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| Gesundheit, Körper & Psychologie In diesem Subforum geht es um Gesundheit und Psychologie. |
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#1 |
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Mitglied
Registriert seit: 15.04.2005
Beiträge: 130
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Hallo!
Vielleicht interessiert die Geschichte den ein oder anderen... Ich habe ja in einem anderen Thread bereits kurz von meiner Klinikerfahrung Anfang des Jahres erzählt. Interessant fand ich hierbei, dass das Thema "Sensibilität" dort scheinbar recht eigenartig behandelt wird. Zum Einen habe ich dort von den Seiten zartbesaitet.net und hochsensible.de durch einen Aushang erfahren, auf der anderen Seite wurde ich zu einem Medikament gedrängt (= keine Diskussion; ich sollte es nehmen, andererseits hätte man die Therapie abgebrochen), dass einem eine "dickere Haut" verleihen soll. Wie aus dem Titel schon zu entnehmen ist, heißt das Medikament Seroquel. Es ist ein Psychopharmaka, eigentlich ein ziemlicher Hammer, das vor allem bei bipolaren Manien eingesetzt wird. Bei mir wurde es sehr niedrig dosiert. Es sollte als eine Art Reizfilter funktionieren - dass die Reize, die nicht gar so wichtig sind, unterdrückt werden. Ich empfand das als schrecklich. Ich muss zugeben, dass ich Angst davor hatte; Angst vor einem Tunnelblick oder dass das auf irgendeine Weise meine Persönlichkeit verändern würde. Ich schätze, der Gedanke ist nachvollziehbar(?). Ich habe versucht, mit den Ärzten darüber zu reden und empfand ihre Entscheidung auch als sehr vorschnell getroffen. Schließlich wurde ich durch die Schwestern regelrecht unter Druck gesetzt und habe es genommen. Das Einzige, was mir dadurch jedoch aufgefallen ist, war, dass ich eine halbe Stunde bis Stunde nach der Einnahme unglaublich müde und erschöpft war; mein Blutdruck derart niedrig war, dass ich laufend Angst hatte, umzukippen. Nach drei Wochen habe ich es schließlich heimlich selbst ausschleichen lassen und schließlich abgesetzt. Dieses Medikament haben sehr viele Patienten aus dem gleichen Grund, wie ich, bekommen. Alle waren müde, dass sie weniger empfindlich waren, ist mir jedoch nicht aufgefallen. Man war benommen, einem war schwindelig. Und schließlich wurde uns irgendwann während einer Gruppentherapie auch einmal gesagt, dass das durchaus gewollt sei, dass die Ärzte wollten, dass man müde ist. Widersprüchlich, meiner Meinung nach. Zumal ich mir nicht vorstellen kann, wie man derart benommen ein "normales Leben" führen können sollte. Ein Medikament gegen eine hohe Sensibilität also... (klar, höher dosiert hat es einen anderen Nutzen) |
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#2 |
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keks
Registriert seit: 21.01.2004
Ort: Innere Emigration
Alter: 33
Beiträge: 6.379
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lol, es gibt halt solche und solche kliniken
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#3 |
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Mitglied
Registriert seit: 15.04.2005
Beiträge: 130
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nanook:
Klar, wollte auch nicht alle über einen Kamm scheren. Aber erschreckend fand ich das, wie man sich vermutlich vorstellen kann; zumal die Klinik eigentlich einen guten Ruf hat.
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#4 |
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Senior Mitglied
deaktiviert
Registriert seit: 25.04.2005
Beiträge: 466
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Hi Mericil...
Seroquel ist ein Neuroleptikum. Habe es vor einigen Tagen verschrieben bekommen um Schlafen zu können. Es ist schlaffördernd/einleitend etc.. Also Deine Müdigkeit war somit schon seroquel-normal, zumindest in Niedrigdosierung kann/wird es zur Schlafförderung verschrieben werden (auch wenn man keine Psychose hat). Bisher habe ich es nicht genommen. Mein Schlafdefizit beginnt gerade langsam sich wieder von selbst zu verabschieden. Ich beobachte das noch, solange es ohne Medi Seroquel geht, nehme ich es nicht ein. Hirto |
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#5 |
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Mitglied
Registriert seit: 15.04.2005
Beiträge: 130
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Hirto:
Ja, ich weiß. Habe mich, so gut es von dort aus ging, intensiv über dieses Medikament informiert, da man mich in der Klinik nicht wirklich gut darüber aufgeklärt hat; nicht einmal den Beipackzettel hat man mir zu lesen gegeben. Ich hatte keine Schlafprobleme, aber das Medikament hat dafür gesorgt, dass ich trotz Schlaf laufend hundemüde und mein Blutdruck total im Keller war - das empfand ich als sehr unangenehm. Wenn es bei dir nur darum geht, dass du schlecht ein- oder durchschlafen kannst, so wäre ein anderes Medikament sicherlich sinnvoller. Zwar wirst du dadurch einschlafen können, aber du wirst dich vermutlich nie wirklich fitt und ausgeruht fühlen - so ging es zumindest keinem der Patienten in der Klinik, die dieses Medikament bekommen haben. |
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#6 |
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Senior Mitglied
deaktiviert
Registriert seit: 25.04.2005
Beiträge: 466
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Hi Mericil...
keine Ahnung, wie ich auch das Seroquel reagiere. Habe es ja noch nicht ausprobiert. In welcher Dosierung hast Du es erhalten? Soll nur 25mg einnehmen, weiß nicht, ob das auch schon einen Hang-Over-Effekt dann verursacht. Anderes Schlafmedi? Welches denn, was kein Benzodiazepin ist? Hirto. |
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#7 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
Hallo, Mericil! Fürchte Dich nicht vor Neuroleptika der modernsten Generation - sie sind so arm an Nebenwirkungen wie noch gar nichts davor! Ich nehme Seroquel seit 3 Jahren im Anschluss an Risperdal und kann nur sagen Risperdal ist "ein Hammer", der einen ruhig stellt (dafür ist die Psychose rasch vorbei), Seroquel dagegen lässt mich senbsibel, und intellektuell aktiv, tagsüber meistens energiereich und nachts durchschlafend leben, ich kann mich freuen und ich bin glücklich damit - nach einer paranoiden Psychose vor fünf Jahren, die ich auf gar keinen Fall noch einmal bekommen will. Wichtig, Mercil, ist die Einsicht, dass man eine Heilbehandlung braucht und Seroquel ist zur Zeit das beste Medikament am Markt (Nicht geeignet ist es bei Altersdemenz, die es beschleunigt.). Ich spüre selbst, dass mein Nervenkostum kompakter und belastbarer ist, wenn ich Seroquel in ausreichender Dosierung einnehme - ich habe "ein dickeres Fell" und rege mich nicht über jeden Schmarrn auf: es ist nicht günstig "innerlich aufgewühlt" zu sein! Es hilft auch gegen Gedankenperseveration, das ist das Nicht-Loskommen von einem bestimmten Gedanken (grollen, grummeln, sich giften, 30 Jahre jemandem etwas nachtragen, etwas arbeitet dauernd in mir, andauernd schwarz sehen zu einem bestimmtem Inhalt, brüten über Problemen: mein Mann hat vor 31 Jahren zu mir gesagt, dass ich eine blöde Kuh bin ), sodass man sich schon am liebsten selbst eins auf den Kopf hauen möchte, damit "endlich ein anderes Programm" im Hirn abläuft.Seroquel verpasst mir innere Ruhe, und ich kann in mir selbst ruhen und ich habe meinen Kopf frei für wichtige oder kreative Gedanken!. Die Müdigkeit tagsüber verschwindet, wenn man Seroquel einige Monate täglich abends eingenommen hat. Ich nehme um 21 oder 22 Uhr (je nachdem, wann ich morgens aufstehen muss) so viel, das ich nächtens durchschlafe: 100mg reichen meistens, wenn ich aber nach 3 Stunden schlafen wieder aufwache, nehme ich sofort - es liegt auf meinem Nachtkästchen - noch einmal 100mg. Einen Abend bevor ich mich unter vorhersehbare Belastung begebe nehme ich immer 200mg. Geschieht etwas Unvorhergesehenes Belastendes - ein Streit oder eine belastende Begegnung, dann nehme ich - so wie ich mittels Auto wieder zuhause bin - 100mg bis 200mg extra dazu. In akuten Krisenfällen kann man in Eigenregie bis zu 700mg auf 24 Stunden verteilt einnehmen. - Das habe ich mit Abstand (mehr als 400mg in 24 Stunden habe ich noch kein einziges Mal genommen!) noch nie gebraucht - aber - sogar 700mg intus wären besser, als mit einer Psychose in eine Klinik eingeliefert zu werden!!!!!!!!!! Liebe/r Mericil - heute braucht niemand mehr psychisch krank herumrennen: Dank guter Psychopharmaka in Dauermedikation und richtiger Selbstdosierung. Was erkrankte HS'ler brauchen: die Einsicht, dass ihnen ein Medikament gut tut! noma2007
Geändert von noma2007 (01.04.2007 um 19:10 Uhr) |
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#8 |
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Gast
Beiträge: n/a
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gelöscht
Geändert von noma2007 (26.04.2007 um 23:59 Uhr) |
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#9 |
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Eintragsfliege
Registriert seit: 26.04.2006
Beiträge: 3.630
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Geändert von Tiro (24.06.2009 um 13:18 Uhr) |
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#10 |
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Mitglied
Registriert seit: 10.04.2007
Ort: Blick aufs Meer
Beiträge: 1.694
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Ich habe es zwei Monate bekommen ( in meiner Experimentalphase; ich kenne alle atypischen Neuroleptika außer abilify). Wieso? Was möchtest du wissen?
Liebe Grüße Remedias
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Katzen gehen durchs Leben ohne Lärm zu machen. |
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#11 |
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Eintragsfliege
Registriert seit: 26.04.2006
Beiträge: 3.630
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[-]
Geändert von Tiro (24.06.2009 um 13:18 Uhr) |
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#12 |
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Neu dabei
Registriert seit: 22.11.2007
Beiträge: 1
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zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker!
Geändert von Pretender (22.11.2007 um 23:43 Uhr) |
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#13 |
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lebenssprühend
Registriert seit: 04.02.2007
Ort: bettburg a.d. daune
Beiträge: 741
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grund hat sich erledigt
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Anderssein ist keine Frage des Charakters, Anderssein ist eine Frage der Ausdauer. Lieselotte Trutnau Geändert von prinzessin.afram (22.11.2007 um 23:47 Uhr) |
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#14 |
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Mitglied
Registriert seit: 10.04.2007
Ort: Blick aufs Meer
Beiträge: 1.694
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Hallo @kritisches auge, ja, du hast ganz Recht, bei den sogenannten tardiven dyskinesien gehen die Bewegungsstörungen manchmal wirklich nicht mehr weg. (Ist auch meine große Angst, weil ich abilify und Risperdal nehme).
Liebe Grüße Remedias
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#15 |
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langbezopft
Registriert seit: 09.03.2007
Ort: in netter Kleinstadt
Beiträge: 4.841
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Ja, man kann nur hoffen.
Lieben Gruß Auge |
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#16 |
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langbezopft
Registriert seit: 09.03.2007
Ort: in netter Kleinstadt
Beiträge: 4.841
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Seit meinem siebten Lebensjahr hatte ich mit Schlafstörungen zu kämpfen. Ich sehe mich noch als Achtjährige im Bademantel auf dem Klo sitzen und furchtbare Angst vor dem Schlaf haben. Gleichzeitig wußte ich, dass ich schlafen mußte, es war grauenhaft.
Diese Angst hatte sich später zwar gebessert, aber ich es gab immer noch Perioden in denen ich nicht schlafen konnte oder kaum schlafen konnte und die alte Kinderangst vor dem Schlaf war wieder da.Wenn ich nicht ausgeschlafen bin, erscheinen alle Probleme schlimmer zu sein. Ich habe dann eine Zeitlang beim nächtlichen Aufwachen eine Schlaftablette genommen um unbesorgt wieder schlafen zu können, hatte aber selber Bedenken. Mein Psych verschrieb mir dann Seroquel, 25mg, die kleinste Dosis, er sagte ohne Nebenwirkungen. Die nehme ich seit zwei Jahren und die Schlafstörungen sind vorbei, ich fühle mich als anderer Mensch, bin auch tagsüber viel stabiler und leistungsfähiger.Ich merke auch keine Nebenwirkungen, ich bin morgens gut ausgeschlafen. Einmal habe ich aus Versehen 50 mg genommen, da war ich nicht wach zu bekommen. Für Ausnahmesituationen hat mir mein Psych 50 mg erlaubt, aber ich habe davon noch keinen Gebrauch gemacht. Jetzt kommt etwas, das mir sehr wichtig ist. Mich hat erschreckt, in diesem Thread gelesen zu haben, dass Störungen der Bewegungsabläufe nicht verschwinden. Ich mache es kurz: Meine beste Freundin hat sehr viele Medis genommen, früher auch Seroquel und noch andere Medikamente. Sie nimmt jetzt 25 mg Mirtazapin, die gleiche Menge Cipralex und die Mindestdosis Abilify. Eine Unruhe am Fuß hatte sie schon immer, jetzt das sog. Zungenrollen, sie hat ihre Zunge nicht unter Kontrolle und macht willkürliche Kaubewegungen. Abilify ist jetzt abgesetzt. Sie mußte bitten und betteln damit das Mirtazapin auf 25 mg runtergesetzt wurde und ihre Psychiaterin mißbilligt es. Ihre Ärztin sagte, wenn sich nichts änderte, müßte sie womöglich ganz neu eingestellt werden. Ich mache mir solche Sorgen, nach dem post das ich hier las noch mehr. Sie mußte heute bei ihrer Psychiaterin die auch ihre Therapeutin ist, weinen, ich glaube, sie weinte, weil diese soviel Unmut gezeigt hatte, weil sie bei 25 mg Mirtazapin geblieben war und dem Vorschlag nicht gefolgt war, wieder 45 mg zu nehmen, die Psychiaterin meinte prompt, es sei ein Zeichen, dass es ihr schlecht ginge. Können solche Bewegungsstörungen wirklich womöglich nicht weggehen? Auge Geändert von kritisches_Auge (22.11.2007 um 22:43 Uhr) |
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#17 |
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fadic
Registriert seit: 22.12.2007
Ort: Siegen
Beiträge: 1
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Nachdem ich dieses Jahr eine heftige Psychose mit Wahnvorstellungen
hatte, bekam ich Seroquel verordnet (Höchstdosis: 1000 mg, Dosis momentan: 600 mg). Ich hatte einen stationären Aufenthalt von 20 Wochen, danach habe ich noch eine Tagesklinik besucht (10 Wochen), in der mein Medizinberg abgetragen wurde. Derzeit nehme ich noch Quilonum Retard (Lithium) und zur Nacht Dalmadorm (Schlafmittel, Scheißzeug!). Ziatyl Z ist bis auf wenige Tropfen ausgeschlichen. Zur Zeit fühle ich mich aber alles andere als gut. Ich nehme zwar am öffentlichen Leben wieder teil, fühle mich aber als minderwertig gegenüber den anderen. Ich habe ein geringes Selbstbewusstsein und kann mich schlecht beschäftigen. Morgens bin ich häufig depressiv und antriebslos. Meine Ärztin will mir evtl. ein Nachfolgepräperat von Risperdal verordnen. Ist es sinnvoll, das Medikament zu wechseln bzw. kann ich eine Besserung erwarten ? |
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#18 |
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Mitglied
Registriert seit: 10.04.2007
Ort: Blick aufs Meer
Beiträge: 1.694
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Hi @fadic, ich nehme auch Risperdal; bisher bin ich noch nicht antriebslos, habe das aber schon vielen jetzt gehört. das Nachfolgepräparat von Risperdal heißt Invega. manche schwören drauf. Eine Freundin von mir macht es den ganzen Tag müde. Neuroleptika sind so individuell verträglich, dass du es mit deinem Arzt vermutlich ausprobieren musst.
Liebe Grüße Remedias
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#19 |
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Neu dabei
Registriert seit: 13.04.2008
Beiträge: 3
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Ich wurde zu einer Ärztin verwiesen, die mir Seropuel verschrieben hat. Nach der zweiten oder 3. Sitzung. Medikamenten bin ich sowieso skeptisch und war natürlich dagegen. Irgendwann hab ich dann doch eingewilligt. 25mg jeden Tag. Ich war dann immer total müde und hab immer geschlafen, wenn ich nur irgendwie konnte. Hab mich warscheinlich auch anders verhalten. Nach ca einer Woche, hat sich mein Kreislauf kurzzeitig verabschiedet (bin im Stehen umgekippt). Danach war ich ca zwei Wochen krankgeschrieben und hab auf 50 mg erhöht. Da hab ich meistens 14 std am Stück geschlafen und war immer noch müde. Verbessert hat es rein gar nichts. Danach hab ichs wieder abgesetzt. Zwei Wochen später, haben mir zeitweise meine Arme so weh getan, dass ich nichts mehr in die Hand nehmen konnte. Kann natürlich auch andere Hintergründe haben! Weggegangen ist das bis heute noch nicht... Und jetzt schlafe ich auch noch 12 std, wenn ich die Möglichkeit hab.
Mir ist auch klar, dass man bei 50 mg noch nichts von der Wirkung merken kann, aber es kann nicht sein, dass ich auf grund eines Medikaments umkippe. Mit 25mg hab ich angefangen, weil ich sehr dünn bin (keine 50 kg). Ob ich in der Zeit zugenommen hab, weiß ich nicht. Eigendlich sollte ich noch nen anderes Präparat ausprobieren, aber ich will nicht. Bin zur Zeit auch nicht in Behandlung. Lebe halt mit den Nachteilen (Vorteile hats nicht!)... Mich persönlich hat das ganze echt umgehauen (im wahrsten Sinne des Wortes) und auch erscheckt, wie schnell doch manche Leute so was verschreiben. |
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#20 |
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Mitglied
Registriert seit: 10.04.2007
Ort: Blick aufs Meer
Beiträge: 1.694
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Ja, Seroquel war für mich auch eine Art Dauerkoma. Ich musste es wieder absetzen, weil sich die Müdigkeit nicht vertreiben ließ. Aber es gibt hier auch Leute, die wunderbar damit klarkommen.
liebe Grüße Remedias
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