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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Amerikanischer Nationalstolz


glasperlenspielerin
10.08.2004, 15:17
es gibt eigentlich keinen konkreten anlaß, daß ich das thema hier mal anspreche, aber ich wollte dennoch -weil es mir oft schon zu denken gegeben hat- mal von euch wissen, was ihr von den amis und ihrem allzeit offen zur schau getragenen patriotismus haltet.

ich konnte mir ehrlich gesagt früher -bis vor einigen jahren noch, nicht mal einen amerik. kinofilm angucken, ohne daß es mir sauer aufgestoßen hat, weswegen ich bis zu meinem 23. lebensjahr sogar nur 2 mal im kino war, um mir eine amerik. produktion anzugucken und selbst das nur unfreiwillig , weil ich so dermaßen angek***t war von dieser ganzen mentalität. ich fragte mich immer (schon als kind): merkt das denn gar keiner?? ist das nicht irgendwie ein bißchen seltsam, daß an jeder eingeblendeten straßenlaterne eine stars & stripes-flagge hängen muß? ..und ist es normal, daß es scheinbar nicht möglich ist, einen film zu beenden auch mal ohne happy-end mit loblied auf die (wiederherstellung) der brüderlichen gemeinschaft und der eintracht seiner stadt, etc. bzw. des landes .
ich hab das schon mit 5,6 jahren als absolute gehirnwäsche empfunden..

(am rande: tut mir leid- vllt bin wirklich total verkorkst worden; meine frühen (wahrscheinlich prägenden ) sozialisationserfahrungen machte ich -wohl besonders tragisch :( - vor allem mit "batman", "knight rider " und co. :eek: :ichnicht: )

sehr markant fand ich auch mal einen film über den alltag an einer amerikanischen schule, den ich mal in pädagogik gesehen habe, als wir über unterrichtsmethoden geredet haben. egal, was man machte, -im vordergrund stand immer die "community". man sprach auch explizit vom "commmunity-gedanken". die gemeinschaft stand als verpflichtender wert über allem. und bei den amis ist es dann auch so,d aß man sich sehr stark mit seiner gruppe identifiziert (vgl. z.b. über schuluniformen, sportmannschaften usw.). die eltern verstehen es von daher auch als verpflichtung an, die schulen ihrer kinder finanziell zu unterstützen (was einerseits natürlich vorteile mit sich bringt, aber man darf auch nicht vergessen, daß sich dadurch sehr schnell auch schichtunterschiede u.ä. bemerkbar machen).

eine der konsequenzen außerdem: der einzelne als individuum wird praktisch untergebuttert und sehr stark ausgegrenzt und denunziert, wenn man sich an best. gruppenaktivitäten nicht beteiligen möchte (was ich übrings aus erster hand von meiner (introvertierten) freundin bestätigt bekam, die als kind zwangsweise einige jahre mit ihrer familie nach amerika übersiedeln u. dort in eine amerik. schule gehen mußte). u.a. hat sie während dieser zeit auch nicht aus ihrer rolle als "ausländerin" herausfinden können.
wenn ich all das höre und wieder und wieder an diese bilder denke, dann ist amerika für mich ein sehr individuen- und "sensiblen"-feindliches land -mal ganz abgesehen noch von diesen ganzen künstlichen biotopen wie new york, die es in dieser art kein zweites mal irgendwoanders auf der welt gibt.

über die unfähige amerik. regierung könnte man jetzt auch noch mal einen eigenen aufsatz verfassen. :ichnicht:

am gefährlichsten aber ist wohl immer noch, daß diejenigen, die sich für die selbsternannten GUTmenschen und retter dieser welt halten, die größte gefahr für die globale friedenssicherung auf dieser welt sind.-behaupte ich jetzt mal mit meinen (wohlgemerkt schlechten bis kaum vorhandenen politikkenntnissen). :ichnicht:

aber so einen mann wie george bush hätte man längst aus dem amt reißen müssen. der kerl ist doch -sorry, aber so kommts mir vor- gehirnamputiert! :mecker: was der labert, würde doch kein vernünftiger mensch von sich geben, sowas beschränktes.. und engstirniges, nationalistisches. hätten die amerikaner sich im zweiten weltkrieg an der judenverfolgung beteiligt, wären solche zustände, wie sie heute in amerkia herrschen und toleriert werden, für "normal" befunden werden, undenkbar. manchmal denke ich jetzt schon, daß es höchste zeit für eine "ent-amerikaniserung" wäre.



ich möchte aber mal zuerst eure meinung dazu hören... :D :p

Eiskristallin
10.08.2004, 15:21
bin dafür, george bush zu entmündigen und ihm irgendwo in timbuktu einen ruhigen lebensabend zu bereiten.

was mich stört, ist diese ständige betonung vieler amerikaner, STOLZ darauf zu sein, amerikaner zu sein. ("Proud to be an american" ist ja sogar eine ihrer zigtausend inoffiziellen hymnen). wie kann man nur stolz auf etwas sein, das keine eigene leistung ist?

glasperlenspielerin
10.08.2004, 15:24
bin dafür, george bush zu entmündigen und ihm irgendwo in timbuktu einen ruhigen lebensabend zu bereiten.

was mich stört, ist diese ständige betonung vieler amerikaner, STOLZ darauf zu sein, amerikaner zu sein. ("Proud to be an american" ist ja sogar eine ihrer zigtausend inoffiziellen hymnen). wie kann man nur stolz auf etwas sein, das keine eigene leistung ist?


genau!! dieses "proud of" -ohne mal drüber nachgedacht, reflektiert zu haben, das ist das schlimme und das gefährliche!! :ichnicht: .. und für mich sind die übergänge zw. einem bush und einem hitler sehr fließend! ich seh da große gefahren.. :mecker: .. es wird höchste zeit für die nä. wahl. george bush halte ich wegen seinem größenwahn und seiner (anders kann man es gar nicht mehr entschuldigen) dummheit für den derzeit gefährlichsten mann der erde! :mecker:

martin
10.08.2004, 18:08
Ich glaube, wenn das politisch gesehen hier so weitergeht, werde ich noch das ein oder andere Mal unter die Decke gehen.
Dieser deutsche Anti-(Amerika)-Nationalismus ist nun wahrlich in den meisten Fällen kein Antinationalismus (den ich teilen würde), sondern das Ärgernis darüber, dass es eine Nation gibt, die über der deutschen Nation zu stehen scheint. Warum reden Deutsche so gerne über die böse amerikanische Regierung und den bösen amerikanischen Nationalismus? Warum reden wir nicht über die deutsche Regierung, den deutschen Grenz-Rassismus und so weiter? Und, Glasperlenspielerin, dann auch noch das Wort von der "Ent-Amerikanisierung" zu erfinden ist, historisch gesehen, eine üble Anlehnung an den Begriff "Entnazifizierung".
Ich finde diesen ganzen deutschen Anti-Amerikanismus sowas von zum Kotzen! Hier geht es nicht wirklich um Menschenrechte oder sonstwas. Niemand beklagte sich über das faschistische Regime im Irak, das hat keine Sau interessiert. Aber wenn die Amerikaner einschreiten, dann werden weltweit amerikanische Flaggen verbrannt und nicht selten die israelischen dazu. Ich bin kein Anhänger von Georg Bush, aber sich ständig gegen ihn zu wenden in dieser absolut wenig analytischen Art und Weise ist lediglich die Neuauflage des Gut/Böse-Schemas.
Natürlich bin ich gegen die Todesstrafe. Natürlich finde ich das Großmachtstreben Amerikas scheiße. Ich bin aber genausogut gegen das Großmachtstreben des neuen Europa. Und wir leben HIER IN EUROPA! Analysiert doch bitte mal die Bestrebungen der hiesigen Regierungen.
Diese Friedenslyrik geht mir auch auf den Senkel! Begründe, gegen den Krieg zu sein, wenn im Irak Massenerschießungen stattfinden!
Dieses ständige Rumgehacke auf Bush und Amerika (hallo, was ist denn "Amerika"? Da leben auch Individuen!) ist so unüberlegt.

martin
10.08.2004, 18:10
Ach jetzt sind die Übergänge zwischen Bush und Hitler auch noch fließend.
Unglaublich, eine dermaßen ahistorische Sicht!
Nur, um das nochmal in Erinnerung zu rufen: Der Holocaust und der zweite Weltkrieg (mit)befreit.

Eiskristallin
10.08.2004, 18:12
Begründe, gegen den Krieg zu sein, wenn im Irak Massenerschießungen stattfinden!

begründung: bush führt diesen krieg aus völlig falschen gründen. die zustände im irak sind ihm doch völlig egal.

martin
10.08.2004, 18:13
@ kehtaa

was interessiert es einen befreiten iraker, aus welchen gründen er befreit wurde?

Eiskristallin
10.08.2004, 18:13
Ach jetzt sind die Übergänge zwischen Bush und Hitler auch noch fließend.
Unglaublich, eine dermaßen ahistorische Sicht!
Nur, um das nochmal in Erinnerung zu rufen: Der Holocaust und der zweite Weltkrieg (mit)befreit.

deshalb kann es jetzt trotzdem einen menschen geben, der eben zufällig amerikaner ist und den man, wenn auch in anderen bereichen, aber doch für ähnlich gefährlich halten kann, wie hitler es war, oder?

Eiskristallin
10.08.2004, 18:15
@ kehtaa

was interessiert es einen befreiten iraker, aus welchen gründen er befreit wurde?

schon mal gehört, daß die iraker großteils nicht so wahnsinnig begeistert sind davon, wie die amerikaner sie befreiten? das könnte man ja auch anders machen und nicht aus bushs gründen und mit seiner "zartbesaitetheit".

martin
10.08.2004, 18:29
Okay.
Natürlich kann ein Amerikaner heute gefährlich sein. Es gibt auch amerikanische Neonazis. Alles möglich. Und auch die IrakerInnen sind keine homogene Masse: Es gibt Leute, die sich über den gewaltsamen Sturz des Regimes gefreut haben und es gibt Leute, die sich mehr Selbstverwaltung wünschen oder sogar dem alten Regime nachtrauern. Ich fühle mich den Menschen dort verbunden, die emazipatorisch denken und handeln, die Frauen- und Mädchenrechte durchsetzen möchten und terroristische Mittel ablehnen.
Die Diskussion um die Rechtfertigung eines Krieges ist eine, die sehr differenziert zu führen wäre und ich gebe zu, dass ich mit meinen ersten entsetzten Reaktionen auf Eure auch eher emotional vorgetragenen Thesen nicht gerade eine solche Differenziertheit gefördert habe. Für mich ist der deutsche Faschismus der letztliche Beweis dafür, dass NICHT jeder Krieg automatisch ein Verbrechen ist. Nicht JEDE Gewalt ist ein Verbrechen. Es kommt immer darauf an, in welchen Situation man welche Mittel gegen wen einsetzt.
Eins muss ich der überwiegenden Mehrzahl der KriegsgegnerInnen und /oder Amerikafeinde auf jeden Fall vorwerfen: Als in den Jahren vor dem Krieg im Irak hunderttausende Kinder gestorben sind, weil es ein Lebensmittelembargo gab, hat niemand protestiert. Wenn aber unter 10.000 Menschen sterben, weil eine Kriegskoalition einen faschistischen Diktator und sein Regime beseitigen, dann ist der Protest weltweit einig. Selten, sowas. Liegt das wirklich daran, dass die USA die schlimmste Bedrohung sind?
Wir hätten jederzeit vor unserer eigenen Haustür zu fegen. Jeden Tag (!) sterben 30.000 Kinder an Unterernährung. Woher kommen unsere H&M-Klamotten? Welche Rolle spielt unser Land, unsere Wirtschaft und damit letztlich jede/r von uns in der Kette der Verwertung? Kapitalismus heißt das und jeder von uns profitiert davon und zwar auf Kosten ärmerer Länder und derer, die dort leben.
Aber wenn es einen Krieg gibt, in dem doch nun wirklich kein Völkermord stattfindet, sondern das Ziel, eine demokratische Regierung einzusetzen, erkennbar das wichtigste ist, dann ist das Geschrei groß.
Ich kann das emotional verstehen. Aber ich finde es falsch.
Ich halte es für einen Abwehrmechanismus, zum Teil auch Projektion.
Die Welt ist ein Ort unglaublicher fürchterlicher Gewalt. Sie geht nicht ständig von den USA aus, sondern von allen möglichen Seiten.
Übrigens geht die Perversion des Friedensgedankens in der deutschen Friedensbewegung so weit, dass sogar Geld für den "irakischen Widerstand", d.h. Terroristen, gesammelt wird. Sicherlich gab es auch schon Sammlungen für Märtyererfamilien in Palästina.

Eros
10.08.2004, 18:38
Hallo Leute,

der Nationalstolz wurde am 11. September beschädigt. Und heute habe ich gelesen, dass als nächstes Dänemark Opfer eines Terroranschlages werden sollte. Madrid lässt grüßen. Alles kam über den großen Teich. Kino, Football, MC Donald´s , alles was ich nicht brauche. Die Amierkaner leben uns doch den Lebensstil vor.


Tendus

tsurani
10.08.2004, 19:46
was interessiert es einen befreiten iraker, aus welchen gründen er befreit wurde?
Grundsätzlich stimm ich dir zu, dass Gewalt manchmal nötig ist. Und grundsätzlich bin ich auch froh darüber, dass die Taliban in Afghanistan nicht mehr an der Macht sind, und das Saddam-Regime im Irak auch weg ist. (Und ich habe sehr wohl die Hoffnung, dass es den Menschen anschließend dort besser gehen wird.)
Aber dass es mir egal ist, aus welchen Gründen ein Krieg geführt wird, das bekomm ich beim besten Willen nicht auf die Reihe. Klar, das Ergebnis ist im Großen und Ganzen das gleiche, und vielleicht sollte ich das ganze etwas utilitaristischer sehen, aber wenn ich mir die Gründe für die mehr oder weniger aktuellen Entscheidungen für oder gegen Kriege ansehe, könnt ich trotzdem kotzen, egal wie positiv das Ergebnis im Einzelnen auch sein mag.

glasperlenspielerin
10.08.2004, 20:14
verwechsle meine ansichten bitte nicht mit der meinung aus der aktuellen spiegel-ausgabe (ich lese die ganzen magazine gar nicht). deswegen brauchst du michh dafür nicht angreifen :mecker: . ich hatte diese einstellung schon mit 6 jahren, als ich amerikanische filme sah. mir gehts nicht um die aktuelle politische lage, sondern um gesellschaftliche mechanismen, die sehr stark grenzwertig sind-und unter bestimmten politischen machtmännern sicher sehr leicht manipulierbar sind.

wenn du über deutschland quatschen willst, warum machst du denn nicht in einem eigenen thread? dieses forum ist noch ganz leer.
ich möchte bitte das beim thema geblieben wird. ich hatte klipp & klar gesagt, worum es geht. und möchte mich hier nicht mit hinz und kunz in einen topf werfen lassen.


Ich glaube, wenn das politisch gesehen hier so weitergeht, werde ich noch das ein oder andere Mal unter die Decke gehen.
Dieser deutsche Anti-(Amerika)-Nationalismus ist nun wahrlich in den meisten Fällen kein Antinationalismus (den ich teilen würde), sondern das Ärgernis darüber, dass es eine Nation gibt, die über der deutschen Nation zu stehen scheint. Warum reden Deutsche so gerne über die böse amerikanische Regierung und den bösen amerikanischen Nationalismus? Warum reden wir nicht über die deutsche Regierung, den deutschen Grenz-Rassismus und so weiter? Und, Glasperlenspielerin, dann auch noch das Wort von der "Ent-Amerikanisierung" zu erfinden ist, historisch gesehen, eine üble Anlehnung an den Begriff "Entnazifizierung".
Ich finde diesen ganzen deutschen Anti-Amerikanismus sowas von zum Kotzen! Hier geht es nicht wirklich um Menschenrechte oder sonstwas. Niemand beklagte sich über das faschistische Regime im Irak, das hat keine Sau interessiert. Aber wenn die Amerikaner einschreiten, dann werden weltweit amerikanische Flaggen verbrannt und nicht selten die israelischen dazu. Ich bin kein Anhänger von Georg Bush, aber sich ständig gegen ihn zu wenden in dieser absolut wenig analytischen Art und Weise ist lediglich die Neuauflage des Gut/Böse-Schemas.
Natürlich bin ich gegen die Todesstrafe. Natürlich finde ich das Großmachtstreben Amerikas scheiße. Ich bin aber genausogut gegen das Großmachtstreben des neuen Europa. Und wir leben HIER IN EUROPA! Analysiert doch bitte mal die Bestrebungen der hiesigen Regierungen.
Diese Friedenslyrik geht mir auch auf den Senkel! Begründe, gegen den Krieg zu sein, wenn im Irak Massenerschießungen stattfinden!
Dieses ständige Rumgehacke auf Bush und Amerika (hallo, was ist denn "Amerika"? Da leben auch Individuen!) ist so unüberlegt.

glasperlenspielerin
10.08.2004, 20:23
um noch mal klarzustellen, worum es mir hier ging (möglicherweise ist das in meinem startbeitrag auch nicht so klargeworden):

ich wollte das ganze hier mehr von der HSP-seite aus aufziehen-thema:

ich als sensibler mensch-würde ich das mitmachen, mir in einer solchen gesellschaft so dermaßen kopf und hirn waschen lassen, dass ich im gleichschritt auf den baseballplatz marschiere und jeden morgen das ave-amerika anstimme? widerspricht dies nicht der auffassung eines freien, mündigen weltbürgers?

um solche dinge geht es mir und ich hab keinen bock hier rumzudiskutieren, was george bush für sch. im irak gebaut hat (meine meiung nur: der mann ist kurzsichtig. punkt.aus.). ich bin über die aktuelle lage nicht informiert, das sagte ich auch schon.

noch mal zur erinnerung. das thema heißt:

"amerikanischer nationalstolz". es geht mir um die diskussion einer ideologie, ob so etwas vertretbar ist.

glasperlenspielerin
10.08.2004, 21:01
stellt euch mal vor, bei uns würden in den klassenzimmern alle deutschlandfahnen hängen und morgens würde verbindlich die nationalhymne angestimmt…-naja, ich denk mal, da würde jeder mündige bürger hier auf die barrikaden gehen. fakt ist doch: die amis können sich diese sperenzen erlauben, weil sie sich im 2. Wk als die „befreier“ ansehen konnten und sich dafür loben konnten..
ich frage mich auch, ist es zufall, dass die scientologen und viele andere gefährliche sekten und vereinigungen gerade in amerika ihren hauptsitz und die meisten anhänger und fürsprecher haben? um solche phänomene geht es mir hier… sind menschen so dermaßen abstumpfbar und manipulierbar in unserer heutigen, vermeintlich „freien“, demokratischen welt? das ist das anliegen meiner diskussion hier…..

martin
10.08.2004, 21:25
Deine Brille ist extrem deutsch. Hast Du irgendein Problem damit, dass "wir" besiegt wurden? Du bringst Deine heutige Kritik am Nationalstolz "der Amerikaner" ständig zwanghaft mit dem Zweiten Weltkrieg zusammen! Hast Du eine Erklärung dafür?
Im übrigen: Du bist wirklich anti-amerikanisch. Jetzt kommst Du auch noch mit Scientology. Warum redest Du nicht über China und dass dort die Demokratie fehlt und von zu Tode verurteilten die Organe entnommen und verkauft werden? Ach ist halt nicht so spannend und schließlich haben die Chinesen "uns Deutsche" ja auch nicht so gedemütigt...
Angesichts Deines platten Anti-Amerikanismus muss ich sowas einfach vom Stapel lassen. Sag mal was dazu!

Dreamer
10.08.2004, 22:22
@Martin

Ich persönlich nehme mir das Recht raus die Amerikaner zu kritisieren. Genauso wie ich mir das Recht raus nehme die Chinesen, Russen, Deutsche, Franzosen, Italiener und wen sonst noch zu kritisieren.

Dreamer
11.08.2004, 07:26
Zum Thema amerikanischer Nationalstolz:
Ich halte Nationalstolz generell für sehr bedenklich. Es führt zu einem falsch verstandenen Zusammengehörigkeitsgefühl und verkommt all zu schnell zu einem "Totschlag-Argument". Nationalstolz hat noch nie etwas gutes hervorgebracht.

Michel
11.08.2004, 12:07
Sag`mal Glasperlenspielerin, wieso tust du so, als gäbe es keine Großschreibung, das würde deine Beiträge für mich lesbarer machen.

Du bist doch ein rechtschreibbewusster Mensch, nicht wahr?!

@ dreamer

Sehe ich ähnlich.

Eiskristallin
11.08.2004, 13:26
du hast zwar nicht mich gefragt, aber ich schreibe auch in fast allen meinen beiträgen alles klein. nur manchmal reiß ich mich zusammen und schreib wie es sich gehört. man ist so einfach viel schneller, und oft hab ich auch nicht die energie, auf groß- und kleinschreibung zu achten. ich mache so schon so viele tippfehler bzw. buchstabenverdreher und brauche zum korrigieren meiner beiträge oft länger als zum schreiben selbst...

Michel
11.08.2004, 14:23
du hast zwar nicht mich gefragt, aber ich schreibe auch in fast allen meinen beiträgen alles klein. nur manchmal reiß ich mich zusammen und schreib wie es sich gehört. man ist so einfach viel schneller, und oft hab ich auch nicht die energie, auf groß- und kleinschreibung zu achten. ich mache so schon so viele tippfehler bzw. buchstabenverdreher und brauche zum korrigieren meiner beiträge oft länger als zum schreiben selbst...

So, so, ihr wollt also Zeit sparen.

Dies ist sowieso eine typische Erscheinung der Moderne - Hektik, Hektik, Hektik, um Zeit zu sparen und um dann in der "gewonnen Zeit" wiederum in Hektik zu verfallen, um wieder Zeit zu sparen usw. :ichnicht:

Leider ertappe ich mich zu oft auch in solchen Situationen. :(

Dann sag` ich zu mir, "Halt inne, Junge." :)

Eiskristallin
11.08.2004, 15:12
ja, nur ich spare bei meinem internetanschluß mit der zeit auch geld. und geld zu sparen ist heutzutage eine sehr gute idee - für mich zumindest...

Eros
11.08.2004, 19:35
Hallo Leute,

für mich auch.


Tendus