Habe heute den Hinweis erhalten, dass am
28. Dezember 2004
im Radioprogramm des WDR 5, eine Sendung der Reihe "LebensArt (http://www.wdr5.de/sendungen/lebensart.phtml)" dem Thema HSP gewidmet sein soll. "Zu Gast im Studio wird die Karin Dölla-Höhfeld sein, die sich als Coach und Trainerin viel mit dem Thema auseinandergesetzt hat."
Auf der Seite steht dass die Sendung normalerweise zwischen 15:05 und 16:00 Uhr ausgestrahlt wird... ich gehe mal davon aus, dass das auch für diese genannte Sendung gilt.
zenzero nero
07.10.2004, 21:52
Lebensart ist eine Sendung mit Hörerbeteiligung. Es kann während der Sendung angerufen werden.
Zum Termin kann ich auch nicht mehr sagen, aber der Sendeplatz ist fest, immer zur selben Zeit, ist eine von mir öfters gehörte Sendung, in der sich auch von den Hörern in der Regel sehr ernsthaft mit dem jeweiligen Thema auseinandergesetzt wird.
die Sendung Sendung am 28.12.04 würde mich schon interessieren. Nur leider ... Bin weder technisch so gut ausgerüstet, daß ich sie in Abwesenheit aufnehmen könnte, noch werde ich sie direkt hören können, selbst wenn ich den Sender finden würde bzw hier empfangen könnte, denn ich gehöre zu den Glücklichen, die arbeiten gehen dürfen (das ist kein Zynismus! Auch wenn mir der Stress manchmal über den Kopf wächst).
Sollte jemand die Sendung hören, fände ich es ganz toll, wenn ersie darüber berichten würde. An dieser Stelle erstmal Dankeschön für die Info.
Neugierige Grüße,
Josi
das ist ja interessant ..
da werde ich mal reinhören, wenn ich den sender empfange und auch zu hause bin .. *notier*
die Sendung Sendung am 28.12.04 würde mich schon interessieren. Nur leider ... Bin weder technisch so gut ausgerüstet, daß ich sie in Abwesenheit aufnehmen könnte, noch werde ich sie direkt hören können,
Das ist das geringste Problem. Wenn ich es nicht vergesse, mache ich einen DVB-C-Mitschitt in allerfeinster Qualität.
Erinnert mich bitte kurz vorher, dem Termin nach, bin ich bestimmt zuhause. Ansonster wird der Timer programmiert.
R
Das ist das geringste Problem. Wenn ich es nicht vergesse, mache ich einen DVB-C-Mitschitt in allerfeinster Qualität.
Das könnte ich auch anbieten. :)
Oder man nimmt den Stream des Webradios auf... sollte auch gut gehen.
Generell könnte man es auch später als mp3-Datei zum Download anbieten.
Naja, sind ja noch ein paar Tage hin...
Wäre schön, wenn das jemand aufnehmen könnte. Ich bekomme den Sender auch über Sat nicht... und der LiveStream im Internet hat so eine miese Qualität, dass sich eine Aufnahme nicht lohnt. Muss leider nachher genau dann weg, wenn die Sendung anfängt... :(
http://www.wdr5.de/service/service_rat/411605.phtml
Stille Stärke
Das Feingefühl der Hochsensiblen
LebensArt vom 28. Dezember 2004
Studiogast Karin Dölla-Höhfeld, Persönlichkeitscoach
Jahrelang fragte sich Michael Jack, was mit ihm los sei. Dem jungen Mann fiel auf, dass er sich schnell überfordert fühlt, viel Ruhe braucht und sich gern von anderen zurückzieht. Vor einem Jahr hat Michael Jack, Jurastudent an der Uni Bochum, endlich eine Erklärung für sein Anders-Sein gefunden: Michael Jack ist eine "hochsensible Person", auch HSP genannt. Diese Erkenntnis war für ihn sehr befreiend. Jetzt will er anderen hochsensiblen Menschen helfen und gründete deshalb an der Ruhr-Uni Bochum eine Gesprächsgruppe.
Michael Jack ist kein Einzelfall. 15-20 Prozent der Bevölkerung - so schätzen Psychologen - sind aufgrund neurologischer Besonderheiten sensibler als andere. Nicht wenige von ihnen machen bereits in ihrer Kindheit die Erfahrung, dass sie mit ihrer sensiblen Veranlagung schnell in die Kategorie "Sensibelchen gleich wenig lebenstüchtig" eingestuft werden. So war es auch bei Michael Jack. Bis der Student entdeckte, dass seine ausgeprägte Sensibilität auch eine Gabe ist. So sind hochsensible Personen einfühlsamer, nehmen ganzheitlich und detailorientierter wahr. Oft sind sie sehr kreativ, intelligent und begabt zum Beraten. In früheren Kulturen hatten sie ihren festen Platz als Korrektiv an der Seite der Führenden.
Hochsensible Menschen, engl. "highly sensitive person", kurz HSP, sind Menschen, die eine höhere Sensibilität haben als andere und folglich besonders sensibel auf ihre Umwelt reagieren. HSP verarbeiten Informationen tiefer, nehmen unterschwellige Reize besser wahr und sind dadurch aber auch anfälliger für Irritationen. Zugleich verarbeiten die HSP alle Informationen tiefer als andere. Dadurch werden sie leicht durch starke Reize überstimuliert.
Der Begriff "Hochsensible Personen" (HSP) wurde von Elaine Aron, einer amerikanischen Psychologin durch die Veröffentlichung ihres Buches "The Highly Sensitive Person: How to thrive when the world overwhelms you" geprägt. In Amerika wurde dieses Buch ein Bestseller, in Deutschland ist es bislang nicht erschienen. Ihren Untersuchungen zufolge sind 15 bis 20 Prozent der Amerikaner hochsensibel. Auch bei vielen Tieren gibt es einen Anteil hochsensibler Individuen, schätzungsweise 15 Prozent.
Dinge und Stimmungen wahrnehmen zu können, die an anderen Menschen vorübergehen, kann eine enorme Bereicherung sein. Ein Beispiel: ein Hochsensibler kann schnell an der Stimme erkennen, wie es z.B. dem Freund ergeht ohne dass dieser ein Wort gesagt hat. Eine Eigenschaft, die wir im privaten Bereich schätzen. Sensibilität bildet die Basis für Intuition, Kreativität, viele gute Ideen und einfühlsame Kommunikation. Gleichzeit hat diese Fähigkeit auch Nachteile: Hochsensible brauchen mehr Zeit und Platz für Rückzug als andere. Schnell werden HSP von ihrer Umgebung deshalb als ruhig oder schüchtern eingestuft. Schüchtern würden sie aber nur, wenn sie eine schwere Kindheit z.B. durch Missbrauch erleben, so Aron. Eine halbwegs stabile Kindheit dagegen ließe Hochsensible offen und ohne große Angst mit anderen Menschen umgehen. Aron hat diese Zusammenhänge in mehreren eigenen Studien herausgearbeitet. Für viele HSP ist die Erkenntnis eine hochsensible Person zu sein, grundlegend. Genau darauf zielt Arons Buch ab.
HSP geraten aber auch leichter in Krisensituationen, wenn Eindrücke sie überwältigen. "Wer sich von Reizen überwältigt fühlt, erlebt Irritationen, wird leicht fahrig und unsicher, macht Fehler." Darüber hinaus verfügen HSP zumeist über eine hohe emotionale Intelligenz sowie gute Menschenkenntnisse. Aufgrund der leichteren Reizbarkeit neigen HSP auch leichter zu Allergien.
Die Hochempfindlichkeit ist in fast allen Fällen bereits ab Geburt feststellbar. Man vermutet auch, dass die Hochempfindlichkeit vererbt wird. Doch für viele ist ihre Sensibilität ein großes Problem. Umfragen zufolge sind 46 Prozent der Hochempfindlichen mit ihrer Anlage so wenig glücklich, dass sie sich weniger Empfindlichkeit wünschen. Häufig sind die HSP jedoch ein Leben lang damit beschäftigt, ihre Empfindsamkeit abzulegen oder zumindest nicht zu zeigen.
Auch das Sex- und Liebesleben gestaltet sich bei HSP anders. Sex empfinden sie als tiefer, mystischer. "Wir brauchen auch nicht so viel Abwechslung, wollen es eigentlich immer gleich, weil wir auf den zusätzlichen Reiz des Neuen gern verzichten", so Aron. Dabei harmonisieren HSP durchaus mit weniger sensiblen Partnern. Bei ihnen wüssten sie es durchaus zu schätzen, wie ihr Partner mühelose in die Welt hinaus geht, neues entdeckt und so auch für sie Terrain erschließt.
In den meisten Kulturen, so Aron, hatten sensible Menschen ihren angestammten Platz, wurden als Ratgeber und Berater hoch geschätzt. In China etwa wird hochsensiblen Schülern nach wie vor höchste Achtung entgegengebracht. In Deutschland dagegen ist der Begriff "sensibel" eher negativ belegt. Man denkt schnell an "Sensibelchen", wenig lebenstüchtige Menschen oder Leute, die ihren Gefühlen ausgeliefert sind.
HOCHSENSIBILITÄT IN DER PSYCHOLOGIE-FORSCHUNG
Iwan Pawlow
Iwan Pawlow wurde vor allem bekannt für seine Entdeckung des bedingten Reflexes ("Pawlow'scher Hund) im Jahre 1904. Darüber hinaus beschäftigte sich der russische Forscher aber auch mit der Empfindsamkeit der Menschen. Auf der Suche nach der Messbarkeit dieser Empfindlichkeit fand Pawlow, dass es ein markanter Punkt ist, wie schnell ein Mensch bei Überstimulation "dicht macht". Bei seinen Versuchungen ließ Pawlow seine Versuchspersonen extremem Lärm aussetzten. Überschreitet die Anzahl der Dezibel eine bestimmte Höhe, gehen die so Gequälten auch entgegen ihres Willens in eine zusammengekrümmte Schutzstellung. Wie zu erwarten war, gibt es Menschen, die weniger und solche, die mehr aushalten. Neu war für Pawlow jedoch, dass es scheinbar zwei verschiedene Gruppen von Menschen gibt. 15 bis 20 Prozent der Menschen erreichen den Punkt der "transmarginalen Hemmung" sehr schnell. Danach kam lange nichts, bevor schließlich die weniger Sensiblen einer nach dem andern anfingen, dichtzumachen. Zudem war Pawlow überzeugt, dass diese Anlage vererbt wird.
C.G. Jung
Der Schweizer Psychoanalytiker Carl Gustav Jung hielt sehr viel von den "sensitiven Introvertierten". Er selbst stammte aus einer Familie von selbstbewussten Hochempfindlichen. So definierte er den introvertierten Menschen als "am Subjekt interessiert" zum Unterschied von extrovertierten als "am Objekt interessiert". C.G. Jung kam zu dem Schluss, dass introvertierte Menschen am liebsten in einem selbst-kontrollierten Umfeld lebten, in dem sie das Maß an sensorischem Input selbst regulieren könnten. Für Jung lag es auf der Hand, dass sich diese Menschen durch mehr Rückzug und der Dosierung von Stimuli besser schützen müssten. Für ihn waren sensible Menschen die "Erzieher und Förderer von Kultur, deren Leben die andere Möglichkeit lehrt, die des inneren Lebens, das in unserer Zivilisation so schmerzlich fehlt."
Alice Miller
Die Psychoanalytikerin Alice Miller veröffentliche in den 70erJahren das Buch "Das Drama des begabten Kindes". Darin beschreibt sie die Verdrängung von eigenen Wünschen und Impulsen und die Herausbildung eines falschen Altruismus von Generation zu Generation. Auffallend sei dabei - so Miller, dass begabte - das heißt feinfühlige und intelligente - Kinder dafür besonders empfänglich seien. Diese Kinder bemühten sich besonders, den Ansprüchen und Hoffnungen ihrer Eltern gerecht zu werden. Als Erwachsene nehmen sie ihre eigenen Gefühle und Wünsche nicht wahr oder nicht wichtig. Die Gefühle, Ängste und Hoffnungen ihrer Eltern nehmen sie jedoch besonders deutlich wahr. Nicht die Eltern kümmern sich um die Sicherheit und Bedürfnisse der Kinder, sondern umgekehrt. Miller geht jedoch auch davon aus, dass wenn Kinder Schutz, Ehrlichkeit und Respekt erfahren, mit ihrer Sensibilität sehr gut umzugehen wissen.
Elaine Aron
Aufgrund ihrer praktischen Erfahrungen als Psychologin und Psychotherapeutin entdeckte die Amerikanerin Elaine Aron auf das Phänomen der "Hochsensiblen Personen". Sie hat erstmals die Forschungen von Pawlow, Jung und Miller zu einem großen Bild zusammengefügt und durch eigene Forschungsergebnisse ergänzt. Dabei kam sie zu der Erkenntnis, dass cirka 20 Prozent der Menschen (der Amerikaner) hochsensibel sind. Von diesen gelten wiederum 70 Prozent als introvertiert. Viele HSP sind zugleich hochintelligent, da hohe Intelligenz meist mit differenziertem Denken, einem Merkmal von HSPn, einher geht.
Sind sie hochsensibel?
ein Test von Elaine Aaron, Entdeckerin des Phänomens HSP
Beantworten Sie jede Frage aus ihrem Gefühl heraus.
Antworten Sie mit "Ja", wenn die Aussage zumindest teilweise auf Sie zutrifft.
Antworten Sie mit "Nein", wenn die Aussage kaum oder gar nicht auf Sie zutrifft.
- Starke Sinneseindrücke überwältigen mich leicht.
- Ich kann subtile Veränderungen in meiner Umgebung bemerken.
- Die Stimmungen und Gefühle anderer Menschen beeinflussen mich.
- Ich bin sehr schmerzempfindlich.
- An Tagen, an denen viel los ist, habe ich das Bedürfnis, mich zurückzuziehen - ins Bett, in ein dunkles Zimmer oder einen anderen Raum, in dem ich mich in Ruhe erholen kann.
- Ich reagiere besonders stark auf Koffein.
- Ich werde leicht überwältigt von Reizen wie grellem Licht, starken Gerüchen, rauher Kleidung oder Sirenengeräusch in meiner Nähe.
- Ich habe ein reiches, komplexes Innenleben.
- Bei lauten Geräuschen fühle ich mich äußerst unwohl.
- Die Wahrnehmung von Musik und/oder Kunst bewegt mich zutiefst.
- Manchmal bin ich nervlich so angespannt, dass ich nur noch alleine sein will.
- Ich bin gewissenhaft.
- Ich bin schreckhaft.
- Ich werde unruhig, wenn ich in kurzer Zeit viel zu erledigen habe.
- Wenn sich andere unwohl fühlen, weiß ich oft, was man verändern sollte, damit sie sich wohler fühlen (wie z.B. Beleuchtung oder Sitzordnung ändern).
- Ich werde ärgerlich, wenn man von mir erwartet, dass ich mehrere Sachen auf einmal erledigen soll.
- Ich bin sehr bemüht darum, keine Fehler zu machen und nichts zu vergessen.
- Ich meide Filme und Fernsehsendungen mit Gewaltszenen.
- Ich gerate in einen unangenehmen Zustand der Erregung, wenn zu viel um mich herum vorgeht.
- Wenn ich sehr hungrig bin, beeinträchtigt das sehr stark meine Stimmung und Konzentration.
- Veränderungen in meinem Leben wühlen mich auf.
- Ich registriere und genieße feine Düfte, Geschmäcker, Klänge oder Kunstwerke.
- Ich finde es sehr unangenehm, wenn ich mich mit mehreren Sachen gleichzeitig beschäftigen muss.
- Für mich hat es eine hohe Priorität, mein Leben so zu organisieren, dass ich Situationen vermeide, in denen ich ärgerlich werde oder mich überwältigt fühle.
- Mich stören starke Reize wie laute Geräusche oder chaotische Szenen.
- Wenn ich mit anderen konkurriere oder bei Tätigkeiten beobachtet werde, macht mich das so nervös und unsicher, dass ich schlechter abschneide als ich eigentlich bin.
- Als Kind wurde ich von meinen Eltern und Lehrern als sensibel oder schüchtern bezeichnet.
Auswertung
Wenn Sie mehr als 14 Fragen mit "Ja" beantwortet haben, sind Sie wahrscheinlich ein hochsensibler Mensch. Haben Sie weniger als 14 Fragen mit "Ja" beantwortet, darunter aber einige, die auf Sie besonders stark zutreffen, dann könnten Sie hochsensibel sein. (Quelle: www.hochsensible.de)
Der Weg zum gesunden Leben (8 Schritte)
Tipps des Studiogasts Karin Dölla-Höhfeld
Schritt 1: Sich selbst besser kennen lernen
Wie funktioniert mein empfindsamer Körper?
Schritt 2: Die Vergangenheit in neuem Licht sehen
Belastende Situationen von früher neu bewerten
Schritt 3: Innerlich heil werden
Seelische Verletzungen aus der Kindheit heilen
Schritt 4: Die eigene Berufung finden
Welchen Platz in der Welt kann nur ich ausfüllen?
Schritt 5: Konzentriert leben
Wo ist mein Fokus? Was kann ich weglassen?
Schritt 6: Die Balance finden zwischen "draußen sein³ und "zurück ziehen³
Meinen individuellen gesunden Lebensrhythmus einrichten
Schritt 7: Do it your own style!
Als Original leben in einer angepassten Welt
Schritt 8: Gemeinsam stark sein
Menschen finden, die mich schätzen und unterstützen
Tipps für Hochsensible (aus: hochsensible.de)
- die eigene hohe Sensibilität akzeptieren und schätzen lernen
- sich bei hoher Erregung der Situation entziehen (falls möglich)
- stimulierende Substanzen wie Kaffee meiden oder zumindest nicht unregelmäßig zu sich nehmen
- regelmäßig und ausreichend schlafen (8-10Stunden)
- Meditation oder Entspannungsverfahren möglichst täglich durchführen oder sich jeden Tag für eine gewisse Zeit zurückziehen
-
auf Lärm achten
- z.B. Ohrstöpsel zum Schlafen, Lesen etc. verwenden
- beim Schlafen ein leichtes Kissen über das freie Ohr legen
- geräuscharme Geräte verwenden: Kühlschrank, Uhr, Anrufbeantworter etc., Doppelfenster einbauen
- Walkman mit angenehmer Musik, Wellenrauschen etc. hören
- versuchen, eine unangenehme Geräuschquelle mit angenehmen Gefühlen zu verbinden, sie zu lieben
im Alltag günstige Bedingungen schaffen
- 1 Stunde pro Tag in der Natur verbringen
- 1 Tag pro Woche als freien Tag nehmen
- 1 Monat pro Jahr Urlaub nehmen
- sich selber keinen Termindruck setzen
- Protein-Snacks mit auf den Weg nehmen (z.B. Käsebrot)
- regelmäßig Zeit mit Tieren und Pflanzen verbringen
- versuchen, sich durch Musik zu beruhigen
- herausfinden, welche Materialien unangenehm sind: Kleidung, Bettwäsche, Seife, Creme etc.
- ein günstiges Klima schaffen, dann können sie wesentlich bessere Leistungen erbringen!
- dem eigenen Urteil vertrauen
- eine gute Balance finden zwischen Risiko und Überforderung.
Hörerinnen und Hörer können sich live an der Sendung beteiligen über das kostenlose WDR 5 Aktionstelefon 0800/5678-555
AutorIn: Iris Völlnagel
Redaktion: Jürgen Orthaus
Weitere Informationen
WWW Gesprächsgruppe an der Universität Bochum, Kontakt: Michael Jack
WWW Internet-Chatseite für HSP
WWW Homepage des Vereins "Zart besaitet"
WWW Deutsche Internetseite mit ausführlichem Informationsmaterial
WWW Homepage von Elaine Aron, Entdeckerin des Phänomens HSP
Es finden sich etwa 30 Besucher auf dieser Seite.
Danke für den Link/Text, angie. :)
Das ist doch ein toller Schritt in der Öffentlichkeitsarbeit für HS, ich freue mich sehr. Einen großen Dank dafür auch an Michael Jack und Karin Dölla-Höhfeld! :)
Diana, das finde ich auch! WDR 5 ist eh mein Standartsender. Sie bringen viele interessante Hörfunksendungen.
Eiskristallin
28.12.2004, 18:26
vielen dank für den text angie. ich hätte die sendung zu gerne gehört und hoffe sehr, daß jemand, der sie hören konnte, hier darüber berichten wird...
Diese außerordentlich gut gemachte Sendung hatte für "Fachleute" wie uns nicht wirklich neues zu bieten,aber Moderatorin und Studiogast haben "unser" Thema mit Sachverstand,Einfühlungsvermögen usw ...sensibel "rübergebracht" und sicher zur Aufklärung viel beigetragen...ich jedenfalls habe vor Aufregung die Sendung im Stehen angehört-sitzen war schier unmöglich und ständig kam mir ein "genauso ist es " über die Lippen.....
Und wenn man ein Blick auf die "Gästeliste" wirft........
glasperlenspielerin
31.12.2004, 01:25
die sendung hat offenbar ihre hörer erreicht. wir hatten schon wieder einige neuanmeldungen, die über diesen beitrag auf die hochsensiblen-seiten gefunden haben.
:lsdschaf:
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