gelangte zu der Auffassung, dass manche Menschen, die sich für hochsensibel halten, offenbar in diesem selbstumgehängten Etikett einen Freibrief sehen, vermeintlich richtige Werte mit unlauteren Mitteln zu verteidigen und dabei ziemlich unsensibel miteinander umzugehen. Es hätte jederzeit die Möglichkeit bestanden, die Auseinandersetzung argumentativ und damit für beiden Seiten bereichernd zu führen. Leider wurde sie so gut wie gar nicht wahrgenommen.
Wenn Du, Matt_Kirsche, das Entstehen eines "Kriegsschauplatzes" befürchtest, wieso setzt Du dann mit so einem Zitat noch "einen drauf" und sorgst damit für weiteren Zündstoff ?
Auch wenn ich manche Beiträge von clown für etwas überkandidelt und anstrengend halte, tat es mir leid, wie auf ihm herumgehackt wurde. Er hat sich in keinem seiner Beiträge, soweit ich sie gelesen habe, danebenbenommen oder persönliche Grenzen überschritten. Bei ihm sind allerdings sehr wohl Grenzen übertreten worden. Die von einigen Personen geforderte Toleranz galt offenbar nicht für ihn.
Es mutete für mich wie subtile Ironie an, dass manche User, die sich in diesem Thread mehrfach und mit langen Beiträgen zu Wort gemeldet haben, später die Sinnlosigkeit dieser Diskussion, an deren Entwicklung sie maßgeblich beteiligt waren, vermeldeten und das dann auch noch einmal in einem Beitrag kundtun mussten.
Ich sehe es jetzt so, dass auf Dauer seelisch und psychisch empfindsame Menschen von dieser Art und Weise, miteinander umzugehen, abgeschreckt werden und das Forum verlassen könnten. Übrig bleiben würden die körperlich Hochsensiblen, denen ein solcher Umgangston weniger ausmacht.
Ich würde mir einen Umgang miteinander wünschen, in dem auch unangenehme Standpunkte ernstgenommen und sachlich diskutiert werden. Wie sonst kann man seinen Horizont erweitern, wenn man sich nicht neuen Denkansätzen zumindest offen zeigt ? Ich kann die Verletzungen, die hier viele Menschen aufgrund Ihrer hohen Empfindsamkeit und der gleichzeitigen Unsensibilität der Umwelt davon getragen haben, verstehen. Ich kann auch das reflexartige Zurückzucken nachvollziehen, wenn man Gedanken einbringt, die vermeintlicher Bestandteil früherer schlechter Erfahrungen waren. Die eigenen Verletzungen sollten aber nicht dazu führen, dass man die Welt durch ein Schwarz Weiss-Schema sieht und das Hinterfragen des eigenen Standpunkts aufgibt. Denn damit lügt man sich genauso selbst an, wie es viele oberflächliche Menschen tun.
Gruss
Gregor
Matt_kirsche
07.08.2004, 14:32
Wenn Du, Matt_Kirsche, das Entstehen eines "Kriegsschauplatzes" befürchtest, wieso setzt Du dann mit so einem Zitat noch "einen drauf" und sorgst damit für weiteren Zündstoff ?
Du kannst mich auch gerne Matthias nennen ;) (ich glaube, meinen "richtigen" Namen kann man relativ leicht aus meinem Nick ableiten, jedenfalls den Vornamen *g*) Auch habe ich nicht das Gefühl, mit meinem Post eine Lawine losgetreten zu haben. Jedenfalls ist das Ganze offensichtlich nicht in einen Flame-War ausgeartet. Dennoch tut es mir irgendwo leid, wenn du dir mein Zitat zu Herzen genommen hast. Ich hab das eher gepostet, weil ich das eher als witzig, denn als beleidigend empfand. Naja, mein allgemeiner Humor ist eh ein bißchen "retro" (will sagen: ein wenig anders als der der breiten Masse) :huepfer: Abgesehen von meinem Zitat"fehlgriff" habe ich nicht, jedenfalls für mein Empfinden, auf Clown oder sonst irgendwem herumgehackt.
Ich denke, wenn man kritisiert, muss man damit rechnen, selbst kritisiert zu werden, wie du es ja auch mit meinem Post getan hast. Das selbe gilt für Clown und auch für andere, die den Umgangston und die Themen, die hier behandelt werden, anprangern.
In diesem Sinne
@Sky-is-the Limit
Jeder Mensch und jede Community sollte sich daran messen lassen, in welchem Maße er/sie kritik- und konfliktfähig ist. Menschen, die sich nicht kritisieren lassen wollen oder können, verspielen jegliche Weiterentwicklungschance und machen sich aus meiner Sicht unglaubwürdig. Bei Schriftstellern ist das natürlich etwas anderes .
Diese Diskussion ist von allen ohne Ausnahme falsch geführt worden (inklusive dir und mir). Ich muß mir vorwerfen lassen, das ich (gestreßt von der Arbeit und fertig vom Wetter) einen Großteil schlichtweg nicht gelesen haben. Außerdem lasse ich mir auch vorwerfen das ich überreagiert habe, weil ich mich und andere einfach ungerecht behandelt sah (war mein Empfinden, ich sage nicht das es so gemeint war). Und ich weiß das ich in solchen Situationen überreagieren kann. Aber genauso mußt du dir vorwerfen lassen das du den schlechtesten Zeitpunkt gewählt hast um eine solche Diskussion vom Zaun zu reißen. Das alles hier war vorhersehbar. Wir hatten einen schwellenden Streit (Last Angel/ Glasperlenspielerin). Und ein kontroverses Diskussionsthema. Durch den Streit war die Stimmung aufgeheizt und die Gemüter erhitzt. In so einer Atmosphäre war es absehbar das es so kommen würde. Besonders da die ganze Diskussion dann auch noch bezug nahm auf den schwellenden Streit. Es war einfach klar das sich hier der eine oder andere verletzt fühlen wird. Ein weiterer Fehler war das konkrette angreifen diverser Userbeiträge. Es wurde hier noch kein ausfallender oder anstößiger Beitrag gepostet. Ausnahme das Horrorfoto das Arthur Dent postete, aber die Sache wurde ja auch sehr schnell entfernt und geregelt. Einen Beitrag allein aufgrund seiner Länge zu kritisieren finde ich falsch. Es ist verständlich das sich der User dadurch verletzt fühlt. Wo wir dann bei Qualität statt Quantität wären. Ein längerer Beitrag ist nicht unbedingt Qualitativ besser. Ich kann viel schreiben und wenig sagen. Ich kann aber auch wenig schreiben und es auf den Punkt bringen. Wenn es ein Thema erfordert schreibe ich einen längeren Beitrag in dem ich ausführlich meine Meinung darlege. Aber manchmal ist es mir auch wichtig zu erfahren wem es hier genauso geht. Und mir ist da ein einfaches Dito oder geht mir genauso lieber als ein langer ausgeschmückter nichtssagender Beitrag der im Grunde auch nur Dito sagt. Warum müssen wir viele Worte verwenden für etwas was mit ganz wenigen gesagt werden kann. Ich will mich da nicht ausschließen natürlich schmücke auch ich manches mal einen Beitrag mit guten Formulierungen aus und ein anderes mal stimme ich einfach nur zu weil ich nichts hinzufügen kann. Auch die Zustimmungen haben ihre Daseinsberechtigung. Außerdem gibt es oft Gründe für kurze Beiträge, einige haben einfach nicht viel Zeit (Arbeit, Internetkosten etc) oder sind nicht in der Lage sich länger zu fassen (z.b. duch Depressionen). Auch diese Menschen haben ein Recht sich hier zu äußern.
Auf den Beitrag bezüglich meines Verständnisses von Moderation ist niemand eingegangen. Ich bekam den Eindruck, dass man sich mit einer pauschalen Antihaltung begnügt und Versuche, diese einseitige Sicht zu hinterfragen, schlichtweg ignoriert. Man wollte nur das sehen, was man ohnehin schon als "die Wahrheit" empfand.
Wie ich sagte. Ich gebe zu das ich einen Großteil nicht gelesen habe, es war weder böse noch respektlos gemeint. Es war einfach zuviel für einen kurzen Feierabend. Eine solche Diskussion hätte man besser an einen Sonntag gestartet und vor allem an einem Zeitpunkt der Ruhe. Eine aufgeheitzte Stimmung ist denkbar schlecht geeignet um ein solches Thema auf die Tagesordnung zu bringen. Das fordert Überreaktionen herraus.
Der Ton, der in dieser Diskussion angeschlagen wurde, war teilweise arg rabiat und respektlos. Ich gelangte zu der Auffassung, dass manche Menschen, die sich für hochsensibel halten, offenbar in diesem selbstumgehängten Etikett einen Freibrief sehen, vermeintlich richtige Werte mit unlauteren Mitteln zu verteidigen und dabei ziemlich unsensibel miteinander umzugehen. Es hätte jederzeit die Möglichkeit bestanden, die Auseinandersetzung argumentativ und damit für beiden Seiten bereichernd zu führen. Leider wurde sie so gut wie gar nicht wahrgenommen.
Wenn Du, Matt_Kirsche, das Entstehen eines "Kriegsschauplatzes" befürchtest, wieso setzt Du dann mit so einem Zitat noch "einen drauf" und sorgst damit für weiteren Zündstoff ?
Auch wenn ich manche Beiträge von clown für etwas überkandidelt und anstrengend halte, tat es mir leid, wie auf ihm herumgehackt wurde. Er hat sich in keinem seiner Beiträge, soweit ich sie gelesen habe, danebenbenommen oder persönliche Grenzen überschritten. Bei ihm sind allerdings sehr wohl Grenzen übertreten worden. Die von einigen Personen geforderte Toleranz galt offenbar nicht für ihn.
Es wurde von beiden Seite der falsch Ton angeschlagen. Jeder fühlte sich verletzt und mißverstanden. Ich habs ja weiter oben aufgeführt.
Ich sehe es jetzt so, dass auf Dauer seelisch und psychisch empfindsame Menschen von dieser Art und Weise, miteinander umzugehen, abgeschreckt werden und das Forum verlassen könnten. Übrig bleiben würden die körperlich Hochsensiblen, denen ein solcher Umgangston weniger ausmacht.
Sehe ich nicht so. Die Personen die du hier als körperlich Hochsensible siehst, sind vielleicht viel ehr seelisch Hochsensible, denn gerade der seelisch Sensible Mensch fühlt sich schneller verletzt. Diese Diskussion ist mir gerade deswegen ein Dorn im Auge, weil sie zu einem Zeitpunkt gestartet wurde an dem sie einen solchen Umgang provozieren mußte. Deswegen ist und bleibt sie für mich sinnlos. Nicht wegen des Themas sondern wegen dem Zeitpunkt und der Art wie sie geführt wurde. Sowas sollte ein Einzelfall bleiben. Ich reagiere sehr empfindlich auf negative Stimmungen.
Ich würde mir einen Umgang miteinander wünschen, in dem auch unangenehme Standpunkte ernstgenommen und sachlich diskutiert werden. Wie sonst kann man seinen Horizont erweitern, wenn man sich nicht neuen Denkansätzen zumindest offen zeigt ? Ich kann die Verletzungen, die hier viele Menschen aufgrund Ihrer hohen Empfindsamkeit und der gleichzeitigen Unsensibilität der Umwelt davon getragen haben, verstehen. Ich kann auch das reflexartige Zurückzucken nachvollziehen, wenn man Gedanken einbringt, die vermeintlicher Bestandteil früherer schlechter Erfahrungen waren. Die eigenen Verletzungen sollten aber nicht dazu führen, dass man die Welt durch ein Schwarz Weiss-Schema sieht und das Hinterfragen des eigenen Standpunkts aufgibt. Denn damit lügt man sich genauso selbst an, wie es viele oberflächliche Menschen tun.
Das wünsche ich mir auch. Aber dazu gehört genauso das Gespür für den richtigen Zeitpunkt. Warum wurde denn dieser Zeitpunkt gewählt, man hätte das Thema jederzeit ohne Wertung von Beiträgen und neutral ansprechen Können. Die Stimmung lasse ich nicht als Grund gelten weil das hieße für mich das man dies hier bewußt provoziert hatte und das ist auch nicht sensibel.
Wenn ich mit meinen Beiträgen irgendjemanden verletzt haben sollte oder irgendwas mißverstanden wurde, so entschuldige ich mich dafür.
LastAngel21
07.08.2004, 15:54
Hallo Dreamer,
ich hab Deinen Beitrag jetzt nur kurz überflogen und möchte nur kurz sagen, dass Du vielleicht einfach mal drauf schauen solltest, dass Gregor diese Diskussion gar nicht gestartet hat. Warum machst du ihm dann einen Vorwurf?
Weiterhin schreibst Du, Du fändest diese Diskussion sinnlos, weil sie zu einem falschen Zeitpunkt gestartet worden sei...
Der Inhalt und Sinn dieser Diskussion hat m. E. nichts mit dem Zeitpunkt zu tun und dass Du leider keine Zeit hattest, Dir alles durchzulesen, kann man ja nicht anderen zum Nachteil reichen.
Dann bemängelst Du, es sei kein "Gespür für den richtigen Zeitpunkt" da. Wie schon gesagt, Gregor hat diese Diskussion nicht gestartet und wenn doch gerade das Thema in einem anderen Beitrag angeschnitten wurde, warum sollte man es dann nich ausdiskutieren? Warum sollte man noch Wochen warten und es dann einfach so wieder anschneiden?
Ich seh es ähnlich wie Gregor, nämlich dass hier sowohl seelisch als auch körperlich sensible Menschen aufeinander treffen. Und das wurde ja auch von einigen sogar bestätigt.
Und wenn Du meinst, diese Diskussion sei falsch geführt worden, so wäre das doch das beste Beispiel, dass ein Moderator hier z. B. hilfreich gewesen wäre. Oder was meinst Du, Dreamer?
Gruß, Diana.
@Last Angel
Gregor hat die Diskussion um Moderatoren gestartet. Der Threadstarter hatte nur das Thema Umgangston angesprochen.
Dann bemängelst Du, es sei kein "Gespür für den richtigen Zeitpunkt" da. Wie schon gesagt, Gregor hat diese Diskussion nicht gestartet und wenn doch gerade das Thema in einem anderen Beitrag angeschnitten wurde, warum sollte man es dann nich ausdiskutieren? Warum sollte man noch Wochen warten und es dann einfach so wieder anschneiden?
Da gebe ich dir Recht. Aber dennoch war die Reaktionen absehbar. Jedenfalls hab ich damit gerechnet als ich den Thread las.
Der Inhalt und Sinn dieser Diskussion hat m. E. nichts mit dem Zeitpunkt zu tun und dass Du leider keine Zeit hattest, Dir alles durchzulesen, kann man ja nicht anderen zum Nachteil reichen.
Sicher. Ich nehme für mich nicht in Anspruch perfekt zu sein. Ich bin auch nur ein Mensch, aber wenn ich einen Fehler mache, so kann ich mich auch dafür entschuldigen.
Ich seh es ähnlich wie Gregor, nämlich dass hier sowohl seelisch als auch körperlich sensible Menschen aufeinander treffen. Und das wurde ja auch von einigen sogar bestätigt.
Das stimmt. Meine Sensibilität ist zum Beispiel auch im seelischen Bereich viel ausgeprägter als im körperlichen.
Und wenn Du meinst, diese Diskussion sei falsch geführt worden, so wäre das doch das beste Beispiel, dass ein Moderator hier z. B. hilfreich gewesen wäre. Oder was meinst Du, Dreamer?
Ich meine das wir Erwachsene Menschen sind und zu einem vernünftigen Umgangston zurückfinden können. Ich meine das hier ist doch ein gutes Beispiel. Wir diskuttieren über das Thema.
KEETAH, ganz so stürmisch wie eine Widderfrau bin ich (Waage-Mann, unentschlossen) nicht in dieses heisse Wochen-Ende gegangen - aber DANKE für deine guten Wünsche.
Immerhin, für dich als INFO, eine sms an die Nordsee, Harlingersiel, habe ich heute noch geschafft. Ich gebe GREGOR gern zu, dass ich mich teils verschränkt oder beknackt ausdrücke. Hier die Probe!
Ich höre Auf und Ab im girlandenhaften Sprechen, ueber dir die Weinreben, wenn du im Sueden draussen den Lambrusco trinkst. Draht ist gespannt, bunte Lampen, hoch ueber den Tanzenden. Ein schwingendes Leuchten. Die Stimmen sind anziehend, den Duktus gibt der Tanz. Alles von einem Bogen gestrichen. Immer neu das Verebben der Welle, die Atem schoepft. Was wir kuehn in Kreisen noch weiter ausfuehren wie einen furchtsamen Hund, der uns folgt und folgt, bis wir weit hin ans graue, gestaltlose Meer gehen, es ist uns ein Staunen. Ein Zauber wie auf weissem Papier, knisterndes Lyrikheft - - Ueberschuss, Knall und Davonfliegen: Wehe, wer ins Vibrato geraet! Wer ins Schwingen, ins Hochschaukeln kommt, dem geht die Welt als Unfertiges auf. Alles formt sich in Spirale, in Drehung, in Ausstuelpung!
*
:) :confused: :)
Ja, ich gebe dir Recht, - kurze Beiträge haben was.
Ich freue mich auf neue nette Töne in den Foren.
glasperlenspielerin
07.08.2004, 18:24
Außerdem gibt es oft Gründe für kurze Beiträge, einige haben einfach nicht viel Zeit (Arbeit, Internetkosten etc) oder sind nicht in der Lage sich länger zu fassen (z.b. duch Depressionen). Auch diese Menschen haben ein Recht sich hier zu äußern.
@dreamer: das mit den depressionen ist ein sehr wichtiger punkt! dass weiter nicht jeder über einen ähnlichen IQ oder bildung verfügt, habe ich ausführlich hier zur debatte gestellt.
@gregor: du nimmst hier clown in schutz, dabei habe ich ihn persönlich absolut nicht angegriffen, sondern ihn lediglich auf seine engstirnige, in jenem falle wirklich sehr egomanische u. selbstbezogene äußerung (s.o.; )die er im übringen schon in einem anderen thread zur tage legte, wo ich ihn damals schon darauf hinwies, mal darüber nachzudenken u. die eigene sichtweise etwas zu "relativieren".. aber es kam halt schon wieder und es war äußerst verletzend auf menschen wie mich u.a., die nur einen "kleinen" IQ von 100 punkten haben, sich nicht so gut und lang, ausfürhlich ausdrücken können wie du und andere (eben auch aufgrund von depressionen!), das war sehr, sehr, sehr unfair.
ein weiterer grund für die von euch sogenannten "sinnlos-beiträge" (dito u.ä.) ist bei mir persönlich auch der, dass meine selbstwertporbleme/komplexe so stark auch hier sind, wenn ich schreibe, dass ich den _zwang_ habe, jemandem zuzustimmen, damit er sich gut fühlt und ich mich nicht schlecht/fehl am platz/ungeliebt usw. -vllt verstehst du das nicht, weil du sowas nicht kennst, ..aber du und andere versucht euch doch wenigstens mal in meine/unsere lage zu versetzen... wir sind nicht alle so wie DU oder IHR!
sensibilität heißt nicht nur, angreifbar zu sein bei 8oftmals nur subjektiv als solche aufgefaßten) verletzungen , sondern auch sich in andere hineinversetzen zu könnenn..
sorry, dass ich mich so umständlich/schlecht ausdrücke, aber ich hab halt keinen so hohen IQ wie ihr sprachlich hochbegabten.. :( ..(ich werd in diesem beitrag auch keine flüchtigkeitsfehler korrigieren, weil ich heute gesitig zu schlapp bin-aufgrund meiner depression!)
:huepfer: ...
LastAngel21
07.08.2004, 19:03
Hallo,
@Dreamer:
Sicher hat Gregor den Vorschlag gemacht, Moderatoren einzuführen. Aber 1. ist dies ein gut gemeiner Vorschlage von ihm gewesen und 2. konnte er ja nicht ahnen, dass so ein Sturm der Entrüstung aufbrechen wird. Mich hat es aber auch sehr gewundert, dass überhaupt nicht auf diesen Vorschlag eingegangen wird, sondern direkt abgeblockt wurde. Gregor hat hier einen gut gemeinten Vorschlag gemacht, mehr nicht.
@Glasperlenspielerin: Ich war mir eigentlich sicher, dass Du verstanden hast, dass es hier nicht darum ging, sich hochgestochen etc auszudrücken, sondern dass es hier um den Umgangston ging.
Und das würde ich auch gerne als Fazit dieses Beitrages nehmen, denn dieser Satz hat es ganz treffend ausgedrückt:
Der Ton macht die Musik!
Und ich denke, auf seinen eigenen Umgangston kann jeder achten. Der "Ton" sollte eingehalten und natürlich niemand verletzt werden.
Viele Grüße, Diana.
glasperlenspielerin
07.08.2004, 20:11
@last angel: genau und aus diesem grunde ist es auch eine zu grobe ausdrucksweise,w enn jemand andere leute "unhöflich" schimpft, weil ihnen die kraft fehlt, mehr als ein "dito" zu dieser forengemeinschaft beizutragen.
ich finde, so etwas hat eigentlich auch eine entschuldigung verdient..
(zumal es nicht das erste mal war..)
es ist unverhältnismäßig, ´wenn jemand sich hier nach poetischer sprache sehnt und andere vor leid und kummer nicht ein und aus wissen....
glasperlenspielerin
07.08.2004, 20:16
@clown: du brauchst deine beiträge hier nicht kürzer oder unkomplizierter fassen. es gibt sicher genug leute hier, die sie mit begeisterung lesen und sich an ihnen erfreuen (können).
ich kann es aber nicht. sie sidn mir einfach zu kompliziert geschrieben. ich kann ihnen geistig vom IQ her und wg konzentration (depressionsbedingte demenz) nicht folgen :confused: :eek: .ich breche oft schon nach dem 1.,2. satz ab oder lese sie gar nicht erst. genauso kannst du natülich acuh mit meinen "ditos" verfahren oder meinen zustimmungssätzen bzw. in deinen augen "unsinnigen" threads. :)
mir tuts nicht weh, wenns dich nicht interessiert-es geht ja meist eh nur die person was an, an die mein kommentar gerichtet ist. deswegen tuts mir auch nicht weh (und ansonsten ignorierfunktion -->ok?? ;-)
keiner brauch hier probleme haben (s.o.-->daher sinnlosigkeit der ganzen aufregung hier).
@gregor: dass die diskussion sinnlos ist, aheb ich auch in jedem anderen meiner beiträge verlauten lassen. nur mal in längerer und in küzerer variante. :D wahrscheinlich hast du aber wiederum nur meine einwort- und zustimmungssätze gelesen, weswegen du es erst beim letzten beitrag von mir, auf den du bezug genommen hast, gemerkt hast. :D .. ;) ;) ;)
;) ;)
Sicher hat Gregor den Vorschlag gemacht, Moderatoren einzuführen. Aber 1. ist dies ein gut gemeiner Vorschlage von ihm gewesen und 2. konnte er ja nicht ahnen, dass so ein Sturm der Entrüstung aufbrechen wird. Mich hat es aber auch sehr gewundert, dass überhaupt nicht auf diesen Vorschlag eingegangen wird, sondern direkt abgeblockt wurde. Gregor hat hier einen gut gemeinten Vorschlag gemacht, mehr nicht.
Das hab ich niemals bezweifelt. Und auch nie was anderes behauptet. Aus meiner Sicht war es vorhersehbar. Ich kann ziemlich gut abschätzen welche Reaktionen ein Thread hervorruft. Allerdings hab auch ich mich schon verschätzt, also würde ich es garantiert niemanden vorwerfen.
Matt_kirsche
07.08.2004, 20:21
@last angel: genau und aus diesem grunde ist es auch eine zu grobe ausdrucksweise,w enn jemand andere leute "unhöflich" schimpft, weil ihnen die kraft fehlt, mehr als ein "dito" zu dieser forengemeinschaft beizutragen.
ich finde, so etwas hat eigentlich auch eine entschuldigung verdient..
(zumal es nicht das erste mal war..)
es ist unverhältnismäßig, ´wenn jemand sich hier nach poetischer sprache sehnt und andere vor leid und kummer nicht ein und aus wissen....
*Zustimmung*
Dennoch denke ich, dass wir diese Debatte nicht auf "Hochbegabung" ausweiten sollten. Zudem finde ich, dass ein langes Posting in geschliffener Sprache noch lange nichts über die Intelligenz des Verfassers aussagen muss. Das sehe ich ähnlich wie Dreamer. Ich kann viel schreiben und wenig sagen und auch wenig schreiben und viel ausdrücken...... Und, woher weißt Du das überhaupt mit Deinem IQ? Hast Du überhaupt schonmal einen Test gemacht oder "denkst" Du einfach, Dein IQ läge um die 100?!
glasperlenspielerin
07.08.2004, 20:36
@mattkirsche: clown ist ganz sicher sprachlich hochbegabt. _mich_ überfordert das im moment geistig absolut. keiner kann von mir verlangen, dass ich hier geleckte literarische ergüsse von mir gebe, wenn ich aufgrund meines aktuellen gesitigen zustands schon probleme habe, zwei buchstaben richtig korrekt hintereinander zu setzen.... :eek:
zu dem IQ-test-->ich hab hier mal irgendeinen gemacht (link irgendwo in den tiefen dieses forums), der gegen die zeit lief...mein hirn war so dermaßen schlecht bei stange zu halten, dass ich ich bei allen aufgaben schon oft nach ner halben minuten kapitulieren mußte.. am ende landete ich irgendwo im durchschn. bereich; eine konkrete zahl kam nicht raus.. aber "durchschnittlich" heißt ja wohl 100..bzw. zw. 90-110, wobei ich dann eher noch die 90 tippen würde.. ich bin zur zeit schon mit 4 zeilen zeitunglesen überfordert... um eine halbe seite buch zu lesen, braucht es manchmal 20 ansätze und ich weiß immer noch nicht, worum es geht.. ich biefinde -um es klipp & klar zu sagen- zur zeit in einem zustand "geistiger behinderung " , in dem ich nicht lese-/schreib-/leistungs-/wahrnehumgsfähig bin wie andere, "normale".. ..und als solche person verlange/fordere/ja _kämpfe_ ich für rücksichtnahme! andere mitglieder in diesem forum betrifft es ja genauso. und wie gesagt (ich wiederhole es zum xxten male) _dieselbe_ diskussion gab es bereits schon mal! ---ich rege mich einfach auch auf über clowns sturköpfigkeit, dass er es einfach nicht einsehen will, dass nicht alle so sind wie er hier..
:(
zu welchem zweck wurde der chat gestartet? ich habe ihn jetzt fast komplett durchgelesen und auch wenn ich jetzt nur die meinung von anderen wiederhole empfinde ich die bemerkungen bezüglich der wortwahl und der themen und vorallem darüber ob weniger sensible menschen keine berechtigung haben hier zu sein als sehr verletzend...
LastAngel21
08.08.2004, 01:38
Hallo zusammen,
ich möchte mich jetzt kurz fassen:
Titel dieses Themas ist: Umgangston im Forum.
Und Schlußpunkt sollte auch sein: Man möge doch bitte auf seinen TON achten. Mehr nicht. Es ging nicht darum, sich gewählt oder nicht gewählt auszudrücken und auch nicht darum, lange oder kurze Beiträge zu schreiben. Sinn und Zweck dieses gestarteten Beitrages war es schlichtweg, darum zu bitten, auf seinen Tonfall zu achten. Und ich denke, das ist jedem möglich.
Gruß, Diana.
LASTANGEL21,
man hat in den USA untersucht, welche schlmmen Folgen (Gehirn-Chemie) es hat, wenn die Mutter, wenn die betreuende Person (the caregiver) in Bezug auf das Kind nicht "eingestimmt" ist (not attuned). Tune ist die Melodie, die Weise.
Wir kennen aus der schwarzen Erziehung die drohende Ankündigung, man werde jetzt "einen anderen Ton anschlagen".
"Der Ton macht die Musik" und "wie es in den Wald ruft, schallt es heraus".
Ein Kinderwort sagt - "Echo ist wenn einer ruft und keiner da ist".
Alle sehnen sich nach einer Antwort, nach Einfühlung, womöglich Zustimmung. Es gibt aber auch ein Denken und Sprechen "wie mit der Lochzange", mechanisch, schwarz-weiß, ohne Weichzeichnung, ohne sanfte Übergänge.
Wenn wir einen Beitrag überhaupt nicht verstehen, dann können wir vorsichtig nachfragen oder schweigen.
Der Lebendigkeit des Forums würde es aber besser bekommen, wenn du und ich, wenn jede und jeder so oft sie / er kann "einschwingt" und sich auch einmal auf eine Wellenlänge einstimmt, wo er sonst nicht zuhause ist.
:)
Nachklapp zum Umgang mit dem kleinen Kind.
Die Suchmaschine hat mir Ratschläge ausgeworfen, wie man es übt, die Signale des Kindes zu verstehen und darauf einzugehen. Es heißt dort von einem 4jährigen Mädchen
"meine Lehrerin kann mich denken hören. Wenn ich malen will, läßt sie mich malen, ohne dass ich ihr etwas gesagt habe"
-
Es geht darum, wie ich erkenne, ob das Kind glücklich ist oder traurig. Wie fühlt sich das Kind, wenn keiner es beachtet, wenn niemand ihm zuhört?
Du kannst das Kind besser verstehen, wenn du gleichzeitig darauf achtest, was es sagt und wie es sich benimmt.
-
In uns allen steckt noch das Kind. Je besser wir auf das Kind in uns hören, um so besser können wir vielleicht auch die Forumspartner besser verstehen, mit ihrem so ganz anderen inneren Kind. :)
@last angel: genau und aus diesem grunde ist es auch eine zu grobe ausdrucksweise,w enn jemand andere leute "unhöflich" schimpft, weil ihnen die kraft fehlt, mehr als ein "dito" zu dieser forengemeinschaft beizutragen.
ich finde, so etwas hat eigentlich auch eine entschuldigung verdient..
(zumal es nicht das erste mal war..)
es ist unverhältnismäßig, ´wenn jemand sich hier nach poetischer sprache sehnt und andere vor leid und kummer nicht ein und aus wissen....
Genau deswegen habe ich etwas dazu geschrieben
Ich habe dieses sehr genau wahrgenommen.
Man lese bitte meine Einträge.
@ Mattkirsche
Matthias ich stimme auch Dir zu (tut mir leid irgendwie kann ich dein Posting bei mir nicht speichern) Nennt man das so?
@ Keetah
Das Thema hatten wir schon und Du weißt, dass ich diese Sache im passenden Thread gepostet hatte.
Auch weiß ich das Du weißt, das sich jeder den Schuh anzieht, der ihm paßt.(Positive Unterstellung-entnehme ich ganz einfach deinen Beiträgen)
Bitte nicht hauen! ; ;)
@ Du weißt das liegt immer im Auge des Betrachters, deswegen wohl deine sprachliche Relativierung.
@ Alle
Wahrscheinlich ist die Meinung oder wie jemand etwas sieht leider manchmal auch kränkend.
Dennoch liegt es mir fern kränken zu wollen (wenn ich das will schreibe ich es dran), eher geht es mir um einen Anstoß zur Reflektion.
Ich bin schon seit einiger Zeit in diesem Forum und schätze Menschen die eine "echte Stimme" haben, weil sie gehaltvolles ausdrücken sehr.
Ich stelle dieses hierein zur Kenntnisnahme.
So denke ich nunmal.
Wenn ich nicht ehrlich sagen darf was ich denke, habe ich hier nichts verloren.
Dann möge man mir dies bitte mitteilen.
Und zwar in einer angemeßenen echten Sprache.
Nein, ich will hier niemanden angreifen.
Ich bitte darum die Fairness zu besitzen zu recherchieren, wer hier wen persönlich angesprochen hat.
Gruß
Anna
Mit dem unbezeichneten @ meine ich neo.
Also @ Neo
Hab ich ganz übersehen.
Anna
@ Clown
Ich finde sehr gut was Du schreibst. Sehr gut ausgedrückt.
Habe leider keine Ideen mehr dazu.
Schönen Sonntag noch.
Lieben Gruß
Anna
Schade, wenn man in sich in einer Gemeinschaft der Einzelgänger und Außenseiter fremd fühlen muß. Vielleicht finden die Abgründe, Schmerzen, Verletzungen der Angegriffenen hier auch Gehör, in einem extra Thema.
Bisher hielt ich es mit dem Schweizer Robert Walser (29 Jahre Heilanstalt)
- man gehe nicht mit seinen Zerzaustheiten unter die Leute.
:( :o ;)
glasperlenspielerin
10.08.2004, 01:26
@clown: ich muß nochmals sagen,w ie soll bei mir was "mitschwingen", wenn ich geistig blockiert bin. wenn ich ehrlich bin, würde ich schreiben: clown, ich versteh den zusammenhang deiner ganzen sätze nicht. allein deine aufhänger kann ich oft nicht nachovllziehen.
z.b. versteh ich absolut nicht, wie du auf eine studien in den USA kommst-ist das ein angriff gegen mich und was ich geschrieben habe oder wie soll ich das auffassen (weil da was von gehirn-chemie steht :confused: ). so geht es mir halt bei jedem 2. deiner beiträge mind. oder sagen wir mal in letzter zeit wirklich bei allen
wenn ich ehrlich bin, habe ich insbesondere zudem bei deinen letzten einträgen den eindruck, dass du dich schon mit absicht so verklausuliert ausdrückst, um dich nicht nur vor mir, die dich zur rede stellen wollte und damit deinen wunden punkt getroffen hat, sondern auch um dich vor dir selbst zu verstecken -eben vllt weil du dich selber nie der frage aussetzen wollen möchtest: bin ich, der clown, der alle-außenseiter-versteher jetzt mal unhöflich gewesen??" (" -nein, das kann nicht sein.")
clown, du bist ein clown. .. :p :D :) ;)
und ich bin mal so ehrlich, weil mich das theater hier so langsam nervt.. (so langsam, biddee.. :o :ichnicht: :rolleyes: -frei aus dem bauch gesprochen. hätte ich nämlich vllt auch schon eher sagen sollen: ich bin westfälin. :D . dat dat mal gesacht is.. :D ..bei uns gibst rosenmontag nur in zivil (-ausgenommen die polizei :D :lol: ) und beschränken tuen wir uns beim reden eher auf die pragmatik. :p :) ;)
grüße vom kleinen, dummen häschen.. :p
..
.. :huepfer:
LastAngel21
10.08.2004, 04:51
Hallo,
ich seh gerade, dass hier immer noch geschrieben wird und dachte eigentlich, dass das Thema jetzt eigentlich erledigt sei...
Ich für mich habe mir vorgenommen, auf meinen Ton zu achten, den ich in meinen Beiträgen anschlage und empfinde das auch in keinster Weise als Einschränkung.
Gruß, Diana.
*
@Glasperlenspielerin,
auch in dir stecken versteckte Reserven. In diesem Fall die Westfälin.
Ich habe dich, verklauseliert, versteckt, einige Male herausgefordert.
Nun ist ein Stückchen von dir zu sehen, Glasperlenspielerin.
Vorweg gesagt, - du hast ins Schwarze getroffen, als du feststelltest, ich würde mich verstecken.
Es gibt Menschen, die tragen hinter der Maske eine weitere Maske. Sie sprechen nicht Klartext. Sie zeigen nicht Flagge. Sie bekennen nicht Farbe. Sie sind nicht nur in der Höhle, sondern sie stecken in der Höhle hinter der Höhle und dort noch stellen sie sich in eine Nische.
Mit wem sprichst du? Wenn du mit einem solchen Menschen zu tun hast.
Hier, Glasperlenspielerin, ist das, was du erkannt hast, ein Teil meiner Krankheit, meiner gestörten Persönlichkeit.
Vereinfacht gesprochen, - wer sich versteckt, der möchte gefunden werden. Robert Walser in der Schweiz war sich als Junge nicht sicher, ob er von seiner Mutter geliebt wird. Sie war die Tochter eines Schmieds aus dem Emmental. Sie war eine beeindruckende Persönlichkeit, hatte den Sinn für schöne Dinge. Sie hatte einen „schwachen Mann“ geheiratet, der neben einem großen Spielzeugladen einen kleinen Weinhandel betrieb. Immer vermittelte die Mutter den Eindruck in der Familie, sie hätte etwas besseres verdient. Die Psychologie kennt das als Phänomen, dass immer gerade der augenblickliche Zustand in jeder Umgebung den Betroffenen als Zumutung erscheint.
Der kleine Junge also ging in den Wald an einen einsamen Teich, legte am Ufer seine Kleider und Schuhe ab und versteckte sich. Nach Stunden beobachtete er dann seine Familie, die laut rufend nach ihm suchte und beim Anblick seiner am Teich abgelegten Sachen in Schreckens-Schreie ausbrach.
Soviel zum Verstecken. Ich werde ab jetzt eher Klartext schreiben, versprochen. - Ich habe in einigen Beiträgen gelesen, wie einer /eine den Führerschein macht, aber seither nie ein Auto gelenkt hat. Wie einer gut schwimmen kann, aber aus Angst nicht ins tiefe Wasser geht. Wie andere Feuer und Licht meiden, die Streichhölzer verstecken und jedes Feuerzeug mit Angst und Schrecken anblicken.
Ich habe zu wenig beachtet, dass es Rahmenbedingungen gibt, die das Leben und das Gespräch total einschränken. Wer, wie du, in deiner Verfassung, meine komplizierten, in Verstecken eingebauten Botschaften aufnehmen soll, fühlt sich überfordert. Vor allem muss sie / er so etwas, berechtigterweise, als Zumutung empfinden.
Glasperlenspielerin, du kannst aber sicher sein, - ich habe nicht aus böser Absicht so geschrieben. Es ist so tief in mir verankert, dass es mir selbst gar nicht mehr bewusst ist, nämlich dass ich wie in einer Fremdsprache rede.
Warum soll ich in meinen Beiträgen gerade immer dich meinen? Oder die USA gegen dich ins Feld führen? Es wäre schön, wenn du ab jetzt etwas unbefangener sein könntest. Bei der Gehirn-Chemie habe ich mich gemeint. Ich denke da besonders an die Cortisol-Ausschüttung, das ist hier im Forum ja bereits diskutiert worden. Es ist doch unheimlich und bedrängend, dass unsere chemischen Reaktionen zum Teil bereits festgelegt werden, wenn wir 7 Monate alt sind. Wenn die Bedürfnisse des Säuglings von der "heiklen" Mutter mit doppeldeutigen Botschaften beantwortet werden, so schreiben sich beim Kind Verhaltensweisen und ihre chemischen Begleiter im Gehirn für das ganze Leben fest.
Meine Mutter z.B. fühlte sich, ich ihr zweites Kind, Zangengeburt, ihr 1. Kind kam per Kaiserschnitt, überfordert. Der Versuch, mich durch Giftgaben, ich im Mutterleib, abzutreiben, gelang nicht. Ich überstand diesen chemischen Angriff. Als ich 20 war, teilte sie mir das beiläufig mit. Heute weiß ich, dass meine Mutter selber Opfer gewesen ist.
Glasspielerin, deinen westfälischer Ausbruch, fast derb, deinen Wink mit der praktischen Seite der Dinge – ich glaube, ich habe das richtig verstanden. Auch unsere innere Welt ist eine Realität. Ihre Wucht, mit der sie manchmal nach draußen kommt, sollten wir nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Mein Lieblings-Stofftier (er würde dieses Wort als Beleidigung ansehen) ist ein großer hellgrauer Hase. Er ist ein keltischer Puck. Er kann zaubern. Er hat bei uns den besten Platz in der ganzen Wohnung.
:) :) :)
Eiskristallin
10.08.2004, 14:56
@ clown
ich finde diesen beitrag von dir sehr schön. er trägt sehr dazu bei, daß ich dich besser verstehen kann. danke!
ja KEETAH, man kommt spät aus seinem Schneckenhaus heraus. Über die Malerin Paula Modersohn-Becker habe ich einmal eine Studie geschrieben, die sich besonders mit ihren Nerven, ihrer Ungeduld, ihrem Arbeitsüberschwang und ihrer Kreativität befaßte. Paula war als 10jährige beim Spielen in einer Sandgrube verschüttet worden. Sie konnte, wenn auch spät, gerettet werden. Ihre Spielkameradin, ihre Cousine, wurde tot geborgen.
Wenn das Gehirn zeitweise ohne ausreichende Sauerstoffversorgung ist (etwa wenn das Baby bei der Geburt im Geburtskanal hängenbleibt), so führt das zu bestimmten Eigentümlichkeiten. Man kann sie auch bei Paula feststellen.
Nun ja, jeder hat sein ganz eigenes Kreuz zu tragen, KEETAH.
Gruss in deine grosse Stadt!
:) :( :)
glasperlenspielerin
10.08.2004, 16:18
@clown: ist ja ok-
mir wars von vornherein klar, dass es so ist. und ich bin erleichtert, dass es nun raus und zugegeben ist. endlich brauch ich nämlich wegen dieser sache (die für mcih offensichtlich war) nicht mehr mit einer wut im bauch auf deine sätze zugehen.
damit ist die sache jetzt auch begraben. ich will das jetzt gut sein lassen.
"Vorweg gesagt, - du hast ins Schwarze getroffen, als du feststelltest, ich würde mich verstecken.
Es gibt Menschen, die tragen hinter der Maske eine weitere Maske. Sie sprechen nicht Klartext. Sie zeigen nicht Flagge. Sie bekennen nicht Farbe. Sie sind nicht nur in der Höhle, sondern sie stecken in der Höhle hinter der Höhle und dort noch stellen sie sich in eine Nische.
Mit wem sprichst du? Wenn du mit einem solchen Menschen zu tun hast.
Hier, Glasperlenspielerin, ist das, was du erkannt hast, ein Teil meiner Krankheit, meiner gestörten Persönlichkeit."
ich find dich übrings ziemlich -normal, sonst hätte ich dich nicht gleich so durchschaut. ;)
glasperlenspielerin
10.08.2004, 16:30
"holzschnittartig deutlich - westfälisch"
das hat mir richtig gefallen, clown! :)
wenn ich mich durchsetzen möchte, mache ich das immer noch auf die (zugebenermaßen etwas "uncharmante") westfälische art, die lieber mal mit der faust aufn tisch haut, um sich gehör zu verschaffen.. und die sachen so auf den tisch legt, wie sie sind..(der westfale ist eben ein praktiker u. interessiert sich eher selten für bücher ;) )..
glasperlenspielerin
10.08.2004, 16:49
.. :huepfer: :huepfer: :huepfer: ...
glasperlenspielerin
10.08.2004, 16:51
also @keetah: ich muß mich dir anschließen, mir hat das ganze jetzt auch wesentlich geholfen, clown etwas besser zu verstehen. es war genau das, was ich die ganze zeit aus ihm "rauszukitzeln" versucht habe. und ich hätte nicht locker gelassen , bis er seinen eintrag oben hier reingesetzt hätte. in solchen dingen bleib ich hartnäckig sturr und laufe so lange hinterher , bis ich eine antwort bekomme.
das ist mein westfälischer dickschädel .. :rolleyes: ..
.. :huepfer:
Eiskristallin
10.08.2004, 16:53
ein hoch dem westfälischen dickschädel ;)
glasperlenspielerin
10.08.2004, 16:55
ein hoch dem westfälischen dickschädel ;)
ja-wenn ich erhlich bin (auch wenn andere jetzt den kopf schütteln werden u. mich nicht verstehen), aber auf meinen sturkopf bin ich richtig stolz, den mag ich an mir! :huepfer: .. :huepfer:
Eiskristallin
10.08.2004, 17:00
wenn ich mal stur bin, sagt mein freund immer, ich sei halt eben ein "dickköpfiges widder-böckchen". naja, ich weiß ja, du hältst davon nichts, (und ich selbst bin mir ja auch nicht sicher, ob ich meinen soll, daß an der astrologie was dran ist), aber falls doch, wärst du vielleicht auch ein wenig deshalb stur, weil du widder bist?!
glasperlenspielerin
10.08.2004, 17:03
wenn ich mal stur bin, sagt mein freund immer ich sei halt eben ein "dickköpfiges widder-böckchen". naja, ich weiß ja, du hältst davon nichts, (und ich selbst bin mir ja auch nicht sicher, ob ich meinen soll, daß an der astrologie was dran ist), aber falls doch, wärst du vielleicht auch ein wenig deshalb stur, weil du widder bist?!
ich bin ein widder ja. aber ist auch schon die einzig zutreffende eigenschaft (das sture-aufbrausende). ansonsten bin ich hyper-introvertiert, non-materialistisch, empfindsam, eher musisch als praktisch begabt.. -tja, nix zu machen... :confused: ..um horoskope mach ich lieber nen bogen.. :ichnicht:
ich machte mal einen test, in dem man das sternzeichen herausfinden konnte, das man seelisch wirklich ist und da war ich ein krebs! der kommt aber leider in meinem ganzen horoskop nicht vor. :(
Eiskristallin
10.08.2004, 17:07
das ist bei mir ähnlich. ich bin widder, aszendent löwe und müßte demnach eine ziemlich wilde sein. bin aber auch defintiv eher ein schaf als ein wirklicher bock :o . diesen test, welches sternzeichen man wirklich ist, würde ich auch mal gern machen.
Hallo Leute,
also ein bisschen Dickschädel ist doch wohl jeder. ;)
Tendus
@Keetah & Glasperlenspielerin
Ich muß zugeben das ich manchmal auch Recht dickköpfig bin. Möglicherweise ist es auch bei mir ein wenig die westfälische Art. ;)
Sternzeichenmäßig bin ich Fisch mit Aszedent Löwe, allerdings glaube ich nicht an sowas.
@Clown
Ich finde es auch schön das du dich jetzt ein wenig mehr öffnest. Ich denke in diesem Forum brauchen wir keine Masken. Freut mich wenn du es schaffst deine Maske abzulegen. :)
glasperlenspielerin
10.08.2004, 20:29
das ist bei mir ähnlich. ich bin widder, aszendent löwe und müßte demnach eine ziemlich wilde sein. bin aber auch defintiv eher ein schaf als ein wirklicher bock :o . diesen test, welches sternzeichen man wirklich ist, würde ich auch mal gern machen.
na interessant-ich bin (mutmaßlich) auch löwe-aszendent -allerdings erinnert meine mutter sich nicht mehr 100%ig an meine geburtzeit-nur noch ungefähr "halb zwei nachmittags".. :p ..nur von dem löwen hab ich echt überhaupt nichts. ich bin die introverta und sensibila in persona :) ..das genaue gegenteil vom löwilein...8angeblich sind löwen die partyreißer schlechthin -las ich mal. ich lach mich schlapp.. :lol: ..ich bin nur einmal in meinem leben je zu einer partyeinladung hingegangen bei gleichaltrigen..und um halb zwölf war ich schon wieder auf dem weg nach hause-also genau zu der uhrzeit, wo die schönsten gäste bekanntlich erst antanzen....
..vergessen wir das mit den horoskopen am besten mal ganz, ganz schnell, würd ich sagen........ :p :p :p :p
Sensibelchen
10.08.2004, 22:35
@ Clown :)
So gefällst du mir!!!!!!!!!!!!!!!! Jetzt weiß ich, dass hinter den Beiträgen auch ein Mensch mit Herz und Blut, wie wir alle, steckt!!!! :)
Ehrlich gestanden hab ich mich schon oft gefragt, was dich in deinem Leben zu einer derartig geschwollenen Sprache hat verleiten lassen!!!!
Aber jetzt, wo du sie abgelegt hast, eine Frage an dich: fühlt man sich nicht irgendwie befreiter, wenn man eine Maske abgelegt hat?
ach du mein Austria, du schnell auftauchendes Sensibelchen, leider ist es nicht so wie im Märchen (Heinrich, der Wagen bricht) wo die eisernen Stangen, die das Herz umklammerten, zersprangen.
Aber ein Stück neue Freiheit zeigt sich schon.
geschwollen, verdreht, verschroben - ich bin wohl einfach etwas schief in dieses Leben hineingebaut, smile (Ringelnatz)
:( :)
angeblich sind löwen die partyreißer schlechthin -las ich mal.
Oha, verdammt, verdammt, ich mach was falsch! DAS ist es: Ich muss wohl mal wieder Parties reißen gehen. ;) Aber zuerst muss ich mir noch 'ne Krone aufsetzen, zig Medaillen umhängen, mich in den Mittelpunkt stellen, mich fleißig bewundern lassen und anderer Leute Podest ansägen, damit ich IMMER höher stehe. Das liest sich jedenfalls so in einer Gebrauchsanleitung, äh, einem Sternzeichenkalender über Löwen, den ich zu meinem letzten Geburtstag vom sternzeichengläubigen Vater meines Freundes bekommen habe. :lol:
LG von der
Löwentatze Diana
Sensibelchen
10.08.2004, 22:46
... :D
...aber das mit deinem Sprachstil interessiert mich jetzt schon! So hat er mich doch immer wieder in Erstaunen und Verzweiflung versetzt... ;)
...wie ist das denn vor sich gegangen, dass du dir so eine verdrehte Redensweise erworben hast? Auch, wenn von Geburt an, quasi schon was "schief gelaufen" ist, aber auch solch ein Kind spricht nicht von Anfang an in Rätseln...
Sensibelchen,
mein Enkel drückt sich auch in ganzen Sätzen aus, vielleicht liegt das in den Genen. Sprache kann ja auch verblüffen. Neues blitzt auf, das Grau des Alltags verschwindet. Die Welt wird bunt.
Es gibt Menschen, die meine Art zu schreiben verstehen, ja sie schätzen.
In Delphy die Pythia auf dem Dreistuhl sprach sich auch in Rätseln aus.
Nimm es als dichterische Freiheit, die ich mir herausnehme. Was allerdings nicht in die Foren gehört.
Der Punkt geht an dich, Sensibelchen.
:mad:
Nimm es als dichterische Freiheit, die ich mir herausnehme. Was allerdings nicht in die Foren gehört.
Aber auf Deine Homepage. Die ist sprachlich und optisch wunderschön.
Sensibelchen
10.08.2004, 23:06
@ Clown
Natürlich kann Sprache verblüffen! Schließlich ist sie die Art und Weise, wie wir anderen unsere Gedanken mitteilen! :)
Mich hat ja eben auch deine Sprache beeindruckt - in jeder Hinsicht! ;)
Und ich will dir auch nicht die dichterische Freiheit "nehmen", nur bin ich vielleicht noch zu jung, um auch den Inhalt so wahrzunehmen, wie er auch gemeint war... :o
...denn so blieb für mich immer eine große Bandbreite von Interpretationsmöglichkeiten offen, was manchmal auch durchaus positiv sein kann, mir es aber dennoch oft erschwerte, mich auf deine Beiträge zu beziehen (bzw. ließ ich es dann doch immer...) :o
Mystique
11.08.2004, 00:37
@ Clown :)
So gefällst du mir!!!!!!!!!!!!!!!! Jetzt weiß ich, dass hinter den Beiträgen auch ein Mensch mit Herz und Blut, wie wir alle, steckt!!!! :)
Ehrlich gestanden hab ich mich schon oft gefragt, was dich in deinem Leben zu einer derartig geschwollenen Sprache hat verleiten lassen!!!!
Aber jetzt, wo du sie abgelegt hast, eine Frage an dich: fühlt man sich nicht irgendwie befreiter, wenn man eine Maske abgelegt hat?
@clown
Ich weiß ja, kurz gehaltene Beiträge sind nicht so erwünscht, aber ich muß was dazu schreiben. *ascheaufmeinhaupt*
Das was sensibelchen da geschrieben hat, trifft fast genau auch auf mich zu.
Und noch was...
Ich war so gerührt, dass ich weinen mußte....
Sorry, aber das mußte raus! :-)
Ganz lieber Gruß
Diana
Unsere inneren Zustände, unsere Seele, unsere Bewußtseins-Zustände, sind ja nichts Festes. Das Ich, das Selbst, sie sind eine späte Ausprägung der Natur.
Vieles müssen wir dem Chaos abringen. Ich bin mir deshalb gar nicht sicher, ob ich den richtigen Weg finde.
Defekte und Wunden begleiten uns.
:(
Meine Fehler lassen grüßen.
In den Tuben sitzt der Rost.
Harte Stöße mit den Füßen:
Eine Flaschenkinderpost
Keine Hosen, keine Zähne.
Einmaleins der Hexenmilch.
Höllenstein löst eine Träne.
Erstgeburt, da schreit der Knilch.
Haferschleim, geseihte Grütze.
Gleißend tropft das Trostgericht.
Den Kopf bedeckt zur Nacht die Mütze.
Das Bettchen steht im Vollmondlicht.
Meine Mutter hat geschrieben.
Was aus mir geworden sei?
Ich hab Parmesan gerieben.
Und Silvester goß ich Blei.
Meine Hände lösen Fetzen
aus dem Zwiebelbau der Haut.
Jedermann will sich ergötzen,
greift sich eine Tulpenbraut.
Kleine Muster sind geschnitten:
in den Augenwinkeln steht's -
Krähenfuß er kommt geritten,
an die Nasenwurzel geht's.
Wimpernschlag und Duftzerstäuber.
Kräutermasken machen warm.
Willst du's wissen frag den Räuber.
Er trägt Kinderpech im Darm.
Meine Hände heben Hüte.
Und ich schieb den Kopf hinein.
Geh hinaus mit dieser Tüte.
Filz und Wolle sind nun mein.
MYSTIQUE,
»Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher.
Aber dafür wurden die Schiffe nicht gebaut.«
Montaigne sagt es ähnlich.
"Kein Wind beflügelt den, der keinen Zielhafen hat. Manche sind aber auch schon im Hafen umgekommen".
:D
ja, unser online-Portal ist langsam gewachsen
Freaks hatte geschrieben - Ich bin nun schon seit einigen Monaten Mitglied im Forum. Anfangs fand ich den Umgangston hier immer sehr lobenswert und habe gerne darüber erzählt.Mittlerweile fällt mir jedoch auf, dass, je mehr "Neuzugänge" hier sind, der Umgangston abnimmt. Kann mir jemand sagen, woran das liegt? Immer öfter fallen mir hier Diskussionen auf in denen man (meist indirekt) eine Äußerung oder Einstellung angreift. Warum? Diskussionen sind schön und gut, aber weshalb muss man sich persönlich angreifen? Weil man eine andere Einstellung oder Meinung hat? Ich finde, dass wir als HSP darauf achten sollten wie wir mit wem wie reden denn schließlich sind wir es, die sensibel reagieren...manch Anderen mag das vllt. am Allerwertesten vorbeigehen (entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise), aber WIR sind nicht die Anderen!!!
Ich wünsche mir bei einigen Antworten eine mehr bedachtsamere Haltung.
herzblut
19.10.2009, 00:07
Hallo, darf ich dazu was bemerken?
Ich mag dieses Forum wegen seiner Vielseitigkeit, aber es
teilweise wirklich brutal, wie hier geschrieben , geantwortet , mir konträren Meinungen umgegangen wird.
Alles Liebe, herzblut
Ja, herzblut, ist es. Es ist Leben - in allen Facetten.
Wenn es dir zuviel ist, tut es mir leid. :troest:
Vergiss bitte nicht, es ist deine Verantwortung, wem oder was Du dich aussetzt. Niemand zwingt dich, dir da hier anzutun. Wer dir hier nicht gefällt kannst Du einzelne User via Ignorefunktion ausblenden. Und selbst das bieten, was Du hier von anderen Menschen erwartest.
Kein Befehl, nur Angebote, darfst Du liegenlassen. :)
Unser online-Portal hat im Lauf der Jahre gute und schlechte Phasen gehabt. Wer sich längere Zeit 'einliest', kann schlimme Ausreisser, aber auch längere Streifen mit harmonischem und sich ergänzendem Austausch finden. "empfindsam.de" kann wie ein altes Schiff wirken, dass zeitweise unter Wasser fährt. Wenn es auftlaucht und der Schlamm fortgespült ist, erkennt man freundliche Aufbauten. Steuermann und Kapitänin/Kapitän sind zwar nicht immer zu sehen. Aber manche kecke Leichtmatrosin blickt dich an wie eine Meerfrau, eine Elfin oder eine Judosportlerin. - Und die starken Frauen, die mit den Wölfen gehen, sind in keinem Zwinger. Einige Männer tragen Westen in einfacher Strickart, esoterik-fern. Andere haben eine Saite zusätzlich auf der Gitarre. :cool:
Einiges, Herzblut, muss man, wenn es einem zu stark widerstrebt, einfach so stehen lassen oder sich von ihm fernhalten!
Wer weiss, vielleicht höre ich von dir auch mal eine Meldung, dass du auf etwas gestossen bist, was deine Zustimmung findet.
Vielfalt kann beglückend oder bedrückend sein, je nachdem wie unser Filter beschaffen ist. :)
Das ist ein sehr schönes 'Bild', Clown. :)
Als ich vom Zartbesaitet-Forum rüberkam - zusammen mit einigen anderen - gab es auch ein paar Kommentare, die mich doch überraschten.
Wenn hochsensibel bedeutet, dass man wegen jedem schiefen Blick gleich die Flucht ergreift, dann bin ich definitiv nicht hochsensibel.
Nur so als Gedanke ...
Als ich vom Zartbesaitet-Forum rüberkam - zusammen mit einigen anderen - gab es auch ein paar Kommentare, die mich doch überraschten.
Wenn hochsensibel bedeutet, dass man wegen jedem schiefen Blick gleich die Flucht ergreift, dann bin ich definitiv nicht hochsensibel.
Nur so als Gedanke ...
Ich glaube auch nicht, dass Bee das Forum wegen eines "schiefen Blickes" verlässt, ihre Zeilen drückten etwas anderes aus.
Und nur mal so am Rande: Manche Menschen sind definitiv NUR hochsensibel für sich selbst und ihre Belange und nicht für ihr Gegenüber.
Im Umgang mit dem Gegenüber scheint dann jegliche Sensibilität verloren gegangen zu sein.
Nur so als Gedanke ...
kritisches_Auge
08.01.2010, 22:16
Ich kann dem nicht beipflichten, mich stört hier nichts.
Im übrigen war ja schon oft Thema dass Hochsensibililtät nicht bedeutet,
dass man sich wegen jedem schiefen Blick gleich ausklinkt, es bedeutet
eben nicht Empfindlichkeit, die kann, muß aber nicht vorhanden sein.
Im übrigen glaube ich nicht, dass sich Wells deshalb ausklinkte.
Irgendwie scheint mir, dass HSP immer und immer wieder erklärt werden muß. Es heisst nicht, dass alle HSP empfindlich sind und mit Samthandschuhen angefasst werden müssen oder nur mit Samthandschuhen zugreifen.
Na ja, also was hier manchmal abgeht, da kommen manche "Schandmaulforen" locker mit. *achselzuck*
HSPs sind ja auch nur Menschen.
Nicht jeder Mensch hier ist HSP. ;) Deshalb geht es hier so normal zu manchmal.
Du meinst, wer von hier weggeht, ist empfindlich? Oder wer gerne hierbleibt, ist empfindlich? :kratz:
Nein, ich meine das HSP falsch interpretiert wird. Hier sind Menschen die wesentlich offenere Ventile haben (in unterschiedlichster Richtung), das hat aber nichts mit Sanftmut zu tun oder mit Dünnhaut, hier wird von einigen mit HSP falsch umgegangen, weil falsch interpretiert. Das meinte ich.
Le chat noir
09.01.2010, 00:41
Ja. (@ Gypsie)
Mir rollen sich immer schon die Fußnägel auf, wenn jemand schreibt: Ich habe HSP.
:eek:
keetah / heute Eiskristallin wird ein Lied davon singen können, in allen Tonleitern. Sie hat sich jahrelang geduldig bemüht, immer wieder sanft falsche Interpretationen auszuräumen. Vermutlich hätte sie ein Dutzend Papageien anschaffen können zu diesem Zweck.
Le chat noir
09.01.2010, 00:53
Wie würdest du ein empfindsames Mitgefühl stattdessen bezeichnen?
Dieses Forum trägt den Titel "empfindsam.de", ist ein Forum für hochsensible Menschen.
Einen Namen muß das Kind halt haben.
Da steht nicht: in_watte_gepackt.de. Ich bin auch (bilde mir ein zumindest) hochsensibel, bin aber auch spontan, kann austeilen, bin extravertiert und nicht schüchtern. Ich benenne Dinge, soweit ich das vermag, direkt beim Namen (und riskiere auch, mich zu täuschen - da fällt mir kein Zacken aus welcher? Krone).
Vielleicht gibt es ja auch Foren: empathie.de oder mitgefühl.de? - Ich weiß es nicht. Ich bin hochsensibel, mein Mitgefühl hält sich in Grenzen (gsd).
Ich weiß nicht recht, was die ganz unterschiedlichen Menschen, die hier ins Forum finden, erwarten?
Persönlich habe ich auch in anderen Foren erlebt, daß mir der Stil nicht gefiel. Das umkrempeln zu wollen, wäre Sisiphos ...
Le chat noir
09.01.2010, 01:07
:D
Nu ja, da ist es dann eben immer und immer wieder an uns, das klarzustellen, ne wohr?
Ja.
Du bist relativ sporadisch nur da. - "Uns" ist ein sehr dehnbarer Begriff.
Ich für mich hab' begriffen: Du bist 'ne Katastrophenfrau. Für Normalgedeih nicht (kaum) zu gebrauchen. - Wenn's drauf ankommt, mit 'ner Feuerpatsche nicht zu löschen und nicht kleinzukriegen.
:umarm:
Le chat noir
09.01.2010, 02:10
*gelöscht von der Moderation, weil abwertend formuliert*
Morgaine
09.01.2010, 06:54
Empfindsamkeit äußert sich in breiter Form. Respekt und Achtung im Umgang miteinander wären kein Indikator für Empfindsamkeit irgendeiner Form, sehr wohl aber für Höflichkeit ... ja, doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
"Ich rede halt, wie mir der Schnabel gewachsen ist, bin immer so offen und erfrischend ehrlich" ...
Ja, das geht im direkten Gegenüber auch prima - nur im virtuellen Raum steht dann da eine Verletzung, die tief wirken kann.
Dieses Forum trägt den Titel "empfindsam.de", ist ein Forum für hochsensible Menschen.
Einen Namen muß das Kind halt haben.
Da steht nicht: in_watte_gepackt.de.
Na ja, also was hier manchmal abgeht, da kommen manche "Schandmaulforen" locker mit. *achselzuck*
Kann Anevays Einwurf nur unterstreichen. Die beiden Zitate sprechen für sich!
kritisches_Auge
09.01.2010, 09:35
Kennt ihr Schandmaulforen, wirkliche Schandmaulforen, überhaupt?
Ich habe eins gekannt.
Ich schreibe in Foren nicht wie mir der Schnabel gewachsen ist,wenn
man den realen Schnabel sieht können Dinge relativiert werden, das
geht bei dem virtuellem Schnabel nicht, ich überlege mir gut was
ich schreibe.
Ich möchte aber Meinungen ausdrücken können, sagen können um ein
Beispiel zu gebrauchen, dass ich mit roten Schuhen nichts anfangen kann
auch wenn die Hälfte der Forenmitglieder rote Schuhe mag, die
freie Meinungsäußerung möchte ich nicht gefährdet sehen.
Gertrud Heinen
09.01.2010, 09:38
Was mich immer wieder fasziniert, das aus dem Nichts, wegen Nichts, eine Diskussion begonnen wird.
Da sollte man sich doch mal vorher fragen, wer da wem schon mal auf die Füße getreten ist.
Das man jetzt zum Abreagieren an ganz anderer Stelle, mit ganz anderen Beteiligten, vollkommen unsinnig durchdiskutieren kann. :)
Fantasieträumer
09.01.2010, 09:40
Also ich habe mich hier noch nicht ein einziges mal persönlich angegriffen gefühlt, für mich werden hier ganz normale Diskussionen geführt, nur das eben jeder Mensch seine eigene Meinung besitzt, hier geht es doch noch echt human und fair, geht mal in andere Foren rein, da geht es mit großer Sicherheit tausend mal schlimmer zu als hier. Oder mit mir zusammen auf meine frühere Schule, da gab es nur Respektlosigkeiten, mobbing usw., da ist das Forum hier der reinste Himmel. :)
Trümmerfeld
09.01.2010, 09:57
Dieser Thread ist vor fünf Jahren erstellt worden. Seitdem sind zahlreiche andere Threads mit gleicher oder vergleichbarer Thematik eröffnet worden. Das zeigt mir, dass bei uns - wie bei allen anderen Foren auch - der Umgang miteinander vielen Schwankungen und persönlichen Befindlichkeiten unterworfen ist. Der Umgang als ein zentrales Thema zieht sich wie ein roter Faden durch empfindsam.de. Für mich ist das ein politischer Prozess.
Eiskristallin
09.01.2010, 10:02
Ja. (@ Gypsie)
Mir rollen sich immer schon die Fußnägel auf, wenn jemand schreibt: Ich habe HSP.
und mir erst!!!
(toll ist auch "meine hsp"...die wissen dann nichtmal, wofür es die abkürzung ist :rolleyes:)
keetah / heute Eiskristallin wird ein Lied davon singen können, in allen Tonleitern. Sie hat sich jahrelang geduldig bemüht, immer wieder sanft falsche Interpretationen auszuräumen. Vermutlich hätte sie ein Dutzend Papageien anschaffen können zu diesem Zweck.ja, das wäre recht praktisch gewesen.
mittlerweile hab ich es schon fast aufgegeben, was dazu zu sagen. auch die vielen, die denken, (nur deshalb) weil ihr zartes seelchen den umgangaton hier (selbst wenn es hier gerade friedlich zgeht!) schrecklich, schrecklich findet, ihaben sie den beweis dafür, dass SIE hochsensibel sind, die meisten anderen hier aber nicht, sind bedenklich.
Die eignenen Erwartungen sind halt sehr stark mitverantwortlich dafür, ob ich vom Forum entäuscht bin oder nicht. Der Name hat schon öffter dazu geführt, dass Menschen hier etwas zu finden glaubten, was es, nach meiner persönlichen Meinung, in öffentlichen großen Foren einfach nicht gibt - einen geschützen Raum, in dem alle sich in ihren Auffassungen sehr ähnlich sind. Als das Forum noch kleiner war, hatte es sicher eine andere Qualität (wertfrei) als heute. Aber es ist nunmal heute das, was es ist und ich kann nur mit den Gegebenheiten umgehen.
Menschen sind Menschen, egal ob sie HSP sind oder nicht (und denen steht das Forum auch offen als Angehörige oder Interessiert). Je mehr davon allerdings zusammenkommen, desto mehr Unterschiedlichkeiten gibt es, desto eher rappelt es mal im Karton. Es funktioniert nunmal nicht alle anderen in die Schablone zu pressen, dir mir genehm wäre.
Jedes Ding hat nunmal zwei Seiten. Ich, für mich, kann nur gucken ob die positiven Seiten, die das Forum mir bietet, gewichtiger sind als die negativen und danach entscheiden, ob ich mich hier aufhalten will. Und wenn ich hier sein will, dann kann ich nur gucken wie ich am besten mit den Gegebenheiten umgehe denn ausschließlich auf mich selber kann ich wirklich Einfluss nehmen.
Und nach meinem persönlichen Abwägen hat mir dieses Forum mehr positives zu bieten als es an Ärgernissen bescherrt, auch wenn es nicht immer leicht ist, dass nicht aus den Augen zu verlieren, wenn man sich gerade über etwas bestimmtes aufregt. Es ist sicher turbulent, aber in alle Richtungen und zu allen Kümmernissen gibt es hier auch noch einen Gegenpool von Denkanstößen, Kreativität, Humor, Zusammenhalt...
Es ist alles gesagt,nur nicht von allen.:D
Karl Valentin
Stanzi
LG: an alle:)
Morgaine
09.01.2010, 10:13
Auf Bitte editiert.
Morgaine
09.01.2010, 10:16
Ich stimme Dir generell zu, Namara: Ich mag an dem Forum auch gerade das bunte und vielseitige.
Auf der anderen Seite - wenn, wie jetzt, dieses Empfinden von so vielen an allen möglichen Ecken geäußert wird, dann bricht es den einzelnen Forenmitgliedern vielleicht auch keinen Zacken aus der Krone, sich mal anzusehen, ob tatsächlich was systematisch destruktiv läuft. Ob es vielleicht Kleinigkeiten gibt, die man einfach abstellen könnte, ohne dadurch seine Wesensmerkmale zu verlieren.
Ich schreibe hier ja nicht sehr viel mit, weil es mir oft genügt zu lesen... ich weiß auch nicht ob ich mich als eine HSP bezeichnen würde... das ist mir aber auch egal- Hauptsache ich kann für mich stark sein mit mir klarzukommen.
Deswegen weiß ich nicht ob ich nun berechtigt bin hier meine Meinung zu tippen, versuche es aber trotzdem mal :)
Ich finde es gibt einen Riesen Unterschied zwischen dem was man schreibt und der Art wie man es schreibt.
Vor einiger Zeit hat eine Internet Freundin von mir ein Forum verlassen- weil auf ihre Meinung mit kopfschüttelnden augenrollenden smileys reagiert wurde- eine höfliche Antwort- die so geschickt verpackt war, das sie am Ende total abwertend war....Ich habe das total verstanden.
Im realen Leben würde man als höflicher Mensch darauf achten den gegenüber nicht zu kränken. Im Internet geht das so manches Mal verloren. Man kann schon zwischen den Zeilen lesen was der andere von einem hält- weil die Wortwahl, die Art zu schreiben- und die dazugehörigen smileys das erkennen lassen. Manch einer reagiert vielleicht nicht darauf weil es ja keine Beweise gibt- zieht sich aber dann vielleicht irgendwann zurück, wenn es ihm zuviel wird. Ob das bei denen die zuletzt gegangen sind so war- weiß ich natürlich nicht. Ich weiß aber das ich nicht die Einzige bin die das so überzogen sieht.
Darum denke ich das man sich schon überlegen sollte wie man seine Meinung rüberbringt.
Wie würdest du ein empfindsames Mitgefühl stattdessen bezeichnen?
Als Empathie, aber ich würde nicht behaupten, dass alle HSP empathisch sind, sie sind nicht besser, nicht schlechter als andere Menschen, sie nehmen nur das eine oder andere deutlicher wahr. Offenere Ventile und auch da unterscheiden sie sich untereinander.
Das meinte ich,.
Fantasieträumer
09.01.2010, 11:04
Ich schreibe hier ja nicht sehr viel mit, weil es mir oft genügt zu lesen... ich weiß auch nicht ob ich mich als eine HSP bezeichnen würde... das ist mir aber auch egal- Hauptsache ich kann für mich stark sein mit mir klarzukommen.
Deswegen weiß ich nicht ob ich nun berechtigt bin hier meine Meinung zu tippen, versuche es aber trotzdem mal :)
Ich finde es gibt einen Riesen Unterschied zwischen dem was man schreibt und der Art wie man es schreibt.
Vor einiger Zeit hat eine Internet Freundin von mir ein Forum verlassen- weil auf ihre Meinung mit kopfschüttelnden augenrollenden smileys reagiert wurde- eine höfliche Antwort- die so geschickt verpackt war, das sie am Ende total abwertend war....Ich habe das total verstanden.
Im realen Leben würde man als höflicher Mensch darauf achten den gegenüber nicht zu kränken. Im Internet geht das so manches Mal verloren. Man kann schon zwischen den Zeilen lesen was der andere von einem hält- weil die Wortwahl, die Art zu schreiben- und die dazugehörigen smileys das erkennen lassen. Manch einer reagiert vielleicht nicht darauf weil es ja keine Beweise gibt- zieht sich aber dann vielleicht irgendwann zurück, wenn es ihm zuviel wird. Ob das bei denen die zuletzt gegangen sind so war- weiß ich natürlich nicht. Ich weiß aber das ich nicht die Einzige bin die das so überzogen sieht.
Darum denke ich das man sich schon überlegen sollte wie man seine Meinung rüberbringt.
Jeder Bereich und jede Umgebung besitzt ihre eigene Regeln und damit muss man nun mal klarkommen, überall bekommt man mal ein Augenrollen oder sonst etwas hingschmissen, wenn wir Männer z.B so sensibel und ernst auf das Augenrollen der Frauen reagieren würden, müssten wir uns schon längst heulend auf den Mann im Mond verzogen haben. :D
Morgaine
09.01.2010, 11:06
Als Empathie, aber ich würde nicht behaupten, dass alle HSP empathisch sind, sie sind nicht besser, nicht schlechter als andere Menschen, sie nehmen nur das eine oder andere deutlicher wahr. Offenere Ventile und auch da unterscheiden sie sich untereinander.
Das meinte ich,.
Ja ... so ist es, natürlich ist es so.
Es gibt so Einiges, was nicht bei allen HSP genau gleich ist.
Aber: Dies zu respektieren, ist doch auch das, was dieses Forum auszeichnet, oder? Niemand sagt hier "Stell dich nicht so an: Dass du mal Rauch ins Gesicht kriegst, gehört doch zum ganz normalen Sozialleben dazu".
Nur die offenen Ventile gegenüber Kommunikation und dem, was hinter den Worten und Smilies hervorblitzt: Da wird sich gerechtfertigt, da wird verteidigt und relativiert.
Warum?
So oft liest man auch den Wunsch "Möge die Gesellschaft von Hochsensiblen lernen!" - aber auf diesem Gebiet herrscht Lernresistenz? Von Empfindsamen selber wohlgemerkt, die an anderen Stellen gerne auf den Respekt gegenüber ihrer Empfindsamkeit pochen.
Rebecca artikuliert es doch auch schon wieder.
Es geht nicht um den Augenroller :rolleyes: an sich - es geht um den Zusammenhang und was man mit ihm( dem smiley :D)- in Verbindung mit den Worten die man benutzt ausdrückt.
Z B "Ich lese dich immer gern.:rolleyes:" Ist ganz anders als "Ich lese dich immer gern :)" Man kann mit den kleinen Kerlchen schon verletzen. Ebenso mit Worten die im Zusammenhang verletzend rüber kommen.
Ich finde es nicht schlimm vielleicht mal kurz zu überlegen wie das was man schreibt, auf den der gemeint ist wirkt- und ob man nicht doch den anderen dadurch abwertet. Das kann ich aber nicht wirklich gut erklären- ich mache mir da aber immer Gedanken.... auch wenn das vielleicht blöd ist;)
Das tun die meisten hier bestimmt auch Rebecca und wie im RL ist der eine oder andere Seitenhieb sicher auch gewollt. Hinter jedem Nick sitzt ein Mensch, es gibt Sympathien und Antipathien, es ist eben kein ständiges gegenseitiges Streicheln und Bauchpinseln.
Andererseits gebe ich dir Recht, es ist mir selbst passiert, dass mein Smiley-Gebrauch angeeckt ist und falsch interpretiert wurde, genauso wie auch schon mal Beiträge. Mißverständnisse können aufgeklärt werden, man kann sich aber auch hier aus dem Weg gehen.
Ich mag es, wenn es bunt ist, wenn es Ecken und Kanten gibt und was mir nicht gut tut, das gebe ich mir nicht mehr, dafür gibt es hier Funktionen und Einstellungen. Ignore kann man zum eigenen und zum Schutz anderer benutzen.
kritisches_Auge
09.01.2010, 11:43
Als ich mich damals hier im Forum anmeldete, dachte ich auch, dass
besonders zartfühlende Menschen hier versammelt wären, ich wurde durch
einen externen Link auf dieses Forum aufmerksam gemacht und mir
gefiel das Niveau. Später merkte ich, dass ich dennoch die Kriterien einer HSP
erfüllte und mir wurde vieles klar.
Seit meiner Forentätigkeit habe ich beständig daran gearbeitet,
mir meine Empfindlichkeit abzugewöhnen, wie oft las ich, dass
es einem eigentlich gleich sein müsse was jemand zu einem sagt,
so gleich wie wenn in China ein Sack Reis umfällt. Das verstand ich
nicht ganz bis ich zu differenzieren lernte, dass es auf die Beziehung
ankommt ob einen Worte treffen oder nicht. Dazu ein Beispiel aus
dem realen Leben: Wenn ich mich draußen bewege und ein Vorbei-
gehender sagt " Arschloch" zu mir, betrifft mich das nicht, ich denke nicht
darüber nach, sondern höchstens, dass der Betreffende nicht alle
Nadeln auf der Tanne hat.
Und heute bin ich so weit, dassmich ein augenrollendes Smiley in Verbindung
mit dem Wort Darling überhaupt nicht
mehr berühren würden. Berühren würde es mich, wenn das Forum
etwa zu einem reinen Fun- und Kuschelforum mutieren würde, es
nichts Interessantes mehr zu lesen gäbe.
Für mich waren Foren ein virtuelles Lernfeld aus dem ich viel für
mein reales Leben lernte.
dass wir Sensiblen auch "nur" Menschen sind, deute ich in der Richtung, dass uns nichts Menschliches fremd ist.
Im übrigen ist das "nur" höchst sonderbar, smile. Wäre schön, wenn manche ihr Menschsein etwas höher ansetzen würden. ;)
Gypsie: so in der Art hab ich das gemeint- man muss ja nicht seine Meinung zurückhalten- aber kurz innehalten und sich daran erinnern das am anderen Ende jemand sitzt der verletzbar ist-und dann vielleicht mal nen Smiley weglassen... oder kurz umformulieren....
Und kritisches Auge klar - du hast Recht-man sollte daran arbeiten das man eine Mauer aufbaut, damit einem geschriebenes nicht betrifft. Aber was wenn das jemanden nicht so schnell gelingt- soll der dann eben gehen und ohne ein Forum klar kommen, das eventuell- aufrund des Themas( HSP) eine große Hilfe für ihn ist?
Aber es stimmt- im Grossen und Ganzen finde ich das der Ton hier sensibler ist als in manch anderen Forum, Denkanstösse finde ich aber immer gut. Mich hat das schon getroffen das zwei, die ich gerne gelesen habe nicht mehr schreiben wollen- mit der Begründung das sie hier nicht mehr "diskutieren" wollen...
Wenn es darum geht zu erklären, dass HSP zwar besonders wahrnehmend sind, aber eben keine besondere Stellung im Kreis der Menschheit einnehmen, finde ich das "nur" nicht sonderbar sondern angebracht clown :)
Mag sein, daß da jemand mit seiner Formulierung und Smiley "man bist Du blöd" rübergebracht hat.
Für mein Gefühl war das lediglich ein Ausdruck, von jemand, der sich geärgert hat. Man muß den gesamten Kontext beachten. Da ging es nicht um jemand herabzusetzen.
kritisches_Auge
09.01.2010, 12:25
Vieles ließe sich auch einfach dadurch klären, dass man nachfragt wie
der andere dies meinte.
Ein Schreiber, nicht von hier, verwendet gerne den Ausdruck "Dein Kram."
Es liest sich völlig unterschiedlich ob man schreibt, ziehe dich doch erst
einmal zurück und kümmere dichum deinen Kram oder ziehe dich doch erst einmal etwas zurück und kümmere dich um Dinge die dich direkt persönlich betreffen.
Der Schreiber meinte nichts anderes als dass der Betreffende das Forum nicht so so wichtig nehmen und sich stattdessen um persönlich wichtige Dinge
kümmern sollte.
Nicht jeder verfügt über einen elaborierten Wortschatz wobei ich glaube, dass dies hier weniger eine Rolle spielt.
Kennt ihr Schandmaulforen, wirkliche Schandmaulforen, überhaupt?
Ich habe eins gekannt.
Ich habe auch so meine Erfahrungen.
Hallo ? Verglichen zu einigen anderen Foren, die ich kenne und kannte ist es geradezu friedlich hier !!!
Sagt einmal, was legt ihr bitteschön für Maßstäbe an ? wenn das Forum HIER angeblich "heftig" sein soll, was ist dann mit anderen Foren ? Sodom & Gomorrha ?
Meiner Meinung sollte man Foren nicht zu wichtig nehmen.
Wenn bestimmte User mir nicht gut tun, so halte ich eben Abstand - so schwer ist das nicht. Zudem gibt es die Ignore-Funktion.
Morgaine
09.01.2010, 13:34
Das stimmt, yaar ... natürlich stimmt es.
Aber ist es manchmal nicht auch wichtig, aufeinander achtzugeben?
Manchmal wird man verletzt, ohne damit zu rechnen. Weil man vielleicht neu ist und die diversen Merkwürdigkeiten noch nicht kennt. Und man steht da und denkt "Sieht das denn keiner außer mir? Passt denn keiner auf?"
Und alle andere, die es sehen könnten, ignorieren den entsprechenden User, der da verletzt hat, längst ...
Natürlich soll man Internetforen "nicht so ernst" nehmen. Aber gerade hier schlagen oft Menschen auf, die in oder vor einer großen Umwälzung ihres Selbstbildes stehen und somit auch sehr angreifbar und - ja, für diesen Zeitraum! - empfindlich sind. Ohne dabei gleich einen Psychiater zu benötigen ... einfach nur einen Raum, in dem sie nicht absichtsvoll verletzt werden, weil irgendjemandem ihre Art nicht passt, weil irgendjemand alles besser weiß, weil irgendjemand gerne Urteile fällt und alles und jeden im Spiegel sieht, nur nicht sich selbst ...
Diese kleinen Stachel, die, die andere als "Ach ... ICH habe das aber gar nicht als so schlimm empfunden" charakterisieren ... gerade diese Stachel bohren sich tief ... ganz, ganz tief.
... ich überlege mir gut was ich schreibe.
Ich möchte aber Meinungen ausdrücken können, sagen können um ein
Beispiel zu gebrauchen, dass ich mit roten Schuhen nichts anfangen kann
auch wenn die Hälfte der Forenmitglieder rote Schuhe mag, die
freie Meinungsäußerung möchte ich nicht gefährdet sehen.
Natürlich. IMO kann man fast alles sagen, der Unterschied ist WIE man es sagt.
Auge, in deinem Fall könntest du wahrscheinlich ruhig sagen: "Leute, ich weiss nicht wieso, aber ich kann mit roten Schuhen nichts anfangen."
Aber was ist mit: "Leute, ich weiss wirklich nicht, was ihr in roten Schuhen sieht"?
Oder: "Wie blöd seid ihr eigentlich, rote Schuhe zu tragen?!"
Ich glaube nicht, dass die Reaktionen auf die Botschaft (ich mag keine roten Schuhe), in den 3 Fällen gleich wäre.
Freie Meinungsäusserung beinhaltet neben der Freiheit auch die Verantwortung dafür, was man mit der Äusserung auslöst: Wenn ich auf der Strasse jedem, der rote Schuhe trägt ins Gesicht schreien würde "Rote Schuhe sind sch***!", soll ich mich nicht wundern, wenn mir irgendwann ein Rote-Schuhe-Träger die Nase bricht. Dann kann ich mich aufregen soviel ich will wegen der Grobheit der Rote-Schuhe-Träger, bin ich trotzdem selber schuld.
dass wir Sensiblen auch "nur" Menschen sind, deute ich in der Richtung, dass uns nichts Menschliches fremd ist.
Im übrigen ist das "nur" höchst sonderbar, smile. Wäre schön, wenn manche ihr Menschsein etwas höher ansetzen würden.
Natürlich. Aber wir sollen uns nicht vormachen, dass wir besser sind, und zwar nur weil wir uns (selber) zu HSPs zählen. Reizoffenheit ist für mich persönlich nicht unbedingt gleichzusetzen mit besonderer sozialer Kompetenz - das ist auch für mich ein Bereich in dem ich noch viel arbeiten muss.
Aber wir sollen uns nicht vormachen, dass wir besser sind, und zwar nur weil wir uns (selber) zu HSPs zählen. Reizoffenheit ist für mich persönlich nicht unbedingt gleichzusetzen mit besonderer sozialer Kompetenz
*nickt*
Morgaine
09.01.2010, 14:06
*aufzeig* Ja aber ... ;)
kritisches_Auge
09.01.2010, 14:17
Dass jeder nur von sich sprechen sollte, ist eine altbekannte Tatsache wobei
ich mir von der Regel auch Ausnahmen vorstellen könnte.
Dass jeder nur von sich sprechen sollte, ist eine altbekannte Tatsache wobei
ich mir von der Regel auch Ausnahmen vorstellen könnte.
Sowas wie kehren vor der eigenen Tür ... aber ab und zu mal für die Nachbarn mit, wenn die nicht Zuhause sind? :D
*sorry, ich bin albern heute*
kritisches_Auge
09.01.2010, 15:17
lol, Gypsie, ich dachte an andere extreme Dinge.
Wenn ein Kind mißhandelt würde, würde ich ganz sicher vor der Türe der
Eltern kehren.
Achso, ja daran dachte ich nicht, sicher gibt es Situationen, die man nicht mehr als Privatsache sehen kann, viele sogar.
vielleicht fehlt es hier an einem auf eine sache bezogenen gemeinsamen interesse. inhaltliche und sachliche themen, um derentwillen diskussionen und austausche geführt werden.
mich erinnern manche diskussionen hier an eine gruppe von menschen, der die inhaltliche orientierung fehlt, es gibt nichts zu tun, nichts zu reden, kein ziel und keine motivation.
das sind situationen, in denen sich dann an einzelnen worten, an einzelnen eigenschaften festgeklammert wird, die man kritisieren und sich damit auseinandersetzen kann, um die eigentlich vorhandene leere mit etwas zu füllen.
mit auseinandersetzungen, die zwar für den moment wichtig und wesentlich scheinen, weil man das eigene revier abstecken will, und sei es auch noch so klein; im grunde aber nur als ersatz wirken.
kinder beim sandburgen bauen verhalten sich vielleicht nicht anders. "franz hat meine mauer kaputt gemacht und mir meine schaufel geklaut!"
erstmal schaukelt man sich hoch, mit gegenseitigen angriffen, die auf nichts anderes abzielen, als das eigene revier, die eigene position, und dann wirft man den bettel hin, weil keiner mehr lust hat, in einer stimmung kleinlicher zankerei noch anderes zu tun.
ärger und verletzungen, oder das gefühl sich berechtigter weise verärgert und verletzt zurückziehen zu sollen, überwiegen dann.
das ist vielleicht normal und ein gruppendynamischer prozeß, der jedoch auch vermeidbar wäre.
in manchen fällen mit autorität.
in manchen fällen mit autorität.
Autorität kann nur der Weisheit letzter Schluß sein.
Besser, wenn jeder der sich angegriffen fühlt erst einmal eine Zeitung zerreist, Kaffee oder Tee kochen geht, bevor er antwortet. Einfach nicht alles auf die Goldwaage legen.
Lady Chatterley
28.01.2010, 07:54
...
tibidabo
28.01.2010, 08:44
Ich selber hatte bislang eigentlich keine ernsthaften Probleme mit Forumsteilnehmern oder dem Umgangston hier. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich mich derzeit hier nicht wirklich heimisch fühle, was aber daran liegt, dass ich manchmal das Gefühl habe, ein wenig allein vor mich hinzuschreiben. Und so ganz ohne Resonanz macht das Schreiben in einem Forum auf die Dauer auch keine Freude...
Mit diesem Gefühl dürftest Du wohl nicht alleine stehen. :umarm:
@tibi :umarm:
Es kommen auch wieder andere Zeiten...:)
Und so ganz ohne Resonanz macht das Schreiben in einem Forum auf die Dauer auch keine Freude...
Du sagst es. Predige ich seit Tagen :rolleyes:
ich erinnere mich an ganz ähnliche diskussionen, die ich hier schon vor 2 oder 3 jahren gelesen habe. vielleicht ist es einfach der winter-blues, der uns momentan alle doppelt genervt, melancholisch und ungeduldig sein läßt?
Das stimmt, Mimi. Diese Diskussionen gab es schon sehr sehr oft. Wird es wohl auch weiterhiin geben.
Gott sei Dank konmt bald der Frühling! :)
ja, ich freue mich schon ganz doll darauf! kann es kaum abwarten, werd's aber müssen :D
:umarm:
tibidabo
28.01.2010, 09:04
Ach ja, ich freue mich auch schon auf den Frühling, kann es mir bei dem derzeitigen Witterungszustand kaum vorstellen, dass dieser wirklich bald kommen wird...
ich auch nicht. es kommt mir jetzt auch schon wie eine ewigkeit vor, dabei sind es erst 4 wochen. aber ich hab 5 kilo zugenommen :lol:
tibidabo
28.01.2010, 09:06
@tibi :umarm:
Es kommen auch wieder andere Zeiten...:)
Danke, das ist lieb ... :tobepleas
tibidabo
28.01.2010, 09:07
ich auch nicht. es kommt mir jetzt auch schon wie eine ewigkeit vor, dabei sind es erst 4 wochen. aber ich hab 5 kilo zugenommen :lol:
Ich kämpfe auch mit meinem Gewicht. Besuche zwar regelmäßig ein Sportstudio, was auch ein wenig den Winterblues bekämpfen hilft, aber meine Fettpölsterchen beeindruckt das momentan überhaupt nicht...
Mimi, oh Gott, die Waage. Ich traue mich gar nicht mehr, sie zu benutzen. Ich darf nicht zunehmen, sonst passt mein Brautkleid nicht im Juni! :o
bis dahin hast du das locker wieder runter, liebe Jane :knuddel:
Dein Wort in Gottes Ohr, Mimi!:o:)
Wer mehr wiegt, kann seinen Worten hier vielleicht auch mehr Gewicht verleihen. :D
ich denke an Keetahs Brautkleid! wo ist sie eigentlich? :)
Wer mehr wiegt, kann seinen Worten hier vielleicht auch mehr Gewicht verleihen. :D
:yahoo: Na dann wiegen meine Worte aber ganz schön viel und ich sollte mir wohl überlegen, was ich sage, damit mein zukünftiger Gatte nicht aus den Latschen kippt!:D
ich denke an Keetahs Brautkleid! wo ist sie eigentlich? :)
Ja, das war eine schöne Zeit, Keetah´s Hochzeitsvorbereitungen,nicht wahr?! Das schönste an der Hochzeit ist und bleibt die Braut! Jedoch ist es wirklich nicht leicht, ein passendes Brautkleid zu finden. :D
Mir fehlt Keetah (schreibe ich nun Keetah oder.....?) auch sehr.
Mir fehlt Eistristallin auch - :traurig:
Sie gehört einfach auf empfindsam, finde ich.
Und so ganz ohne Resonanz macht das Schreiben in einem Forum auf die Dauer auch keine Freude...
Das kann ich gut verstehen Tibidabo :knuddel: .
tibidabo, deine Beiträge finde ich nie langweilig.
freue ich mich, wenn ich Zeilen von Tiro lese :)
Johanna, dicht auf Tio folgen in ganzen Reihen lauter sympathische Stimmen, ob süddeutsch (am See), aus dem kalten Osten, dem Ruhrpott oder vom nördlichen Meeresstrand. :)
auch damit geht es mir genauso wie Dir, ich les vieles, das bemerkenswert und besonders ist,
wenn es nicht so wäre, wär´ich nicht mehr hier, aber sooo :)...
tut es gut, vertraute Stimmen zu hören :)
Ausdrücke wie: Schnauze voll, Gesabbel, Scheiße, zum Kotzen...
...heute salonfähig auf empfindsam für einsachtzig das Pfund. :D
Wer das nicht mag - ist zu sensibel? :rolleyes:
kritisches_Auge
20.03.2010, 21:55
Ich glaube ja, dass es eine große Rolle spielt von wem man
diese Ausdrücke das erste Mal hörte, ich kenne Haßformulierungen
die aber nichts mit dem allgemeinen Gebrauch zu tun haben.
Das ist doch Käse
Du redest Stuß z.B.
Da ist es mir lieber man sagte es wäre scheiße was ich sage.:D
Ich kann ja mal ausprobieren, ob ich mich anpassen kann. Von wegen Generationskonflikt - pah - sooo alt bin ich noch nicht. :D
tut es gut, vertraute Stimmen zu hören :)
:):):)
Johanna, es kann auch die Intensität der Lichtgedanken sein, die bei den anderen ankommt. Wie hier im Bild "digital", mit Fingerspitzen ein Seelenprozess in Gang gesetzt wird.
kosmopolit
30.03.2010, 11:18
Über den Umgangston bei empfindsam.de kann ich nichts sagen, weil ich hier bisher selten zu Gast war.
Gerne würde ich die Überschrift auf "Umgangston in Foren" erweitern und über meine Erfahrungen in den letzten ungefähr 10 Jahren in diversen Internetforen aus x verschiedenen (Fach)bereichen berichten.
Nichts Negativen sagen kann ich über Boards, in denes es um Psychologie oder Lebenshilfe geht. Dort fand ich den Umgang miteinander recht gut.
Auch in einem Forum für Juristen habe ich noch nichts Beleidigendes gelesen.
Ganz anders aber in Boards, in denen es um Computer, Politik oder Börse geht.
Dort habe ich Sachen miterlebe, die ganz, ganz weit unter die Gürtellinie gehen. Vglweise harmlos war es noch in einem Computerforum, wo ich als Neuling höflich eine Fachfrage stellte und von einem alteingesessenen Power-User erst einmal (quasi zur Begrüssung) als "DAU" (DümmsterAnzunehmenderUser) beschimpft wurde. In einem Politikforum hatte ein Rechtsradikaler jeden Tag Haßthreads veröffentlicht. Als ich ihn deswegen einmal, sachlich, kritisiert habe, wurde ICH vom Moderator gesperrt. In einem Computerforum habe ich mal einem Fragesteller ein paar ganz allgemeine Hinweise zu politischen Fragen gegeben. Darauf mischte sich ein Power-User ein und zog über mich her mit Aussagen, die ganz weit unter der Gürtellinie waren.
Dies waren nur einige wenige Beispiele, die mich schlaflose Nächte gekostet haben. Worauf ich hinaus will: wie wird man als Hochsensibler damit fertig?
Ich rege mich manchmal tage- und nächtelang darüber auf und beschließe dann für eine Zeitlang mich auf überhaupt keine Diskussionen mehr im Internet einzulassen. Aber ist weglaufen eine Lösung? Dann hatte ich mir mal das Buch von Vera Birkenbihl "Anti-Ärger-Strategien" gekauft, aber so richtig weitergebracht hat mich das auch nicht. Wenn ich mich auf Streitereien einlasse, ist dies eigentlich sinnlos und kostet mich nur unnötig sehr viel Zeit und Energie.
Deswegen meine Frage an andere Hochsensible: wie geht ihr damit um, wenn ihr in Internet-Foren provoziert oder beleidigt werdet?
viele Grüße, K.
Wenn ich mich auf Streitereien einlasse, ist dies eigentlich sinnlos und kostet mich nur unnötig sehr viel Zeit und Energie.
Deswegen meine Frage an andere Hochsensible: wie geht ihr damit um, wenn ihr in Internet-Foren provoziert oder beleidigt werdet?
viele Grüße, K.
Wie du schon richtig feststellst...kostet das Zeit und Energie.
Im privaten Umfeld und auch im beruflichen treffe ich Streiterein nicht an. Auch hier nicht.
Sollte mir das, was du schilderst :eek: passieren, ich glaube, dann ließe ich mich nicht darauf ein. Gebe dem keine Nahrung, letzte Konsequenz: Einfach gehen!
Warum sich das Leben so schwer machen, mit Negativität? Die Menschen in diesen Foren kennen sich nicht persönlich und versteckt hinter einem Pseudonym schießen sie dann ihre Giftpfeile? Wie mutig...
*kopfschüttel*
Lady Chatterley
30.03.2010, 11:51
Ü
Gerne würde ich die Überschrift auf "Umgangston in Foren" erweitern und über meine Erfahrungen in den letzten ungefähr 10 Jahren in diversen Internetforen aus x verschiedenen (Fach)bereichen berichten.
...
Worauf ich hinaus will: wie wird man als Hochsensibler damit fertig?
...
Deswegen meine Frage an andere Hochsensible: wie geht ihr damit um, wenn ihr in Internet-Foren provoziert oder beleidigt werdet?
:)
Ich finde das Thema unheimlich spannend!
Extensive Forumserfahrung habe ich nicht, aber dafür intensive.
Am Anfang dachte ich "nur schreiben" wäre das Paradies. Es war ruhiger, überlegter, tiefgreifender, die Leute schienen mehr zu denken, all das, wo man erst im rl-Miteinander hinkommt, wenn nach ausgiebigem smalltalk festgestellt wurde, dass man näher miteinander kann.
Dazu die Reduktion: im rl immer die Überflutung von Gestik, Mimik, Aussehen, Sofortreaktionen, Umgebungsrauschen und und und.
Fällt in der Forenkultur weg.
Was bleibt: die Intuition, die entscheiden muss, wie "echt" jemand hinter dem schreibenden Nick ist. Finde ich aber jetzt nicht so schlimm, denn die brauche ich auch draußen, um zu entscheiden, wo Fassade glaubhaft ist und wo nicht. Und ein Mehr an Infos bedeutet nicht immer eine Entscheidungserleichterung bei mir.
Nähe: es bleibt mir - genau wie draußen - überlassen, wie nah ich jemanden, ein Thema an mich heranlasse und mich dann emotional da strudeln lasse.
Im Netz der Vorteil der räumlichen Distanz, vieles, was mir draußen bedrohlich vorkäme ist hier verwässerter, geschützt durch die Möglichkeit des Mauerns oder der finalen Ausknopfhandlung.
Wenn es passiert, dass mich etwas berührt, dann greifen dieselben Fragen wie draußen: wie gehe ich damit um, kein Unterschied mehr, der Zwang, zu lösen, den Rechner wieder anzustellen unvermeidlich. Da nützt mir dann auch der Gedanke, dass es ja theoretisch ging, nichts mehr.
Zur Frage der unterschiedlichen Themenforen würde ich gern später noch was schreiben, obwohl ich da nicht so sehr viel Ahnung habe, aber es würde mich interessieren, da mehr zu erfahren.
Dies waren nur einige wenige Beispiele, die mich schlaflose Nächte gekostet haben. Worauf ich hinaus will: wie wird man als Hochsensibler damit fertig?
Indem herausgefunden wird, woher sowas kommt, und die entsprechenden Verantwortlichkeiten da belassen werden, wo sie herkommen. :)
Beleidigt mich wer, egal ob mit Grund oder ohne, kann ich entweder spiegeln (mache ich ganz gerne mal) oder ignorieren oder voll darauf einsteigen. Letzteres bringt mir dann schlaflose Nächte. Und da ist es interessant zuschauen, was in mir selbst passiert, wieso so miese Gefühle sich melden, dass mir ein oft völlig fremder Mensch so wichtig sein kann.
Mir geht es wie sunshar, real habe ich höchst selten Streitigkeiten auszutragen, vielleicht einmal im Quartal und ich bin alleine jobmäßig täglich mit vielen Menschen in Kontakt.
Deswegen meine Frage an andere Hochsensible: wie geht ihr damit um, wenn ihr in Internet-Foren provoziert oder beleidigt werdet?
Je nachdem, wie heftig es ist, und wie viele User daran beteiligt sind;
1. ignorieren (wenn nötig mit Ignore Funktion)
2. sollte sich die Beleidigung fortsetzen und die Moderatoren stehen mir nicht bei, abmelden. Es gibt genug andere Foren.
Ich hab im richtigen Leben schon genug zu tun, da werd ich mich doch nicht mit Verrückten im Internet rumschlagen! Das ist weder feige noch "weglaufen". Dir ist nur Deine Lebenszeit zu schade, sie als Perlen vor die Forums-Säue zu werfen :D (keine Beleidigung beabsichtigt!)
Ich hatte eine solche Erfahrung in einem anderen Forum, wo ich viele Jahre angemeldet war und zeitweise sehr intensiv geschrieben habe. Ich hatte einige User dort sogar in ICQ und habe heute noch einen guten Freund, den ich daher kenne. Jedoch hat sich die Struktur dort im Laufe der Jahre sehr verändert, der Betreiber (ein ausgenommener Psychopath imho) war verstorben und die weitere Führung wurde nach und nach von anderen übernommen.
Es hat sich dort ein interessantes Phenomän ergeben, nahezu sektenartige Strukturen mit enormer Paranoia, und ich bin durch meine Bemühungen immer noch beide Seiten zu sehen irgendwann auf die "schwarze Seite" gelangt. User, die ich schon ein paar Jahre virtuell kannte, fingen auf einmal an, mich als "Störenfried" und "verdächtig" zu bezeichnen.
Daneben nahm die Selbstgerechtigkeit immer mehr zu, die haben sich irgendwie gegenseitig in einen Wahn reingesteigert, und als der Hauptadmin auch noch gegen mich war (die haben einfach alles, was ich hätte sagen können, zu ihrem System passend verdreht und gegen mich gewendet) da habe ich mich aus allen Bereichen, wo man das selbst machen konnte, abgemeldet, und dann mein Passwort so manipuliert, dass ich es selbst nicht rekonstruieren kann. Das habe ich gemacht, damit ich nicht irgendwann in Versuchung gerate, doch nochmal zu spinxen.
Laut meiner Überzeugung sollte man sich von solchen energieraubenden Psychos im realen wie virtuellen Leben einfach fernhalten, aber es juckt einem natürlich trotzdem ab und zu in den Fingern, sich mit solchen Leuten anzulegen. Nach dem Motto, so bescheuert kann doch keiner sein *g* aber da muss man seinen "Missionarseifer" einfach mal zügeln. Ich glaube jedenfalls, dass das bei mir der Grund ist, warum ich "es so schwer sein lassen kann" trotz besseren Wissens.
Das mit den schlaflosen Nächten, oder dass man sich viel mehr ärgert, als die Sache wert ist, kenne ich auch. Da hilft nur, sich bewußt distanzieren. Wenn Dich jemand beleidigt, sagt er eigentlich etwas über sich selbst aus und weniger über Dich. Diese Erkenntnis hilft mir dabei, Dinge nicht persönlich zu nehmen. Oder wenn Dich jemand nicht respektiert oder mies behandelt. Das zeigt, dass er sich nicht benehmen kann, dass er es nötig hat, andere nieder zu machen, um sich selbst besser zu fühlen (was für ne arme Seele muss das sein...) oder dass er Streit braucht (im Internet, wenn er sich im richtigen Leben nicht traut) um sich selbst zu spüren. Das solls auch geben. Oder er bekämpft Dich stellvertretend für jemanden, der ihm was getan hat, und der nicht zur Verfügung steht. All das hat eben nichts mit Dir zu tun. Wenn es Dich angreift, dann mach Dir all das klar und wende Dich etwas erfreulichem zu, tu Dir was gutes. Wichtig ist ja, daß Du selbst gut zu Dir bist, nicht irgendwelche Fremden im Internet ;)
Zu dem Zeitpunkt, als ich das andere Forum verlassen habe, habe ich mich übrigens wieder auf empfindsam.de zurückbesonnen, und bin bisher nicht enttäuscht worden :cool:
Ich bin selbst seit ca. 10 Jahren in Computerforen unterwegs, und habe die positivsten Erfahrungen mit künstlerisch orientierten Foren gemacht,
die negativsten Erfahrungen habe ich in Computer-bezogenen Foren gemacht.
Manchmal frage ich mich, ob alle Menchen dieser Welt, die ein ausgeprägtes Defizit an sozialem Zusammenleben haben, sich in Computerforen tummeln, je technischer, desto weniger Fähigkeiten des sozialen Zusammenlebens bzw. der sozialen Kommunikation.
Im Usenet ( -> mit Newsreadern zu lesen, ist ähnlich wie eine Mischung aus Chat & Forum) hat mich ein Machtmensch-Admin mal versucht, zur Sau zu machen. Ich habe ihn ins Leere laufen lassen, bzw. er hat sich selbst ein Bein gestellt.
Da hilft nur eines: Konsequentes Ignorieren !
Denn das ZIEL vieler z.B. "Trolle" ist es ja gerade, daß du Dinge persönlich nimmst und daran zerbrichst ! Daran geilen ich Trolle und manche Machtmenschen auch auf. Sie wollen, daß u in Weinkrämpfen ausbrichst, damit sie dir damit bzw. dadurch ihre Überlegenheit "demonstrieren" können !
Ignorieren ist daher nichts anderes als völlig notwendiger Selbstschutz in meinen Augen.
Ich bin erst dann stark, wenn ich Trolle und andere durch mich hindurchgehen lassen kann. Oder abperlen lassen kann. Das ist meine ganz persönliche Meinung.
Selbst heute noch lasse ich mich durch einige Dinge "triggern". Ansonsten versuche ich, meine Philosophie anzuwenden, wenn ich kann.
Vielleicht stammt diese Selbstschutzfunktion noch aus miner Zeit, in der ich gemobbt worden bin. Damals lernte ich auf sehr harte Weise : Nur keine Angriffsfläche bieten ! Denn Angriffsflächen sind das Brot und die Butter = die notwendige Nahrung aller Trolle und Mobber !
Ohne Nahrung "trocknen sie aus", und verlieren das Interesse. Und wenden sich im ungünstigsten Falle dem nächsten potentiellen Opfer zu ...
Daher ist es ja auch so wichtig, alle Mitmenschen "stark zu machen", damit sie lernen, wie sie sich im Notfall zur Wehr setzen können !
Das ist wie Impfen: wenn *alle* Menschen Antiköper tragen, dann stirbt der Virus aus ... Oder schlummert irgendwo ganz versteckt ...
Nicht hier im Forum,aber in einem andren Chat mit Forum.
Eine Moderatorin erzählte voon sich jeden Tag stundenlang wie toll sie sei,und was für Schminksachen und Schuhe sie sich gekauft hätte,un das in einem christlichen Forum.
Sie machte bei vielen Psychoterror,den sie meinte machen zu dürfen als Mod.
Als ich sie drauf ansrach wurde es wüst..
Sie sionierte mir in andren Chats und Foren nach,bezichtigte mich der Lüge und verbreitete über mich dass ich sie verfolgen würde und Sachen über sie erzählen würde die nicht stimmen.
Sie gab mir mnatelange Sperren und klinkte sich in Privatgespräche und und rief mich sogar an.
Als ich den Betreiber besagte Homepage anschrieb,hiess es nur ich solle mich nicht so anstellen,die junge Frau wär doch supernett und wolle sich nur gegen mich wehren.Zudem wäre sie mit der Homepage "gross" geworden und habe da unbeschränkt Rede/Handlungsfreiheit,man könne sie nicht sperren.
Mir wurden von ihr auch Rechtliche Schritte angedroht wenn sie rausfinden wüde das ich weiter meine "schizoiden Schübe" an ihr rauslasen ürde..
Ich habe seit 1 Jahr eine Sperre auf er Homepage kann mich nicht mehr anmelden,aber sie sagt dass ich über sie im Chat Lügen verbreite..
Eine ihrer Freundinen sagte ass ich Stalker bin und die beiden jungen Damen laufend verfolge auch würden sie von mir Sachen wissen aus andren Homepages !) die das vermuten lasen..eine erneute Anfrage bei dem Betreiber der HP um Klärung blieb seit 3 Monaten ergebnislos..
Naja man merkt wie chrislich manche Hompeage ist ie sich mit diesem Attribut "schmückt"..
Hier ists im Vergleich zu der HP sehr sozial und nett,auch werden hier die Leute net so ausfällig dass man sich derart in die Wolle bekommt das da nur noch "gelbe Karten" und Sperrungen im Dutzend kommen..
Auf er HP sind ie Mods nur Sheriffs,keine echten Unterstützer und Klärer.sie verfolgen ihre eigne Pläne..
Jetzt wisst ihr auch warums mir hier besser gefällt als anderswo..hier kann man Mensch sein..
:o
Es müßte eine Art Führerschein für Admins und Moderatoren geben.
Am Besten noch mit TÜV-Überprüfungen alle 1-2 Jahre.
Deswegen meine Frage an andere Hochsensible: wie geht ihr damit um, wenn ihr in Internet-Foren provoziert oder beleidigt werdet?
viele Grüße, K.
Man sollte sich immer wieder vor Augen halten, dass das Internet mit dem eigenen Leben im Grunde genommen nichts zu tun hat.
Warum sollte einem die Meinung von völlig unbekannten Personen wichtig sein? Sie kennen einen genauso wenig, wie man auch selbst keinen Bezug zu dieser Person hat. Daher sollte man auf solche Verhaltensweisen nicht anspringen und ihnen keinen Raum geben.
Ich glaube, diejenigen, die im Internet rumpöbeln, provozieren und abwerten, haben oftmals in ihrem Leben außerhalb des Internets erhebliche Probleme und Defizite aufzuweisen und suchen sozusagen auf dieser Ebene ein Ventil. Leider erkennen sie nicht, dass dies ein nicht erfolgversprechender Versuch ist, sich Erleichterung zu schaffen.
In der Anonymität des Internets fallen die Hemmschwellen und es werden schnell Dinge geschrieben, die man unter Umständen im "normalen" Alltag nie so formulieren würde, mal von einigen Ausnahmen abgesehen.
kritisches_Auge
30.03.2010, 14:25
Es müßte eine Art Führerschein für Admins und Moderatoren geben.
Am Besten noch mit TÜV-Überprüfungen alle 1-2 Jahre.
Ich bezweifele, Ameise, dass dieser Führerschein etwas nützte, ich
hatte einen sehr guten Lehrer und machte dennoch harte bittere
eigene Erfahrungen und nur die brachten mich weiter, erst dann
wurden die Worte meines Lehrers " lebendig."
Manche User lernen durch Erfahrungen, andere nicht und es ist
ihnen auch gleichgültig.
Ich weiß garnicht ob es gute und schlechte Foren gibt, für schlecht
halte ich es wenn der Admin seine Machtposition ausnützt, ansonsten
ist es das beste, wenn sich Gleichgesonnene zusammenfinden, manche
Menschen mögen einen rauhen Umgangston, andere sind primitiv und
verstecken diese Primitivität hinter der Aussage man
"wolle reden wie einem der Schnabel gewachsen sei."
Sie begreifen nicht, dass kontroverse Meinungen und Primitivität
zwei verschiedene Dinge sind.
Mir wurde gesagt meine Meinung und meinen Stil geändert zu haben,
ich habe aus meinem Forum einen Ort für Empfindsame gemacht
aber ich denke, ich habe hier zu mir selber gefunden.
Bei den Foren von MSN die es ja nicht mehr gibt ging es oft sehr
hart und brutal zu von daher bin ich daran gewöhnt, aber ich
möchte das nicht mehr und ich halte dies für mein gutes Recht.
Ich glaube nicht, dass man ein Forum ändern kann, es bleibt nur
die Wahl sich anzupassen oder zu gehen. An jedem Forum
wird es Dinge geben zu denen ich keinen Zugang habe, mir gefällt
es z.B. nicht wenn man nicht selber editieren kann und auf einen Moderator
angewiesen ist, deshalb schreibe ich in diesem Forum nur noch
sehr selten,auch hier gibt es Tendenzen die mir sehr fremd sind,
aber sie stören mich nicht und ich habe unglaublich viel hier gelernt,
zu mir selber gefunden.
Hm, gibt es das Überhaupt, "den vollkommenen Umgangston"?
Das würde voraussetzen "wir" müssten "alle" die gleichen Voraussetzungen haben, "wir" müssten gleiche Interessen haben....
Ich denke, die "Anonymität" gibt vielseitige Gelegenheiten sich "aus"zutoben, egal auf welche Art.
Viele Persönlichkeiten zum greifen nah und doch nicht greifbar.
Leben
Hallo Caddl, (Dir mal ein "d" schenk :P)
warum gibst Du Dich mit sowas eigentlich noch ab? Leider kann ja jeder ein Forum aufmachen und selbst dort machen was man will, also wenn es einem nicht passt als Forumsmitglied, hilft es nichts, sich dagegen zu stellen, sondern wenn man sich selbst einen Gefallen tun möchte, sollte man sich eben neu orientieren, also dem Forum den Rücken kehren. Wie konnte die überhaupt an Deine Nummer kommen? :-o
Hm, gibt es das Überhaupt, "den vollkommenen Umgangston"?
Nö, der eine mag Klartext, der Nächste ist völlig kritikunfähig, dann ist da wer, der zieht sich jeden Schuh an, da gibt so viele verschiedene Umgangstöne wie Menschen.
Lady Chatterley
30.03.2010, 21:26
Man sollte sich immer wieder vor Augen halten, dass das Internet mit dem eigenen Leben im Grunde genommen nichts zu tun hat.
Warum sollte einem die Meinung von völlig unbekannten Personen wichtig sein? Sie kennen einen genauso wenig, wie man auch selbst keinen Bezug zu dieser Person hat. Daher sollte man auf solche Verhaltensweisen nicht anspringen und ihnen keinen Raum geben.
Das würde ich so pauschal nicht sagen.
Letztendlich ist eine Gruppe Menschen im rl mir genauso fern, ich habe im Grunde genommen nichts mit ihnen zu tun, auch, wenn wir ein Hobby, eine Aufgabe oder einen Ort zu einer bestimmten Zeit teilen. Das wäre für mich das verbindende - und hier im Forum ist es der Ort und das Thema, an dem ich eine Gruppe Menschen treffe, von denen viele mir völlig unbekannt bleiben werden, einige sich themen-, projektbezogen mit mir verbinden und wenige für mich wichtig sind.
Und genau da sehe ich den Unterschied: wenn mir Menschen wichtig sind - egal jetzt ob im Netz oder draußen - dann bedingt diese Bindung stärkeres Konfliktpotenzial, das mich emotional mitreißen kann. Und das ist auch ok.
Nicht gut finde ich es, wenn ich mich von mir eigentlich unwichtigen Leuten emotional aufwühlen ließe, die mich oder den Forumsbetrieb stören.
Und da gibt es den großen Unterschied, sich auf diese "Störenfriede" einzulassen, weil es Gründe gibt, die gesagt werden wollen (wird einem dann häufig mit "ich muss dir ja wichtig sein, wenn du dich so mit mir beschäftigst" um die Ohren gehauen ;))
Dabei geht es dann aber tatsächlich um Verhalten, dass man als destruktiv für Atmosphäre und Diskussion empfindet und dass gesagt werden will, wahrscheinlich umso heftiger, je öfter/länger man es vorher toleriert hat, bzw. tolerieren musste.
Oder ob man sich auf diese Menschen einlässt, weil man für sich keine Grenzen ziehen kann und sich ihnen und ihren Launen so ausliefert.
Auch hier sehe ich den Unterschied zum rl nicht wirklich, denn diese Überlegungen und diese Grenzziehung braucht man draußen genauso gut.
Ich glaube, diejenigen, die im Internet rumpöbeln, provozieren und abwerten, haben oftmals in ihrem Leben außerhalb des Internets erhebliche Probleme und Defizite aufzuweisen und suchen sozusagen auf dieser Ebene ein Ventil. Leider erkennen sie nicht, dass dies ein nicht erfolgversprechender Versuch ist, sich Erleichterung zu schaffen.
Ja, schon möglich, dass das Internet Verhalten verstärkt wie Alkohol. :rolleyes:
Grundsätzlich glaube ich auch, dass diejenigen, die immer wieder dieselben Probleme haben und das auf die anderen schieben, nicht sehr ehrlich zu sich sind. Da helfen auch eigene Beschreibungen, was man doch für einer ist, nicht besonders.
In der Anonymität des Internets fallen die Hemmschwellen und es werden schnell Dinge geschrieben, die man unter Umständen im "normalen" Alltag nie so formulieren würde, mal von einigen Ausnahmen abgesehen.
Ja, und das halte ich für überaus gefährlich.
Ich spreche nicht von hitzigen Diskussionen und Meinungsäußerungen, zu denen man sich nicht traut zu stehen, sondern von persönlichen Details über Kindheitserfahrungen, Traumata, Krankheiten und Beziehungen.
Das mag jeder für sich so handhaben, wie er möchte, für mich gehört es nicht in ein Forum, in dem ich nicht weiß, wieviele Fremde das auch jetzt im geschützten Bereich und vor allem auf Jahre hinaus, wenn sich technische Möglichkeiten weiter entwickeln, lesen könnten.
Es gibt zu Recht unterschiedliche Distanzräume, die ich unterschiedlichen Menschen einräume. Sie dienen meinem Schutz und ich möchte wählen, wen ich in welchen Nähebereich zu mir lasse.
kosmopolit
01.04.2010, 17:32
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten auf meinen letzten Beitrag.
Was die einzelnen Fachforen anbelangt, habe ich, wie schon geschildert, die schlechtesten Erfahrungen gesammelt mit Boards in denen es um Politik, Computer oder Geld ging. Möglicherweise Zufall, vielleicht trifft aber auch bei Letztgen. die alte Weisheit "Geld verdirbt den Charakter" zu? Bin mir da selber nicht schlüssig.
Dann hat jemand in einem der letzten Beiträge den Begriff "Missionarseifer" gewählt. Bei mir ist so, dass ich bei vielen Kleinigkeiten eigentlich fast grundsätzlich nachgebe, nur um keinen Stress zu haben. Bei Dingen, die mir allerdings sehr wichtig sind, neige ich dazu endlos zu diskuttieren, argumentieren und rechthaberisch zu sein. Da kommt dann wohl leider auch manchmal ein gewisser Missionarseifer bei mir zu Tage.
"Ignorieren" wurde mehrfach genannt. Finde ich bewunderswert, wenn jemand es schafft, Beleidigungen oder persönlichen Anfeindungen einfach zu ignorieren und innerlich völlig ruhig zu bleiben.
Mir gelingt es leider fast nie. Vor ein paar Jahren, als ich mal in einer ziemlich üblen Mobbing-Situation war, habe ich irgendwann herausgefunden, dass die beste Antwort auf Anfeindungen jeglicher Art eigentlich immer Humor, und zwar intelligenter Humor ist. Bei besonders bösartigen Zeitgenossen muß man ihn/sie auch manchmal sogar lächerlich machen, bloßstellen etc. Und sobald man über die Situation selber lachen kann, hat man gewonnen, weil das Lachen die Anspannung und den Ärger löst. Dafür ist es aber manchmal auch sehr schwierig, schlagfertig zu sein oder sich einen sowohl humorvollen als auch intelligenten Konter einfallen zu lassen. Und leider ist es manchmal extrem anstrengend und kostet viel Kraft mit solchen Situationen fertig zu werden.
Ignorieren und Beleidigungen, Kränkung etc. einfach an sich abprallen zu lassen, wäre (zumindest unter gesundheitlichen Aspekten) in den meisten Fällen wohl die beste Möglichkeit, sowohl im Internet wie im realen Leben. Aber, wie gesagt, mir gelingt es meistens leider nicht, emotional unbeteiligt zu bleiben.
Grüße und einen schönen Tag noch,
K.
Hallo kosmopolit,
wäre es wirklich erstrebenswert emotional so tot zu werden? Verletzt sein, beleidigt, schmollen finde ich durchaus menschlich.
Und ja, intelligenter Humor ist auch eine Waffe dann, sich abzugrenzen, klar zu signalisieren: ich kann dich nicht ernst nehmen.
Es gibt hier im Forum irgendwo :o einen Thread zum Thema Verletzbarkeit. Ich schrieb es kann mich nur ein Mensch verletzen, der mir wichtig ist oder der mir in dem Moment wichtig ist.
Es ist eigenes Zutun demjenigen diese Wichtigkeit zu geben. Das geschieht oft unbewusst, aber doch aktiv von einem selbst denke ich.
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