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| Links und Informationsmöglichkeiten Bitte ausschließlich Inhalte posten die sich explizit mit "HSP" beschäftigen. Dazu zählen u.A. Links, Bücher, Hinweise auf Radio/TV-Sendungen usw.. |
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#1 |
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Mitglied
Registriert seit: 19.02.2008
Ort: Kerpen
Alter: 47
Beiträge: 125
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unter dem Titel "Hochsensitiv: Einfach anders und trotzdem ganz normal: Leben zwischen Hochbegabung und Reizüberflutung (Broschiert) "
erscheint in kürze ein neues Buch Birgit Trappmann-Korr ist Sozialpsychologin und Beraterin. Sie leitet das Institut für Sozialpsychologie in Rheinberg am Rande des Ruhrgebiets, das ein breites psychologisches und philosophisches Beratungs-, Weiterbildungs- und Hilfsangebot anbietet. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit zählen die Themen Hochsensitivität, AD(H)S, Hochbegabung und Empathie. Beitrag zum Thema mit Interview der Autorin: http://www.wdr.de/mediathek/html/reg...3/lokac_03.xml Leseprobe und infos: http://www.institut-rheinberg.de/
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Man kann mir alles nehmen,aber wie ich darauf reagieren werde ist meine eigene geistige Meinung ! (Viktor Frankl) Geändert von michael-eh (27.04.2010 um 22:45 Uhr) |
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#2 |
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Seismogräfin
Registriert seit: 08.11.2007
Ort: mitten im Grünen
Beiträge: 336
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Hallo michael-eh,
das Buch ist schon erschienen (ich habs letzte Woche gelesen).
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Amo ergo sum |
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#3 |
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Neu dabei
Registriert seit: 27.04.2010
Beiträge: 1
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Hallo 11e,
Würdest du das Buch denn weiterempfehlen? LG, Mayria |
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#4 |
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Seismogräfin
Registriert seit: 08.11.2007
Ort: mitten im Grünen
Beiträge: 336
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Hallo Mayria,
ich würde das Buch empfehlen für Menschen, die sich mit der Thematik Hochsensivität auseinandersetzen möchten und zwar insbesondere vor dem wissenschaftlichen Hintergrund. Mich hat dieses Buch (ebenso wie die vorherigen zum Thema HS) bestärkt in dem, was ich gefühlt und gewusst/geahnt habe, es hat mir zusätzliche Aha-Erlebnisse beschert (das Kapitel "Empathen" fand ich sehr aufschlussreich). Irritiert hat mich die Aussage, dass Hochsensivität die Diagnose ADS und ADHS ausschließt, denn m.E. steht sie im Widerspruch zum Klappentext, in dem es heißt "Hochsensivität […] äußert sich in folgenden Erscheinungsformen: […] oder ADS". Der Buchtitel "Hochsensitiv" hat mich zunächst ebenfalls irritiert: im deutschen Sprachgebrauch hat sich (bislang?) der Begriff ‚Hochsensibilität‘ eingebürgert - die Erklärung der Autorin, dass sensitive Wahrnehmung über die Wahrnehmung mit den klassischen Sinnen hinausgeht und u.a. solche Phänomene wie feinstoffliche Wahrnehmung, Intuition, Empathie, [...] umfasst, spricht jedoch für sich. LG, 11e
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Amo ergo sum |
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#5 |
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Funkenflug
Registriert seit: 25.02.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.512
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auf der HP der Autorin fand ich diesen Link = AD(H)S oder gibt es noch etwas anderes? über http://www.institut-rheinberg.de/6.html gehen und dort unter Publikationen anklicken (pdf-Datei zum downloaden).
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Es macht mir Spaß, auf irgend etwas, was keinen Ton geben will, zu horchen. (Robert Walser) |
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#6 |
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Forums-Guru
Registriert seit: 24.06.2005
Beiträge: 5.205
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Geändert von summer (01.05.2010 um 18:16 Uhr) |
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#7 |
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Freiträumerin
Registriert seit: 19.03.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 39
Beiträge: 9.076
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Das habe ich mir tatsächlich mal bestellt, danke für den Hinweis
(Ich bin sehr gespannt auf das Empathen-Kapitel)
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#8 |
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Freiträumerin
Registriert seit: 19.03.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 39
Beiträge: 9.076
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So, es ist da und nach dem ersten Querlesen kann ich schon sagen, dass dies das für mich definitiv am nahekommenste Buch über Hochsensitivität ist: Vor allem das Empathendasein tritt aus dem Schatten, und ich vermute mal, dass dies auch Einige andere hier interessieren könnte
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#9 |
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ankhaba
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: im Zigeunerwagen
Alter: 42
Beiträge: 18.309
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ADS ist nicht AD(H)S, es fehlt die Hyperaktivität beim ADS. Vielleicht ist das gemeint. Tatsächlich unterscheiden sich die Typen teilweise erheblich.
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#10 |
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Freiträumerin
Registriert seit: 19.03.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 39
Beiträge: 9.076
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Möglich, dass der Klappentext schlampig bzw. ungenau ist.
Die Autorin unterscheidet zwischen "echter" ADS/ADHS und dem, was als ADS/ADHS diagnostiziert wird, aber Hochsensitivität (z.B. auch in der Ausprägung HSS) ist. Da gibt es einige Kriterien, die sie anführt - habe ich mich noch nicht reingelesen, weil es nicht das erste ist, was mich interessiert.
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#11 |
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ameagari
Registriert seit: 28.01.2005
Alter: 29
Beiträge: 1.288
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Also, das Buch ist heute angekommen, ich habe bißchen reingeblättert, ich will es erst zuende lesen aber zu ADS steht dort: "Hochsensivität schließt sowohl die Diagnose ADS als auch ADHS kategorisch aus!" in einem grauen Kasten extra hervorgehoben. Ich kann das so nicht glauben. Wieso sollte nicht ein Mensch beides haben können?
Und noch ein böser Fehler ist mir direkt aufgefallen. Sie behauptet, "Hochsensiblität" sei eine Fehlübersetzung von "highly sensitive". Das ist schlichtweg falsch und total ärgerlich, sowas leicht überprüfbares zu behaupten. "sensitive" wird mit "sensibel" übersetzt; "sensible" mit "vernünftig, sinnvoll". Das werde ich nie falsch machen, weil ich es schon immer total doof fand, dass es nicht einfach das gleiche im Englischen sein kann. Spätestens, seit ich "Sense and Sensibility" gelesen habe Wie schade! Leider gründet sich darauf ihr in dem Fall etwas besserwisserischer Titel "Hochsensitiv" und das ist erst recht peinlich. Wobei im Deutschen zwischen "sensibel" und "sensitiv" kaum ein Unterschied besteht, nur ist "sensitiv" eher ungewöhnlich und wird kaum gebraucht, klingt wissenschaftlicher und man könnte argumentieren, dass es sich mehr auf die körperliche Seite der sinnlichen Wahrnehmung bezieht; vielleicht ist "sensibel" auch teilweise negativ konnotiert im Sinne "überempfindlich". Wie auch immer, es ist keineswegs falsch, "sensitive" mit "sensibel" zu übersetzen. Aber ich freu mich trotzdem darauf das Buch ganz zu lesen.
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#12 |
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von hier an blind
Moderator
Registriert seit: 30.04.2005
Ort: Kölner Raum
Alter: 40
Beiträge: 30.076
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Der Begriff "sensitive" wird offenbar im Englischen Sprachraum ein bißchen anders gehandhabt, als bei uns, so mein Eindruck. Dort gibt es möglicherweise mehr Bedeutungsüberlappungen, hierzulande weniger.
Jedenfalls ist das mein subjektiver Eindruck. http://dict.leo.org sagt dazu : http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lan...arch=sensitive Diskussion dort dazu (eine von mehreren) : http://dict.leo.org/forum/viewGenera...p=ende&lang=de |
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#13 |
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Freiträumerin
Registriert seit: 19.03.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 39
Beiträge: 9.076
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"sensitiv" ist umfassender in seiner Bedeutung und richtet den Focus darüber hinaus mehr auf das Innenleben, die inneren Prozesse: Darauf legt die Autorin Wert, denn sie stellt ganz zu Beginn klar, dass sich im Auftreten nach Außen HSM (hochsensitive Menschen) stark unterscheiden.
Auch muss, so ihre Beobachtung, jemand, der als "sensibel" gilt, keinesfalls auch sensitiv sein - umgekehrt sei das jedoch durchaus so
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#14 | |
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ankhaba
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: im Zigeunerwagen
Alter: 42
Beiträge: 18.309
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Zitat:
Und ADS wäre eine Krankheit, HS soll ja keine sein. Eine Frage der Positionierung.
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#15 |
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ameagari
Registriert seit: 28.01.2005
Alter: 29
Beiträge: 1.288
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HS ist eine Veranlagung und ADS ist eine Stoffwechselstörung (oder wertfrei: Stoffwechselanomalität) im Gehirn. Aber wieso soll nicht beides bei einem einzigen Menschen eintreten. Das ist doch durch Zufall möglich.
Und Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom bedeutet ja nicht "ich habe ein Defizit von Aufmerksamkeit anderer" sondern dass man selbst nicht seine Aufmerksamkeit genug bündeln kann. Oder hab ich da was falsch verstanden?
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#16 |
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ankhaba
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: im Zigeunerwagen
Alter: 42
Beiträge: 18.309
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Warum sollte HS nicht ebenso ein anderer Stoffwechsel im Gehirn sein?
Aufmerksamkeitssteuerung und somit Reizoffenheit hängt wesentlich mit dem Programm im Gehirn und dem botenstoffwechsel zusammen, wie und wieviel ein Mensch wahrnimmt. Das lässt sich auch künstlich mit Drogen erreichen, wie ADSler und HSP wahrnehmen. --> Reizoffenheit. Aufmerksamkeitsdefizit = Schwierigekeiten die eigene Aufmerksamkeit gezielt zu steuern. Zeigt sich in leichter Ablenkbarkeit.
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#17 | |
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ameagari
Registriert seit: 28.01.2005
Alter: 29
Beiträge: 1.288
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Zitat:
Ich dachte, es liegt daran, dass die Nervenstränge feiner verästelt sind, aber ich weiß nicht, ob ich mir das einbilde oder mal gelesen habe jedenfalls ganz klar eine körperliche Disposition, die angeboren ist. Genau wie bei ADS, nur dass sie da die Stelle im Gehirn schon gefunden haben, wo das mit dem Dopamin in irgendwelchen Rezeptoren anders abläuft als bei nicht-ADS. Dass es Störung genannt wird, ist natürlich auch nur Ansichtssache. Welche Vorteile es bringt, damit kenne ich mich nicht aus. Ich bin mir relativ sicher, kein ADS zu haben, daher habe ich mich nicht näher damit beschäftigt. Mein Bruder hat ADS und ist wie ich finde kreativ, sensibel und intelligent. Er könnte auch HS sein, ich weiß es nicht. Er kommt inzwischen gut zurecht. Das mit dem Aufmerksamkeitsdefizit war ein Scherz; wenn einer rumprahlt er habe "ADS" und damit Aufmerksamkeit erzielen will (habe ich auch schon erlebt) mache ich mich immer darüber lustig, aber ich weiß, was es eigentlich bedeutet.
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#18 |
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ankhaba
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: im Zigeunerwagen
Alter: 42
Beiträge: 18.309
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Ach,
die Fachleute streiten sich da, zu viel Dopamin, zu wenig, hat es doch mit Seretonin (Belohnungssystem) zu tun... ich hatte irgendwann keine Lust mehr das zu verfolgen. ![]() Ich hätte mir sicherlich auch sowas vorgestellt, von wegen mehr Verästelungen oder mehr Synapsen. Das Gehirn funktioniert aber sowas von komplex, sobald eine lose Schraube fester angezogen wird, lockert sich was gegenüberliegend. ![]() Es sind im HS-Umfeld ziemlich viele Menschen ADS, genetisch bedingt depressiv oder auch anderes. Ein geringer Anteil scheint mir HB zu sein, aber nicht über der Normverteilung von 1-2%. HS wird wohl medizinisch behandelt, indem die Leute Benzoes oder Neuroleptika oder Veruhigungsmittel bekommen, oft auch Antidepressiva. Ich habe das Buch noch nicht, mein Eindruck ist, es müsste dort Erwähnung finden, weil ich nicht glaube, dass hier im Forum nur die "kranken HSP" sind, sondern es schon die Offline-Welt widerspiegelt. Demnach wäre (von mir geschätzt natürlich) bestimmt ein Drittel aller Betroffener entweder in psychologischer oder medikamentöser Behandlung oder leben extrem zurückgezogen und benötigen deshalb keine Medikamente. Du hast ds Buch ja, yayoi, geht die Autrin auf kranke HSP überhaupt ein oder stellt sie HSP generell als topfit und gesund dar, allenfalls am Umfeld leidend? Das täte mich sehr interessieren, ich kann erst übernächste Woche bestellen.
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#19 |
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ameagari
Registriert seit: 28.01.2005
Alter: 29
Beiträge: 1.288
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Genau, deswegen habe ich mich auch von der wissenschaftlichen Seite erstmal abgewandt und suche mir einen Weg, der für mich stimmig erscheint, was teilweise wohl auch spirituell ausgerichtet ist. Solang es mir damit gut geht, ist es für mich auch das Richtige.
Ich sehe es auch so, dass viele HSP seelisch erkranken, Aron beschreibt ja zur Genüge, wie und warum das so ist. Und viele Menschen generell erkrankten irgendwann seelisch, oft auch chronisch. Ich schaue mal eben im Buch nach. Es gibt ein eigenes Kapitel zu AD(H)S und HS. Ansonsten werden Krankheiten nicht besonders thematisiert, wohl aber geht sie auf das erhöhte Risiko ein, krank zu werden, und auch auf Nachteile von HS und Schwierigkeiten. Sie geht besonders auf HS-Kinder ein und deren Probleme, offenbar auch, wie Eltern verhindern können, dass ihre Kinder in der Hinsicht krank werden. In einem Unterkapitel über "Gefühle" gibt es ein Unterkapitel "Angst und Melancholie". Darin sehe ich beim Überfliegen "Disposition zu Depressionen bei HS" und Erklärungsversuche und Lösungsansätze. Hang zu Perfektionismus, negatives Denken, intensives Erleben eben auch von Rückschlägen entmutigen eher. Ich denke, der Aspekt "Anfälligkeit für seelische Erkrankung" kommt nicht zu kurz. Aber sie muss ja nicht die Bücher von Aron und Parlow abschreiben, denn da wird das ja alles schon abgehandelt, auch die körperliche Seite. Es kommen dankenswerterweise statt dessen neue Aspekte und Anregungen vor, die in den Werken von Aron und Parlow nicht erwähnt werden (was ja nicht schlimm ist, kann ja nicht jeder über alles gleichzeitig schreiben). Nun, ich überlasse das Feld gerne denen, die das Buch tatsächlich gelesen haben, um Deine Fragen wirklich zu beantworten und lasse mir Zeit, es durchzuarbeiten.
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I mean well I'm well well I mean I'm in hell well I still have my health at least that's what they tell me - If wellness is this what in hells name is sickness? Geändert von yayoi (08.08.2010 um 02:25 Uhr) |
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ankhaba
Registriert seit: 30.01.2006
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Alter: 42
Beiträge: 18.309
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yayoi,
klingt alles spannend und nicht so einseitig wie manch andere HS-Bücher, wo ich hineinsah und ich den Eindruck hatte, hier soll Elite dargestellt werden, da warte ich noch ein wenig, bis ich das Buch hier habe.
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